Autor Thema: Stimmungsvoll beschreiben  (Gelesen 224 mal)

Kleinalrik

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Stimmungsvoll beschreiben
« am: 13.05.2019, 17:07:15 »
Geht doch einfach mal f?r ein paar Stunden in den Wald und lasst die verschiedenen Szenerien auf euch wirken. Wenn irgendeine augengef?llige Naturformation kommt, gr?belt mal... "Mensch, hier k?nnte doch wunderbar eine XYZ-Begegnung stattfinden... Hier k?nnte man doch geilo dieses und jenes Artefakt verstecken..."

Verlasst auch mal die Wege und geht mal quer durchs Geh?lz, bergauf, ?ber B?che, ?ber oder unter umgest?rzten B?umen. Achtet darauf, wie sich euer k?rperliches Wohlbefinden ?ndert, wenn sich die Verh?ltnisse ?ndern: Die Sonne wird abgeschattet und es ist merklich k?hler als auf den Feldern; auf Lichtungen an H?gelk?mmen fehlt der Schutz vor dem Wind; die klamme Hose von der Abk?rzung durch das taunasse Gras k?hlt aus; das Gehen ?ber den trockenen harten Nadelwaldboden f?hlt sich fast wie eine erholsame Wohltat an, so fluffig geht es voran; die Rast auf dem sonnengew?rmten Felsen ist viel angenehmer als auf dem vermeintlich weichem Moos im Schatten...
Dann bekommt ihr ein Gef?hl daf?r, was es f?r Konsequenzen haben kann (negative wie positive), wenn die Spieler mal eben die Abk?rzung nehmen wollen.

Mit offenen Augen durch die Welt gehen, immer mit dem Hintergedanken "Mensch, hier k?nnte man..."

Dazu darf man sich auch so seltene Erfahrungen wie Urlaube in anderen Klimaregionen nicht entgehen lassen. Mal auf Gran Canaria die Hotelmeile hinter sich lassen und in einer hitzestrahlenen Ger?llw?ste ein eingest?rztes Steinh?ttchen und einen toten Baum auf einem H?gel auf sich wirken lassen. Da fallen einem ein halbes Dutzend Plotideen ein.

Diese Eindr?cke (wenn es besonders sch?ne und eindrucksvolle waren) bleiben gespeichert und lassen sich gut abrufen.

Dadurch werden die Ortsbeschreibungen im Rollenspiel plastisch und detailsatt. Einfach die Szenerie vom Abbild vor eurem geistigen Auge "ablesen".

Horatin

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Antw:Stimmungsvoll beschreiben
« Antwort #1 am: 18.05.2019, 00:09:30 »
Ich kenne das auch, aber nicht nur bei einer Wanderung im Wald sondern auch bspw im Urlaub. Ich bin Camper/Wandermensch und bin "nah" an anderen Kulturen/Orten, da kommen schon sch?ne Gedanken/Szenen auf, gerade wenn man den Gendaken nachh?ngt.
Es geht aber Input durch das Fernsehen ala "das w?re doch eine Szene f?r XYZ"(lustigerweise nicht in klassichen Helden(Superheldenfilmen wie Avengers, das kann ja ""jeder") sondern eher im Vorbeilaufen und auch weniger die Spotlights, sondern die "Nebendinge" in dneen Charaktere sich entwickeln etc.

Ich stelle aber immer wieder fest,das sich ein Ort/Szene/Sequenz festsetzt, obwohl man w?hrend des Erlebnis denkt "das darfst du nicht vergessen, das ist super". Irgendwann sp?ter ist es halt weg.


PS: Ja, ich lebe noch ;)

MfG

Horatin (wie lange habe ich den Namen nicht mehr geh?rt und genutzt....)