Autor Thema: Crowdfunding DSA  (Gelesen 5272 mal)

Nazir ibn Yussuf

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Antw:Crowdfunding DSA
« Antwort #105 am: 19.11.2019, 08:43:16 »
Warum spielt ihr eigentlich noch DSA wenn es so unglaublich rasisstisch und sonst was ist?
Ist das deine Antwort auf die hier erw?hnte Frage?
Deswegen wirst du hier wiederholt gefragt, was du verlierst durch eine ge?nderte Darstellung.

Warum sollte ich also auf deine Fragen antworten?
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Was f?r mich bedeutet DSA wurde von Links-Gr?nen bunten Spinnern gekapert (...). Ich sehe das als Kampf um die Seele von DSA, die nun mal Wei?, Europ?ische Pr?gung (...) ist.

Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #106 am: 19.11.2019, 08:54:54 »
(Zu diesem Larp-Link)

In der F?rstenspiegelliteratur - die ja in dem Punkt normativ w?re - steht nirgends, dass ein guter F?rst sein Gesinde schl?gt. Eher ist er der Schutzherr und Garant des Friedens.

Religi?sen Fanatikern ist nicht jeder hinterhergerannt. Da ist doch der M?nch, der von vulg?ren Gestalten f?r seine Gl?ubigkeit verh?hnt wird ...

Usw.

(Es zeigt sich schon an den Beispielen, dass ein Theorie-Praxis-Gef?lle ins Spiel kommt)
« Letzte Änderung: 19.11.2019, 09:01:20 von Fido Tatzelt?ter »

Nimmgalf

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« Antwort #107 am: 19.11.2019, 10:41:26 »
Aber das war halt so...! ist auch nicht so ein dolles Argument, finde ich.
Ja, nat?rlich sind mittelreichische Barone eher wei?. Dass entsprechende Illustrationen Schwarze zeigen sollen, hat aber wieder keiner gefordert.
Andererseits: Halbdrachen als Kaiser sind ok, dunkelh?utige Barone eher nicht. Dabei wohnen die Horasier gef?hlt 30 km von den ersten Waldmenschenst?mmen entfernt. :D Wenn man das bedenkt, gibt es deutlich zu wenig Barone mit Waldmenschenblut im HR und tulamidischer/aranischer Abstammung in Garetien. Bekannt sind mir schonmal keine im Horasreich.

Meine Frau spielt z.B. in unserer Uthuria-Kampagne eine schwarze Utulu-Kriegerin, vereint damit gleich mehrere Minderheiten (Frau, schwarz, Kriegerin) und bedient sich dabei nat?rlich auch typischer Klischees (Sprachprobleme, barbarische Sitten, krude Moralvorstellungen, etc).
Die Klischees hat sie sich aber auch nicht alle ausgedacht, die hat das Setting ja auch vorgegeben. Mohas und Utulus haben n?mlich alle barbarische Sitten - weil es ja Wilde sind. Da sorgt die Beschreibung daf?r, dass die SC in ein - rassistisches! - Muster hineingedr?ngt werden. Das ist nat?rlich nicht schuld der Spieler, die den SC dann der Beschreibung entsprechend spielen.

Nun, in Garetien gibt es das recht einflussreiche Haus Aimar-Gor, welches urspr?nglich aus dem Aranischen stammt. Ihr Blut ist inzwischen jedoch so sehr verw?ssert, dass sich die Mitglieder ?u?erlich kaum noch von "normalen" Garetiern unterscheiden. Aber es gibt sie! Und auch andere kleinere Familien haben tulamidische Einschl?ge, das ist jetzt nicht allzu ungew?hnlich. Mir ist allerdings auch kein Fall bekannt, dass ein Baron seinen Moha-Bastard zum legitimen Nachfolger benannt hat - das w?re vielleicht mal ein interessantes Setting. Kategorisch ausschlie?en w?rde ich das jedenfalls nicht (und w?re wohl noch deutlich wahrscheinlicher, als dass man einen "Wilden" aufgrund seiner Verdienste zum Baron ernennt - wie es zu Zeiten der ersten und zweiten Lehensvergabe noch m?glich war...)

Zum von der Redax vorgegebenen Setting zu den Mohas: hier w?rde ich nicht den Begriff "rassistisch" verwenden, sondern eher "rassentypisch". Ersteres klingt immer gleich so abwertend. Und nirgendwo wird den Spielern verboten einen rassenuntypischen Charakter zu spielen. Es kann doch auch recht interessant sein, den Klischees, denen man aufgrund seiner Rasse und Kultur immer wieder begegnet, auf verbl?ffende Weise zu widersprechen. Man muss es einfach nur wollen.
"Es gibt keine Answinisten mehr in Garetien!"

Baron Nimmgalf vor dem versammelten Reichskongress 1028 BF kurz nach der Schlacht der Drei Kaiser

Fido Tatzelt?ter

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Antw:Crowdfunding DSA
« Antwort #108 am: 19.11.2019, 11:31:04 »
Dem ganzen Diskurs scheint die Unterscheidung zu fehlen, ob die Spielwelt als Utopia aufgesucht oder ob die Spielwelt inszeniert wird.

Ein Held ist ja auch nicht oder zumindest weniger mein Alter Ego als vielmehr eine Art Marionettenfigur. Und die kann auch R?uber Hotzenplotz sein, ohne dass ich Hotzenplotz w?re.

Dajin

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« Antwort #109 am: 19.11.2019, 15:02:28 »
Zitat
Aber die Darstellung des Rastullah-Glaubens sticht schon deutlich hervor: Der Glaube hat per definitionem Unrecht. Seine Gl?ubigen konnten bislang keine Wunder wirken. Die Anh?nger sind quasi alle radikal bis fanatisch (oder verr?ckt im Falle der Schule von Selem). Sie verbreiten ihren Glauben mit Gewalt (Waldmenschen werden dagegen nur mal von "r?hrigen Traviageweihten" missioniert, der Zw?lfg?tterglaube ist also friedlicher).

Also in den 90ern dachte ich nicht wirklich, dass es sich beim Novadi-Glauben um eine nichtigkeitserkl?rung des Islams handelte. F?r mich war das eher ein "Das, was wir kennen - also Monotheismus - gibts in Aventurien nicht. Ich sah da genau so das Christentum drin. Tats?chlich ist hier ne menge Interpretationsspielraum. 

Zitat
Sie transportieren frauenverachtende Klischees (Pferd ist mehr wert, als die Frau).

Historisch aber richtig. Auch Novadis lebten bei DSA im 12ten Jahrhundert.

Zitat
Jetzt ist nur die Frage: Von welcher real existierenden, monotheistischen Religion, die sich irdisch aus einem Land mit vielen W?sten heraus ausbreitete, etc. pp., ist der Rastullahkult wohl inspiriert?

Dem Film Laurence von Arabien. Gewann sieben Oscars, u.a. in "Bester Film." Nr. 7 der "Besten Filme Amerikas" herausgegeben von der Movie Academy 2007. So wie in den 80ern und 90ern auch alles andere von Filmen geklaut war. Warum sollte damals auch jemand sagen "wir dissen den Islam und erstellen die Novadis?" Damals - wie ich ja schon erkl?rte - was das kein Zeitthema. und seitdem ist in Sachen novadi ja wirklich was passiert, newa? ;)

Zitat
Wenn man schon Waldmenschen haben will, w?re es auch m?glich gewesen, ihnen Raum f?r eine ernsthafte Kultur zu geben. Statt sie als dumme Wilde und reine Opfer wei?er und orientalischer Sklavenj?ger darzustellen.

Ey, Mohas konnten als einzige Hruruzat! Die waren voll geil zu spielen f?r einen 15-j?hrigen. und wieder... schaut man sich den Entwicklungsstatus von karibischen Indianern im 11ten bis 15ten Jahrhundert ansieht... dann ist das schon ein wenig authentisch. Sp?ter haben sie ja Kemi dazu bekommen. und auch die Tocamujac auf ihren Schildkr?ten waren schon ziemlich cool. Und was die hinterw?ldler-St?mme betrifft... wieder war die Vorlage in wirklichkeit die Filmwelt. Seit Filmen wie Indiana Jones 1 oder Quatermain, bzw. auch die Jagt nach dem roten Rubin mit Michael Douglas waren Indigene V?lker modern. Abenteuerfilme waren etwas Zeitgem??es und auch DSA brauchte sowas einfach, um mit der Zeit zu gehen.

Zitat
Aber haupts?chlich kritisiere ich, dass das Bild auch 2019 noch durchgezogen wird. Man h?tte ja aus 30+ Jahren lernen k?nnen.

Das sehe ich halt irgendwie gar nicht. sie haben Rastullah eingef?hrt, sie haben Kemi eingef?hrt und nicht wieder eingestampft, Uthuria ist eine ehemalige Hochkultur nach der anderen... In den 80ern h?tte das anders ausgesehen.

Zitat
Stattdessen findet man es eine gute Idee, Utulus Boni beim Ausw?rfeln der Penisl?nge zu geben

Das stimmt allerdings, das d?rfte man als schwarze Stunde bezeichnen d?rfen. Wobei solche B?cke nicht Sinnbild f?r das ganze System ist. In den 90ern hatte DSA immerhin urpl?tzlich ein Atomkraftwerk (Auch so eine Zeitzeugen-Geschichte). und wie gesagt - Sylvanas Befreiung.

Zitat
Aber im Gro?en und Ganzen leider dennoch entt?uschend.

Und das ist eben subjektive Wahrnehmung. Da hat jeder seine pers?nlichen Geschm?cker. Und DSA ist Mainstream, also dazu da, es der gr??tm?glichen masse an Spielern irgendwie recht zu machen.

Zitat
Klar. Das kann aber den Produzenten nicht seinerseits von aller Verantwortung befreien.

Das nicht, aber dem Ma? an Verantwortung, dass sie haben, kommen sie nach. Denn den Stempel "Volksverhetzend" hat noch kein DSA-Produkt auf sich stehen gehabt. Nicht mal ansatzweise.

Zitat
Doch. Denn du scheinst tats?chlich der Meinung zu sein, dass rassistische Diskriminierung jedenfalls dann nicht so schlimm ist, wenn es um Nischen und Nebensachen geht, die man nicht unbedingt braucht. Es macht aber keinen Unterschied, ob an Schwarze nicht vermietet wird, an sie kein Smartphone verkauft wird, sie in diesem Restaurant keinen Platz bekommen, sie in diesem Fu?ballverein nichts zu suchen haben oder sie in diesem RPG rassistisch diskriminiert werden. Entscheidend ist, ob und wie schwerwiegend die Diskriminierung ist (ja, insoweit ist eine rassistische Darstellung Schwarzer V?lker in einem RPG weniger schlimm, als die Vorenthaltung von Wohnraum) - egal ist aber, in welchem Kontext es passiert.

Nein, ich bin der Meinung, dass rassistische Diskriminierung und schlechte, klischeebehaftete Recherche deutliche Unterschiede sind. Immerhin siehst du selbst ein, dass es ein unterschied ist, wie schwerwiegend der Grad der Diskriminierung ist. Diese radikale Ansicht von dir gef?llt mir dahingehend auch gar nicht. Denn eben jener Grad der Diskriminierung ben?tigt als Antwort einen gleicherma?en angemessenen Grad der Zurechtweisung. Wenn du glaubst, dass der rassistische Restaurantbesitzer im gleichen Zuge zu Ma?regeln w?re wie der DSA-Autor, der den Phallusscherz brachte, dann macht mir die Ansicht die Sorge. Beim DSA-Redakteur wei? ich, dass ich genervt ?ber den Infantilen Witz mit den Augen rolle, dieser aber keinen Schaden anrichten wird, weil JEDER das so denken wird. Beim Restaurant w?rde ich jedem empfehlen, das Restaurant nie wieder zu besuchen, weil die Form der Ablehnung und Abgrenzung so plakativ und unmoralisch ist, dass sie damit eine viel gr??ere mediale Aufmerksamkeit hat. Weil das Fehlhandeln viel tiefer im Rassisten verankert ist. Weil es bewusster Rassismus w?re. Und nicht nur Schlampigkeit. 

Zitat
Sagen wir mal so: T?rken, Syrer und Afghanen gibt es in Deutschland mehr als 2 Millionen (ca. 2,5%). Wie viele davon siehst du denn so auf RPG-Conventions?

ich bin 40, du glaubst doch nicht allen ernstes, dass ich noch auf P&P-Cons gehe ^^ Aber auch da. Wie viele T?rken, Syrer und Afghanen kennst du denn, die stattdessen Rollenspiele spielen, die politisch korrekt sind? Das sind doch genau so wenige. Ist dir mal der Gedanke gekommen, dass es da vielleicht auch kulturelle Unterschiede gibt, die das Rollenspiel als Hobby f?r solche weniger interessant macht? Die ganze Fantasy basiert ja wie schon gesagt haupts?chlich auf Hollywoodfilme, bedient sich weiterhin einer mitteleurop?ischen Mittelalterwelt. Der Wunsch, einen Ritter zu spielen, einen Magier oder einen S?ldner, der mit dem Schwert oder dem Bogen seine Gegner nieder metzelt, ist von der Erz?hlweise f?r ein West/Mitteleurop?isches, wohlst?ndiges Publikum. Wen du in Syrien und Afghanistan 13 bist, kommst du nun mal nicht mittags um 13 Uhr von der Schule und kannst den W?rfel schwingen. Dem Kulturkreis fehlt die komplette Basis, um mit Rollenspiel als Hobby ?berhaupt in Kontakt zu kommen. Dass der Prozentuale Anteil dieses Kulturkreises auf P&P-cons nicht entsprechend vorhanden sind, ist da doch nur logisch.

Zitat
Aber das Beispiel ist eben auch dadurch so gut, dass es zeigt: Dir und mir w?re sowas nicht passiert. Das ist eines der Privilegien, die man als Mann hat, ohne sie wirklich zu merken. Denn das Privileg geht ja nicht dahin, dass dir irgendwer was positives gibt. Es geht dahin, dass dir bestimmter Mist nicht passiert. Aber das ist ungleich schwerer zu bemerken... (*)

:D Du musst mehr mit Frauen reden glaube ich. ;) Ich kenne auch viele Frauen, denen das nicht passiert w?re. und hatte auch als Mann mit gen?gend Flachpfeifen zu tun. Immerhin hab ich mich lange Zeit in Fu?ballfan-Foren rum getrieben. ^^


Zitat
Nat?rlich. Du hast durchaus recht, dass man da als Kritik ?bender auch aufpassen muss. Genauso richtig ist aber, dass es Leuten wie Rhanaya nicht darum geht. Der ist aus Prinzip dagegen, weil das alles linksgr?nversiffte Propaganda ist.

Das seh ich tats?chlich auch so. Aber vielleicht ?ndert sich das ja jetzt, wo er wei?, was passive Aggressivit?t ist. ^^


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Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #110 am: 19.11.2019, 15:55:25 »
Muss man drittklassiges Journalistenges?lze, das ?ber einen Boulevardkanal kommt, wirklich als t?chtigen Welterkl?rungsversuch verwenden?

Rahnaya

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« Antwort #111 am: 20.11.2019, 01:56:37 »
Zitat
Deswegen wirst du hier wiederholt gefragt, was du verlierst durch eine ge?nderte Darstellung.

Jaja, schon gut ich schreib ja schon.

Rein objektiv nichts, subjektiv aber ne Menge.

Ich klammere mal die Darstellung der Frau aus, da hat sich in meinen Augen n?mlich nix ge?ndert. Frauen sind seit DSA 1 im Lore voll dabei.

Was bleibt also ?brig, die omin?sen People of Colour Schwule/Lesben und andere Minderheiten.
Homosexuelle sind an sich auch unproblematisch, eine Thesia von Ilmenstein war auch schon seit DSA 1 als lesbisch gef?hrt. War das ein Problem? Nicht wirklich, au?er Neid das sie eine gewisse Mirhiban abgeschleppt hat.

Auch der Greif war so ein schwarzes Urgestein aus DSA 1 Zeiten. Problem, nein.

Wo liegt also mein Problem?

Ganz einfach, in dem Moment in dem ich nachgebe und die propagierte neue bunte Welt annehme, muss ich auch die politische Agenda die dahinter steckt annehmen.
Was f?r mich bedeutet DSA wurde von Links-Gr?nen bunten Spinnern gekapert, siehe die Diskussion die wir letztes Jahr hatten.
Ich sehe das als Kampf um die Seele von DSA, die nun mal Wei?, Europ?ische Pr?gung und mit lustigen Abziehbildern der griechischen G?ttern versehen ist.

Vor allem da wie im realen Leben die Augen vor echten Diskriminierungen verschlossen werden und als rechtes Hirngespinst abgetan wird.
So wie Dajin den Islam nicht erkennt wo er ihn anspringt und den Apologeten gibt.

Zitat
Sie transportieren frauenverachtende Klischees (Pferd ist mehr wert, als die Frau).


Historisch aber richtig. Auch Novadis lebten bei DSA im 12ten Jahrhundert.

DSA ist echt im Moment in einer seltsamen Position. Auf der anderen Seite wird alles m?gliche f?r die kleinen V?lker gefordert aber wir spielen Kolonialisten in Uthuria.
Es wird mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung gefordert aber nur in den Filetst?cken (MR, HR) bei den Novadis ist das halt so.

Genau der selbe Schei? wie im realen Leben, man erz?hlt M?rchen vom Gender Pay Gap, Rape Cultur usw. und verschlie?t sch?n bequem die Augen vor den tats?chlichen Problemen die die eingeschleppte Fremdkultur aus Arabien mit sich bringt, weil das w?re ja rassistisch.

Ihr seid es die das reale politische Gift nach Aventurien einschleppt.
Es werde Probleme herbeigeredet die es nicht gibt. W?rden auf einmal mehr Araber DSA spielen ? Sehr unwahrscheinlich.

Wer verliert als etwas wenn sich nichts ?ndert ? Ist den Splittermond anders ? Vom Setting ann?hernd gleich und verkauft sich gut, man hat schlauerweise direkt mehr Kulturen eingebaut und damit von Anfang an mehr Spielraum.
Was soll man sagen die Kultur von Selenia und Umgebung wird am heftigsten bespielt. Problem ? Nein, weil die Leute das spielen was ihnen am n?chsten ist.
Wer DSA in ein alle inkludierende Spiel verwandeln will, spielt nicht mehr DSA sondern den rosa Ponyhof.

 





Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #112 am: 20.11.2019, 02:32:45 »
W?rden auf einmal mehr Araber DSA spielen ? Sehr unwahrscheinlich.

Falls die K?ufergruppe weiterhin "m?nnlich, Klasse 9, Gymnasium" sein soll, stehen sie allerdings vot einem Dilemma.

Der dortige muslimische Mitsch?ler und Mitspieler kann schlecht ausgegrenzt werden, und diverse Eltern w?rden ein entsprechendes Produkt nicht dulden.

In den marktrelevanten Schichten sind die Muslime assimiliert.

Dass das Produkt unter solchen Vorzeichen nur noch Schrott ist, kommt aber hinzu.

Rahnaya

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« Antwort #113 am: 20.11.2019, 02:41:48 »
Kannst du das etwas aufdr?seln, so ganz habe ich nicht verstanden was du sagen willst.

« Letzte Änderung: 20.11.2019, 02:50:42 von Rahnaya »

Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #114 am: 20.11.2019, 02:58:59 »
Dass manche Araber tats?chlich zum Markt oder zumindest zu dessen Verkehrskreis geh?ren.

Ich habe aber keine L?sung des Problems auf Lager. Ich w?rde immer annehmen, dass die Spielwelt in wesentlichen Punkten aus Vorstellungen zum Mittelalter zu entspringen hat.

Das Thema mit den Frauen w?rde ich durch allgemein gehaltene Aussagen zur Gleichberechtigung fassen, die Frage nach Homosexuellen durch Nicht-Thematisierung abwenden.

Und evtl. sollte man die Novadis auch nicht ber?hren und ein bisschen im Abstrakten belassen.

Dajin

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« Antwort #115 am: 20.11.2019, 08:00:39 »
Zitat
Vor allem da wie im realen Leben die Augen vor echten Diskriminierungen verschlossen werden und als rechtes Hirngespinst abgetan wird.
So wie Dajin den Islam nicht erkennt wo er ihn anspringt und den Apologeten gibt.

Ich bin ein Vertreter einer Reihe griechischer, f?r das Christentum eintretender Schriftsteller aus dem 2. Jahrhundert? What? :D

Falls du denjenigen meint, der leidenschaftlich seine Ansichten vertritt, ich habe den Islam als 13-j?hriger Junge aus den 90ern ohne Internetanschluss nicht erkannt. ^^ Der 40-j?hrige Dajin aus dem Jahr 2019 erkennt ihn nat?rlich. ^^

Und der 40-j?hrige Dajin aus dem Jahr 2019 hat jetzt auch ganz doll Mitleid mit dir. Wegen dem Satz:

Zitat
Wo liegt also mein Problem?

Ganz einfach, in dem Moment in dem ich nachgebe und die propagierte neue bunte Welt annehme, muss ich auch die politische Agenda die dahinter steckt annehmen.
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Ich sehe das als Kampf um die Seele von DSA, die nun mal Wei?, Europ?ische Pr?gung und mit lustigen Abziehbildern der griechischen G?ttern versehen ist.

Du glaubst allen ernstes, dass die Welt von DSA damals von Uli Kiesow als politisches Statement entworfen wurde? Du glaubst allen ernstes, dass Uli Kiesow so etwas wie die Gleichbef?higung von Frauen oder Thesia von Ilmenstein (welche meines Wissens nach sogar sein eigener Char war) in ein System eingebaut h?tte, weil er die Welt einer wei?en, europ?ischen Pr?gung erstellen wurde? Du glaubst allen ernstes, Uli Kiesow h?tte heute AFD gew?hlt? Und du glaubst allen ernstes, dass DSA von Sozialdemokraten und Gr?nen bewusst beeinflusst wurde, um es f?r ihre Zwecke zu instrumentalisieren und zu politisieren? Dein Verschw?rungstheorie getriebenes Hirn wurde wirklich bereits so sehr vergiftet, dass du das glaubst? Dir kommt wirklich nicht der Gedanke, dass DSA nicht mehr sein will und soll, als ein Gesellschaftsspiel, welches Leuten Spa? bereiten soll?

Ich wei? grad echt nicht, ob ich beim Lesen solcher Zeichen eher nur entsetzt bin oder eben doch tiefstes Mitleid versp?re. Dabei h?tte dein Post inhaltlich fast wieder einen Punkt treffen k?nnen. Aber dein verborter radikalismus macht das echt v?llig zu nichte. Dir w?rde nach meinem Gef?hl die Akzeptanz einiger Grauzonen ganz gut tun.... aber ich werde anma?end. Sorry. Du hast dir deine Lebensphilosophie ja selbst ausgesucht.
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Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #116 am: 20.11.2019, 08:30:22 »
Das w?re in der Tat ?bertrieben zu sagen.

Es wurde aber weiter oben schon von mehreren Leuten hinterfragt, ob die aus der Khom-Box von 1990 sprechende Verspottung des Islam denn nicht einen alten wei?en Mann sogar in diesen freakig-alternativ lebenden Autoren vermuten lie?e.

Wer auf der Oberfl?che solche Tendenzen leugnet, dabei aber nur Kamouflage des Unterbewussten betreibt, macht mir Angst.

Der 41j?hrige Fido Tatzelt?ter f?rchtet im Menschen die lauernde Bestie und ist daher oft f?r m?glichst klare Verh?ltnisse und vor allem gegen Experimente.

Dabei ist dieses DSA nat?rlich nur Anschauungsbeispiel.

Nazir ibn Yussuf

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« Antwort #117 am: 20.11.2019, 08:47:33 »
Ganz einfach, in dem Moment in dem ich nachgebe und die propagierte neue bunte Welt annehme, muss ich auch die politische Agenda die dahinter steckt annehmen.
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Ich sehe das als Kampf um die Seele von DSA, die nun mal Wei?, Europ?ische Pr?gung und mit lustigen Abziehbildern der griechischen G?ttern versehen ist.
Ok, diese Aussage ist so platt und verblendet, die m?chte man sich einrahmen und an die Wand h?ngen. Warte, ich glaube, das tue ich gleich mal.
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Was f?r mich bedeutet DSA wurde von Links-Gr?nen bunten Spinnern gekapert (...). Ich sehe das als Kampf um die Seele von DSA, die nun mal Wei?, Europ?ische Pr?gung (...) ist.

Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #118 am: 20.11.2019, 08:58:16 »
Kohlianer waren die noch nie.

Intuitiv beurteilt.

Nazir ibn Yussuf

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« Antwort #119 am: 20.11.2019, 09:10:17 »
Nun, in Garetien gibt es das recht einflussreiche Haus Aimar-Gor, welches urspr?nglich aus dem Aranischen stammt.
Wenn man die schon mit der Lupe suchen muss... ;) Naja, in Perricum ist es sicher besser.

Zum von der Redax vorgegebenen Setting zu den Mohas: hier w?rde ich nicht den Begriff "rassistisch" verwenden, sondern eher "rassentypisch".
Jetzt wird das Eis aber etwas d?nn. Was ist denn "rassentypisch" f?r Menschen mit dunkler Hautfarbe? Das Bild dieser Leute ist rassistisch, nicht "rassentypisch". Wir sprechen immerhin davon, wie Autoren das Bild gezeichnet haben, wie also reale Menschen eine aventurische "Rasse" erschaffen haben oder heute pr?gen. Was genau meinst du denn vor dem Hintergrund mit rassentypisch?
Rassismus muss auch nicht immer bewusst oder gewollt sein. Das Bild der Utulus soll Schwarze nicht abwerten (wobei ich mir bei den Penisl?ngen irgendwie unschl?ssig bin), tut es aber.
Dazu kommt, dass "Rasse" ein Begriff ist, der beim Menschen auch eher fehl am Platz ist. Das hat nach gef?hlt 100 Jahren selbst die DSA-Redaktion gemerkt (linksgr?nversifft, wie sie ist) und spricht von Spezies (anders, sogar wider besseren Wissens, noch in DSA4). Von daher sollten wir das auch lassen. Nur Rassismus, der hei?t halt so.
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