Autor Thema: Die untersch?tzten Usimiden  (Gelesen 750 mal)

Honak

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Die untersch?tzten Usimiden
« am: 22.09.2018, 23:19:55 »
Als Historiker kennt man ja die Faustregel, dass eine lange Regentschaften zu Stabilisierungen und dadurchzu Prosperit?t f?hren. Unter diesen Gesichtspunkten erscheinen die Horas-Kaiser Usim I., Usim II. und Dalek III. unter einem ganz anderne Licht. Usim I und Usim II. herrschten 42 und 67 Jahre bzw. 18 und 91 Jahre (je nach Quelle). Dalek herrschte 29 Jahre. Trotz der Gebietsverluste und Kriege, die ja r?umlich begrenzt (Weiden, Saljeth, Belenas) waren, kann mir keiner erz?hlen, dass diese langandauernden Regentschaften nicht ein Mitgrund daf?r waren, dass Brigon-Horas von jetzt auf gleich die Dunklen Zeiten beenden konnte. M.E. ist die Stabilit?t der Usimiden-Zeit ein Grund daf?r, dass die Dunklen Zeiten zur Zeit Brigons schon gar nicht mehr so dunkel waren und somit die Voraussetzungen schufen, dass Brigon das Bosparanische Imperium zu einem neuen H?hepunkt f?hren konnte.
« Letzte Änderung: 23.09.2018, 21:37:29 von Honak »
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Nazir ibn Yussuf

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Antw:Die untersch?tzten Usimiden
« Antwort #1 am: 23.09.2018, 18:50:39 »
Klingt plausibel. Ich f?rchte aber, dass sowas bei den Setzungen damals ?berhaupt nicht bedacht wurde. Was sagt denn die DZ-Box dazu?
Vinsalts Foren-PRAios

Was f?r mich bedeutet DSA wurde von Links-Gr?nen bunten Spinnern gekapert (...). Ich sehe das als Kampf um die Seele von DSA, die nun mal Wei?, Europ?ische Pr?gung (...) ist.

Rahnaya

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Antw:Die untersch?tzten Usimiden
« Antwort #2 am: 24.09.2018, 16:27:08 »
M?glicherweise waren die Zeiten auch schon rum und man sie ganz einfach offiziel f?r beendet erkl?rt hat, so wie manche Kriese heute auch von der Politik einfach f?r beendet erkl?rt wird.
Macht sich immer gut im Geschichtsbuch wenn ein Horas sowas beendet.

Kuanor

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Antw:Die untersch?tzten Usimiden
« Antwort #3 am: 24.09.2018, 18:44:48 »
Als Historiker kennt man ja die Faustregel, dass eine lange Regentschaften zu Stabilisierungen und dadurchzu Prosperit?t f?hren.
Als Weltbeobachter kennt man aber auch das Ph?nomen, dass eine lange Regentschaft oft von vergangenen Verdiensten zehrt, selbst allerdings Korruption und Stagnation produziert. Also quasi die Umkehrung der Kausalit?t in der o.g. Faustregel.

Dass eine Krise wiederum ist auch nicht unbekannt daf?r, nicht f?r beendet erkl?rt zu werden, weil etwa Krisengesetze opportun sind, wenn man seine 67 bzw. 91 Jahre gern in Ruhe zu Ende regieren und sterben m?chte ? man wei? ja, was gut ist ? statt sich mit Kontrollmechanismen und ?hnlichen Bremskl?tzen herum?rgern zu m?ssen. Siehe Korruption und Stagnation.

Von diesem Ende aufgezogen passt das alles n?mlich auch ganz gut zueinander. :)

Honak

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Antw:Die untersch?tzten Usimiden
« Antwort #4 am: 24.09.2018, 19:36:08 »
Kuanor, da gehst du von Systemem aus, bei denne ein friedlicher Regierungs?bergang die Regel ist. Das haben wir nun in den Dunklen Zeiten genauso wenig wie in Krisenzeiten der Vormoderne. Die h?ufigen, oft gewaltsamen Regierungswechsel sind da ein Hauptgrund f?r Niedergang. Und so scheint es ja auch zu Beginn der Dunklen Zeiten zu sein. Politische Instabilit?t f?hrt zu wirtschaftlicher Krise f?hrt zu geringerer milit?rischer Schlagkraft f?hrt zu gr??erer Unsicherheit f?hrt zu gr??erer politischer Instabilit?t und zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Eine lange Regentschaft f?hrt hier zum Gegenteil. Und weil in einem staatlichen System, in dem die Rechtstaatlichkeit weniger bedeutet als der Erfolg der Regierung, ein unf?higer, erfolgloser oder korrupter Herrscher sich fr?her oder sp?ter Umst?rzen gegen?ber sieht. In der Dunke-Zeiten-Box ist ganz klar gesagt, dass man als Kaiser Erfolg zeigen muss, um Horas zu werden und vor allem es zu bleiben (charismatische Herrschaft), so dass die langen Herrschaftszeiten tats?chlich auch ein Indikator f?r den Erfolg der Herrschaft sind.
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Rahnaya

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Antw:Die untersch?tzten Usimiden
« Antwort #5 am: 24.09.2018, 20:18:41 »
Fran-Horas war doch der Ausl?ser der Dunklen Zeiten oder ?

Honak

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Antw:Die untersch?tzten Usimiden
« Antwort #6 am: 24.09.2018, 20:39:18 »
Fran-Horas war doch der Ausl?ser der Dunklen Zeiten oder ?

Die v?llig ungerechtfertigte Garether Insurrektion war der Ausl?ser. ;)
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Rahnaya

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Antw:Die untersch?tzten Usimiden
« Antwort #7 am: 25.09.2018, 01:24:28 »
Keine Ahnung, warum man das eigentlich die Dunklen Zeiten  nennt.
Klar die Hauptarmee war vernichtet aber es sollte doch noch diverse Grenztruppen gegeben haben und die Provinzen sollten in der Lage gewesen sein neue Legionen auszuheben. Gerade im Lieblichen Feld w?re die Ordnung haltbar gewesen, war die Schlacht doch weit genug weg um das Feld nicht zu verw?sten.

Das MR ist doch auch das Stehaufm?nnchen nach diversen Ork Invasionen,B?rgerkrieg und Borbarad Invasion ist von dunkle Zeiten keine Rede oder dem totalen Zusammenbruch der Ordnung.

Dunkle Zeiten waren es erst als die Garether Mordbrenner das Liebliche Feld verw?stet und ausgepl?ndert haben.
« Letzte Änderung: 25.09.2018, 01:28:20 von Rahnaya »

Hartsteen

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Antw:Die untersch?tzten Usimiden
« Antwort #8 am: 25.09.2018, 19:34:43 »
"Dunkle Zeiten" (so wie sie Stand nach der Box sind) f?hlen sich f?r mich wie ein Retrofix an. Urspr?nglich war damit wohl eine Zeit bezeichnet, von der es so gut wie keine Aufzeichnungen gab. Dann sind nachtr?glich viele Aufzeichnungen gesetzt worden - und jetzt ist sie daher auch nicht mehr so dunkel.


Honak

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Antw:Die untersch?tzten Usimiden
« Antwort #9 am: 25.09.2018, 21:59:32 »
Meine Frau w?rde sagen: Wie die echte Sp?tantike.  ;)
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