Autor Thema: DZ: Forenspielrunde / Hintergruende  (Gelesen 1078 mal)

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DZ: Forenspielrunde / Hintergruende
« am: 03.09.2019, 22:42:06 »
Cayuna, die Geschichtenweberin, gehoert den Kophtanim an. Sie wurde von einer auszergewoehnlichen Lehrmeisterin der Al'Achami-Akademie von Fasar zu einer besonders befaehigten Illusionistin erzogen. Insgeheim begleitet ihre Reisen ihr "Ur-Groszvater", die in ein Zauberszepter gebundene Persoenlichkeit eines maechtigen Altmeisters der Akademie.
Sie ist eine attraktive Dame Anfang Dreiszig. Ihre glaenzende dunkle Lockenpracht ist atemberaubend schoen. Sie hat eine markante Nase, Augen mit gruenlichem Schimmer und ist 1,69 Schritt grosz.
Gegenueber den Bosparanern gibt sie sich als Kauffrau Levia von Punin mit einem unzureichend ausgebildeten magischen Talent fuer harmlos-unterhaltsame Illusionen aus. Der Ahnherr ihrer Familie sei ein bosparanischer Offizier gewesen. Sie fuehle sich dem Handel und dem Frieden zwischen den Reichen verpflichtet. Tatsaechlich unterhaelt sie zwei Handelsrouten nach Punin und Perricum und handelt mit Waren von ihrem Landgut. Allerdings betaetigt sie sich hinter den Kulissen als durch ihre auszergewoehnlichen gebundenen Illusionen getarnte Agentin mit groszem Interesse an Wissen, Geheimnissen und Machtstrukturen der Bosparaner.
Sie lebt und isst gerne gut. Sie besitzt zwei Esel, die ihre Waren und ihre luxurioese Ausruestung tragen. Sie kleidet sich in die Mode des Diamantenen Sultanats oder die der Oberschicht, der von ihr bereisten Regionen. Offen traegt sie in Gesellschaft Schmuck, manchmal von echtem Wert, oft aber gut gemachte Immitationen. Die Westkueste und der Sueden Aventuriens sind ihr gaenzlich unbekannt, sie bereist diese Teile des Kontinents zu Beginn unserer Abenteuer erstmalig.

(Bild zur Orientierung / noch nichts endgueltiges)
« Letzte Änderung: 29.04.2020, 00:07:11 von Fil »

Growin

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Antw:DZ: Forenspielrunde / Hintergr?nde
« Antwort #1 am: 04.09.2019, 10:51:56 »
vorl?ufige Version:

Borussius Septimus Cordon ist siebter Sohn eines kleinen Pferdez?chters aus den Latifundien nahe Belenas.
Er ist gro? gewachsen (1,95), schlank aber gut trainiert und inzwischen Mitte 30, sein blondes* Haar hat er wie seinen Bart kurz geschoren, seine dunklen, fast schwarzen Augen sind schwer zu deuten.
Borussius ist Veteran der V. Legion. Dort war er bis zur Aufl?sung seiner Einheit Sch?ler des Shinxirpriesters der Legion, dem er hernach in die Einsamkeit eines abgelegenen Klosters in den Eternen folgte. Nun, nach dem Tode seines Meisters, folgte er dessen letzten Wunsch und begab sich nach Cuslicum zu Astagius Zeno, um dort einen Auftrag zu erf?llen (dessen Sinn sich ihm jedoch noch nicht so recht erschlie?en will).
Durch die Jahre der Abgelegenheit ist er aktuell etwas weltfremd unterwegs, f?hlt sich allerdings immer noch stark mit der Legion als solche verbunden und h?lt die Prinzipien von Treue & Gemeinschaft hoch, wo er nur kann und hasst Intrige & Verrat. Ansonsten ist er sehr wortkarg, bescheiden und nahezu asketisch. Sein Lamellar ist schwarz-gelb lackiert und sein Helm wie der gebogene Leib einer Hornisse geformt, beide aber haben, wie der Skorpionstachel und die Schwertlanze offenkundig jedoch schon bessere Tage gesehen.

Bild: <folgt>   (aber ein wirklich passendes werde ich gewiss nicht finden...)
Spoiler (click to show/hide)

*offenkundig flie?t wohl auch etwas hjaldingisches Blut in seinen Adern; ein Umstand der ihm ein wenig peinlich ist
« Letzte Änderung: 09.09.2019, 15:11:20 von Growin »

Nimmgalf

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Antw:DZ: Forenspielrunde / Hintergr?nde
« Antwort #2 am: 06.09.2019, 11:22:21 »
Aurentian aus Cuslicum ist ein eher grimmiger Typ mittleren Alters. Gro?, stark, gut durchtrainiert, man merkt ihm auf den ersten Blick an, dass K?mpfen ihm nicht fremd ist, was durch die Augenklappe links noch best?rkt wird.
Er tr?gt ?blicherweise die typische Pr?torianerr?stung mit Kettenhemd, Arm- und Beinschienen, Legion?rshelm und -schild, dazu f?hrt er ein Kentema und einen Wurfspeer.

Aurentian hat lange in der Bosparanischen Armee gedient, wo er auch den Rang eines Centurios bekleidet hatte. Er lernte auch den Shinxir-Priester Borussius bei der V. Legion zumindest fl?chtig kennen. Doch nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einer untergebenen Soldatin, die diese nicht ?berlebte, musste er schlie?lich die Armee verlassen. Daraufhin fand er schnell eine weitere Anstellung bei den Praetorianergarde des Potentaten zu Cuslicum, wo er seine Kampfertigkeiten weiter verbessern konnte.

Er ist jetzt Mitte 40, und ist vor kurzem aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Aurentian merkt so langsam, dass er f?r das Leben an Heim und Herd nicht so recht geschaffen ist. Seine Frau keift herum und ist nicht gerade f?r ihre Treue bekannt, sein Sohn ist schon erwachsen und zieht mit seinen Saufkumpanen um die H?user, seine Tochter macht ihm auch oft durch ihre Eskapaden Kummer. Dennoch liebt er seine Familie ?ber alles. Doch kann ein wenig Abstand ab und zu mal ganz gut tun, daher nahm er das Angebot von Astagius Zeno gerne an, der ihn in neue Abenteuer f?hrt.
« Letzte Änderung: 06.09.2019, 11:26:53 von Nimmgalf »
"Es gibt keine Answinisten mehr in Garetien!"

Baron Nimmgalf vor dem versammelten Reichskongress 1028 BF kurz nach der Schlacht der Drei Kaiser

Myr-Varnion

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Antw:DZ: Forenspielrunde / Hintergr?nde
« Antwort #3 am: 08.09.2019, 12:58:42 »
Jeder kennt im bosparanischen Reich die Namen der Thronpr?tendenten, Feldherrn und Patrizier, die um die Macht ringen. Doch im Hintergrund der M?chtigen wirken weit weniger bekannte, nicht weniger gef?rchtete Strippenzieher, Agenten und Berater aller Art. Manche stehen in hohem Ansehen, andere wirken g?nzlich verborgen, die einen werden als respektable Akteure gesch?tzt, andere gef?rchtet. Astagius Zeno, der Astrologe des [hier muss der Meister noch etwas einsetzen] geh?rt zweifelsohne zu den Letzteren. W?hrend einfache Legion?re Ger?chte ?ber die obskuren Essgewohnheiten "des Zeno" austauschen, nennen ihn seine Gegner mit vorgehaltener Hand "das Fl?stern hinter dem Vorhang". Jedenfalls muss es einen besonderen Grund haben, wenn der Astrologe Vorkehrungen trifft und seine Dienerin aussendet, bef?higte Recken anzuwerben. Das sollte sich auszahlen. Denn sein Auftraggeber nennt ihn den "Verk?nder Ashabels", und nicht nur die Sterndeuter Bosparans wissen, dass der Planet Ashabel f?r Erfolg und Sieg steht.

Astagius ist eine hagere 1,92 grosse Gestalt, mit langen Schwarzen Haaren und einem langen Kinnbart. Seine Gegen?ber werden von seinen gr?nen Augen bald irritiert, bald verunsichert oder sie versinken darin. Er tr?gt ein langes schwarzes Gewand und einen grossen breitkrempigen Hut.

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Antw:DZ: Forenspielrunde / Hintergruende
« Antwort #4 am: 29.04.2020, 00:19:32 »
Gegen Ende 999 Horas (493 v.BF) begab es sich, dass der Seher Astagius Zeno, Sterndeuter und Orakel am Horashof ausgesandt wurde, um im Sueden des Reiches die Entwicklungen hinter den Kulissen zu beobachten und zu Gunsten des ambitionierten Nautarchen von Cyclopea, Dozman, auszurichten. Der amtierende Herrscher Olruk-Horas II. galt seit Jahren als schwach und krank. Er hing einem Asselkult an.
Als wichtigster Kontakt wurde Astagius der Kaufmann Pius Gerbelstein mit Sitz in Belenas zugewiesen. Gerbelsteins Anbindung an Dozman blieb im Dunklen. Neben seinem Leibarzt Drusus und seiner Agentin Niara, warb Astagius fuer dieses Abenteuer mit Borussius Cordon und Aurentian aus Cuslicum zwei Veteranen der Legionen des Horas-Imperiums an. Darueberhinaus vertraute ihm die bedeutende Aristokratenlinie Culus ihren dekadenten Zoegling und designierten Erben Julianus an. Als Letzte fiel dem Deuter die Haendlerin Levia von Punin ins Auge, die sich als Illusionistin vorstellte und mit dieser im Horasreich weitgehend unbekannten tulamidischen Magieform einen Platz in seinem Gefolge fand.
Die Schiffsreise in den Sueden erwies sich als ueberwiegend unproblematisch. Einen moeglichen Piratenangriff verhinderte Levia, indem sie das Schiff hinter einer Illusion verbarg. Aus dem Wasser fischte man bei dieser Gelegenheit unter anderem einen Prinzen von Cyclopea. In Neetha konnte man unerwartet nicht anlanden, da sich die Stadt in offenem Aufstand befand. Die dortigen Legionaere waren laengere Zeit unzureichend besoldet worden, woraufhin sie schlieszlich keinen Schutz mehr gewaehrleisteten. Bedrohungen hatten der Landbevoelkerung zugesetzt, darunter unter anderem unbesoldete Legionaere, die sich als Banditen betaetigten. Die Nahrungsversorgung der Stadt war zusammengebrochen, woraufhin ein Aufstand entstanden war. Letztlich kam Statthalter Acil, der Trodinar von Neetha, zu Tode, nachdem er in seiner Festung belagert worden war. Astagius und sein Gefolge entschieden sich dafuer die Reise fortzusetzen. Sie bargen aus dem Hafen nur ein beschaedigtes Kriegsschiff mit Soldaten, die so im Schlepptau des Handelsschiffes in Sicherheit gelangten.
In Belenas angekommen, ergab es sich, dass die Gruppe im Namen des Julianus Culus die Ermittlungen im Fall eines missglueckten Mordanschlags auf den Leiter der Horaslaboratorien Quintus Hortensius an sich zog. Der Magister beschuldigte einen Gegenspieler in der Leitung, Cessus. Allerdings zeigten bereits die ersten Recherchen, dass der Anschlag nicht nur dilettantisch ausgefuehrt worden war, und daher kaum die Tat eines Meisteralchimisten war, sondern dass es zudem Eindringlinge von Aussen gegeben hatte, die unter anderem einen Wachmann getoetet hatten, als sie in das Hauptgebauede eingestiegen waren.
Cessus war nicht geflohen, sondern entfuehrt worden, nachdem man ihn zuvor durch die Geiselnahme seiner Schwester zur Arbeit fuer einen Droler Plantagenbesitzer genoetigt hatte. Astagius entschied sich den Spuren nachzugehen. Ueber einen Soeldnerfuehrer Fortius und die Schwester des Alchimisten, Jandora, liesz sich der Aufentaltsort des Cessus herausfinden. Bei Echsentempeln im Droler Umland kam es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit den von dem Plantagenbesitzer Titus Civilis gedungenen Schergen.
Diese Leute hatten sicherstellen sollen, dass Civilis weiter Gifte und Alchemika in der Qualitaet der Ware der Horaslaborationen beziehen konnte. Dank der Intervention des Astagius bekam er aber nur einen Teil der angestreben Lieferung. Der Gefangene Cessus konnte befreit werden. Allerdings entkam Quenius, der Anfuehrer der Schurken, nebst seiner Gefaehrtin.
Nachdem sich die Gruppe in Drol ungehoert hatte, suchte man die Plantage des Civilis auf. Zwei seiner Gesandten, die weitere Ware bei den Zigguraten hatten abholen sollen, fing man auf dem Weg ab. Civilis ruestete fuer unruhige Zeiten und hatte zahlreiche Bewaffnete angeheuert, zudem nahm er Einfluss auf andere Plantagenbesitzer und eine Miliz der Pflanzer.
Niara gelang es aus dem Gebaude eine wesentliche Auflistung des Civilis zu bergen, durch die sich erahnen liesz, dass er vorhatte im Sueden weitreichende Umsturzplaene voranzutreiben. Die Zielpersonen waren nur mit Kuerzeln gekennzeichnet, aber im Laufe der Ermittlungen zeigte sich, dass die meisten von ihnen entfernt werden sollten, um die Spannungen im gesamten Sueden des Reiches an einen kritischen Punkt zu bringen, mutmasslich um dann Verschwoerer, wie Civilis, in entscheidende Machtpositionen zu bringen. Civilis Verehrung galt bei seinen Untaten einem zweigesichtigen Gott, dessen Statue Niara im Vorbeigehen erblickte.
Am Rande des Plantagengelaendes inszenierten Astagius und Levia die Illusion des einem Gesandten des Civilis, der einen der Sklavenaufseher warnte, dass ein Mann in Asselruestung mit seinen Legioaeren gekommen sei, um die Plaene des Civilis zu stoeren und gemeinsame Sache mit Quenius mache. Durch eine Halluzination des Astagius veraengstigt, rannte der Aufseher zu seinem Herrn, um diesen zu warnen. Gaius Flavius, zu dem die Gruppe hier eine Spur legte, war ein Asselkultist, der fuer die IX Legion einen Teil der Truppen von Belenas anfuehrte. Man hoffte, dass die mutmaszlichen Feinde sich ineinander verbeissen wuerden oder zumindest Zeit und Gedanken darauf verschwenden wuerden einander zu misstrauen, wenn sie Teil derselben Verschwoerung sein sollten.
In Drol verkaufte man die Gesandten des Civilis als Schiffsklaven, nachdem man ihnen die Zungen herausgeschnitten hatte. Der Patrizier Seneb Sylvatica, den man aufsuchte, gab Levia den Hinweis, dass Isiz Junius eine erklaerte Gegnerin des Titus Civilis sei. Isiz wiederrum fand heraus, dass Civilis seine erheblichen Geldmittel von Amara Balligur geliehen bekommen hatte. Da er nichts davon in die Plantage investierte, war die Balligur moeglicherweise wissentlich an seinen Plaenen beteiligt. Levia beschloss ihr bei Gelegenheit einen kraeftigen Schritt vors Schienbein zu verpassen, moeglichst wieder hinter der Maske des Gaius Flavius getarnt. Den Alchimisten Cessus brachte man bei Iisz unter. Er sollte dort Sicherheit finden und ihr helfen Civilis zu schaden. Anschlieszend warnte man Centuria Raneloa in Wobran vor einem Attentat des Civilis. In Wobran lagerten zahlreiche Fluechtlinge aus dem Norden.
Zurueck in Belenas reiste man trotz der wachsenden Spannungen im Elendsviertel Lamentas nach Sueden um beim Castell Occra eine weitere Centuria, namens Lucidia, vor Civilis Plaenen zu warnen. Dort hatte sich bereits die Attentaeterin Halduria eingeschlichen, getarnt als verletzte Schmiedin. Zudem hatte das Castell Probleme mit ausbleibendem Sold und Raeubern in den Waeldern.
Der Gruppe gelang es einen Moha zu fangen, der fuer die Raeuber die Lage auskundschaftete. Von ihm erfuhr man, dass Halduria aus der Richtung Corapias gekommen war und etliche Begleiter gehabt hatte. Zudem verriet der Mann nach anfaenglichem Stocken das Lager seiner Leute. Durch die gewonnenen Informationen konnte die Gruppe Halduria enttarnen und jagte die erfahrene Nahkaempferin, bis sie in einem knappen Duell dem von Shinxir gesegneten Borussius unterlag.
Die Raeuber koederte man mit einer vorgeblichen Beute unter Kommando des Julianus Culus. Nachdem ihre Kraefte zerschlagen waren, konnte man in ihrem Unterschlupf erhebliche Mittel beschlagnahmen, die man der Centuria zur Sicherung ihres Vorpostens uebergab. Daraufhin reiste man nach Corapia, um die Spur der Halduria zu verfolgen. Gesandt worden war sie von Dariminos, einem Anfuehrer des Belen-Collegiums. Beim Collegium handelte es sich um eine Verbrechergruppe, die offenbar mehr als die lokalen Auftraege annahm.
Levia zog in Gestalt der Halduria ihre Aufmerksamkeit auf sich, aber Niara machte sie ausfindig, indem sie ihnen den Auftrag gab Haldurias Auftrag abzuschlieszen und sie dann beschattete. Julianus infiltierte sie als Julius. Offenbar, so fand er heraus, hatten sie vor den Brajan-Tempelvorsteher Brajanus durch einen direkten Angriff zu toeten, waehrend es Unruhen im Hafen gab. Brajan war bereits durch Levia vor den Plaenen des Civilis gewarnt worden, da auch er auf dessen Liste stand. Allerdings hatte er es nicht fuer noetig gehalten oder nicht finanzieren koennen, Leibwaechter anzuheuern. Daher musste die Gruppe ihn schuetzen, waehrend Levia im Hafen in der Gestalt Haldurias ein Schiff des Herrschers von Corapia, Valtoron, anzuendete und sich dabei von den Wachen beobachten liesz. Zuvor hatte Niara die Kasse der Hafenmeisterei gestohlen.
Beim Brajan-Tempel geschlagen und gegenueber Valtoron im Verdacht seine Schiffe zu sabotieren, beschloss das Collegium in den Untergrund abzutauchen. Zudem hatten sie Angst vor den "Spinnen". Einer maechtigen Organisation im Umfeld von Corapia, der nachgesagt wurde, dass sie alle Banden mit Gewalt anhalten wuerde, keine Aufmerksamkeit von Aussen auf sich zu ziehen. Ob Civilis direkt der Auftraggeber des Collegiums gewesen war, blieb ebenso unklar, wie der Hintergrund der Spinnen, denn die Gruppe reiste vorerst zurueck nach Belenas.
Dort standen dunkle Rauchwolken ueber dem Armenviertel Lamentas. Auch dieses Viertel stand auf der Liste des Civilis. Angestachelt und moeglicherweise finanziert durch einen Huenen namens Timus hatte der tulamidischstaemmige Bandenfuehrer Marwan seine Rivalin Juliana verwundet und zur Flucht gezwungen. Seine Leute, die Elemiten, begannen das unterlegene Gebiet, der Beleniten, zu uebernehmen und die kargen Nahrungsmittel der Bewohner zu stehlen, um Unruhe zu schueren. Auszerdem stand ein Angriff auf die verbliebenen Anhaenger von Juliana bevor. Ihr Unterschlupf war bereits angeschlangen, dennoch betrieb Marwan erstaunlichen Aufwand bei der Vorbereitung seines Angriffes.
Gemeinsam mit dem Zivilverwalter von Belenas, Julius und Prima Pila Bidaretes, plante Levia den Konflikt beizulegen, ohne dass ein Eingriff der Truppen von Belenas noetig werden wuerde. Dafuer wurde die Gruppe mit Passierscheinen ausgestattet, ein Lazarett im laendlichen Umland noerdlich des Elendsviertels wurde errichtet und Levia bekam fuenfzehn Mann der Legion in Strassenkleidung als Unterstuetzung. Zudem gelangte sie an Lebensmittel um die Bewohner zu motivieren, um ihre Existenz zu kaempfen. Zeitgleich spuerte die Gruppe die verletzte Juliana in einem Speicherhaus des Handelsherren Postumus Labienus auf. Der Vater eines der Leibwaechter der Bandenfuehrerin hatte den entscheidenden Hinweis gegeben.
Nachdem Levia und Borussius gemeinsam mit Juliana zu den Menschen von Nord-Lamentas gesprochen hatten, sammelte Juliana etwas ueber 50 Bewaffnete um sich, waehrend ihr Gegenspieler Marwan Geruechten zufolge ueber etwa 100 Angreifer gebot. Um das unguenstige Kraefteverhaeltnis im Vorfeld weiter zu beeinflussen, drang die Gruppe von Sueden ins Territorium des Marwan ein. Man sabotierte die Werkstaetten des Marwan, allerdings zu frueh, um Einfluss auf die kampfbereiten Gruppen zu nehmen. Danach suchte man den Unterschlupf eines Unterfuehrers des Marwan, namens Arkos auf und hinterliesz ihm dort eine Nachricht, die ein Angebot der Juliana enthielt. Levia drang in Gestalt einer von Marwans Kaempferinnen in dessen Unterschlupf ein und brachte seinen Angriffsplan in Erfahrung. Niara warf spaeter etwas in den Essentopf der Bande. Borussius brach mit Niara zu Juliana auf, ueberbrachte die Nachricht vom Angriffsplan und unterbreitete ihr den Vorschlag, einen Hinterhalt fuer Marwan zu legen, statt sich von der Uebermacht in der Belagerung zermuerben zu lassen.
Levia drang in die Kueche des Hauptquartiers der Elemiten ein und betrieb Brandstiftung. Dann rannte sie dem Trupp des Marwan hinterher nahm das Gesicht einer Kuechenhilfe an und machte darauf aufmerksam, dass man umgangen worden sei, woraufhin zehn bis zwoelf Leute das Hauptquartier angreifen wuerden und verwies auf die Rauchfahne. Daraufhin zweigte Marwan zehn Gefolgsleute ab. Auf der Flucht waere Levia beinahe gefangen worden, nachdem sie eine Illusion verpatzte, die ihre Gestalt haette weiterlaufend zeigen sollen.
Kurze Zeit spaeter schoss Julianus von einem Hausdach auf Marwan und verletzte diesen schwer. Unter Fuehrung von Borussius und Juliana stroemten die Beleniten und ihre Hilfskraefte aus dem Hinterhalt und umzingelten Marwans Gefolge. Es kam zu erbitterten Kaempfen aus denen schlussendlich Juliana als Siegerin hervorging, nachdem Aurentian und Borussius Timus getoetet und Marwan niedergekaempft hatten. Marwans letzte Worte im Ohr von Borussius deuteten auf Civilis als Drahtzieher hin. Danach zogen die Sieger mit den aufgespieszten Koepfen der Raedelsfuehrer einer Verraeterin aus den Reihen der Beleniten, Betania, entgegen. Dort trafen sie auch auf Arkos, der angelockt worden war, vom Versuch des Julianus ihn fuer die Seite von Juliana zu gewinnen.
Juliana verbiss sich in Betania und waere geliefert gewesen, wenn Arkos ueber sie hergefallen waere. Doch der Mann wollte den Kampf um die Vorherrschaft in Lamentas vermeiden und zog ab. Juliana bezwang anschliessend Betania im Zweikampf und festigte ihre Position, nachdem die Gruppe Betanias Gefolgsleute zur Aufgabe aufrief.
Im vorbereiteten Lazarett kurierten die Beleniten und die Soldaten der Stadt ihre Wunden, waehrend die Gruppe unter Levias Fuehrung vor die Trodinarin Niothia von Belenas trat. Levia konnte arrangieren, dass die Trodinarin nicht nur Civilis als Feind zu betrachten begann, und zusagte ueber Julius und Prima Pila Bidaretes Unterstuetzung in der Sache zu gewaehren, sondern auch den Asselkultisten Gaius Flavius anwies bei seiner Militaerexpedition nach Neetha der Gruppe in angemessener Weise zur Hand zu gehen.
Der Asselkultist nahm diese Weisung sichtlich veraergert zur Kenntnis. Dennoch nahm Levia sich vor mit ihm zu reisen. Wenngleich man sich nicht auf ihn verlassen koennen wuerde, so bestaende zumindest die Gelegenheit ein Attentat auf Amara Balligur, die Geldgeberin des Civilis, zu verueben und diese Tat dem Kultisten in die Schuhe zu schieben.
In Drol drang zunaechst Niara Nachts in das Anwesen der Balligurs ein. Sie fand dort neben Edelsteinen, die sie fuer sich behielt, in einem Versteck im Schlafzimmer der Hausherrin Amara eine unheilvolle Statuette des zweigesichtigen Gottes. Als sie den anderen davon berichtete, stand der Plan. Als Angehoerige desselben finsteren Kultes, die wissentlich und vorsaetzlich die Taten des Civilis finanzierte, wuerde Amara Balligur das Ziel eines Attentates werden. Levia verwandelte sich das erste Mal in tausend Flugkaefer, um verborgen vor den anderen auf das Dach der Villa zu gelangen, Niara und Julianus kletterten. Oben wirkte Levia eine Illusion, die Julianus als Gaius Flavius tarnte, waehrend er ins Schlafzimmer der Balligur einstieg und sich schussbereit machte. Zu einem erhellenden Gespraech der Illusion mit der Hausherrin kam es nicht. Levias Unterbewusstsein verdarb die Ansprache. Droehnend weckte eine unheimliche Stimme die Zielperson, worauf Levia Julianus direkt das Zeichen zum Schuss gab. Amara Balligur schuetzte sich nicht durch magische Talismane oder dergleichen, sie wurde schwer getroffen und die maskierte Niara schnitt ihr dann die Kehle durch.
Es zahlte sich dennoch aus, dass die Illusion des Gaius Flavius von Levia mit Detailreichtum geschaffen worden war. Denn ebenjener Gaius befahl einem ihm untergeordneten Totenbeschwoerer, Namens Lucian, die Befragung der getoeteten Balligur, als der Mord bekannt wurde. Groszes Erstaunen erfasste alle Anwesenden, als der Mann gradlinig aussagte, dass die Balligur Gaius Flavius selbst und eine maskierte Attentaeterin beschuldigte.
Julianus Culus trug als ergaenzende Information vor der Trodinarin von Drol bei, dass er vom Sohn der Balligur gehoert hatte, sie habe Titus Civilis die gewaltige Summe von 4000 Aureal geliehen ohne damit offensichtliche Gewinnabsicht verbunden zu haben. Daraufhin beauftragte die Trodinarin Julianus, im Verborgenen Taeter, die Untersuchung im Mordfall zu leiten.
Die Gruppe begab sich ins Feldlager, um den Spuren eines Anschlags auf die verbuendeten Truppen des Suedens nachzugehen. Viele waren kampfunfaehig. Lucian sammelte Proben von Wein und Kot der Soldaten. Das gemeinsame Essen konnte als Quelle ausgeschlossen werden, da die Mannschaften gemeinsam gespeist hatten, aber deutlich unterschiedlich hart betroffen waren.
Borussius ermittelte, dass es sich um eine bestimmte Lieferung aus Cyclopaea handelte. Doch ein tulamidischer Spaeher der Legion, Tamin ibn Yaffar, brachte den Hinweis vor, dass jemand im Lager bei den Vorraeten gewesen sei und die Amphoren Einstichstellen hatten. Der Geschmack des Weines war kaum veraendert, nur leicht unterschied er sich im Geruch.
Levia gewann den Eindruck, dass Isiz Junius, zu deren noblem Haus die Spuren des Taeters fuehrten, nicht die Auftraggeberin gewesen war. Niara und Aurentian setzten den Mann fest, als er sich einer Befragung entziehen wollte. Der Sklave sagte aus, er sei von jemanden, der sich Spurius nannte, angeworben worden. Isiz sandte auf Levias Bitte hin jemanden aus, der sich in den Gasthaeusern der Stadt nach ihm umhoeren wuerde.
Anschliessend befragte Levia im Anwesen der Balligurs mit Billigung des Hausherren Jel Balligur das Personal und die Wachen zur Mordnacht. Sie liesz protokollieren, dass drei verdaechtige Personen beobachtet wurden, eine davon staemmig, wie der beschuldigte Gaius Flavius. Ausserdem legte sie die unheimliche Stimme ihrer Illusion als Hinweis auf daemonisches Wirken aus. Sie legte dem Hausherren nahe, entweder Titus Civilis oder Gaius Flavius als Taeter ins Auge zu fassen. Titus Civilis stehe im Zentrum weitreichender Intrigen und Mordtaten und verwende dafuer die 4000 Aureal, die er von Jels Mutter geliehen bekommen habe. Offensichtlich habe er diese ueber seine Absichten getaeuscht. Gaius Flavius habe moeglicherweise erwartet, dass sein Totenbeschwoerer ihn nicht belasten wuerde oder er sei besessen gewesen.
Julianus besprach diese Ausgangslage mit der Trodinarin von Drol. Er revanchierte sich damit dafuer, dass sie die Untersuchung in seine Haende gegeben hatte und ermoeglichte ihr Einfluss zu nehmen. Gaius Flavius sollte entlastet werden, daemonische Aktivitaet zwar bedacht, aber offiziell nicht erwaehnt werden. Levia vermittelte Gaius Flavius dann das Gefuehl, man habe ihm persoenlich einen wesentlichen Gefallen tun wollen, indem man seine Taeterschaft in Frage stellte. Er wirkte durchtrieben, aber nicht wie jemand der selbst verstrickt in bedeutende duestere Umtriebe waere. Eine Untersuchung durch den Brajan-Priester Jel Balligur auf Besessenheit des Gaius Flavius endete ohne Befund.
« Letzte Änderung: 01.07.2020, 16:05:07 von Fil »

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« Antwort #5 am: 15.06.2020, 21:16:35 »
Dafuer erhoehte sich im Gegenzug der Druck auf Titus Civilis. Moeglicherweise wuerde Jel Balligur einen Prozess gegen ihn anstrengen, um den Kredit einzufordern, da ersichtlich sei, dass er ohne Aussicht auf Gewinn vergeudet werde. Lusitana, die Trodinarin von Drol, versprach Julianus den Geweihten in diesem Fall gesondert zu beschuetzen. Sie werde zudem das Anwesen des Civilis beobachten lassen.
Das gegen die Truppen eingesetzte Abfuehrmittel war mit einem Aufwand vorab hergestellt worden, der erahnen liesz, dass der Auftraggeber ueber alchimistische Kapazitaeten verfuegte. Sollte Civilis dahinter stecken, dann hatte er sich Ersatz fuer Cessus beschafft.
Spurius hatte Spuren hinterlassen. Er war in einem Gasthaus abgestiegen und ein Sklave wurde dort vermisst. Als die Gruppe diesen Sklaven tot aus der Zisterne bergen konnte, ergab sich die Moeglichkeit einer Befragung des Toten durch Lucian. Er war tatsaechlich durch den duesteren Mann getoetet worden, als er in dessen Zimmer eingedrungen war und einen kleinen Totenschaedel auf dem Tisch gefunden hatte. Der Mann mit den unheimlichen Augen war wahrscheinlich mehr, als einer von Civilis Mittelsmaennern.
Die Gruppe liesz Kopfgeldgesuche mit seinem Bild fertigen und bat die Trodinarin sie in Drol und Belenas zu verbreiten. Die Mordtat an der Balligur eingeleitet zu haben, unterstellte man Spurius bei dieser Gelegenheit zusaetzlich.
Danach machte sich die Gruppe bereit zuegig mit einem kleinen Schiff Richtung Neetha aufzubrechen. Denn wer immer die Militaeraktion sabotiert hatte, hatte Zeit gewinnen wollen. Spannend war, was Tamin ibn Yaffar am Rande zu berichten hatte, als die Gruppe ihn aufnahm. Im Auftrag des Diamantenen Sultanats hatte er seinem Ziehvater folgend, gegen einen maechtigen Echsenschamanen vorgehen sollen, der sich unter den Menschen durch seine Magie verborgen aufhalte. Doch die Macht dieser Kreatur habe ihre Moeglichkeiten ueberstiegen und so sei die Echse mit ihrem Gefolge weiter in der Region aktiv.
Die Gruppe setzte per Schiff Richtung Neetha nach Wobran ueber und liess sich in der Naehe der Ansiedlung absetzen. Auf dem Weg nach Neetha begegnete man zunaechst Vertriebenen und dann aufstaendischen Sklaven, die weitere Fluechtlinge schikanierten. Niara und Borussius verursachten einen Kampf.
Nach der Ueberwindung der Kaempfer verhoerten Julianus und Levia deren Anfuehrer, danach erging sich der Hochgeborene in allerlei wuesten Drohungen und Foltervorstellungen.
Heraus kam wenig mehr, als Tamin der Gruppe ueber die Verhaeltnisse in Neetha berichten konnte. Lugal Gadangus, ein ehemaliger Gladiator, Baltrios, ein Efferdgeweihter, Aurora, eine Fischerin und die duestere Prophetin Zangi beherrschten die Stadt. Maszgeblich war dabei der Ex-Gladiator, der die meisten Bewaffneten aufbringen konnte. Er war nicht unwesentlich dabei gewesen die Stadtherrschaft auszuhebeln.
Statt die Faehre ueber den Chabab zu nutzen, entschied man sich ein Fischerdorf aufzusuchen und sich die Ueberfahrt zu erkaufen. Die Gueter um Neetha waren nur teilweise zerstoert. Einige wurden wieder bewirtschaftet auf Weisung des Gadangus. Levia und Borussius entschieden sich nach einem Streitgespraech der Magierin mit der Gruppe ueber die Missionsprioritaeten die Festung aufsuchen und der Echsenaktivitaet nachzugehen.
Der Rest der Gruppe liesz sich vom Fischer im Schutze der Nacht in die Stadt bringen. Man verabredete ein Treffen in zweieinhalb Tagen in der Naehe des Fischerdorfes. Levia und Borussius entgingen den Spaehtrupps von Gadangus und erreichten die Mauer der Festung ohne von der Besatzung beschossen worden zu sein.
Stratega Racalla hatte die Festung weiterhin im Griff. Sie berichtete nach der Kontaktaufnahme, dass vor zwei Tagen ein Bote die Aufstaendischen vor einem bevorstehenden Angriff gewarnt und moeglicherweise weitere Absprachen getroffen habe. Man verabredete, dass man wieder in Kontakt trete und nahm zu diesem Zweck eine Sturmlaterne mit. Mit zwei Pferden brachen Borussius und Levia in Richtung von Tamins Echsensichtung auf.
In der Stadt quartierten die anderen sich ein. Am Folgetag fragten sie in der Werft nach Marcus Kyros, einem der Patrizier von der Liste des Civilis. Niara beobachtete einen Jugendlichen, der sie im Auge behielt und stellte ihn. Jemand von der Werft bezeichnete ihn als Ratte von Gadangus. Der Gefangene erzaehlte Julianus und Niara ebenfalls vom Boten, der stechende Augen gehabt habe. Sie bestachen ihn mit einem Schinkenbrot.
Baltrios, der Efferdgeweihte, war der naechste Gespraechspartner der Gruppe. Julianus und Niara unterrichteten ihn davon, dass der Bote Spurius sei und damit ein Agent einer namenlosen Verschwoerung. Abgesichts einer Militaeroperation und des drohenden Blutvergiessens verriet er Details ueber die Hafenfestungstuerme und versprach Aurora und Haldur anzusprechen, um eine Aufgabe anzubahnen.

Die Kurzbeschreibungen von
Levia,
Borussius,
Tamin
und
Aurelianus haben wir.

Es fehlen derzeit noch
Niara,
Lucian und
Julianus.
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TaminIbnYaffar

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« Antwort #6 am: 14.07.2020, 00:02:12 »
Tamin ibn Yaffar ist ein fuer einen Tulamiden vergleichsweise ruhiger und nicht sonderlich redseliger Tulamide. Mit mehr als 190 Finger Hoehe ist er eine wahrhaft imposante Gestalt, obwohl er dabei mehr drahtig und als uebermaessig muskuloes wirkt. Seine Haut ist von der Sonne gut gebraeunt. Er traegt eine dunkelgraue etwas weitere Gewandung unter der gelegentlich ein Khunchomer hervorlugt. Er traegt sein dunkelbraunes Haar kurz und die Blicke seiner schwarzen Augen sind beinahe ebenso durchbohrend wie die Pfeile aus seinem Koecher.

Tamin verbringt viel Zeit mit der Pflege seines Pferdes Yassif, eines erprobten Tulamiden, der ihn schon seit ueber 10 Jahren bei all seinen Abenteuern begleitet.
Seine Kindheit hat Tamin in Khunchom verbracht bis seine Eltern und seine Schwester bei einem tragischen Hausbrand ums Leben kamen. Nach dem Tod seiner Eltern hat er sich mit verschiedenen Taetigkeiten "durchgeschlagen" und als Stallbursche bei verschiedenen Leuten sein Leben beschritten. Auf diesem Weg ist er auch mit seinem spaeteren Mentor Sherlef bin Yadda ay Khunchom in Kontakt gekommen, der bei Tamin schnell ein Talent fuer Tiere und eine gewisse Fingerfertigkeit sowie mechanisches Geschick feststellte. Sherlef war ein militaerisch hochrangiges Mitglied von "Khasim ay Adamant", einer Einheit berittener Schuetzen von Khunchom und Tamin wurde im Laufe der Zeit zu seiner rechten Hand und Begleitschutz. So durchlief er fortan eine militaerische Laufbahn und uebernahm diverse Auftraege wider dem Echsengezuecht aus dem Sueden.
Der letzte dieser Auftraege fuehrte Tamin, Sherlef und eine kleine Gruppe Berittener in die Region um Belenas, doch dieser Auftrag sollte ihnen zum Verhaengnis werden. Sie verfolgten eine Gruppe um den Kristallomanten Nga'Chirr, die sich allerdings aufgrund der Magie des Kristallomanten als ueberlegen bewiesen. So fand ein Grossteil der Gruppe, darunter auch Sherlef, den Tod und nur Tamin sowie zwei weitere Reiter entkamen, waren allerdings zerstreut. Tamin beschloss aufgrund der Schmach vorerst nicht zurueck nach Khunchom zu gehen und liess sich daher fuer den Lebensunterhalt vom Droler Kontingent anheuern.
« Letzte Änderung: 14.07.2020, 00:08:26 von TaminIbnYaffar »

Kuanor

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Antw:DZ: Forenspielrunde / Hintergruende
« Antwort #7 am: 14.07.2020, 02:00:28 »
Da ist er endlich, lang erwartet, lang ersehnt! Schaut nur, wie gut er ist, wie stark und wie blond! Mit einem Wort: Edel!



(Text mit Inhalt wird nachgereicht.)
« Letzte Änderung: 14.07.2020, 02:20:29 von Kuanor »