Autor Thema: W?chter des Imperiums: Inhalte der Forenspielrunde  (Gelesen 2932 mal)

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VII T?rme der Einsamkeit 2
« Antwort #15 am: 12.06.2018, 17:37:52 »

http://damalia.deviantart.com/art/Swallow-City-39168388

Es war ein leichtes f?r den Ashariel Seramel mit wenigen Fl?gelschl?gen zum Kokon aufzusteigen. Die anderen Gruppenmitglieder hatten eine Kletterpartie vor sich. Arelades blieb von vornherein unten und schonte sich. Der Leonir Shaonorr schlo? sich daf?r an.
Das Konstrukt hatte einen Umfang von etwa zwanzig Schritt. Es war mit Schriftzeichen ?bers?ht, die weder auf die Imperialen, noch auf die Chrattac zur?ckgingen. Offensichtlich war es schon lange bevorzugter Nistplatz der Simiaschwalben, denn sie waren ?berall zugange und ihr lebhaftes Zwitschern machte es schwer das eigene Wort zu verstehen. Der Bau war gro? genug um von gew?hnlichen Humanoiden betreten und bewohnt zu werden. Ohne k?nstliche Lichtquelle wurde das Zwielicht im Inneren f?r die Gruppe allerdings schnell zur schwerwiegenden Einschr?nkung. Nur RaoFoGir und Alya konnten den anderen den Weg weisen und auch Rayides schemenhafte Wahrnehmung trug zur Orientierung bei.

Im Inneren des Kokons war ein gro?er Hohlraum, in dem Seramel nicht nur die verwandelte Schwalbe mit der Quoranbrille entdeckte, sondern auch die Sinne unserer Sp?her und des Sturmdieners einen anderen Menschen enth?llten. Er stand mit einem K?fig in einem der anderen Eing?nge des Raumes.
Angestachelt von Shaonorr lie? sich die Gruppe nicht auf eine Verhandlung ein, sondern versperrte den eigenen Eingang mit dem herbeigebrachten Drahtnetz und st?rzte sich dann auf den Mann mit dem K?fig, der sich als Imperialer erwies. Er war nicht allein gekommen. Weitere Bewaffnete dr?ngten aus dem anderen Eingang in den Raum und unter den Schwalben brach Panik aus. Die V?gel flogen auf der Suche nach einer Fluchtm?glichkeit wahnsinnig vor Angst umher und nicht wenige flatterten zwischen den Kontrahenten umher.
Rayides und Alya brachten den Mann mit dem K?fig zu Boden. Seramel geriet an einen Gegner mit beachtlichen Kampffertigkeiten. Letzten Endes war die Gruppe dem imperialen Trupp jedoch ?berlegen. Seramel und Shaonorr gelang es gerade den Zaubervogel im K?fig zu fangen, als der Kokon aufriss und das Geh?use mitsamt allen darin befindlichen Wesen in die Tiefe st?rzte. Einzig Seramel konnte den harten Aufprall vermeiden, indem er durch den Spalt schl?pfte und mit dem Schwalbenk?fig herausflog. Ein Gegner ?berlebte und konnte verletzt geborgen werden. Die Gruppe ?berstand die Konfrontation ohne Ausf?lle zu erleiden. Seramel war sichtlich verletzt, konnte aber durch RaoFoGirs heilsames Schnurren genesen.

Bei der R?ckkehr zum Leonir-Lager n?herte sich eine Amauna der Gruppe. Das Katzenwesen mit den violetten Augen stellte sich als Qeshparr vor. Arelades argw?hnte, sie k?nnte eine Gesandte der DjaRaBa sein, jener Amauna aus Lyranthas, die w?hrend des Kongresses eine undurchsichtige Rolle gespielt hatte.
Qeshparr bestritt jede Verbindung, sie sei der Leonir-Schamanin Farrshashana in Freundschaft verbunden. Sie erwies sich als ebenso scharfsinnig wie neugierig und konnte innerhalb k?rzester Zeit wesentliche Informationen ?ber die Gruppe und ihre Mission von RaoFoGir in Erfahrung bringen. Arelades offenbarte ihr schlie?lich auf ihre Nachfragen hin weitere Details, w?hrend er die Absicht hegte sie zu t?ten, sollte sich der Verdacht best?tigten, dass sie eine Spionin sei. Sein Misstrauen wurde geringer, als Qeshparr sich gegen eine Folter der gefangenen Imperialen aussprach und gewaltlos aus dem Soldaten, der beim Kokon gefangen genommen worden war, herausbrachte, dass Isphirmene selbst den Trupp instruiert hatte. (Aber wie haben sie die Position der Schwalbe gefunden?)

Meliodane, die ehemalige Adjutantin von Aecurian, n?herte sich dem Lager gemeinsam mit einer weiteren Satyarin und ?berbrachte ein Ultimatum von Tarkaron. Arelades antwortete auf dessen Forderungen er sei nach wie vor dabei Isphirmenes Auftrag zu erf?llen und die verwandelte Arsinoa zu lokalisieren. Er h?tte erreicht, dass das Leonir-Ritual auf diesen Zweck ausgerichtet worden w?re. Tarkarons Unterst?tzung h?tte er vorher gebraucht als es gegen die Draydal ging, nun st?re er nur. Sein Ziehvater m?ge gegen?ber Isphirmene rechtfertigen, wenn er hier nicht nur einen Konflikt ohne Not ausl?se und Einsatzkr?fte verliere, die dringend gegen die Draydal ben?tigt w?rden, sondern letztendlich auch die verwunschene Schwalbe nicht aufgefunden werden k?nne.


http://lilyvanilli.com/recipes/bleeding-heart-cake-2/

Am Abend stand die gro?e Begegnung mit dem Leonir-H?uptling Harrdrhach an. Arelades zeigte sich erfreut ?ber dessen Genesung. Die Amaunir rochen Verfall und Verwesung an ihm behielten es allerdings f?r sich. Die Pr?fung, also das gemeinsame Verzehren von einem Blutb?ffelherz, lie? sich nicht abwenden und so m?hte sich der Optimat bei dem feierlichen Zusammentreffen mit dem gewaltigen blutigen Fleischklumpen ab. Nur mit M?he und Not und in R?ckbesinnung auf die schicksalhafte Situation konnte er die Erwartungen der Leonir erf?llen. Unter offenem Sternenhimmel erfolgte die Verbr?derung und die St?mme willigten am Folgetag ein den Ritualplatz gegen die Imperialen zu verteidigen.

Die bedrohliche Pr?senz der Imperialen verlangte eine Erkl?rung. In kleinem Kreis r?umte Arelades dem H?uptling und den Schamaninnen gegen?ber ein, dass feindselige Absichten in Xarxaron wuchsen. Er verwies auf die fortw?hrende hinterh?ltige Manipulation der Draydal, die w?hrend des Kongresses, in Anthalia und auch bei dem Stamm von Shaoonor Zwietracht und Tod hervorgebracht hatte. Die Schamaninnen stimmten zu das Ritual auf die R?ckverwandlung Arsioas auszurichten. Und nach l?ngerem Abw?gen bezog Arelades schlie?lich auch Isquenion in diese Pl?ne ein.

Mit Anbruch des n?chsten Tages begannen die Vorbereitungen f?r das Ritual. Die Leonir-Schamaninnen und ihre Sch?lerinnen verteilten sich auf die S?ulen von Luft, Erz, Tod, Freiheit und den Tiergeistern. Wandlung blieb dem Optimaten Isquenion vorbehalten. Er s?uberte den Ort penibel, bevor er optimatische Zeichen anbrachte, w?hrend die Leonir ihren schamanistischen Traditionen mit Tieropfern, T?nzen, Ges?ngen und dem Aufh?ngen von Fetischen folgten.

Arelades inspizierte die Stellungen der Leonir und bereitete sie schweren Herzens darauf vor imperiale Standardtaktiken zu kontern. Gegen Mittag lie? sich sein Ziehvater Tarkaron von einem Insektopter zwei Meilen vor dem Ritualplatz absetzen. Er hatte eine Frau bei sich. Ein M?dchen. Eine Geisel. Isquenions Tochter.
Geistesgegenw?rtig hielt Rayides Isquenion davon ab selbst alles stehen und fallen zu lassen, um selbst in Verhandlungen zu treten. Arelades erinnerte den aufgebrachten Vater daran, dass er sich in lebenslange Abh?ngigkeit von Isphirmenes Launen begeben werde, wenn er sich jetzt erpressen lie?.


http://www.deviantart.com/art/girl-140263026

W?hrend die beiden Ashariel unruhig neben der S?ure und den Explosivgeschossen abwarteten, die f?r die Ballons der Invictus gedacht waren und den fernen Insektopter im Blick hatten, eskortierten die einfachen Sch?tzen der Leonir Arelades und Qeshparr zum Treffen mit dem Oberkommandeur der Imperialen.
Der neue Stratege und Tribun Xarxarons warf seinem Ziehsohn Arelades Verrat vor, als dieser nicht bereit war einen Blutschwur auf Isphirmene zu leisten. Arelades widersprach, der Verrat sei nicht geschehen, er sei imstande Isphirmene Arsinoa auszuliefern, wenn das Ritual erfolgreich sei. Zum Verrat werde es nur kommen, wenn Tarkaron grundlos Isquenions Tochter t?te.
Doch sein Ziehvater wollte nicht h?ren. Er gebrauchte die magische Macht des Erzes um sich zwei Klingen zu verschaffen und griff seinen ehemaligen Sch?tzling an. Qeshparr schnellte nach vorn und brachte das M?dchen au?er Gefahr. Tarkaron wurde von einer Flammenlanze des Arelades getroffen, wurde jedoch durch ein Artefakt abgeschirmt und drang unerbittlich auf sein nahezu wehrloses Gegen?ber ein. Es hatte seine Gr?nde, warum Arelades sich durchweg im Hintergrund hielt, wenn Auseinandersetzungen anstanden. Ohne seine Gef?hrten war er hilflos und sein massiger Leib machte ihn unbeweglich.

Rayides stand derweil auf der S?ule der Wandlung neben Isquenion, hatte seine erweiterte Sinneswahrnehmung auf die verwandelte Kreatur im K?fig neben ihnen ausgerichtet und fragte sich, ob er der Einzige sei, der sich Sorgen ?ber die Stimmung Arsinoas nach ihrer R?ckverwandlung mache. Unmerklich inmitten der Leonir-Anrufungen begann er mit Vorbereitungen, die die gefallene Magokratin in einem neuen K?fig aus Geisteskraft binden w?rde, wenn ihre R?ckverwandlung gl?cken sollte. Die Streitkr?fte Xarxarons im S?den des Leonir-Lagers setzten sich in Bewegung. Im Osten des Leonir-Lagers geriet die Blutb?ffelherde in Unruhe.

Tarkaron setzte dem zur?ckweichenden Arelades hart zu. Dessen Lage war akut lebensbedrohlich. Anf?nglich hatte er das Gl?ck nicht zu st?rzen. Einen der ersten Treffer fing seine im Krieg in der Nepreton-Steppe erbeutete Ban-Bargui-R?stung ab. Aber er war seinem Widersacher hoffnungslos unterlegen, er hatte nicht einmal seinen Zauberstab um sich zu verteidigen. Die Leonir-Sch?tzen und weitere Begleiter waren hunderte Meter entfernt.
Sein Ziehvater lie? sich nicht erneut in ein Gespr?ch verwickeln, er traf wiederholt mit seinen herbeigezauberten Waffen. Die Klingen schnitten ins Fleisch. Arelades begann schwarz vor Augen zu werden. Ersch?pfung und Blutverlust raubtem ihm die Sinne. W?rde die Steppe sein Grab werden oder w?rde ihn sein Ziehvater als Troph?e zu Isphirmene schleppen?

Qeshparr tauchte bei ihm auf. Sie hatte Isquenions Tochter aus der Gefahrenzone gebracht und rief etwas herbei. Schatten zogen sich um Arelades K?rper zusammen, seine Bewegungen begannen zu verschwimmen. Zorning heulte sein Ziehvater auf. Qeshparr war ebenso unbewaffnet wie Arelades, aber sie war erstaunlich agil. Die Amauna sprang um Tarkaron herum, w?hlte den Steppenboden auf und traf den Feldherren mit Sand und Steinchen in den Sichtschlitz seiner Optimatenmaske.
Arelades taumelte einige Schritte, drehte sich dann um und begann die Intensit?t der auf der Maske reflektierten Sonneneinstrahlung durch magische Kraft zu verst?rken. Das kunstvolle Tiergesicht der Triopta begann sich zu erhitzen.

Wenige Augenblicke sp?ter, die sich wie eine halbe Ewigkeit anf?hlten und die ohne Qeshparrs Hilfe Arelades' sicheren Tod bedeutet h?tten, traf ein Pfeil Tarkarons R?stung. Alya war auf ihrem Reitinsekt in Reichweite gekommen. Aus luftigen H?hen st?rzte sich Seramel auf den Feind. Er setzte ihm nach bis imperiale Insektopter gef?hrlich nah kamen. Alya hievte derweil den verletzten Dicken auf ihr Tier. So gelang die Flucht. Die eigentliche Schlacht begann. Die Invictus, das gewaltige imperiale Schlachtschiff, stieg auf und umrundete das Leonir-Lager, um von Osten anzufliegen.


http://www.deviantart.com/art/Babylon-497844085

Die Zenturien Xarxarons prallten auf die Verteidigungsstellungen der Leonir. Gebr?ll vermischte sich mit Waffengeklirr und den Signalen der imperialen Armee. Nicht ungewohnt f?r den Optimaten Arelades. Allerdings war er das erste Mal auf der Seite von Nichtmenschen.  Er trank einen Heiltrank, dem ihm Qeshparr reichte und RaoFoGir verband seine Verletzungen. Er sandte Shaonorr aus, damit er sich mit seinen Kriegern um die Unruhe im Osten k?mmerte. Dann bat er Alya die Drachenschwinge herbei zu holen. Wenn sich die Invictus ungest?rt n?hern konnte, war Verstecken sinnlos. Seramel und Aliadana verbargen sich bei einer Steinformation im Osten mit der S?ure und den Explosivgeschossen. Qeshparr und RaoFoGir blieben bei Rayides auf dem Ritualplatz.

Die Invictus allein war f?hig das Lager zu zerschlagen und die Leonir in alle Himmelsrichtungen zu vertreiben. Die Bodentruppen Xarxarons waren gef?hrlich. Arelades Pl?ne wurden aber von den feindlichen Insektoptern vereitelt. Zun?chst schalteten sie den Leonir-H?uptling Harrdrhach aus. Dann verhielten sich vier von ihnen erstaunlich defensiv und sch?tzten die Invictus, die nach menschlichem Ermessen keine Bedrohung zu f?rchten hatte und die eigentlich h?tte ?berheblich anfliegen sollen. Die Ashariel konnten also nicht t?tig werden und die Drachenschwinge war chancenlos gegen die Invictus, wie es Arelades gegen Tarkaron gewesen war.
Freilich war sie beweglicher. In dem Versuch die Insektopter auf sich zu ziehen, ?berflog die Drachenschwinge die imperialen Stellungen und setzte den xarxarischen Bodenkommando zu. Offiziere, Signalgeber und Botenl?ufer gerieten unter Beschuss und flohen vom Feldherrenh?gel. Die Insektopter hielten zu Arelades Erstaunen allerdings stur ihre Position als Begleitschutz des Schlachtschiffes.

Dennoch half diese Aktion den Kampf am Boden auszugleichen. Vorher waren die Leonir durch den Verlust ihres H?uptlings desorientiert gewesen und die Kampflinie hatte wohl haupts?chlich deshalb gehalten, weil Arelades vor Kampfbeginn die Anf?hrer unterhalb des Hauptlings klar eingeteilt hatte. Nun jedoch zeigte sich, dass die imperialen Truppen weitaus mehr Gewicht auf klare Befehlsketten legten. Ihnen machte das Ausbleiben von Befehlen schwer zu schaffen. Ihre Formationen verloren Zusammenhalt. Es begann sich auszuwirken, dass sie in Unterzahl gegen die Leonir standen. Ein Kriegervolk, das in aller Primitivit?t den Kampf in chaotischen Scharm?tzeln und direktes Aufeinandertreffen genoss.


http://rushn.deviantart.com/art/Battle-147554367

Unbemerkt von der Drachenschwinge und den Ashariel war derweil mindestens ein Insektopter beim Heiligtum aufgetaucht. Die beiden Amaunir RaoFoGir und Qeshparr wurden auf ihn aufmerksam und RaoFoGir warf dem Tiefflieger ein Opfertier auf die Pilotenkanzel. Das Flugger?t konnte mit M?he und Not vermeiden die Steins?ule zu touchieren, auf der Rayides und Isquenion mit der R?ckverwandlung Arsinoas besch?ftigt waren und landete unsanft. RaoFoGir bat die Geister des Ortes um Beistand und verst?rkte seine Kampfsinne, als er sah das Tarkaron h?chstselbst ausstieg. Im Alleingang setzte er dem Feldherren darauf derart zu, dass dieser s?mtliche Selbstsicherheit verlor und von seinen beiden Crewmitgliedern abgeschirmt werden musste. Der Pilot war zuvor von Rayides mit dem Schwalbenk?fig von der S?ule herunter beworfen worden und das andere Mannschaftsmitglied wurde erheblich von Qeshparr abgelenkt. Diese hatte begonnen auf den Insektopter zu klettern und allerlei Schl?uche, empfindliche Mechanismen und Armaturen mit ihren Krallen zu besch?digen. Dabei kratzte sie gen??lich ?ber das Metall. Dieses Flugger?t w?rde wohl auf l?ngere Zeit nicht mehr fliegen, wenn man sie gew?hren lie?.

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VIII Fall der Invictus
« Antwort #16 am: 12.06.2018, 17:39:22 »
https://min-nguen.deviantart.com/art/airship-city-399187918

W?hrend RaFoGir mit m?rderischer Pr?zision die beiden Soldaten niederk?mpfte, die dem Insektopter entstiegen waren, versuchte der Feldherr Tarkaron Abstand zu gewinnen. Qeshparr lief ?ber das Flugger?t, sprang auf ihn herab und brachte ihn zu Fall. Sie nahm ihm seine Triopta ab, w?hrend er einen Zauberspruch murmelte- Eine letzte Schreckenstat, die ihm zwar nicht mehr vollst?ndig ?ber die Lippen ging, die aber einen schaurigen Moment lang als d?stere Vision in der Luft zu h?ngen schien.

Die Invictus stand am Himmel zwischen dem Leonir-Lager und dem Heiligtum. Ihr gro?er Schatten bewegte sich in Richtung der Steins?ulen, auf denen die R?ckverwandlung der Zauberherrscherin Xarxarons im Gange war. Drei Insektopter n?herten sich. Zwei verfolgten den vorbeifliegenden Ashariel Seramel, ein weiterer nahm direkt die beiden Amaunir ins Visier. Die imperialen Bordsch?tzen lie?en ab, als sie sahen, dass der Stratege Geisel RaoFoGirs geworden war. Die Amaunir hatten ihre ganz eigene Art ihren Sieg zu genie?en. RaoFoGir nahm Imponierposen eines Katers ein und begann mit der Fellpflege. Qeshparr scharwenzelte um ihn herum, machte ihm sch?ne Augen und schnurrte, nachdem sie Tarkaron mit einem Seil verschn?rt hatte.

?ber dem Feldlager der xarxarischen Bodentruppen begann die Drachenschwinge an H?he zu gewinnen. Da sie keine Chance hatte in direkter Konfrontation zu bestehen, hatte der Optimat Arelades ein Man?ver befohlen, das ihm als letzte M?glichkeit erschien. Die Drachenschwinge n?herte sich dem Schlachtschiff nicht auf dessen H?he und sie konnte sich auch nicht zwischen dessen Breitseite und das Heiligtum bringen, aber sie konnte das schwerf?lligere Luftschiff in gr??erer H?he anfliegen. Als sie sich ?ber der Invictus befand, begann die Drachenschwinge sich abzusenken und mit ihrem Rumpf die dem Heiligtum abgewandte Seite der Invictus zu belasten. Dadurch geriet das Schlachtschiff in Schieflage. Rayides, der Anh?nger des Gottes der Winde, rief eine Eintr?bung der Sinne hervor, die die Gesch?tzmannschaften der Invictus zus?tzlich behinderte. Dennoch feuerte das Schiff wiederholt auf das Heiligtum.

Eine Schamanin und eine Sch?lerin wurde getroffen. Isquenion musste erhebliche Anstrengungen ?berstehen, um die R?ckverwandlung trotz der St?rung des Rituals in kontrolliertem Rahmen zu halten, nur dank der g?nstigen Konstellation gelang dies. Die bei der Invictus als Begleitschutz verbliebenen Insektopter l?sten sich und griffen die Drachenschwinge an. Die Ban-Bargui Alya, die Kapit?nin Charana und die Gesch?tzmannschaft der Drachenschwinge schossen auf die kleineren Flugger?te. Die beiden Ashariel, Seramel und Aliadana, begannen sich, mit S?ure und Explosivgeschossen im Gesp?ck, durch die Kraft ihrer gewaltigen Fl?gel zum Himmel hinauf zu schrauben.

Seramel gelang es einen Ballon zu erreichen. Obwohl er zwischenzeitlich von einem xarxarischen Sch?tzen getroffen wurde brachte er die S?ure auf und bemerkte dann, dass das Explosivgeschoss nicht ?ber einen Aufschlagz?nder verf?gte, sondern manuell entz?ndet werden musste. Er wollte es erst selbst in einem Balanceakt versuchen, entschied sich dann aber auf der Drachenschwinge Hilfe zu suchen. Es gl?ckte. Das von den Draydal erbeutete St?ck explodierte mit h?llischer Gewalt, zerfetzte ein durch S?ure freigelegtes Ballonsegment und brachte merkliche Unwucht in den Flug der Invictus. Aliadana konnte ihre Last nicht ins Ziel bringen, aber sie ?bergab sie auf der Drachenschwinge schlie?lich an Seramel, der auch die zweite Ladung zum Bestimmungsort brachte. Als die nachfolgende Explosion sich entfaltete war es um die Stabilit?t des schwer gepanzerten Luftschiffes geschehen. Zu eilig war die Invictus gebaut worden, zu stark war das Vertrauen in ihre ?berlegenheit gewesen. Ohne die Offenbarung Isquenions w?re sie freilich auch nicht derart verwundbar gewesen. Ersch?ttert begann das gewaltige Kriegsger?t immer schneller zu sinken. Br?nde breiteten sich aus. Der flammende Absturz quer ?ber den stahlblauen Himmel, Ascheregen und die Schreie der vielk?pfigen Besatzung l?uteten das Ende der Schlacht an den T?rmen der Einsamkeit ein. Die imperialen Bodentruppen waren zerschlagen und wandten sich angesichts des katastrophalen Verlustes und des Fehlens einer F?hrung, ebenso wie die verbliebenen Insektopter, zur Flucht. W?hrenddessen nahm auf der Steins?ule der Wandlung Arsinoa na Tharamnos wieder menschliche Gestalt an.

http://www.deviantart.com/art/female-mage-466972023

Es zeigte sich, dass das Ged?chtnis der Arsinoa na Tharamnos merklich weniger eingeschr?nkt war, als das von Isphirmene. Wobei unklar war, was an Isphirmenes Zustand glaubhaft gewesen war. Rayides bem?hte sich die Lage gegen?ber der gefallenen Herrscherin Xarxarons behutsam ins rechte Licht zu setzen. Als der Optimat Arelades sie ansprach, geschah das mit weniger R?cksichtnahme. Sowohl f?r Arsiona, als auch f?r sich selbst-

"Hohe Magokratin Arsinoa na Tharamnos. Glaubt Ihr das die G?tter Sinn f?r Zynismus haben?
Wenn der werte Korysthenes und sein Herr den Kodex der Tharamnos nicht verf?lscht haben, dann seid ihr legitime Herrscherin Xarxarons. Wenn man die Lage bedenkt, dann werdet Ihr Euer Recht faktisch wohl nur durch ein weiteres magisches Duell einfordern k?nnen. Das mag Euer Ansinnen sein. Das Auge auf Eurer Stirn mag sich ?ffnen, aber die Prophezeiung Hekasoras k?ndet von einer gewaltigen Katastrophe, wenn zwei Drei?ugige aufeinander treffen und ihre Macht ausspielen. 
Anders als meine Begleiter, die ohne Schuld in die Sache verwickelt wurden, war ich ?berzeugter Anh?nger der Isphirmene na Tharamnos. Einer Person, die es nicht gibt, wie sich herausstellte. Stattdessen habe ich Isphirmene na Chrysotheos zu Euch gef?hrt. Ich dachte, ich w?rde dem Haus Tharamnos in einer Krisensituation ein gewaltiges Geschenk machen, stattdessen habe ich die Lage versch?rft. Es ist mir bewusst, dass Unwissen nicht vor Strafe sch?tzt. Ich habe mein Leben verwirkt. Ich k?nnte darauf hoffen, dass der anbrechende Krieg und die sich ank?ndigende Katastrophe alles ?berschatten, aber ich diene bis zum letzten Atemzug dem Sternenpfeiler und das bedeutet, dass Xarxaron stabilisiert werden muss und die Draydal zerschlagen werden sollten. Auch wenn eine m?gliche Katastrophe epochales Ausma? haben sollte, so muss es unsere Anstrengung sein sie abzuwenden. Das ist meine ?berzeugung."


Ihn traf nicht unmittelbar die volle Wucht einer Schuldzuweisung durch Arsinoa, nachdem er sie so provokant anging. Obwohl die Gesamtlage zu Best?rzung Anla? gegeben h?tte, blieb sie gefasst. St?ck f?r St?ck erschlo? sie sich durch besonnene Nachfragen weitere Informationen. Da sie nur behelfm??ig in den ?berhang des Rayides gekleidet war und ihre Triopta fern in Xarxaras lag, war un?bersehbar, dass auch sie ?ber ein drittes Auge auf der Stirn verf?gte.
Als Arelades sie schlie?lich darauf ansprach, schlich sich das erste Mal eine gewisse Sch?rfe in ihre Tonlage. Es sei kein Zeichen der St?rke, dass es nun geschlossen sei. Es w?re in den Zeiten ihrer Macht ge?ffnet gewesen. Und sie stimmte ihm zu, als er seine Vermutung aussprach; Das Isphirmene ihr trotzdem ?berlegen gewesen sei, k?nne daran liegen, dass deren Verwandtschaft zu den urspr?nglichen Drei?ugigen n?her gewesen sei.

Da die xarxarischen Kr?fte geschlagen worden waren, bahnte sich eine Siegesfeier der Leonir an. Der Gro?h?uptling Harrdrhach war tot. Es war ungewiss, wer ihm nachfolgen w?rde. Arelades stieg auf die Tr?mmer der 'Invictus' und sprach, ?bersetzt durch Qeshparr, zu den Leonir, aber auch zu deren Gefangenen-

"Die Leonir feiern hier einen gewaltigen Triumph. Der Heldentod des gro?en H?uptlings Harrdrhach und der Fall der Invictus sind Stoff f?r Lieder und Geschichten. Die Schlacht an den T?rmen ist nicht nur Anla? f?r langanhaltende Feiern, sondern wird in Erinnerung bleiben.
Wir entstammen verschiedenen Kulturen und V?lkern. Wir f?hren zu Recht oder Unrecht oft Krieg gegeneinander. F?r mich ist der Fall der Invictus kein Triumph, sondern ein bitteres Drama. Der Ashariel Seramel, Bezwinger von Ter Nelsaru und Invictus, hat den Fall herbei gef?hrt, aber ich habe ihn veranlasst. Warum?
Die meisten von uns sehnen sich nach Zugeh?rigkeit innerhalb ihrer Sippen und dem Wohlergehen ihrer V?lker. In meiner Familie lebt die Erinnerung an Koromanthia, aber ich erlebte es auch am Rand der Nepreton- Wenn der Moment kommt, wo Mord, Brand und Seuchen unsere Heimat verzehren und wo wir in den Tr?mmern zwischen unseren toten Angeh?rigen stehen, nachdem die letzte Verteidigung gefallen ist, dann ist es Schw?che selbst den Tod herbei zu sehnen und sich bei den G?ttern dar?ber zu beklagen, dass wir noch stehen, w?hrend das Blut unserer Lieben den Boden tr?nkt. Wir sind dem Weiterleben verpflichtet. Glaubt die Geschichten nicht, in denen die Kinder von anderen ?berlebenden besch?tzt werden. Die Waisen sterben zuerst, wenn wir nicht da sind um Schutz zu gew?hrleisten und die Grundlagen f?r ein Wiedererstarken zu legen, so verzweifelt und notd?rftig die ersten Tage auch sein werden.
Diese Hoffnung auf ein ?berleben gibt es aber nur in den Kriegen zwischen uns. Wir haben einen gemeinsamen Feind, der uns alle miteinander bis aufs Letzte ausrotten oder versklaven will. Die Staubfresser im Westen machen sich jetzt in diesem Augenblick bereit die Lande mit Krieg zu ?berziehen und sie werden nur ausgezehrtes ?dland hinterlassen. Sie s?en Zwist und Verrat zwischen uns, unseren Sippen und unseren V?lkern. Ich selbst wurde durch Trug zum Verr?ter und trage schwer an der Schuld. Die meinigen nennen mich jetzt einen Verr?ter, wo ich in der Schlacht auf eurer Seite stand, aber der Moment in dem ich get?uscht wurde liegt lange zur?ck.

Es schmerzt mich gegen die eigenen Leute zu k?mpfen und ich tue es nur, wenn man mich zwingt. Wer aber im Sch?delgott unseren allgegenw?rtigen Feind erkennt und Draydalsch?del zertr?mmern will, der ist mir stets willkommen, ganz gleich welchem Volk oder welcher Kultur er angeh?rt. Wenn der Himmel sich verfinstert und der Boden unter dem Ansturm der Feinde erbebt, wenn Drei?ugige altes Unheil entfesseln, dann sollten wir f?r das ?berleben unserer V?lker eintreten und gemeinsam gegen die jene streiten, die uns gegeneinander ausspielen und uns mit ihren L?gen vergiften wollen, damit sie uns am Ende leichter auszehren k?nnen. Nichts ist m?chtiger als die Wahrheit. Der Sch?delgott ist unser aller Widersacher. Wer ihm willentlich folgt ist unser Todfeind."


Zwar folgte die Rede in Teilen dem bekannten Muster von Mahnung, Vortrag und Appell, welches seine Begleiter von Arelades gewohnt waren, aber sie war eine Spur konfuser. Er schien M?he zu haben seine eigene tiefe Betroffenheit, sein Schuldgef?hl und das Echo der Vergangenheit in seiner Erinnerung in Einklang mit der ?bersch?umenden Siegesfreude der L?wenwesen zu bringen. Er hatte zwar das Blutb?ffelherz mit dem Gro?h?uptling verspeist und den Bund geschlossen, er hatte auf dem Schlachtfeld eine wichtige taktische Rolle gespielt, aber als F?hrungsfigur w?rde er hier nicht akzeptiert werden. Er lenkte die Begeisterung also auf Seramel, den Bezwinger von Ter Nelsaru und Invictus und verschwand aus dem Zentrum der Feierlichkeiten. Die Siegesfeuer begannen aufzulodern und die br?llenden Ges?nge und Hochrufe der Leonir breiteten sich aus. Sie genossen den Triumph.

Hinsichtlich der Siegesbeute beanspruchte er f?r sich und die Seinen Gefangene. Etwa achtzig Menschen ?berlie? man ihm. Nachdem er Meliodane nicht unter ihnen fand, suchte er bewusst einfache Soldaten aus. Er hatte den Gedanken gefasst sie am Folgetag freizulassen und wollte nicht das Risiko eingehen, dass sie sich unter ihren Offizieren m?glicherweise reorganisierten. Er wiederholte ihnen gegen?ber vor ihrer Freilassung seine Motive. Es handle sich f?r ihn um ein bitteres Dilemma. Und der Verlust an imperialen Kr?ften sei ?u?erst tragisch. Er erkl?rte-

"Wir fanden die drei?ugige Isphirmene hilfsbed?rftig vor. Sie wurde mein Sch?tzling und nun ist sie Herrscherin in Xarxaron. Ich k?nnte ihre rechte Hand und ihr Feldherr sein, wie Tarkaron te Partholon, der Mann, den wir just besiegt haben. Doch Isphirmenes Geschichten sind L?gen, sie ist keine machtvolle Heilsgestalt. Sie steht f?r Chrysotheos, ein Haus das vom Sternenpfeiler verdammt wurde, weil es dem Sch?delgott huldigt. Und ich habe sie ins Zentrum unserer Macht in Xarxaron gef?hrt, weil ich dieser Maske des Feindes vertraute. Diese Schuld trage ich, ich wurde betrogen. Der Kodex der Tharamnos belegt es.
Ich will keinen Krieg in Xarxaron. Wer das will, erledigt die Arbeit des Feindes. Xarxaron soll stabile Provinz des Imperiums bleiben. Isphirmene kann nur entmachtet werden, wenn die Tharamnos darin ?bereinkommen oder der Sternenpfeiler es einfordert. Ihr findet mich im Guten, wie im Schlechten, am Blauen Orismani.
Geht heim und lebt euer Leben oder kommt nach Anthalia und versucht Kopfgeld f?r mich zu bekommen oder mit mir gegen die Draydal zu k?mpfen. Fragt euch, ob Xarxaron ausreichend gegen die Draydal unternimmt. Fragt wof?r das Haus Chrysotheos steht. Wenn Isphirmene legitime Magokratin ist, wenn ich nur ein gekr?nkter Irrer bin und Arsinoa na Tharamnos eine rachs?chtige Verliererin, oder was immer euch eure Herrschaften erz?hlen m?gen, dann w?ren wir doch nur noch schwache Figuren auf dem Spielbrett der M?chte - Wenn sie legitim herrscht, warum hat Isphirmene uns dann die Invictus und diese Truppenverb?nde auf den Hals geschickt, statt sie gegen unsere Todfeinde im Westen einzusetzen?"


Anschlie?end lie? er die Gefangenen in zwei Kontingenten von je vierzig Leuten ?ber den Tag verteilt ziehen. Sie bekamen Wasser, Nahrung und durften einfache Waffen behalten. An anderer Stelle entlie? Qeshparr in Absprache mit Arelades und den Leonir-Schamaninnen den Pardir-Sp?her Archthar frei. Als Gefangener nahm Tarkaron te Partholon den Platz im K?fig der Drachenschwinge ein. Er war in Ketten gelegt worden, trug einen Eisenhelm auf dem Kopf, war geknebelt und ihm waren die Augen verbunden worden. Arelades verfasste rigorose Vorschriften in welcher Form ihm Wasser, Nahrung und ein Mindestma? an Bewegung zukommen solle, damit er sich nicht wund liege. Drei Wachen, ?blicherweise unter F?hrung des Myrmidonen Kerostes Pyrophylax, sollten ihn st?ndig beaufsichtigen.

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IX Zwischen den M?chten
« Antwort #17 am: 12.06.2018, 17:40:18 »
Die Drachenschwinge nahm Kurs auf das 'Nest der Gefrorenen Wolken' um von der Vernichtung der Luftpiraten des Ter Nelsaru zu berichten und das B?ndnis mit den Ashariel zu schlie?en. Zu Arelades ?rger musste die Ausgrabungsst?tte des Draydal-Priesters Xanaxes auf dem Weg umflogen werden. Urspr?nglich hatte Arelades gehofft, die Leonir gegen ihn zu f?hren.

Vor dem Aufstieg ins xarxarische Gebirge wurde die Himmelslicht gesichtet. Misstrauisch n?herte man sich an. Arelades f?hrte w?hrenddessen eine erste Unterhaltung mit seinem gefangenen Ziehvater Tarkaron. Arsinoa hatte davon gesprochen eine Triopta zu ben?tigen und m?glicherweise war jene des Feldherren geeignet, wenn eine Manipulation durch den Sch?delgott, wie sie in Xithros mit Arelades Maske beabsichtigt gewesen war, auszuschlie?en war.
Tarkaron erwies sich auch ohne seine Triopta nach Tagen beschwerlicher Gefangenschaft als ungebrochen starrk?pfig und seine ?berzeugung von einem Verrat des Arelades war best?ndig. Die einzige neue Information, die aus dem Wortgefecht der Partholons hervorging, war eine vage Angabe zu einer Milit?roperation bei Xithros, die sich angeblich gegen die Draydal richte. Eine solche Ma?nahme mochte weit eher geeignet sein Korysthenes zu jagen, als Draydal zu bek?mpfen.
Mit der Himmelslicht kam die Drachenschwinge ?berein, dass man auf Abstand bleibe und nur Aecurian allein im Vertrauen auf Zusicherungen von Arelades her?berkomme. Als dies mittels eines Gleiters geschehen war und Aecurian als vertrauensw?rdig erschien, gab sich Arsinoa ihrem vormaligen Strategen gegen?ber zu erkennen.

In einer Besprechung schlug die Tharamnos-Matriarchin vor, dass sie und Aecurian das B?ndnis mit den Ashariel schlie?en k?nnten, w?hrend die schnellere Drachenschwinge ihren getreuen Diener Korysthenes vor dem Zugriff der Truppen Xarxarons retten solle. Arelades behagte diese Entwicklung nicht sonderlich. Er h?tte den Erfolg ?ber die Piraten gern damit abgeschlossen, die B?ndnispartner an sich zu binden und nicht an Arsinoa. Allerdings besa? Korysthenes noch die Triopta von Isphirmenes Bruder Carophyrdes und diese durfte nicht in ihre H?nde fallen.
Die Koordination der Draydal und deren Bergungsversuch von Isphirmene aus der Orakelst?tte schien mit den Erkenntnissen zusammenzuh?ngen, die Gylderianus und die "Schwarze Eule" beim Zugriff auf die Triopta in Imachora gewonnen hatten. Also mochte sie den Weg ins Nervenzentrum der Draydal weisen. Es war unabsehbar was Isphirmene damit anfangen w?rde. W?rde sie die F?hrung der Draydal ?bernehmen? Wie war der Beherrschungsversuch der Draydal ihr gegen?ber zu deuten? Welche Art Machtzugewinn w?rde sie mit der Triopta ihres Bruders erwarten? Arelades wollte es nicht auf die harte Tour herausfinden, indem er sie ihr ?berlie?.
Zudem konnte er dankbar sein, dass Arsinoa sich derzeit darauf beschr?nkte Vorschl?ge zu machen, statt schlicht zu befehlen. Doch wie lange mochte dieser Umgang Bestand haben? Er erwog Seramel und Aliadana mit der Himmelslicht reisen zu lassen, um einen Rest Einflu? auf die Entwicklung zu behalten. Und er beschlo? den funktionsf?higen Gleiter der Himmelslicht gegen das defekte Beutest?ck von Ter Nelsaru einzutauschen.

Arelades f?hrte ein Streitgespr?ch mit Arsinoa. Offensichtlich teilte sie ihr Wissen nur in Ma?en mit ihm. Angesichts der kritischen Lage mochte das fatal sein. Ressourcen und Wissen sollten ihm in G?nze zug?nglich gemacht werden, beharrte er. Man k?nne scheitern, wenn sie das beibehalten w?rde. Isphirmene w?rde wohl bereits bedauern, dass sie ihm Dinge anvertraut habe, entgegnete sie b?se. "Was uns davon abgehalten hat ihr weiter zu folgen ist nicht unser beschr?nkter Handlungsspielraum gewesen, sondern unsere Erkenntnisse ?ber ihre Feindschaft gegen?ber dem Sternenpfeiler. Weil selbiges bei Euch nicht zu erwarten ist, steht auch kein Zerw?rfnis an." entgegnete er ihr nun. Das war unangemessen dreist, aber er war ?rgerlich und sein Schuldgef?hl d?mmte die Wut nicht, sondern erh?hte den Druck. Vom lebenslangen Dienst am Imperium w?rde wohlm?glich die Schande eines Verr?ters bleiben. Eine Aussicht, die ihm bereits gebl?ht hatte, als er dem Tod nahe aus der Nepreton geborgen wurde und nur durch eine au?erordentliche F?gung nicht f?r das Ergebnis der unzureichenden Koordination zwischen der Horas Virtuaranthis te Partholon und der Myriokratin Durophoria te Kouramnion verantwortlich gemacht worden war.

Arelades sprach l?nger mit Rayides dar?ber, ob es vern?nftig sei Arsinoa jetzt mit der Himmelslicht ziehen zu lassen. Wenn eine Einflu?nahme m?glich war, dann in den n?chsten Wochen. Wenn sie erst wieder im Kreis ihrer Anh?nger lebte, dann w?rden ihre schlechten Charakterz?ge schnell wieder Oberhand gewinnen und ihre Weltanschauung bliebe unver?ndert.
Andererseits konnte die ehemalige Herrscherin Xarxarons am besten vom Grenzland aus Kontakte kn?pfen (z.B. zu dem Kommandanten der Palastwache
Anteras) und gemeinsam mit Aecurian operieren. Die Himmelslicht w?rde ihr mehr Sicherheit bieten als die Drachenschwinge. K?me Arsinoa mit nach Anthalia hinein, dann w?re ungewi? wie sie sich entwickeln w?rde und alles hinge von ihrer Billigung ab. Zudem w?rde sie die Kapit?nskammer der Drachenschwinge weiter bewohnen und Arelades w?rde nicht in seinem extrabreiten Federbett schlafen k?nnen.

Man kam ?berein Arsinoa mit Aecurian ziehen zu lassen. Aliadana w?rde dem B?ndnisschlu? mit den Ashariel beiwohnen und darauf achten, dass Arsinoa sich auf pers?nliche Verhandlungen einlie?, aber dabei die Ashariel nicht zu fest an sich pers?nlich band. Rayides war es wichtig gewesen daf?r zu sorgen, dass sie ihren neuen Verb?ndeten auf Augenh?he begegnete. Die Drachenschwinge flog derweil nach Xithros und barg Korysthenes und seine d?monische Kreatur, den Nishqath, aus dem Versteck. Xarxarons Truppen selbst hatten Xithros erreicht und einige Verb?nde waren weiter nach Westen vorgesto?en. Korysthenes hatten sie nicht entdeckt.

W?hrend Rayides einige Tage in Xithros blieb, um seine Anh?nger zu instruieren, flog die Drachenschwinge Warteschleifen, bis Ashariel sie erreichten und vom B?ndnisschlu? k?ndigten. Arelades unterbreitete ihnen den Plan ein Sp?h- und Kommunikationsnetz zu kn?pfen, welches Nachrichten in die Umgebung der Stadt Urzumandrias liefern sollte. Unter anderem begehrte der Optimat Informationen ?ber die Entscheidung der Khamuri-Leonir, ?ber die Bewegungen der Draydal und die Lage der anthalischen St?dte.

Urzumandrias w?rde Ankn?pfungspunkt werden, da Arelades mittlerweile die Maske des Carophyrdes von Korysthenes erhalten hatte. Der Nishqath hatte es verhindern wollen, aber er stellte der Qeshparr nach, als sich Arelades und Korysthenes besprachen.

Als Arelades wieder in seiner Kabine war, setzte er die uralte Maske auf. Sie war rund, mit einem Edelstein auf der Stirn und passte ihm besser als die Replik seiner eigenen Triopta. Eine Vision manifestierte sich in seinen Gedanken. Bruchst?ckhaft blieb die Erinnerung:

Eine Reihe nackter T?nzer bewegt sich zu unh?rbarer Musik,
sie ziehen sich selbst die Haut ab.
Ein Pfauenschrei ert?nt.
Von B?umen platzt die Rinde ab.
Ein Kind h?uft Sand auf und baut etwas,
ein brennendes Pferd zerstampft den Boden.
Das weinende Kind gl?ttet den aufgew?hlten Sand und
presst einen einzelnen Stein hinein.
Der Stein steht wie ein aufrechter Finger in der Landschaft.
Es ist ein Loch im Stein.
Das eine ?ffnung, wie ein Maul, eine H?hle. Ein Eingang f?hrt tiefer.
Ein tr?nenfeuchtes blaues Auge zwinkert in der Tiefe.
Wasser sp?lt mich fort.
Kreischende Menschen. Sie jammern und zetern.

Ein alter Mann in wei?en Gew?ndern kommt Stufen aus zitternden H?nden hinab.
Er spricht in herrischem Ton:
"Ich baute einen Ort zu warten in Mitten der Weite,
bei einem Stein wie ein Baum.
Eine H?lfte reicht in den Himmel hinauf, eine hinab in die Tiefe."


Er kommt n?her, ist ?bermenschlich gro?.

"Nun magst Du mein Ort zu warten sein" verk?ndet er unheilvoll.
Eine Schlange bei?t zu.
Er greift nach dem Sch?del des Arelades um sich Platz zu schaffen.
Weiche Reste bleiben. Ein Flusssystem aus Adern zeichnet sich ab.
Eine lebende zuckende Karte.

Qeshparr war zornig. dass sie der Nishqath verfolgt hatte. Sie stellte Arelades in Anwesenheit von Korysthenes und seiner d?monischen Kreatur zur Rede. Der Partholon entzog sich unter diesen Bedingungen einem Gespr?ch, was Qeshparr emp?rte. Sie mied ihn fortan, sprach hinter seinem R?cken mit seinem gefangenen Ziehvater Tarkaron.

Erst als die Drachenschwinge die gro?e Handelsstadt Viralis an Ufer des gewaltigen Viralath-Sees erreichte sprachen die beiden wieder miteinander. Sie neckte ihn mit S??igkeiten, von denen alle au?er ihm etwas bekamen und schlie?lich kam es zur Aussprache. Der Optimat erwarb eine begehrte Weste als Entschuldigungsgeschenk und eine Weile sp?ter brachte Qeshparr ein Fernrohr aus der Stadt mit, das die Gruppe in Zukunft gut gebrauchen k?nnen w?rde.

W?hrend man durch die Stadt streifte fiel auf, dass etliche Menschen aus Viralis einem eigent?mlichen Totenkult f?r einen Gott Namens Minaphalior anhingen. Allerdings wies der Kult keine verd?chtigen Merkmale auf, die f?r eine Unterwanderung durch den Sch?delgott sprachen. Arelades suchte das Gespr?ch mit dem Hohen Rat. Kyrsal, der Gesandter dieses Rates in Xithros gewesen war, stellte ihn den hohen Damen und Herren vor. Nach wie vor war das Verh?ltnis von Viralis zu den anderen Stadtstaaten durch die falsche Gesandschaft des Mannes belastet, der sich 'Caius' genannt hatte. Weder er, noch seine Dienerinnen Nari und Yukio, stammten den Ratsherren zufolge aus Viralis. Sie h?tten den richtige Gesandschaft gezielt belauert und dann au?erhalb der Stadt get?tet und ersetzt, hie? es.
Arelades bem?hte sich seinen Ansatz der F?rderation der Stadtstaaten wieder zu beleben. Viralis sollte sich auf eine Doppelspitze mit Myriadopolis einlassen, statt wieder in Rivalit?ten abzugleiten. Viralis w?rde die organisatorische Leitung ?bernehmen, Myriadopolis die milit?rische. Stellvertreter w?ren durch die jeweils andere Stadt zu besetzen. Arelades appelierte an Sachverstand und Gesch?ftssinn der Kaufleute aus Viralis, auch den anderen Stadtstaaten gegen?ber gro?herziges und vorbildliches Verhalten an den Tag zu legen. Wenn es gel?nge weitsichtig aufzutreten und alle gemeinschaftlich aus der existentiellen Krise zu retten, dann werde die Dankbarkeit der anderen auch in monet?rer Hinsicht viel kostbarer sein, als jede vorher n?tige Investition. Es gehe um das Erbe von Generationen und die Zukunft, nicht um Summen aus dem Tagesgesch?ft. Es gab das Versprechen die Verhandlungen mit Myriadopolis wiederaufzunehmen. Und doch hallte die Skepsis des Rates noch lange in Arelades Gedanken nach. Er konnte sich weder sicher sein in jeder Hinsicht verstanden worden zu sein, noch ob eine Mehrheit seine Gedankeng?nge zum Anla? nehmen w?rde entsprechend zu handeln. Er sprach von Verbindlichkeit, seine Stimme klang ?berzeugend und es war ihm ernst, doch hinter seiner Maske war seine Mimik verdrossen als er das herrschaftliche Ratsgeb?ude verlie?.

Seramel hatte zwischenzeitlich seinen Auftritt in der Arena von Viralis organisiert. Der Ashariel hatte mit dem Tuniermeister eine Vereinbahrung getroffen. Der Veteran aus der Arena hatte den Kriegshelden aus der Gruppe um Arelades einer handfesten Pr?fung unterzogen und dann eingewilligt, ihn als Hauptattraktion bei einer Inszenierung gegen vorgeblich niedertr?chtige Amaunir auftreten zu lassen.
Im Vorfeld mietete Arelades einige Ausrufer, um die Vorstellung des Ashariel und die Ger?chte um die Gruppe gezielt zu beeinflussen. Auf Anraten von Seramel setzte er einen erheblichen Teil ihres verbliebenen Missionsbudgets auf den Sieg des Ashariel. Die Wettquote war bei K?mpfen dieser Art mager und Seramel ging als Favorit ins Feld. In der Schatulle von Arelades war dennoch jeder weitere Aureal willkommen. Der edle Holzboden war bereits gut sichtbar, da Xarxaron unter Isphirmene seit dem Start der Drachenschwinge in Xarxaras die Kriegskasse nie aufgestockt hatte. Bald w?rde selbst die Routine der Proviantaufnahme der Drachenschwinge nicht mehr zu bezahlen sein.

Seramels Auftritt gelang gl?nzend. Er genoss es sichtlich vor Publikum aufzutreten. Die Menschen jubelten erleichtert, als sich der Ashariel aus einer Bedr?ngnis befreite, in die er geraten war. Die 'b?sen' Amaunir grollten ?berzeugend und hielten sich an jede Absprache, die er mit ihnen und dem Meister der Arena getroffen hatte. Auch anwesende Damen und Herren des Stadtrates waren beeindruckt. Die Kl?geren merkten das die Handlung auf Unterhaltung angelegt war und nicht auf bitteren Ernst. Aber jeder Tag, an dem dieser Ernst die Stadtmauern nicht erreichte, war ein guter Tag.

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X Verdunkelter Himmel
« Antwort #18 am: 12.06.2018, 17:40:53 »
In Atamyras, der kleinen Tempelstadt oberhalb der dampfenden Wildnis des Pardir-Dschungels, traf die Reisegruppe um Arelades den Zatura-Priester Turion. Er war beim Kongress von Xarxaras Begleiter der Prophetin Hekasora gewesen. Er segnete die aus dem Tempel des Namenlosen im Palast der Magokratin geborgenen Oktadensteine.
Arelades warnte den Priester vor den Pardir-Aktivit?ten im Dschungel. Anschlie?end ?berflog die Drachenschwinge den Viralath-See, der eher Binnenmeer, als See war und keinen Gr??envergleich mit dem Valantischen Meer zu scheuen brauchte. Es fehlte ihm an Sch?nheit. Nach Westen hin erstreckte sich die raue ?dnis der Ghulensteppe mit toten B?umen und kahlen Flecken von der Ber?hrung der Draydal gezeichnet. Zweihundertf?nfzig Meilen s?dlich von der gefallenen Stadt Nyranthapolis kreuzte das Luftschiff den Blauen Orismani und wich dann der Festungsstadt Myriadopolis nach Osten hin aus.

Rayides hatte einen unruhigen Traum und rollte an Deck umher. Der alte Mann hatte sich auf dem Oberdeck unter dem offenen Himmel eingerichtet und kam nur in den Rumpf hinab, wenn die Witterung ihm hart zusetzte.
Er erwachte mit einer Vorahnung. Er hatte von der Felsnadel getr?umt, auf die die Drachenschwinge nun zuhielt. Zum Feuerzauberer Arelades sprach der Sturmanbeter von der Maske des Carophyrdes. M?glicherweise sei sie ?lter als der Bruder Isphirmenes. Auch dieser habe sie 'nur geliehen'.

In den folgenden Tagen ersp?hte die Gruppe am Boden Fliehende. Arelades lie? das Schiff absinken und sprach mit ihnen. Die Fl?chtlinge stammten aus Pharatas, einer menschlichen Ansiedlung am Fu? der Felsnadel. Vinshina h?tten diese Ansiedlung erreicht und sie mit der Vernichtung bedroht, nachdem es zum Streit gekommen war, berichteten sie. Die Drachenschwinge gab den Menschen Wasser und Nahrung ab, denn die Anthalische Steppe war weit und mochte den Gefl?chteten zum Verh?ngnis werden. Nun allerdings waren die Vorr?te des Luftschiffes nur noch ausreichend f?r wenige Tage. Je mehr Arelades dar?ber nachdachte, desto blamabler wurden seine Niederlagen beim regelm??igen Brettspiel gegen Qeshparr.

Als in der Ferne tats?chlich die beeindruckende Luftstadt der Vinshina ?ber der Felsnadel gesichtet wurde, hie? Arelades die Kapit?nin Carana landen. Die Gruppe ging von Bord um die Aufmerksamkeit der Vinshina nicht auf die Drachenschwinge zu ziehen.
Pharatas war eine kleine Siedlung von, zu ihren besten Zeiten, etwa dreihundert Bewohnern. Riesig wirkte dagegen die schwebende Vinshina-Stadt in den Wolken. Sie verdunkelte den Himmel ?ber Pharatas. Dies war keine wochenlang anhaltende Ghulen-Finsternis, wie sie Arelades nach der Prophezeiung Hekasoras gedeutet hatte, aber m?glicherweise genug f?r die Erf?llung einer weiteren Zeile.

Viele H?user waren verlassen. Auf Weisung Arelades verbarg sich ein Teil der Gruppe bis zum Einbruch der Dunkelheit, gemeinsam mit Alyas Reitinsekt. Qeshparr und RaoFoGir drangen allein vor und begegneten einem Schneider Namens Nalkrion. Sie erfuhren vom Beliabel-Tempel, dem Haus der Tr?ume, welches sich in der H?he an die Felsnadel schmiegte. Eine Wasserquelle war nahebei.

Die Amaunir stiegen hinauf und begegneten dem Kaplan Calaran und dem wachsamen Hohepriester Hysmirion. Der Kontakt verlief freundlich und ruhig. Unruhig wurde es, als der Rest der Gruppe mit Arelades nach Einbruch der Dunkelheit eintraf. Zwar hatte der Feuerzauberer die Anh?nger der Beliabel nicht bewusst provoziert, aber der Kaplan erfuhr das Arelades Optimat war, verwies ihn der Hohepriester des Hauses. Allerdings nicht hoffnungslos in Streit verstrickt, sondern nach einem direkten Austausch.

Arelades hatte offen davon gesprochen eine Vision vom 'Mann in wei?' gehabt zu haben, den er als 'herrisch' empfand und der von einer Todessymbolik umgeben war. Der Hohepriester Hysmirion hatte bekannt, ihm selbst sei der Mann auch erschienen, und scheinbar verehrten die Anh?nger der Beliabel ihn, ohne besonders viel ?ber ihn zu wissen. Von einer Todessymbolik, die in Arelades Vision vorherrschend gewesen war, wollte der Hohepriester nichts wissen.
Seine Vorfahren seien Nomaden gewesen und sie fanden diesen Ort aufgrund einer Erscheinung des Erbauers, dessen Namen ihnen bis dato unbekannt sei.
Der jetzige Streit mit den Vinshina gehe auf das unversch?mte Eindringen von einem Erkundungstrupp in das Allerheiligste zur?ck.

Es fiel auf, dass sich der Hohepriester auf einen alten optimatischen Zauberstab st?tzte. Mutma?lich ein Artefakt von beeindruckender Macht, das die Vinshina fernhielt. Neun S?ulen st?tzten den Vorraum des Tempels, eine Darstellung der schlafenden Beliabel war zentral in den Fels geschlagen worden. Rayides hatte derweil von einem Gl?ubigen erfahren, dass das Heiligtum bereits zuvor gesch?ndet worden war. Korysthenes war offenbar vor Jahren hier gewesen und hatte Anh?nger der Beliabel get?tet um zu seinem Ziel zu gelangen. Er hatte d?monische Kr?fte angerufen und war der Grund f?r den Hohepriester Optimaten zu misstrauen.

Am Folgetag verdichteten sich die Erkenntnisse der Gruppe weiter. Die Anh?nger der Beliabel beschuldigten die Vinshina, vorgeblich als G?ste gekommen zu sein, um dann aus dem Heiligtum den Spiegel der Tr?ume zu stehlen. Das wichtigste Artefakt des Kultes und m?glicherweise der Fokus von Beliabels Wirken an diesem Ort. Die Vinshina, namentlich ihr Aviana-Priester Avin ten Seru, warfen pauschal allen Pharatasbewohnern vor w?hrend der Feierlichkeiten in der Nacht nach dem Eintreffen der Vinshina drei Geiseln genommen zu haben. Sollten diese Geiseln nicht zur D?mmerung frei sein, so w?rden sie alle Menschen ausl?schen.
Hohepriester Hysmirion r?umte nachtr?glich ein drei Gefangene zu haben. Diese seien festgesetzt worden, nachdem die Eindringlinge den Spiegel gestohlen h?tten.
Arelades und die Gruppe entschieden sich einzugreifen, einerseits weil der Spiegel der Tr?ume ein Schl?ssel zu weiteren Erkenntnissen ?ber die Draydal dienen mochte, andererseits weil die Vinshina den Ort eingeschlossen hatten. Schlu?endlich schien die Drohung der Vinshina v?llig unverh?ltnism??ig zu sein.

Nach dem Kontakt mit Bewaffneten der Vinshina ging es f?r die Gruppe hinauf in die Wolkenstadt. Die Vinshina erwiesen sich als diplomatisch und entgegenkommend, nachdem Arelades auf den Kontakt mit Avin Askanu w?hrend des Kongresses zu sprechen kam. Die Macht der Vinshina war jedoch erdr?ckend. Ihre Stadt war ein beeindruckendes Konglomerat aus Behausungen, das an wei?en Ballons zwischen den Wolken hing. Sie wurde regiert vom sechsk?pfigen Fliegenden Rat und sie wurde von drei Hauptschiffen begleitet. Ewiger Horizont, Winde des Nordens und Avianas Feder. Auf letzterem w?rde die Gruppe den Avina-Priester treffen. Zwanzig kleinere Schiffe und eine Vielzahl kleinerer Flugger?te waren zugegen.

Qeshparr und Arelades unterhielten sich mit ihrem Begleiter (Ter Shemari, Tenu Vinamu Bewaffnete?) und auf Wunsch des Optimaten auch mit Vinshina, die in den Tempel eingedrungen waren. Denn die Vinshina bestritten ihr Eindringen nicht. Sie stellten die Ausgangslage anders dar. Die drei Geiseln der Beliabel-Anh?nger seien aus eigenem Entschlu? in den Tempel gegangen. Erst nach ihrem Verschwinden habe ein Suchtrupp ihre Spuren verfolgt und sei gegen den Willen des Hohepriesters ins Allerheiligste vorgedrungen. Der letzte Raum des Tempels gehe in eine nat?rliche H?hle ?ber, mit allerlei eigent?mlicher Symbolik. Dort stehe ein Sarkophag, der mit Blut besudelt gewesen sei. Vor dem Spiegel der Tr?ume habe man die drei Verschwundenen bewusstlos gefunden, sie jedoch nicht bergen k?nnen da Hohepriester Hysmirion hinzugekommen sei und die H?hlenw?nde begonnen h?tten nach ihnen zu greifen. Den handtellergro?en Spiegel mit den geometrischen Mustern h?tte man allerdings mitgenommen.

Qeshparr war vehement auf der Seite der Pharatasier und bem?hte sich nicht darum es zu kaschieren. Es half wenig, dass Arelades ansprach, wie h?ufig man in der Vergangenheit get?uscht worden sei. Der Optimat gab, in einem der wenigen kurzen Momente ohne unmittelbare Vinshina-Begleitung, folgendes zu bedenken:

"Unabh?ngig davon, ob die Vinshina vors?tzlich eingedrungen sind, um zu stehlen; Sie haben alles in der Hand. Sie entscheiden und wir k?nnen sie daran nicht hindern. Das Ultimatum ging von dem Priester Avin ten Seru aus. M?glicherweise gibt es noch Spielraum bei dem was der Fliegende Rat denkt. Aber zun?chst h?ngt alles an der Entscheidung des Avina-Priesters. Es ist die Frage, wie der Priester zu m?glichen Sch?den seiner eigenen Leute, zu seinem Pauschalurteil ?ber alle Pharatasier steht und wie sehr er am Spiegel h?ngt.

Wenn es uns gel?nge ohne Anwesenheit Hysmirions Beliabels Traumwelt zu betreten, so k?nnten wir direkt die Seelen der Vinshina suchen. Aber wie w?re unser Risiko selbst gefangen zu bleiben? K?nnten wir vermitteln, dass beide Parteien sich am Boden um den Spiegel herum treffen? Die Vinshina k?nnten mit ihrer ?bermacht ohnehin jeden t?ten. Wir k?nnen Hysmirion allerdings auch nicht trauen. Wenn er selbst Visionen des 'Erbauers', des Wei?gekleideten, hatte, dann muss die Todessymbolik vorherrschend gewesen sein. Der m?chtige Mann ohne Namen war nicht blo? 'herrisch', er war von tyrannischem Wesen. Wenn die Vinshina sich das Blut auf dem Sarg nur ausgedacht haben, wieso haben sie die Geschichte dann nicht noch viel mehr ausgeschm?ckt? Das geplante Blutopfer war vielleicht Phantasterei. Das Blut selbst nicht.

Sprecht nicht so offen von Eurem Unmut gegen?ber den Vinshina. Sie werden freier reden, wenn sie den Eindruck haben, dass wir ?hnlich denken.".

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XI Haus der Tr?ume
« Antwort #19 am: 12.06.2018, 17:41:29 »
Avin ten Seru, Priester des Avinas, hielt sich bedeckt, was seine Motive anging. Das Ultimatum sei in seinem Namen verk?ndet worden, aber Entscheidung des Fliegenden Rates. Das Strafma? gegen?ber allen Pharatasiern sei angemessen. Die Beliabel-Priesterschaft habe offenkundig besch?mend finstere Pl?ne.
Arelades und Rayides argw?hnten, der Avina-Priester k?nne die Absicht haben die drei Vinshina zu opfern, um einen vors?tzlichen Diebstahl des Spiegels zu decken. Arelades sprach dennoch offen von der Traumwelt und handelte aus, dass die Gruppe den Spiegel unter Aufsicht der Vinshina nutzen k?nnen w?rde. Das mochte gef?hrlich sein, aber es w?re ebenfalls ein Wagnis den Spiegel zu stehlen. Was w?rde die Vinshina von einer Bestrafung der Pharatasier abhalten, wenn die Gruppe sich des Spiegels bem?chtigen w?rde?

Hohepriester Hysmerion war ausgesprochen kooperativ, obwohl er nicht erwarten konnte das heilige Artefakt zu diesem Zeitpunkt zur?ckzuerhalten. Er verriet, wie die Traumwelt zu betreten sei und gab den eindringlichen Rat sich auf der anderen Seite nicht zu tief in die Handlung verstricken zu lassen.
In der Tat sei nach Ansicht der Beliabel-Anh?nger der Spiegel Teil des Hauses der Tr?ume. Die Traumwelt sei innere Haus und die Gruppe erwarte eine Pr?fung der Beliabel. Zeit verhalte sich nicht in festem Verh?ltnis zur Zeit der echten Welt antwortete er auf eine Frage von Qeshparr. Man solle die Traumwelt nur einmalig betreten, ansonsten sei das Risiko in ihr gefangen zu bleiben ungleich h?her. Ungewollt herausfallen werde man seiner Einsch?tzung nach nicht. Die Gruppe erwog versetzt in die Traumwelt einzutreten, entschied sich aber f?r gemeinsames Vorgehen.

Intensive Nachforschungen unter den Vinshina blieben aus, obschon Rayides sich mit der Frage besch?ftigte wer den Flug nach Pharatas angeordnet hatte. Priester Avin ten Seru hatte deutlichen Hochmut gegen?ber der Ansiedlung an den Tag gelegt. Es schien ?u?erst fraglich, dass die Vinshina zuf?llig hier her gekommen waren. Nichtsdestotrotz ging die Gruppe geschlossen zum Spiegel, als der Avina-Priester ihnen wie versprochen Zugang gew?hrte, ber?hrte ihn, sah hinein und versank in der Traumwelt.

Arelades und seine Begleiter fanden sich in einem Irrgarten wieder. Alle waren sich bewusst zu tr?umen und hatten ihre volle Erinnerung. Ein Torbogen aus Stein mit Rosen geschm?ckt bildete den Eintrittspunkt. Ein Pfad zwischen zwei hohen Hecken f?hrte zu einem Teich an dem zwei Kinder spielten. Die Kinder antworteten auf einen Ruf von Qeshparr. Es waren Junge und M?dchen. Sie hatten blonde Haare, waren etwa sechs Jahre alt und spielten "Fangen" mit einem blauwei?en Licht. Sie trugen wei?e Gew?nder mit goldenen Streifen. Als Qeshparr das Licht nicht fing, schlugen die Kinder schnell einen herablassenden Ton an. Die Amauna wandte sich ab und jagte einem Schmetterling nach.

Arelades nahm Kontakt mit den Kindern auf. Es gelang ihm das magische Licht durch Willensanstrengung zu fangen. Das M?dchen hatte ein kindlich rundes Gesicht, einen ernsten Blick und ein schwarzes Auge auf der Stirn. Der Junge war schlecht erkennbar, die Luft flimmerte um ihn. Er trug ein rotgl?hendes Auge auf der Stirn.
Die beiden waren Abbilder der kindlichen Isphirmene und ihres Zwillingsbruders Carophyrdes. Es herrschte Einvernehmen zwischen ihnen und sie legten bereits eine merkliche Arroganz an den Tag. Ihre Mutter sei Idramane na Chrysotheos, einen Vater h?tten sie nicht gehabt, antworteten sie Arelades auf eine entsprechende Frage. Ein zorniges Kinderm?dchen mit einem Dolch kam herbei. Eine Vesai namens Nireme. Den Dolchknauf zierte ein menschlicher Doppelkopf. Sie f?hrte die Kinder fort. Arelades w?re ihnen gerne gefolgt, aber er hielt es f?r wichtiger Qeshparr nicht in eine andere Richtung hinforteilen zu lassen.

Hinter einer Hecke ?nderte sich die Szenerie. Die Gruppe stand nun auf einer Anh?he ?ber der dunstverschleierten Hochebene von Xarxaras. Inmitten geborstener S?ulen befand sich eine Ruine. Es war k?hl und windig.
Arelades wurde von einem ?ffchen mit einem Stein beworfen. Es traf ihn an der Stirn, als er versuchte den Wurf durch Willensanstrengung abzuwenden.
W?hrend Qeshparr das ?ffchen verfolgte, traf Arelades bei der Ruine auf zwei Jugendliche. Die Chrysotheos waren in dieser Szene etwa vierzehn Jahre alt. Sie trugen Diademe und silber durchwirkte wei?e Gew?nder. Sie stritten. "Ein anderes Gesicht. Die gleiche Herrschaft." sagte die jugendliche Isphirmene.
Arelades vermutete es ginge um weltliche Herrschaft, aber er ergr?ndete das es um Religion ging. Isphirmene hatte Ambitionen den Sch?delgott-Glauben der Chrysotheos zu reformieren. Die Bindung an den Sternenpfeiler sei ohnehin br?chig. Arelades w?re den beiden gern hinunter in die Ruine gefolgt, lie? sich aber bewegen sich mit Qeshparr zu treffen. Sie erz?hlte RaoFoGir der Affe h?tte die Gruppe mit goldenen Augen beobachtet, wie zuvor der Schmetterling.

Eine morsche T?r in einer bauf?lligen Wand f?hrte in die dritte Szene. Inmitten der Steppe stand die Felsnadel. Tausende Jahre vor der Gegenwart. Nicht Pharatas lag am Fu?e der Nadel, sondern eine Chrysotheos-Ansiedlung. Fremdartige Geb?ude geschm?ckt mit dem doppelten goldenen Sch?del auf purpurnen Grund. Eine Draydalgesandschaft war eingetroffen.
Im Hauptgeb?ude war niemand von Bedeutung. Die Wachen reagierten nicht auf die Anwesenheit der Gruppe. Als Arelades versuchte eine Wache durch Willensanstrengung zerfallen zu lassen str?mten rote Ameisen aus L?chern im Steppenboden und zwickten ihn.
Oben in der Felsh?hle, wo in der Gegenwart das Haus der Tr?ume stehen w?rde, fand eine Versammlung statt. Isphirmene war nicht anwesend. Carophyrdes, der jetzt dem 'Erbauer' aus Arelades' Vision deutlich ?hnelte, traf neun Draydal. Der Anf?hrer der Draydal trug eine goldene Maske mit einem L?cheln auf dem Antlitz. Die Draydal entschuldigten sich, dass sie die Chrysotheos h?tten lange warten lassen. Ihre Hegemonen h?tten beraten was mit dem "geborenen Drei?ugigen" geschehen sollte. Carophyrdes solle sich der Initiation des Sch?delgottes unterziehen. Er solle seine Tr?ume aufgeben, dem Schlaf entsagen und das Blut seiner Liebsten vergie?en.

Es stellte sich heraus, dass die Traumgestalten auf direkte Ansprache und Ber?hrung reagierten. Die Gruppe verbrachte l?ngere Zeit damit sich zu bem?hen Carophyrdes von seinem Vorhaben abzubringen. Zusammen mit seiner Geliebten, die den Namen Siamandre trug, wandte er sich schlie?lich von den Draydal und ihrem Vorhaben ab und verlie? die H?hle. Als die Gruppe sich von den konkreten Ereignissen l?ste, begann eine Abfolge weiterer Szenen.
Es handelte sich um Variationen, an den drei bekannten Handlungsorten. Der Irrgarten der Kinder, die Ausgrabung der Jugendlichen und die Himmelsnadel mit der Opferung.

Schon als Kinder waren die Chrysotheos-Geschwister ebenso kostbar wie gef?hrdet. Isphirmene verfiel als Jugendliche auf den Gedanken die Anbetung des Sch?delgottes zu reformieren. Sie strebte die Alleinherrschaft des Hauses ?ber Xarxaron an. Imperium und Draydal sollten sich gegenseitig besch?ftigen.
Der Plan misslang. Carophyrdes bezwang seine Schwester und verursachte mutma?lich ihre Versteinerung. Dreizehn Tage irrte er danach ratlos herum, bis er schlie?lich von der Felsnadel als Zufluchtsort tr?umte. Er f?hrte die geschlagenen Anh?nger der Chrysotheos dorthin und nach einer langen Wartezeit erh?rten ihn die Draydal und nahmen ihn auf, nachdem er sich ihren W?nschen f?gte und seine Geliebte opferte.
Die Szene mit der Opferung sprang im Traumerlebnis der Gruppe mehrfach zur?ck. Qeshparr weigerte sich das Ereignis anzusehen. Die anderen wurden Zeuge wie Anthras Turam, der Draydal-Anf?hrer, den herbeigebrachten Traumspiegel mit dem Blut der Geopferten benetzte.

Kein Beliabel-Artefakt beherbergte die Traumwelt, sondern ein Kultgegenstand der Draydal. Die Gr?ndung von Pharatas ging m?glicherweise auf Carophyrdes und das Haus Chrysotheos zur?ck. Mit diesem Eindruck machte sich die Gruppe daran verst?rkt nach den verschollenen Vinshina zu suchen. Zwei von ihnen fanden sich im ?dland um die Felsnadel, einen weiteren machte Qeshparr in den Katakomben der Ausgrabungsst?tte aus. Im Labyrinth schlug man sich mit dem gold?ugigen Beobachter herum. Aus einer Schlange, die Alya biss, war ein L?we geworden, der sich jedoch zur?ckzog, als man von ihm ablie?. Von dort gelangte die Gruppe an einen Ort der Pr?fung, wo eine Erscheinung des Carophyrdes sie neben einem Brunnen an einer Weggabel erwartete.

Drei R?tsel stellte der Zwillingsbruder Isphirmenes-
  • Eines ?ber einen hochm?tigen Sohn, der sich gegen seinen Vater erhob und von diesem durch eine List bezwungen wurde.
  • Eines ?ber einen K?nig, der seine eigenen Kinder opferte um einen Riesen zu vertreiben.
  • Und eines ?ber einen Krieger, der am Ende seiner Tage von einem Priester bezwungen wurde.
Carophyrdes erwartete L?sungen im Sinne einer d?steren Herrschaftslehre. Arelades rechnete zwar mit derartigem, doch er nahm irrt?mlich an, dass der Sohn sich gegen den Vater h?tte erheben d?rfen, wenn er in der Lage gewesen w?re sich behaupten zu k?nnen. Carophyrdes verlangte die Gefolgschaft des Sohnes und auch keine G?te, wie sie Qeshparr noch ins Spiel brachte. So scheiterte die Gruppe an der ersten Antwort.
Die zweite und dritte Aufgabe wurde allerdings bew?ltigt. Es war Alya, die die Tat des K?nigs, sich mit dem Tod seiner eigenen Kinder seiner Verletztlichkeit zu entledigen, in die f?r die Pr?fung passende Form fasste. Vielleicht war ihrer Kultur der Gedanke weniger fremd f?r das ?berleben nahezu alles zu opfern.
Mit Worten ?ber Geduld und Tod entlie? die Erscheinung die Tr?umer. Sie erwachten bei Tagesanbruch auf dem Vinshina-Luftschiff Avinas Feder. Avin ten Seru schenkte ihnen Glauben, als sie berichteten, dass die Vinshina-Geiseln nun ihr Bewusstsein wieder erlangt haben sollten. Nun war es an der Gruppe deren Freilassung auszuhandeln. Arelades bestehendes Misstrauen gegen?ber Hysmirion und seinen Anh?ngern war nach der Traumerfahrung deutlich gewachsen. Grimmig wog er m?gliche Optionen ab.

Der Beliabel-Hohepriester blieb weiterhin freundlich. Die Vinshina-Geiseln waren tats?chlich wieder bei Bewusstsein. Es gelang Arelades den Vorab-Austausch einer Geisel als 'Zeichen guten Willens' auszuhandeln. Es folgte ein Treffen von Gesandten der Vinshina und des Tempels auf der schmalen Treppe. Ter Shemari und weitere Vinshina brachten den Traumspiegel mit sich und der Beliabel-Kaplan Calaran ?bergab die zwei Geiseln. Die Sache h?tte ins Auge gehen k?nnen. Die Gruppe um Arelades beobachtete die ?bergabe nur aus der Ferne. Aber beide Unterh?ndler verhielten sich besonnen.
W?hrenddessen drang erst Qeshparr und sp?ter auch Rayides, gefolgt von RaoFoGir, in das Allerheiligste des Tempels ein. Mittlerweile war die Amauna nicht mehr ?berzeugt von der Aufrichtigkeit des Hysmerion. Sie hatte bemerkt, dass er Handschuhe trug und ihm zwei Finger einer Hand fehlten.
Die H?hle mit dem Sarkophag war fast v?llig verlassen. Die Beliabel-Tempelwachen hielten sich bereit um den Spiegel zur Not mit Gewalt von den Vinshina zu erbeuten. Calaran war noch als Unterh?ndler im Einsatz und Hysmerion hatte im Vorraum seinen W?chterposten mit dem Optimatenstab in der Hand eingenommen.

Ein Greis sa? in der Dunkelheit. Als Qeshparr ihn ansprach bezeichnete er sich als 'ewig Suchender', der alles geopfert habe, aber dem dennoch entscheidende Erkenntnis verwehrt geblieben sei. Rayides erkannte mit seiner ?bersinnlichen Wahrnehmung, dass der Greis sich die Aug?pfel hatte entfernen lassen.
Er f?hrte ein l?ngeres Zwiegespr?ch mit ihm ohne zu einem erhellenden Resultat zu gelangen.
Der Sarkophag war tats?chlich ?ber und ?ber mit getrocknetem Blut verschmiert. Auf dem massiven Deckel erkannte Rayides die Bruchst?cke des Stabes eines Chysir-Priesters. Weder Carophyrdes, noch dessen Geliebte Siamandre lagen dort, schlu?folgerte er aus der R?ckbesinnung auf seine Vision bei der Anreise. Der Zwillingsbruder Isphirmenes hatte aber m?glicherweise einen Leichnam von Bedeutung dort zur?ckgelassen, der nun unfreiwillig im Zentrum des Kultes stand.

Vor dreitausend Jahren war die H?hlenwand unber?hrt gewesen, nun bedeckten Schriftzeichen sie-


Der W?chter im Himmelsriss blinzelt und im Moment der Finsternis wird ein Kind geboren.
Sein Spiegelbild begleitet ihn, denn die Welt strebt nach Ausgleich - die Welt will nicht sterben.
Doch alles muss ein Ende finden.

Das erste Ende kommt mit dem Opfer des Spiegelbildes. Von nun an weilt der Blick des Himmelsw?chters auf ihm.
Die Welt will nicht sterben, er aber wird ihr eines der Enden bringen.

Wer herrschen will, muss treu sein und so verheiratet er sich mit dem Sterben.
Er erwidert den Blick des Himmelsw?chters und sein Blick bedeutet Tod.

Ein grosses Opfer soll er bringen, dem gesichtslosen Himmelsw?chter.
Er geht auf seinen eigenen Spuren.
Bei jedem Schritt schl?gt er einen Ketzer nieder und zerbricht Stab und Siegel.
Die Erde erbebt und stirbt, wo er auftritt.
« Letzte Änderung: 07.01.2019, 21:06:31 von Fil »

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XII Schlachtfeld im Nebel
« Antwort #20 am: 12.06.2018, 17:42:11 »
Die Vinshina reisten nach Befreiung ihrer Leute ab und zeigten kein Interesse ein Schiff abwarten zu lassen, ob der Beliabel-Tempel verdorben war. Arelades initierte zuvor ein Gesch?ft zwischen Vinshina und Pharatasiern, durch das die Vorr?te der Drachenschwinge wieder aufgef?llt wurden.

Anschlie?end sprach er mit dem Kaplan Calaran und bahnte sich dann dreist mit Rayides den Weg ins Allerheiligste. Vorgeblich, weil der Wille 'des Herren' keinen Aufschub mehr dulde. Die beiden f?hlten Hysmerion auf den Zahn bis kein Zweifel mehr bestand, dass die Verehrung des Hohepriesters f?r den 'Propheten' Carophyrdes keine Verirrung war, sondern sich aus Begeisterung f?r dessen d?stere Lehre speiste.
Nur der ?u?ere Kreis des Kultes verehrte Beliabel. Der innere Kreis war auf 'Ihn' den Propheten ausgerichtet. Eine verschwommene Figur, die nur teilweise dem echten Carophyrdes entsprang und deren ?brige Teile mutma?lich eine namenlose Statthalterfigur f?r den Sch?delgott abgaben.
Die Maske des Carophyrdes pr?sentierte der Optimat nach einer Erz?hlung ?ber den von ihm bezwungenen Korystehnes, dem er die Maske nach dem Triumph abgenommen habe. Gemeinsam mit den Kultisten standen Arelades und Rayides am Sarkophag und sprachen davon ihn zu ?ffnen, da an diesem Ort liege nicht der Prophet liege. Als Hysmerion Vorbehalte ?u?erte setzte Arelades die Triopta auf. Eine weitere Vision erfasste ihn.

"Ein gefallener Baumriese hatte ein Loch in den Wald geschlagen. Der junge Carophyrdes bearbeitete und sch?lte ihn. Er sprach von Formgebung durch 'Das G?ttliche' w?hrend er schnitzte. Armeen, Wagen und Titanen marschierten durch den ge?ffneten Mund des Arelades und st?rzten in den Schlund. In ihm starben Myriaden.
'Ich habe beschlossen die Welt zu fressen', verk?ndete Carophyrdes. 'F?r Dich beschlie?e ich, dass Du das Opfer der Welt sein wirst.'. Er zeichnete Arelades mit goldenem Blut ein drittes Auge auf die Stirn. 'Du musst nur sehen.' erg?nzte er. Dort wo der Nebel von Tafelbergen in die Ebene flie?t, wo die Welt durchbrochen wurde. Gew?lbt und tot, wie ein Geschw?r.
Und dort wirst Du eine Nacht warten, bis der n?chste Schritt offenbar wird."


Als der Optimat zu sich kam, packte er Hysmerions Arm und berichtete ihm ergriffen von der Vision. Er sei 'vom Herrn' mit einer gro?en Aufgabe bedacht worden und k?nne dessen Trittstein bei dessen gewaltigen Pl?nen sein. Der Herr greife nach der Welt. Ein gewaltiger Krieg werde ausbrechen.
Hysmerion war beeindruckt und gab widerwillig seinen Widerstand gegen die Grab?ffnung auf. Im Sarkophag lag ein Skelett mit zwei Ringen an den Fingern. Da sich keine weiteren Hinweise fanden, ?berredete Arelades Hysmerion noch zur ?bergabe des gebrochenen Stabes und verabschiedete sich dann gemeinsam mit Rayides ehrerbietig. Als sie den Tempel hinter sich gelassen hatten, stimmte sich die Gruppe ab. Sollte man tats?chlich abreisen und damit leben, dass der Kultort Bestand habe oder sollte man das Risiko eingehen ernsthaften Schaden durch den Hohepriester und seinen Stab zu erleiden?
Man entschied sich zu handeln. In der Nacht und in der Erwartung, dass die Kultisten durch ihre Besprechungen und die Vinshina-Belagerung ersch?pft seien, drang man in den Tempel ein. ?berraschenderweise traf man im Vorraum des Tempels auf den Hohepriester mitsamt seines Stabes und sechs Kultisten.

Qeshparr ging Hysmerion an um ihm den Stab zu entrei?en. Ein Kampf entspann sich. Die Kultisten unterlagen, der Hohepriester scheiterte im Gerangel daran die Macht des Stabes zu entfesseln. In nachfolgenden Verh?ren wurde deutlich, dass alle Kultisten wissentlich und willentlich dem Sch?delgott folgten. Daher befahl Arelades ihren Tod. Rayides lie? den Chrysir-Priester aus dem besudelten Sarkophag bergen und mit entsprechenden Riten anderweitig beisetzen. Die Pharatasier wurden ?ber den Kult und seine Absichten informiert, konnten aber nicht weitergehend beeinflusst werden, da die Gruppe um Arelades sich f?r eine rasche Abreise entschied. Der Stab des Hohepriesters fand seinen Weg aus den H?nden von Qeschparr in den Besitz von Arelades.

Im Gespr?ch mit Korystehnes ?ber die zweite Vision von Arelades wurde Geddra-Marwa, ein altes Schlachtfeld am Fu? der Berge von Vinshina, als m?glicher Schauplatz der Geschehnisse vermutet. Die Draydal zweifach dort geschlagen worden und hatten einmal triumphiert, die Ebene war auch in den Chim?renkriegen umk?mpft und auch die Leonir hatten dort gek?mpft. Beim letzten gr??eren Konflikt hatten die Tharamnos eine reinigende Feuersbrunst beschworen.

?ber Urzumandrias und Dharracisch flog die Drachenschwinge daher in Richtung der Tafelberge von Vinshina. Vor Ort zeigte sich, dass man eine Sumpflandschaft ?berflog, Nebel bedeckte ganzt?gig den Boden. Auff?llige t?rkise und rote Flechten gaben der Gegend ein charakteristisches Aussehen. Vom Luftschiff aus war das Gel?nde nur schemenhaft zu erkennen, daher entschlo? man sich zur Landung. Unweit des Landeplatzes traf die Gruppe auf ein Myrmidonen-Skelett, das von magischer Kraft belebt war und in seiner R?stung durch den Morast stapfte.
Die einzelne Kreatur konnte niedergeschlagen werden, aber es wurde klar, wie schlecht die Gruppe auf den Kampf gegen Untote vorbereitet war. Speere und Kentema des Seramel waren ebenso schwach, wie die Stichwaffe des RaoFoGir, die Pfeile der Alya, die Unterarmklinge des Rayides oder die Schusswaffe des Arelades. Niemand verstand sich auf das F?hren stumpfer Waffen oder besa? magisches T?tungswerkzeug.

Unweit des Ortes der Begegnung mit dem Untoten befand sich ein ehemaliges Myrmidonenlager. Mutma?lich der Befehlsstand der Tharamnos bei der letzten Schlacht. Im Zentrum war ein Mosaik in den Boden eingelassen. Dort war, wie Korystehnes sp?ter ausf?hrte, wahrscheinlich ein Archont des Aggari beschworen worden. Ein Repr?sentant des d?monisch verdorbenen Erzes und der Mechanik.
Nach l?ngerem Herumstreifen im Gel?nde fand die Gruppe ein abgest?rztes Luftschiff, mit dessen Hauptmast ein Skelett verschmolzen war, dessen Sch?delplatte aufgebrochen war. Ein Navigator oder Kapit?n des Ersten Imperiums, im Dienst des gefallenen Hauses Melarythor, der mit seinem arcanomagischen Schiff unaufl?slich verbunden war. Ein Logbuch enthielt rudiment?re Informationen.

Unter Deck fand Qeschparr im Brackwasser des Laderaums eine verbeulte, silberne Optimatenmaske. Der Edelstein auf der Stirn war herausgebrochen. Aus der dreckigen Br?he folgte der Amaunia ein Riesenegel. Beim Kampf gegen diesen Egel wurde Seramel verletzt. Dennoch entschied sich die Gruppe die Erkundung bis zum Abendanbruch fortzusetzen.
Mit der D?mmerung begann der Nebel dichter zu werden, die Spukerscheinungen verdichteten sich. Die Gruppe war gerade dabei zahlreichen Untoten auszuweichen, als eine riesenhafte Hand durch den Boden brach. Ein belebter Titan, eine gewaltige humanoide Kriegsmaschine w?hlte sich aus dem Boden. Sie blieb auf ihre Arme angewiesen, denn ihre Beine schien sie vor Jahrhunderten verloren zu haben. Nur mit M?he und Not entkamen alle. Arelades war auf das Reitinsekt von Alya gehievt worden.

Die Nacht verbrachte die Gruppe in der Luft an Bord der Drachenschwinge. Deren Medicus k?mmert sich um Seramel. Dabei ging es vorrangig darum m?glichen Erkrankungen vorzubeugen, die Wundversorgung hatte RaoFoGir bereits vorbildlich durchgef?hrt.

Am Morgen des folgenden Tages trug die Drachenschwinge die Gruppe in den Nordosten an eine Furt. Im Wasser ersp?hte Seramel eine vier Schritt lange, r?tliche Seeschlange. Steinw?rfe vom Ufer aus brachten sie dazu sich zu verziehen.

?ber die Furt trug RaoFoGir Qeschparr, die sich vor dem Wasser und allem darin sichtlich ekelte. Auf einer nahen Anh?he befand sich eine Befestigung. Ein Feldlager der Draydal, wie Arelades sp?ter aus den Berichten schlo?. Denn er war nicht bei der Erkundung dabei. Es gelang ihm nicht, die zerfallene Wehrmauer, die sich um das Lager zu erklimmen. Seramel blieb eine Weile in seiner N?he, flog dann allerdings zu den anderen, um deren Erkundungsbericht einzuholen.

Im Lager fanden sich Ghule. Einer an einer Kette, mehrere in Erdl?chern und drei in Verschl?gen. Dem Schlachtfeld zugewandt war der Ausgang. Ein Tor wie ein gewaltiger, hungriger Sch?del. W?hrend die anderen sich in der Befestigung umschauten, wurde Arelades drau?en von einem untoten Pardir angegangen. Gl?cklicherweise war Seramel so geistesgegenw?rtig rasch zur?ckzukehren und das Gesch?pf unsch?dlich zu machen.
Im Anschlu? lie? die Gruppe die Befestigungsanlage hinter sich und betrat die trostlose Landschaft, hinter einem Gr?berfeld befanden sich die Grundmauern eines verdorbenen Tempels von Rattenpilzen bewachsen. Alya warnte davor den Gew?chsen zu nahe zu kommen.
An einem anderen Ort stand eine versteinerte Hundertschaft Myrmidonen auf dem Schlachtfeld, dazu verdammt in alle Ewigkeit unt?tig zu bleiben. Schlie?lich erhob sich die Silhouette gewaltiger T?rme aus dem Nebel. Sie ragten aus einem tr?ben gro?en Gew?sser. Vage bekannt war deren Position nach dem Flug mit der Drachenschwinge in den Norden gewesen. Ob sie errichtet worden waren, oder ehemals Teil einer fliegenden Stadt waren, die hier niedergegangen war, blieb unklar. Da die D?mmerung nicht mehr fern war, entschied sich die Gruppe sich in einem der T?rme die Nacht ?ber zu verbarrikadieren.

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XIII Sternenleere
« Antwort #21 am: 12.06.2018, 17:42:45 »
In der Dunkelheit erhoben sich Moorleichen und dr?ngten ?chzend gegen die Barrikade, hinter der sich die Gruppe im Turm verschanzt hatte. Arelades erhob sich unmutig. Ihm war der Weg in den Turm schon schwer gefallen. Die anderen hatten sich an einem Seil ?ber die tr?be Br?he hinweggehangelt, ihn hatte man hin?berziehen m?ssen, vorbei an den aufgequollenen Gestalten, die im Wasser trieben.
Unter nat?rlichen Umst?nden h?tte die Verwesung sie schon l?ngst zersetzen sollen, aber an diesem Ort war die Widernat?rlichkeit Normalit?t. Verbissen verteidigten seine Gef?hrten die Barrikade, bis Arelades Seramel auf die andere Seite schickte, um die Untoten davonzulocken. Der Plan gelang, dem Ashariel folgend wankten die Zombies davon.
Arelades versank in einen unruhigen Schlaf, tr?umte davon das leichenblasse Gesicht eines toten Rayides zu sehen. Der ehemalige Eremit konfontierte ihn sp?ter damit, dass er im Schlaf gesprochen habe - "Ich kenne nur einen Herren und nur vor ihm knie ich. Himmelsw?chter.".
Zweifellos hatte die Triopta des Carophyrdes ihn mit der Besessenheit eines bedeutenden Sch?delgottkultisten durchdrungen, die noch schlimme Folgen f?r alle Beteiligten haben mochte. Es machte zwar nicht den Eindruck, dass er sich darin verlieren w?rde, aber auch kl?gere Optimaten waren schon durch ihre eigene Torheit und Vermessenheit gest?rzt.
Mit der Morgend?mmerung kroch der beinlose Titan zu den T?rmen und machte Radau. Nach l?ngerem hin- und her lenkte Seramel die grosteske Kampfmaschine ab und berichtete, der Titan haben nicht bedrohlich gewirkt, sondern verzweifelt. Er habe in eine Richtung gewiesen.
Obgleich es unwahrscheinlich war, dass sich in der herrschenden Verderbnis ?ber Jahrtausende ein dem Imperium loyaler Geist gehalten haben mochte, und es naheliegend war, eine Falle zu vermuten, beschloss die Gruppe dennoch der Sache nachzugehen.
Auf dem Weg in den Osten des Schlachtfelds sprach Arelades mit Rayides ?ber ein Opfer, dass der Sch?delgott und der Geist des Carophyrdes hier erwarten mochten. Schlie?lich erging der Ruf der Triopta an einen gleichgesinnten Nachfolger, auch wenn Arelades hoffte ein Nervenzentrum b?ser Kr?fte aufzusp?ren und durch dessen Ausl?schung die Draydal aus dem Tritt zu bringen. Der Titan, und nicht etwa jemand aus der Gruppe, k?nnte dieses Opfer sein, orakelte der Sturmanbeter auf die ihm eigene, verworrene Art.

Schlagartig verdunkelte sich der Himmel. Alya war verschwunden und ?ber der Gruppe funkelte der Sternenhimmel. Nur eine markante Konstellation war matt und leer. Der gewaltige Sph?renriss, die Sternenleere. M?glicherweise war dieses Schlachtfeld ?ber die menschliche Geschichte hinaus ein Ort von gravierender Bedeutung.
W?hrend Arelades versuchte die Tragweite zu ermessen, fanden seine Begleiter Alya wieder. Sie hatte sich au?erhalb dessen befunden, was im harmlosesten Fall eine Erscheinung war und im heftigsten Fall eine Bruchstelle in der g?ttlichen Ordnung. Eine weitere Spukerscheinung folgte, RaoFoGir verlor seine Gestalt und einen Teil seiner Wesensart. Ein echsischer Priester tauchte auf hantierte mit einem Rubin von dem ein magischer Strudel ausging, der die Gruppe zu erfassen drohte. RaoFoGirs Spukerscheinung verwirrte den b?sartigen Reptilzauberer allerdings derart, dass er seinen Fokus verlor. Der Spuk l?st sich auf und der Blick auf die Sternenleere verblasste vor dem wolkenverhangenen Tageshimmel.

Starrk?pfig setzte die Gruppe ihren Weg durch den Morast fort. Haushohe Rippen aus Stahl stachen in den Himmel. Der Wind brachte sie zum Vibrieren und rief kuriose T?ne hervor. Arelades vermutete Reste eines archanomagischen Transport-Blutb?ffels vor sich zu haben, ein ebenso beeindruckendes, wie wunderliches Relikt des Ersten Imperiums. Rayides stie? sich an einem der Objekte. Die Resonanz war erstaunlich. Die Schreie von Krisra n?herten sich, angelockt vom seltsamen Klang.

Sieben h?ssliche Kreaturen folgen kr?chzend ?ber die versteckten Gef?hrten, selbst Arelades war es gelungen, ein passendes Versteck f?r seine Leibesf?lle zu finden. Seramel stieg auf und zog seine Kreise, bis er von den Sch?dlingen entdeckt wurde. Weit kunstvoller und kr?ftiger im Flug, als diese degenerierten R?uber der L?fte, zog er sie hinter sich her, um sie dann abzusch?tteln und hinter sich zu lassen.

Ohne einen Kampf austragen zu m?ssen erreichte die Gruppe eine Grube. Nur notd?rftig mit Erde bedeckt. Hier hatte jemand gegraben, aber sein Werkzeug bedauerlicherweise anschlie?end mitgenommen. Mit blo?en[...] gruben[...] und legten ein Skelett und einen Metallhammer (Siminia?) frei, in der Grube in der sich dem Anschein nach auch die Beine des Titanen befanden. In der N?he stie?en die Gef?hrten des Arelades auf einen kahlen H?gel. Einen von allen guten Geistern verlassenen Ort. Der Optimat erschauerte. Hier hatte der Sch?delgott das Diesseits ber?hrt, daran bestand kaum Zweifel. Mit der geborgenen Leiche wollte die Gruppe nicht an diesem toten Punkt bleiben. Man zog sich zum Luftschiff zur?ck.

Den folgenden Tag betrat die Gruppe das Schlachtfeld von Gedda-Marwa von einer anderen Seite und begegnete einer bizarren untoten Riesenschildkr?te. Da sie sich beh?big bewegte, konnte man ihr ausweichen und den Rest des Tages damit zubringen den Titanen zu suchen. Als er gefunden war, bereiteten Rayides und Qeschparr eine Bestattungszeremonie vor. Die letzten Worte sprach die Amaunia. So ruhelos das Schlachtfeld auch an allen Stellen war, alles war besser als die N?he des kahlen H?gels im Osten. Tats?chlich brachte die Verbrennung des Leichnams der geplagten Seele des Titanen Erleichterung. Der Hammer blieb in der Glut zur?ck. Qeschparr nahm ihn an sich.

Am kahlen H?gel zeigte sich beim N?herkommen der Boden schwarz und ausgezehrt. Selbst verk?mmerte Pflanzen konnten sich hier nicht halten. Als w?rde das Leben diesen Ort meiden. Arelades lie? in Vorbereitung f?r die Nacht Feuerholz sammeln und errichtete im Zentrum des H?gels einen Holzstapel. Finsternis hielt mit Einbruch der D?mmerung Einzug, als ob die Umgebung mit Tinte eingef?rbt worden w?re. Strenge K?lte breitete sich au?erhalb des Feuerkegels aus.
In der Nacht erschien wie ein Spuk sachter Lichtschein. Ger?stete Myrmidonen manifestierten sich. Sie trugen Tharamnosbanner und befanden sich in Ausgangspositionen um den H?gel herum in 100-150 Schritt Entfernung.

Um die Gruppe herum nahmen Draydal Gestalt an. In ihrem Anf?hrer erkannte Arelades Antras Thuram (=>Verbindung zu Patras Thuram?). Dieser sprach Arelades als Carophyrdes an und warf ihm vor eine Niederlage verursacht zu haben. Die Tharamnos zogen den Kessel zu, die Draydal leisteten mit ihren d?steren Kr?ften Gegenwehr. Arelades stellte fest, dass es sich nicht um blo?e Erscheinungen handelte, sondern die Draydal feste Form hatten. Er begann sie zu befehligen. Erst verhalten, dann energisch. Doch der Zusammenbruch war unabwendbar. Ein herrischer Tharamnos, der erste xarxarische Horas oder sein Feldherr, trat vor und befahl die Unterwerfung.
 
Carophyrdes Ebenbild l?ste sich von Arelades. Er sprach sein Bekenntnis aus- "Ich kenne nur einen Herren. Nur vor ihm knie ich. Mein Abbild opfere ich an meiner Stelle.". Das Ea Myr der Triopta auf Arelades Stirn begann zu pulsieren, Unlicht breitete sich aus. Bewusstlosigkeit erfasste die Gruppe. Arelades hatte eine weitere Vision:
Hunderte schwarze Bullen st?rmen ?ber das Savannengras. Sie schlagen einen Zirkel. Sie stampfen dem Boden zu einer Ebene nieder und verwandeln sich in Felsbrocken. Hitze l?sst sie zerspringen. Hunderte Quader auf festgestampftem Boden. Singv?gel, gehalten an silbernen Ketten, errichten aus den Quadern eine Schwarze Pyramide und verschwinden darin. Ausgezehrt bis auf die Knochen stieben sie mit einem Schrei hervor. Ihre Ketten fallen in den Staub. Mit sanften Knochen wird Arelades hineingeschoben.

Der Mann mit der silbernen Maske und eine Frau mit einem Gesicht aus Gold sitzen in der Pyramide. Sie ist stumm, Tr?nen laufen ?ber ihr Gesicht. Sie ist nicht das Abbild seiner geopferten Geliebten. Abgezogene Haut fremder Gesichter bedeckt die W?nde, sie flehen lautlos. Er spricht- "Ich habe eine Stadt gebaut. Saer Arthea. Im Westen der Ghulenwall, im S?den rote Felsen, im Norden die Lande der Chrattac, im Osten ein See mit Kranichen.
Ich habe die Stadt gebaut, um Frieden f?r mich und meine Kinder zu haben, aber am Ende tanzt der Tod in der Stadt.".
"Nur wenn Du wahrhaft glaubst wirst Du leben und atmen. Ansonsten erstickt dich das Gift."- wispern die Kiefer der Sch?del am Baum. [...]


Die Gruppe kam in der Dunkelheit zu sich. Das Feuer war niedergebrannt. Untote Leonir streckten ihre verrotteten Krallen nach den Lebenden aus, doch die Gruppe zerschlug sie. Seramel tat sich einmal mehr hervor. Qeschparr bekam den benommenen Arelades mit Einfl?sterungen ?ber bevorstehendes Fr?hst?ck wach, konnte ihm die Triopta allerdings nicht abnehmen. Rayides wurde verletzt, Arelades trat hinzu und wirkte mit dem Stab von Pharatas einen Heilzauber. Fasziniert begutachtete er das mit Hilfe der Kraft wiederhergestellte Gewebe. Er hatte sich eine ihm g?nzlich fremde Methode angeeignet, um selbst Verletzungen zu kurieren. Es war das erste Mal, dass er seine Magie nicht zur Zerst?rung einsetzte.

Nach der R?ckkehr zur Drachenschwinge besprach sich die Gruppe mit Korysthenes. Arelades beschloss dessen d?monischen Begleiter fortan 'Schlingel' zu nennen und weigerte sich standhaft diesen als gleichberechtigten Gespr?chspartner zu akzeptieren.
Anschlie?end war der Ziehvater des Arelades Thema. Man entschied sich gemeinsam mit diesem zu speisen und seine Haftbedingungen zu lockern. Tarkaron zeigte sich unbeugsam und forderte eine direkte Konfrontation mit den Draydal ein, zum Beweis, dass es noch eine gemeinsame Grundlage g?be.
Arelades sprach ?ber die Konfrontation und die Verantwortung f?r den Fall der Invictus. Auch ihm sei es unm?glich das Zerw?rfnis zu ?berbr?cken, wiewohl es eine pers?nliche Katastrophe vor dem Hintergrund des gewaltigen Desasters der Draydalaktivit?ten sei. Er schied mit den Worten- "Eine Sache noch, Tarkaron. Nach dem Fall der Invictus dachte ich mein Tod sei eine angemessene Folge meiner Rolle in dieser dramatischen Entwicklung f?r Xarxaron und das Imperium. Vielleicht denkt ihr mein oder Euer Tod sei die einzig m?gliche Konsequenz. Wenn ihr die Dimension des Ganzen betrachtet, dann k?nnen wir uns allerdings noch ma?geblich daran beteiligen das aufziehende Unheil abzuwenden. Verrat und Versagen k?nnten sich, unabh?ngig davon wer von uns beiden welche Schuld tr?gt, relativieren, wenn wir beitragen k?nnen epochale Pl?ne des G?tzen der Draydal und seiner Lakaien und Knechte zu durchkreuzen.".

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XIV Begraben von Staub und Sand
« Antwort #22 am: 12.06.2018, 17:43:21 »
Vom Schlachtfeld Geddra-Marwa in den Vinshina-Tafelbergen flog die Drachenschwinge einige Tage nach S?den, ?ber Dharracish und Sidor Nesserias. Nachdem er festgestellt hatte, dass keine Nachrichten aus Anthalia und Xarxaron vorlagen, entschied sich Arelades die Chrattac zu kontaktieren. Deren Jonten, die menschlichen Lakaien des Insektenvolkes, berichteten vom B?sewicht Xanaxes, der f?r die Draydal Ausgrabungen an der Grenze Xaraxarons ausf?hren hatte lassen. Er habe mit seinem Gefolge

Ausgestorbene Ruinenstadt Saer Arthea... zwei schwarze Pyramiden. Aktives Kraftfeld. Arelades erkl?rt Fernrohr.

Korysthenes spricht mit Nisquat 'Schlingel'. Qeschparr bittet Rayides die beiden zu belauschen. Der Nisquat warnt Korystehenes davor ins Hintertreffen in Hinsicht der Informationslage zu geraten. Er r?t die Gruppe um Arelades am Boden zu begleiten.

Qeschparr entzieht sich Arelades und verbirgt die Triopta. Es gelingt nicht sie ?ber RaoFoGir ausfindig zu machen. Erst am Abend zeigt sie sich in seiner Kammer, die beiden spielen ein Brettspiel. Sie zeigt ihm nachtr?glich den Zug, der seinen Sieg h?tte sichern k?nnen.
Er willigt ein die Barriere ohne Maske zu betreten.

Qeschparr erwacht in der Nacht durch den Alptraum Arelades h?tte sie wegen ihrer 'Einmischung' erdrosseln wollen. Rayides und Qeschparr unterhalten sich unter dem Sternenhimmel ?ber den Einfluss der Triopta und den Charakter des Optimaten.

Arelades betritt das Tal. Inschrift auf der kleinen Pyramide (7 Schritt)- Vor euch liegt

Stadttor gefl?gelte L?wen zweik?pfig- Ein Kopf blickt den anderen w?tend an, einer blickt gebieterisch nach Osten. Teile der Fl?gel und Tatzen fehlen. Verzweifelte Gesichter an S?ulen der Mauer.

Tanzende Skelette. Verborgen in Kaserne. Wachmannschaft spielt Karten ohne Blatt. Betende Familie.

Ausgetrockneter Graben. Innere Stadt. Korysthenes st?rzt.

Villen. Badeg?ste. 30 Schritt hohe Pyramide. Umgeben von Mauer mit zusammengebrochenem Tor.

Nur wer dem Sch?delgott ins Auge gesehen hat wird hier bestehen. Unw?rdige geben ihr Leben und mehren den Ruhm des Goldenen mit ihrem Opfer.

Linksherum. Optimatenhaus mit kl?ffendem Hund.

Rechtsherum. Exerzierplatz. Kampfes?bungen von Draydal-Oberschicht. Offiziersghul.

Zur?ck in der 'Hundevilla'. Qeschparr findet Pl?ndergut. Korystehnes wird von Arelades angesprochen und macht einen instabilen Eindruck. Rayides dringt auf R?ckkehr. Arelades w?gt ab, bleibt unwillig, entscheidet sich aber schlie?lich, nachdem Qeschparr besch?ftigt ist, die R?ckkehr anzugehen.

An Bord der Drachenschwinge redet Arelades nur kurz mit Korystehenes, Rayides begibt sich in die Kammer des ehemaligen Beraters der Magokratin und f?hrt eine ausgiebige Unterhaltung mit ihm. Anschlie?end gibt es einen Wortwechsel mit dem 'Schlingel'. Letztendlich zeigt sich Korystehenes geneigt sein 'Erinnerungssiegel' ohne Behilfe des Nisquats zu festigen. Rayides vermutete, dass die Ged?chtnisl?schung in Zusammenhang mit einer versuchten Einflu?nahme des Sch?delgottes auf Korystehnes stand. Letzterer blieb am n?chsten Tag unter Beobachtung von Qeschparr zur?ck. Nach dem erfolglosen Versuch in der ?u?eren Stadt einen geheimen Zugang zur kleinen Pyramide zu finden, traf man sich am Nachmittag an der Au?enmauer der gro?en Pyramide.

Seramel sp?ht ?ber die Mauer und entdeckt weitere Geb?ude im inneren Mauerring und zwei Pardirleichen im Pyramideneingang. Ausgezehrt, aber augenscheinlich noch nicht lange tot. W?hrend die Gruppe erw?gt die Tr?mmer am Tor der Pyramidenau?enmauer zu ?berklettern, erhascht Seramel einen Ausblick auf eine ungew?hnliche Bewegung. Eine Botenfledermaus flattert zu einem Geb?ude au?erhalb der Mauern.

Seramel, RaoFoGir und Rayides suchten das Haus auf und Seramel und RaoFoGir brachten die Kreatur zur Strecke. Das Geb?ude schien ansonsten unbelebt. Zur?ck an der Pyramide ?berkletterte die Gruppe den Tr?mmerhaufen und bahnte Arelades den Weg. Im ummauerten Bereich wurde allen ?bel. Wobei die Wirkung sich besonders stark bei Arelades zeigte und abgeschw?cht bei Rayides und Qeschparr. Die Gruppe steuerte einen Prachtbau an, der sich neben der Pyramide erhob. Im Eingangsbereich brach Arelades zusammen. Mit M?he barg die Gruppe den f?lligen Optimaten.

Im Au?enbereich trat eine Erholung ein.
Todeszone - Hauch des Verderbens

1924-1994 Carophyrdes (gesichtslos)
1924-1950 Isphirmene (blond, ge?ffnetes drittes Auge)
1941-1992 Auricantea seine frau
zwei kinder 1982-1992 Aricrania Inosphenios
1905-1992 1992 zum Ende der Zeit Nirime Vesay Draydal-Kinderm?dchen (spitze Z?hne)


Hier seht ihr die Familie zu Tode gehetzt und entzweit


Xanaxes n?hrt sich
Antras Thuram (=>Verbindung zu Patras Thuram)

Tarkaron
Korystehenes
Gylderianus & Schwarze Eule
Anthynor
Xanaxes
Nirime

Interaktion mit Untoten (z.B. Kinder in der Nachbarschaft der Pyramide)
Lokalisierung eines von Carophyrdes geschlagenen Geweihten der Oktade?

Triopta
Schutzsegen
karmaler Hammer
Stab von Chrysir-Geweihtem

RaoFoGir

Der Hund des FeQuesh
Hinter der Plakette- Schleuder des FeQuesh


Vor der Pyramide. Drachenschwinge wird beschossen.

Queshparr und Rayides treffen auf Anthynor. Die anderen erklimmen den Steinhaufen. Arelades gibt wahnhaft den Opferbereiten. Als die

Garten. Umgrenzt. Silbermaskenmann Baum mit Puppen an den Zweigen. Stroh und Leinenfetzen. Pr?ft auf Reife. Schneidet sie ab und l?sst sie fallen. Sinken wie Federn und gl?hen. Verkohlt bis auf Kn?chel.
Schwarzgoldener Himmel. Fremde Sternenkonstellationen
Puppenreste. Treppe zu formen.
Frau, Kinder
Meine Rache
Wasser flie?t. Tr?ger Strom.
Messer fallen. Schwarm Stare landet. Onyxschwarze Augen.
Die Stare ernten die weiteren Puppen. Ein Berg von Tod.
Goldene Figur am Himmel.
Setzt Fu? auf die Treppe und
Wasser und Knochen
Ein Grab an einer Erh?hung
Strom
Im Herzen des Sterbenden Landes habe ich meine Rache gefunden.
Goldener T?nzer ist herabgestiegen und umarmt uns (?) langen Fingern an deren Spitzen Sternenglanz glimmt.

Arelades wird ohnm?chtig. RaoFoGir riecht und f?hlt Blut auf dessen Brust und beginnt einen Heilzauber. Vier Riesenflederm?use l?sen sich von der Decke und greifen an. Queshparr entz?ndet ihre Lampe.

Seramel | Fledermaus 1 (verwundet)
Rayides (verwundet) | Fledermaus 4 (geblitzdingst)
RaoFoGir (verwundet)
Alya | Fledermaus 3 (verwundet)
Queshparr | Fledermaus 2 (krallt sich Triopta)

RaoFoGir heilt Arelades. Queshparr erbeutet Maske, verschweigt dies aber Arelades gegen?ber. Arelades heilt Rayides mit Stab.

Xanaxes- 2 Todesballisten

Ghule Wagen Bullenratten

Chrattac

Drachenschwinge. Wachposten ausgeschaltet. Beschossen worden, Enterungsversuch, entkommen.

Tarkaron hat sich abgesetzt.

Katapultmannschaft 6 (3) Ghule ~20 (6,4) Soldaten/Pardir
Rayides Sandsturm
Abnutzungskampf. Ghule und Begleitmannschaft aus Sandsturm locken. Niederschie?en.

RaoFoGir Hetzratte

50 m Drachenschwinge, 30m Feuer - RaoFoGir

2 Hetzratten tot
5 auf Verfolgung

3 Explosivmunition
3 (2 Seramel, Aliadana) Arcanobrandmunition

Grab auf einer Erh?hung. Im Herzen des Sterbenden Landes.

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XV Am Blauen Orismani
« Antwort #23 am: 12.06.2018, 17:43:59 »
Nyranthapolis

Myriadopolis

Hylomis ti Tharamnos (Gesandter Isphirmene) residiert in der Botschaft Xarxarons
Vescarius, Shinxir-Geweihter, eine Woche nach Eintreffen verschwunden
45 Tage

Shinxir-Kult
Apocriton (regiert die Stadt, sporadische Auftritte)
Dolichos

Ger?cht-
Caia Termon xarxarische S?ldnerin (Soldatin unter Tarkaron te Partholon, braunhaarig, ~30) verfolgt zerzauste Amauna. Urspr?ngliches Ziel war Gylderianus. Auftraggeber war Korysthenes. Vor 2-3 Nonen. Momentaner Stand des Auftages und ihrer Reaktion auf Korystehens Fall sind ungewiss.

Schlingel->
Korysthenes sagte seine Aureal seien bei Caia Termon
gut angelegt.

---
Stadtinterna, Vescarius (verschwunden)
Grab, Shinxir, Stadtgeschichte
Caia Termon (Gylderianus-Suche)

Karawane aus Viralis
---

RaoFoGir und Queshparr im Shinxir-Tempel. Hinein durch anderes Stadttor mit Pilger-Identit?t. M?chtigster Gott sei Schutzgottheit gegen die Draydal. Myriadopolis relativ sp?t gegr?ndet. Durch Draydal zerst?rte Stadt an dieser Stelle. Massengrab Heiligtum der Kriegerschule.

---

Kerostes
Kriegerschule von Myriadopolis. Massengrab in der Tiefe mit hunderten Skeletten. Dolichos, stellvertretender Shinxir-Tempelvorsteher, ist dabei Hilfstruppen aufzustellen.


Kleines Lager, geringe Bewachung, Umwandlung von Freiwilligen in d?monisch beseelte 'Kampfbestien'(?)
Verantwortliche Optimaten- Tharios (gefangen), Kriphenes
Befehle von Isphirmene
15 Freiwillige (Monster)

Abgrund - Quelle
---

Bestien - Tharandrokai - Xaxaron

---
Vescarius befreit.
Er ermittelte selbst dort. Shinxir-Vorsteher Apocriton

---
Kanalisation bietet Zugang zur Kriegerschule und m?ndet in Fluss
Str?mung

Befreite Gefangene aus dem vorgeblichen Ausbildungslager f?hren uns den letzten Abschnitt bis zur Kriegerschule.

---

Lehrmeister setzt Silbermaske ab
Spiegel mit Teppichen aus abgezogenen H?uten verh?llt
Soldaten, aber auch j?ngere H?ute, zusammengen?ht mit Purpurfaden
Macht der Mensch sein Schicksal oder macht das Schicksal den Menschen
Ich bin weit gereist von den
Die Spiegel zerfallen
Gesichter bleiben schweben
Blicke folgen dem Mann der durch ein goldenes Tor in eine Halle tritt
Skelette tanzen dort
Verneigen sich vor dem Betrachter und seinem Meister
Auf einem Altar liegt ein goldenes Kalb, gefesselt
Abertausende Feuer
Sie alle suchen, aber nur die wenigsten erhalten Einblick in ihr Schicksal
Nimm dies- Opfermesser
St??t das Messer in den Hals und ?ffnest den Bauch
Schwarze Leber wird hervorgezogen und an den Lehrer ?bergeben
Leber entfaltet sich, Flussl?ufe
Selbst Silberne Maske
Gr?ner Orismani
Auf einem Berg im S?den ist eine Zyste
Mit Fl?ssigkeit gef?hlte Blase in der sich eine Larve windet
Der Meister zerquetscht sie
Eigene H?nde mit goldenem Seil gefesselt
Kuss auf den Scheitel

Beim Verlassen des Schauplatzes wird die Gruppe bemerkt. Der ohnm?chtige Arelades wird nach oben gehievt und getragen. Alya f?llt ein Myrmidonen-Schild in der Knochengrube auf. Seramel birgt ihn.


---

Stab Chrysir Himmelsnadel
Hammer Siminia Schlachtfeld Geddra-Marwa
Schleuder FeQuesh Saer Arthea
Schild Shinixir Myriadopolis
... ... ...

RaoFoGir und Queshparr in Lyranthas bei DjaRaBa. Fl?chtlinge zeugen von offenen Draydal-Aktivit?ten. DjaRaBa herzlich.

Ashariel bringt Kunde von Arsinoa. Sie habe unsere Position hervorgesehen.

Alter Tempel auf Plateau auf Berg.

Pardir-Sto?trupp (40) mit Bullenratte Richtung Serpentinenpfad. Xanaxes-Offizier treibt sie an.

Botenfledermaus von Seramel ignoriert warnt Sto?trupp.

1 Rest Explosivmunition (-2 Geschosse Sprengung Schlucht vor Carophyrdes Grab)
2 Rest Arcanobrandmunition mit Aufschlagz?nder (-1 f?r Insektokopter)

Seramel trifft Bullenratte schwer. Aliadana st?rzt mit ihrem Geschoss ab.

Gesch?tz der 'Drachenschwinge' trifft schwerverwundete Ratte t?dlich


Alya - 2 Pardir Voraustrupp

Serpentinpfad (Menschen leichter und schwerer Gylderianus, Caia Termon),
2 Pardir


Darstellung Echsen, Amaunir, ... bringen h?bscher, junger Frau Opfergabe
Einige Gesichter sind entfernt worden

Torbogen verh?ngt, Tuch verh?ngt

Torbogen verh?ngt, Tuch flattert im Wind

Torbogen verh?ngt, Tuch flattert im Wind

Kreuzung, drei verh?ngte Durchg?nge
mittleres flattert im Wind

rechts verzweigt, RaoFoGir zur?ck

Torbogen verh?ngt, Tuch flattert im Wind

Kreuzung, drei verh?ngte Durchg?nge
mittleres flattert im Wind

Kreuzung, drei verh?ngte Durchg?nge
mittleres flattert im Wind

Kreuzung, drei verh?ngte Durchg?nge
mittleres flattert im Wind

Loch Verzierungen
Darbietungen Fr?chte, Weinkaraffen und Schmuck
Nebel aus dem Boden steigt zum Loch in der Decke auf
Sechs Zug?nge

Frauenstimme Gesang
Sch?nheit, Frische, Eleganz


Orakel von Iskiir
Riesenspinne
Raubkatzenbeine
Echsenschuppen
wei?er Schleimfaden
aufgedunsener Hinterleib (M?nder und Fratzen)
Spinnenkopf

hunderte Insekten aus dem Boden

Orakel, ihr Schicksal. Oh welch Wonne.

Tributpflichtiger

Diener Nerethons, Bild hinter dem Bild, Umhang

Gylderianus, h?chste Gefahr, ...


Carophyrdes konnte nichts mehr opfern.

Spinnend?mon - Pr?fung angenommen

Konferenz taucht als Szene wieder auf

Schlingel hat sich eingeschlichen


Isphirmene - Spinne

Arelades konzentriert sich auf Erf?llung der Visionen
Spricht von seinen Pl?nen und

Schildert sich als dem Gylderianus als ?berlegen an Glaubensst?rke und Konsequenz

"Carophyrdes hat sich meinen Rat erkauft. Pilger auf der Suche nach seinem Heiligtum. Wer findet die Waffe - sein Auge. S??e, scharfe Bitternis.
Wasche Dein Auge im Blut all Deiner Anverwandten. Opfere die G?tzendiener.

Auge ruht im Grab. Es kann die Welt fressen."

Grabmal am Ghulenwall. Grab seiner Feinde. Giftiger Fluss. Norden Knochenpass, im S?den zum Ghulenloch. Klamm, kleine Spalte am Fels- Mausoleum.


Carophyrdes - Familie selbst umgebracht? // Kinderm?dchen
Korystenes - Vertraute geopfert

Rayides Federmantel - Nereton

Wie hat Xanaxes die Drachenschwinge angegriffen?

Xanaxes und Tarkaron - Blitzreisen?

Neues Luftschiff des Tarkaron

Kontakt zur DjaRaBa durch die Amaunir

Gylderianus durch Gruppe im Felsspalt am Ghulenwall gefunden.

Schwarze Eule

Carophyrdes

Orakel von Iskarath

Tarkaron tief in die Ghulensteppe hinein. Tarkaron pl?nderte anthalische Siedlung.


Dampfige Gew?sser Ghulenwall gelblich br?unlich, giftiger Fluss

bitterer Nebel,

Vorhut---
RaoFoGir + Queschparr (Schleuder, Maske des Carophyrdes) + Caia Termon

Seramel (Schild) + Arelades (Hammer & Oprilithmaske ((9SP)) ) + Rayides (Speer des Chrysir

Gylderianus (Federmantel)

NSC: Kerostes + 4

Nachhut---
Alya

1 NSC / 1 tot

Shia Rai Dan (Amaunia, Geister)


F?nf Schritte tut er,. Die Welt will nicht sterben und so richtet er alle seines Blutes. Kind und Kindeskinder m?ssen fallen, um seinem Opfer Wert zu geben. Nur der Mann, der nichts hat, ist wahrhaft frei.

Er wird schlafen. Der Blick des Himmelsw?chters ruht auf ihm. An jenem Tag, an dem sein Auge sich ?ffnet, und sich mit seinem Spiegelbild vereint, wird die Herrscherin des Kristallturms fallen, und seine Welt wird enden.

Alles muss sterben. Alles wird ger?cht werden. Der grosse Sch?del am Himmel l?chelt, wenn die Herrscherin st?rzt, und das Opfer vollkommen ist.

Wand aus Gebein, Knochengang

Kristallturms Isphirmene oder erste Tharamnos (Schlacht gegen Draydal)
Herrscherin ?ber Xarxaron


Im Herzen des Knochenlabyrinths - Skelett des Drei?ugigen auf Steinthron mit geschw?rztem dritten Auge.

Carophyrdes und Nireme



Arelades zertr?mmert Sch?del des Carophyrdes mit der Faust

Auge rollt heraus, Gylderianus und Raiydes
...

'Vaters' Gro?kampfschiff taucht auf.

Seramel sucht nach einem Ausweg, entdeckt keine M?glichkeit zu klettern, aber die Drachenschwinge, die sich aus ihrem Versteck erhoben hat.

4 Ultra-Draydal, 11 Draydal + 20 S?ldner
« Letzte Änderung: 03.09.2018, 23:03:39 von Fil »

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Antw:W?chter des Imperiums
« Antwort #24 am: 16.07.2018, 21:51:40 »
Tarkaron ruft die Drachenschwinge an.
Arelades suggieriert ihm mit Isphirmene sprechen zu wollen
Andererseits spielt er gegen?ber von Anteras den Boten des Sch?delgottes in den Spuren des Carophyrdes

Anteras / Xanaxes / Patras Thuram (=> Antras Thuram)

Verborgenes Heerlager des Patras Thuram

Gylderianus stellt sich gegen Arelades

Arelades schl?gt vor Pl?ne gegeneinander zu stellen. Er sei dagegen Isphirmene mit dem Auge zu konfrontieren, da das zu unkontrollierter Katastrophe f?hre. Er schlage vor sie durch eine fingierte ?bergabe des Kodex der Tharamnos zu k?dern, wo sie auf ihre Tharamnos-Gefolgsleute verzichten werde.
Gylderianus schl?gt vor Arelades mit dem Auge gegen Isphirmene zu senden und sie durch eine ?bergabe des Korystehnes.

1 sehr gro?es Luftschiff (Truppentransporter)
4 mittelgrosse Luftschiffe (schnell, aber instabil)
getragen von Windw?rmern

5 K?fige mit Hetzratten
tausende Ghule
6 Belagerungswaffen
4 Todesballisten
Riesenflederm?use
?ber tausend Draydalsoldaten
Pardirs?ldner
einige B?ffelratten

por?ses Gestein
Unterirdisches H?hlensystem
Lagerr?ume

6 Insektopter

1 Aufschlagbombe Seramel
2 unser Beschuss (1 davon vorwitzig)
1 verliert Anschluss bei Sinkman?ver

3 aktiv

'Patras Thursam'
Gylderianus
Tarkaron

Arelades Pyrchill III. te Partholon (Tharamnos-Luftschiff "Drachenschwinge")
Horasiat Harpalis
Wir.
Carana - Kapit?nin (Alkohol)
Flugman?ver 13/15/15

Aliadana - Ashariel (schwer verletzt- Explosion von Wurfgeschoss)
Meliodane
Bhoschlisch - Shingwa (Tarnf?higkeit abhanden gekommen - Farben zeigen Emotionen)
K?chin
Medicus
4 Myrmidonen (Gesch?tzbesatzungen f?r zwei Gesch?tze, derzeit 1 verletzt)
6 Belasch?tzen (1 verletzt)
4 S?ldner
Mannschaft (26/30)

Arelades 6SP

Drachenschwinge
Gesch?tz (Besatzung: 2 / Reserve: 1)
FK 23
20 / 40 / 60 / 80 / 100
+2 +1 0 0 -1
2W6+6
Ladezeit 5

Belasch?tzen (5 / 1 verletzt)
FK 16
15 / 20 / 40 / 60
+3 + 2 0 -1
2W6+2
Ladezeit 8




Attackiert von Genius des Feuers gesch?tzt durch Arelades Schutzzauber.
Am Bug Gruppe in Gebet f?r Eintritt in Draydal Sturmfront.
Arelades befiehlt Seramel mit Carophyrdes Stimme.
Seramel gehorcht nicht.
Arelades schickt Alyadana.

Sturm der Draydal kommt von Osten.
Kerostes und RaoFoGir werfen auf Arelades Wink Anteras von Bord. Dieser wehrt sich und behext RaoFoGir mit Pech und Schwefel.
Rayides und Queshparr fordern direkten Einflug in die Sturmfront.
Arelades w?gt ab und folgt letztlich der Forderung.
Rayides bewirkt Wunder.
Chrysir-Wirbelsturm bricht Macht des Weststurms.
Chrysir-Stab festigt sich.

Flederm?use niedergeschossen


Luftschlacht jeweils 1 Verlust. Zugunsten der Draydal. Chimera tritt den R?ckzug an. Truppenschiff entert mittelgro?es Schiff.
Drachenschwinge gelandet

Begegnung mit Vinshina Avin Askanu und seinem Luftschiff (Viralis hat bezahlt)
Soll die Stadtstaaten abfliegen, zun?chst Xarpenta (Feindspuren), (Ziel Viralis) und uns ?ber die Ashariel kontaktieren

Arelades Sessionen mit Rayides bei Eintritt in das Ashariel-Gebiet (Wirkungsdauer 15W)

Seramel Wettflug

Daolan (Ashariel)
Leonir St?mme um Shaonier (400 Krieger) warten auf Nachricht
Arsinoa

Horn des Tykaar

Rayides
15 Wochen
Wirkungsst?rke 15
« Letzte Änderung: 18.12.2018, 00:21:15 von Fil »

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...
« Antwort #25 am: 03.09.2018, 20:41:32 »
4 Tage zur Ruinenstadt Xar Tomyras um Arsinoa zu treffen.
Kreuzen beim Flug, um Beobachtern Flugziel nicht zu verraten.

Empfehlung an Arsinoa mit dem Kodex der Tharamnos Druck bei Tharamnos zu machen.
Mit Leonir via 2 Ashariel Treffen bei St?tzpunkt von Patras Thuram ausgemacht.
Nachricht von Avin- Xarpenta durch Isphirmene entbl??t
Nachricht von Arsinoa- Aecurian gefangen genommen worden
Nachricht von Avin- Truppen aus Xarpenta mutma?lich in Feldschlacht durch Draydal besiegt

Arsinoa hinterfragt Einsatz von Caraphyrdes Erbe und
es ist offen wie die Artefakte  (Seramel: Schild/Shinxir; Rayides: Stab/Chrysir, Mantel/Nereton; QeshParr: Schleuder/FeQuesh, Hammer/Siminia) eingesetzt werden sollen beim Kampf gegen Isphirmene
Horn von Tyakaar

1 Rest Explosivmunition (-2 Geschosse Sprengung Schlucht vor Carophyrdes Grab)
2 Rest Arcanobrandmunition mit Aufschlagz?nder (-1 f?r Insektokopter)

Trupp 140 mit Aecurian nach Xarxaras
?berflogen mit Drachenschwinge
Ialasmes & Optimat kommandiert

Arsinoa: K?nnte Isphirmene Xaraxaron ruinieren wollen?


"Im Namen von Myr-Aurelian aus dem Haus Aphirdanos, Thearch des Zweiten Imperiums-

Ialasmes, den ich einen Freund nannte, Ihr erinnert Euch wie ich Isphirmene nach Xarxaron brachte in der Hoffnung in der Zeit der Bedrohung durch die Draydal den Tharamnos einen Trumpf zuzuspielen. Jedes imperiale Haus w?re begeistert ?ber eine erwachte Drei?ugige aus der Zeit des Ersten Imperiums.
Tats?chlich ist die Frau nicht, was sie vorgab. Sie geh?rt dem Haus Chrysotheos an und k?mpfte einst mit den Tharamnos. Sie ist eine Feindin des Imperiums und eine G?tzendienerin.
W?hrend wir uns mit internem Zwist aufhalten hat sie Xarpenta entbl??t und der Fall der Pforte von Xarxaron ist nur eine Frage von Tagen.
Keiner Eurer Soldaten m?chte den Feinden des Imperiums dienen und ich habe die Hoffnung, dass ihr nicht so korrumpiert seid, wie mein Ziehvater, der aus krankem Ehrgeiz Euer Oberkommando f?hrt. Isphirmene wird hier keine Magokratie ausrufen, wie es einige ihrer Anh?nger m?glicherweise noch hoffen. Ihr Streit mit den Staubfressern dreht sich darum wer herrscht, wenn das B?se ?ber diese Provinz hergefallen ist. Schon bald steht alles in Frage, woran ihr je geglaubt habt.
Geht in Euch und lasst uns gemeinsam nach Xarpenta eilen, um die Stadt vorm Fall zu bewahren."


Iaslasmes fordert den Kodex der Tharamnos vor den Tharamnos in Xarxaras vorzulegen.

QeschParr nach Xarxaras mit Artefakten

6 Tage nach Xarpenta

Marcius (+300) will Aufgabe verhandeln, sendet Boten ?ber aussichtslose Lage mit uns (belegbar)
Xarpenta

Verhandlung mit Draydal (X). Suggestion Aufgabe angebahnt zu haben. Abkommen mit Befehlshaber auf ihn zur?ckzukommen, wenn es gegen Isphirmene geht.
Herausgabe von Korysthenes als Belohnung und Vertrauensbeweis durch die Draydal.

Patras Thuram interessiert an-
Horn von Tyakaar (Fokus) durch Hohe Magokratin (Arsinoa oder Isphirmene?) verborgen
will Xarxaras zerst?ren

QeschParr in Xarxaras
Siminia - Besonderes karmales Schmiedefeuer n?tig / Arelades
Nereton - Mantel / Pr?fung  RaoFoGir (RS+3 /RS+7 gegen D?monen /Bedrohliche Wirkung/Ger?uschreduzierung/Gleiten)
Shinxir - Tempel unter ?berwachung / unterwandert? Seramel
FeQuesh - Schleuder / Tr?ger muss sich beweisen, sein K?nnen auf die Probe stellen / Qeschparr
Chrysir - Stab / Rayides (Schweben

Aecurian - 1 1/2 Tage
« Letzte Änderung: 22.10.2018, 22:46:08 von Fil »

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Antw:W?chter des Imperiums
« Antwort #26 am: 08.10.2018, 19:13:47 »


Hohe Magokratin
Arsinoa na Tharamnos

Feldherr der Magokratin
Aecurian te Tharamnos (in Gefangenschaft)

Usurpatorin
Isphirmene sana Chrysotheos

Feldherr Isphirmenes
Tarkaron te Partholon

Anf?hrer ihrer Garden
Ialasmes te Tharamnos

Bruder und Gegenspieler
Carophyrdes ti Chrysotheos

Feldherr der Draydal
Patras Thuram

Agent von Harpalis
Arelades Skoleos Pyrchill III. te Partholon, Adeptus Maior

Seramel, Triumphator ?ber die Unbesiegbare
RaoFoGir
Alya T'Uzur
Rayides
Kerostes Pyrophylax
Qeshparr

Korysthenes
« Letzte Änderung: 18.12.2018, 00:20:53 von Fil »

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Antw:W?chter
« Antwort #27 am: 22.10.2018, 22:01:05 »
Arelades schl?gt Ialasmes vor die Vorlage des Kodex im Rahmen eines Prozesses gegen ihn einzubinden. Er erhofft sich, dass er anders als bei einer offenen Vorlage, gesch?tzt vor willk?rlichen ?bergriffen von Isphirmene und den ihren w?re.

Ialasmes erg?nzt die Idee die Versammlung der Tharamnos zur Hinrichtung von Aecurian in der Arena zu nutzen. Er verspricht sich zu bem?hen, dass die zur Hinrichtung genutzen Kampfv?gel reichlich gef?ttert werden. Qeschparr widerspricht, sie k?nne die V?gel am besten zur Ablenkung nutzen, wenn sie hungrig seien. Anschlie?end bespricht man ?berlegungen im Fall von Unruhen und von Isphirmene angeordneten Angriffen hinauszugelangen, die Qeschparr schmiedet derweil verschlossen andere Pl?ne.

Wichtig erscheint Arelades insbesondere die Art der Vorlage des Kodex. Er soll den Richtern, die nach imperialem Recht berufen werden um ?ber ihn als Partholon zu urteilen, kurz vorher vorgelegt werden, mit entsprechenden Gelehrten, die seine Echtheit belegen. Danach soll eine der Ialasmes vertrauten Optimatinnen m?chtigen Tharamnos den Kodex im Laufe des Prozesses vorlegen, bevor er offen ausgestellt wird.

Die Gruppe teilt die Artefakte auf. RaoFoGir tritt zur Pr?fung mit dem Mantel in den Nereton-Katakomben an. Er h?rt in der einbrechenden Dunkelheit eine Stimme, dann jedoch lenkt ihn eine Ratte ab, die an der Waagschale des Nereton zerrt.
Er versucht beide Seiten auszugleichen, aber eine Vision des Geweihten aus dem vom Spinnend?mon befallenen Tempel r?t ihm abzulassen. RaoFoGir greift sich die Ratte daraufhin selbst und schleudert sie fort.

Tief in der Nacht nimmt RaoFoGir ein Relief wahr. Es zeigt den Geweihten, dem der Mantel geh?rte, wie er den Mantel in einer Konfrontation mit Draydal aufspreizt, wie ein Aasvogel. Die Draydal schrecken davor zur?ck.

In der Dunkelheit um ihn spuken Hetzratten-Erscheinungen herum, dann h?rt er Schritte. Nach einer Weile nickt er ein, obwohl er sich bewusst hingehockt hatte. Drei Optimaten stehen vor ihm, als er aufwacht. Als er ihnen nicht folgt, dreht sich der Letzte von ihnen um und greift mit knochiger Hand nach dem Mantel. Er zerrt daran, bis RaoFoGir ihm den Arm abschl?gt.

An der Waagschale macht sich derweil die Ratte wieder zu schaffen. RaoFoGir erschl?gt das Skelett, dass sich sp?ter als Chrysotheos-Optimat herausstellt und t?tet die Ratte.

Seramel auf der Trib?ne
Arelades auf Kampfbahn mit Aecurian

Alya an Treppe 1 (Schussposition)
Rayides

Qeshparr an Treppe 2 (Kampfl?ufer)
RaoFoGir

22 INI Rayides
21 INI Seramel
18 INI Qeshparr
18 INI RaoFoGir
15 Ini Arelades
14 Ini Alya

Aecurian

« Letzte Änderung: 12.11.2018, 21:53:58 von Fil »

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W?chter des Imperiums:
« Antwort #28 am: 12.11.2018, 21:32:37 »
In der Arena begann zun?chst der Schauprozess gegen Aecurian. Er bekannte sich der Befehlsverweigerung f?r schuldig und schilderte, dass er sich abwandte, weil man die Draydalbedrohung geflissentlich ignorierte. Er hatte tats?chlich gewisse Sympathien in der Bev?lkerung.
Auf der Trib?ne wurde der Kodex Tharamnos-Prominenz gezeigt.
Arelades bekannte sich schuldig an der Zerst?rung der Invictus und am Tod der Myrmidonen in der Schlacht bei den T?rmen der Einsamkeit.
Er erz?hlte vom Auffinden von Isphirmene und seiner Hoffnung die Tharamnos durch die Verst?rkung durch eine mystische
Drei?ugige im Konflikt mit den Draydal zu st?rken. Durch das Auffinden des Kodex der Tharamnos bei Korystenes habe er allerdings zu seinem Schrecken erkennen m?ssen, dass sie dem versto?enen Haus Chrysotheos angeh?rte.
Es folgte ein verbaler Schlagabtausch, wobei ?berraschend war, dass Isphirmene sich angesichts der Wirkung des Kodex nach einer Weile offen dazu bekannte dem Haus Chrysotheos anzugeh?ren.
Sie behauptete den Fall von Xarpenta bewusst herbeigef?hrt zu haben. Die eigenen Truppen w?rden die Draydal einkreisen. Arelades und Aecurian h?tten sich in ihr geirrt und seien aus Eigenm?chtigkeit zu Verr?tern geworden.
Sie fordere jeden zum Duell, der ihr die Herrschaft aberkennen wolle. Arelades sprach daraufhin die Forderung von Arsinoa na Tharamnos aus. Diese erschien w?hrenddessen auch als magische Projektion inmitten ihrer Truppen und bekr?ftigte die Forderung. Ein Teil der Optimaten bekannte sich daraufhin offen zu ihr. Isphirmene drohte Xaraxaron ins Verderben zu st?rzen, wenn man sich ihr verweigere.

Von den Treppen zur Kampfbahn kam L?rm. Offenbar war eine Vielzahl von Arenatieren freigelassen worden. Arelades ?rgerte sich ?ber diese Entwicklung, die seinen Plan durch die Katakomben zu fliehen zu vereiteln drohte.
Die ersten Kampfl?ufer trieben Alya und Rayides nach oben. Gemeinsam mit dem Ialasmes-Trupp, der bisher als Gefangenenaufsicht aufgetreten war, befahl den R?ckzug zu einem Aufzugschacht.

Gl?cklicherweise kamen dort Qesh Parr und RaoFoGir hinaufgefahren. Gemeinsam machte man sich davon, wobei man Seramel ?ber den Flugweg aus der Arena schickte. Unten wartete bereits eine zweik?pfige Bestie die Gruppe und wurde von Arelades mit einem Flammenstrahl gegrillt. Einen Gang weiter a?en drei Vulturen gerade einen Myrmidonen. Qesh Parr lockte sie in einen anderen Gang, w?hrend die Gruppe am Aufzug auf den Wachtrupp wartete. Dieser verlor auf der Kampfbahn zwei Leute und z?hlte daher noch sechs K?pfe.
Gemeinsam mit Aecurian floh die Gruppe Richtung Ausgang. Zwei Riesenk?fer versperrten den Weg. Alya brachte einen dazu aus dem Weg zu gehen, der andere wurde vom Ialasmes-Trupp bek?mpft.
Von hinten kam eine Echse, halb irr vor Angst. Sie st?rzte sich auf die Beteiligten und insbesondere Qesh Parr ging aus der Sache verletzt hervor, da sie sich auf dem R?cken der Echse festgekrallt hatte und abgeworfen wurde, als diese sich zur Flucht wandte.

RaoFoGir schleppte die bewusstlose Qesh Parr. Durch das Chaos auf den Stra?en gelang es der Gruppe die Villa ihres Verb?ndeten zu erreichen. Der Amaunir h?tte der Amaunia zwar seinen eigenen Heiltrank einfl??en k?nnen, durchsuchte sie aber aus Neugier. Er fand einen starken Heiltrank und fl??te ihn ihr ein. Darauf trat eine Heilung ein.

Vom Dach aus beobachteten Seramel und Alya die Entwicklung. An einer der Garnisionen wurde gek?mpft. In die Stadt marschierten Myrmidonen mit Zeichen von Arsinoa verb?ndeten Truppen. Arelades bat Seramel sie zu kontaktieren und darum zu bitten seine Gruppe aus der Stadt herauszuholen.

Gemeinsam mit Aecurian und dem sp?ter aufgefundenen Ialasmes befasste sich Arelades mit der strategischen Lage. Von Westen r?ckten bis zu zwanzigtausend Draydal und ihre Ghule an. Begleitet von ihrem gro?en Transportschiff und zwei mittleren Luftschiffen. Isphirmene hatte sich in den Palast zur?ckgezogen und verf?gte etwas ?ber f?nftausend Soldaten. Darunter auch magische Kreaturen wie die Tharandrokai.
Arsinoa f?hrte etwa achttausend Streiter ins Feld.
Arelades l??t Astraltr?nke konfiszieren.

Hetzratten durch Kanalisation. Siegel aufgebrochen. Arelades l?sst schlie?en, sp?len und einfrieren. Einige tote Zivilisten. Keine Seuchenanzeichen. Brief von Patras Thuram auf dem Tisch.
Westtor durch Ghule berannt.

Spezialwaffe Arsinoa
Magistrat
Kirchen

Br?cke
Shinxir-Priester
Feuer
Isphirmene-Truppen-Loyalit?tstest

Es begann psychologische Kriegsf?hrung durch Isphirmene. Sie gab bekannt in der Palast-Bibliothek Informationen bereitstellen zu wollen, die ihre Lage in anderem Licht darstellen w?rden. Arelades sch?rte dagegen Ger?chte sie habe bereits Tharamnos und Untergebene in Hinterhalte gelockt, um sie in Tharandrokai und andere Kreaturen verwandeln zu lassen.
Rayides besch?ftigte sich mit der Verbindung der Tharamnos zur Stadtbev?lkerung und zu den kirchlichen Kulten der Oktade. W?hrend Arelades insbesondere das unmittelbare Potential f?r die bevorstehende Auseinandersetzung mit den Draydal und den Isphirmisten interessierte, bedachte Rayides auch den k?nftigen Umgang der Tharamnos mit den Menschen. Ihm lag daran eine Vermittlung zu finden, die weniger Arroganz seitens der Herrschenden in sich tragen w?rde.
Seramel suchte auf Arelades Ratschlag hin einen Shinxir-Priester der Truppen Arsinoas auf. Es ging um die Kr?fte und die Wiederherstellung des Schild-Artefaktes. Der Shinxir-Priesterschaft von Xarxaras misstraute die Gruppe.
Ein Ashariel brachte Arelades die Nachricht, dass die Drachenschwinge aus ihrem Versteck durch Draydal-Ann?hrung aufgescheucht wurde. Der Ring der Belagerer wurde enger gezogen. Arelades bat Aecurian um Zuweisung einer neuen innerst?dtischen Landeposition Deckung der eigenen Gesch?tzreichweite.
Sowohl die Chimera der Isphirmisten unter Tarkaron te Partholon stieg auf, als auch das Draydal-Gro?schiff. Arelades lie? die Chimera unter Feuer nehmen. Sie ging wieder auf Abstand, als sie ein Teil des Beschusses traf. Die Draydal kassierten ihrerseits Feuer von der Chimera, als sie sich ung?nstig positionierten. Die Kapit?nin der Drachenschwinge nutzte diese Auseinandersetzung der Gegner, um ihre Landeposition anzufliegen. Auch die Himmelslicht erreichte das Umfeld der Stadt und nahm auf Befehl hin eine ?hnliche Position am Nordtor ein, wie die Drachenschwinge am Westtor.

Gegen Dunkelheitseinbruch erfolgte der erwartete n?chste Angriff der Draydal mit Gesch?tzfeuer und Ghulen. Einige Optimaten belebten eine Stelle der Mauer, die in Schlangenform den Aufmarsch der Gegner aufbrach. In diese Schwachstelle hinein stie?en unter dem Kommando von Arelades Myrmidonen, an den Flanken und im R?cken gedeckt von Leonir unter Shaonoor.
Die Spitze bildete Seramel mit dem Schild des Shinxir. Zunehmend bekam er durch das Artefakt einen ?berirdischen Glanz, die Klauen der Ghule glitten ab und sie wichen ihm aus. RaoFoGir st?tzte mit seiner neuerworbenen magischen Waffe Myrmidonen, die unter Druck gerieten. Sein Nereton-Mantel hatte zun?chst nur beil?ufigen Effekt. Seine Schockwirkung bewirkte wenig gegen Ghule, mochte aber verst?rkt gegen Draydal und Pardir helfen.

Unter dem Schutz magischen Nebels, den eine xarxarische Optimatin legte, drang die Truppe zu den Gesch?tzen vor. Dort bildete sie auf Arelades' Befehl hin zwei Sturmspitzen aus Myrmidonen und einen beidseitigen Flankenangriff aus Leonir.
Die Sturmspitzen erreichten die Gesch?tze, die Leonir brachten den Draydal-Kommandanten in Bedr?ngnis. Er rief finstere Kr?fte des Sch?delgottes an, doch Quesh Parr traf ihn von einem der Gesch?tze aus hart mit ihrer Schleuder und Rayides schlug ihn mit dem Stab des Chrysir.
Er verlor seinen Kopf durch Shaonoor. W?hrend sich alle Aufmerksamkeit auf das Ereignis richtete fl?sterte Arelades einem der ?berlebenden Draydal-Leibw?chter zu: "Sagt ihm, dass wir morgen bereit sind. Er m?ge uns die Maske ?bergeben."
Dann lie? er die beiden Gesch?tze in Brand setzen. Er verst?rkte die Flammen um das Gesch?tz vor ihm durch seine Zauberei und rief aus: "Simia, steh uns bei. Lass dies das Schmiedefeuer sein, in dem wir beginnen Werkzeuge aus dem Waffenstahl der Feinde zu schmieden!"
Er schlug mit dem Hammer des Simia in die Flammen und die Waffe verlor jeden Makel. Der Boden wurde ersch?ttert vom Schlag und die Feinde gerieten ins Wanken. Danach formte er den Schildwall der Myrmidonen erneut und lie? die Gruppe unter dem Schutz der Leonir zur?ck zur Mauer eskortieren. Das Haupt und den K?rper des gegnerischen Kommandanten schleifte man mit, den ?berlebenden Leibw?chter lie? Arelades unter die Seinen werfen.

https://pre00.deviantart.net/5b3c/th/pre/i/2015/120/0/8/ghoul_by_reaper78-d38gdj7.jpg
« Letzte Änderung: 20.12.2018, 17:35:52 von Fil »

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W?chter des Imperiums
« Antwort #29 am: 18.12.2018, 00:27:30 »
Plan-

K?rper des feindlichen Kommandanten in kniender Stellung anbringen. Kopf dar?ber. Nereton-Wache.
Angriff auf den Palast. ?berwiegend Milizen im Zentrum mit Aecurian, unterst?tzt durch Priesterschaft. Streit mit Myrmidonen inszenieren. Myrmidonen zur?ckziehen. Shinxir-Geweihte der Stadt durch Shinxir-Geweihte der Myriade + Aecurian einer Pr?fung unterziehen.
Vor potentiell angelockten Gegnern zur?ckweichen auf Position versteckter Myrmidonen gef?hrt von Arsinoa. Abriegeln, vernichten.
Entlastungsangriffe. Mobiler Schwarm wegen Chimera.

Ialasmes: N?chtliches Vordringen in den Palast mit Sto?trupp.

Teleport von Heldengruppe aus Palast?

Schutz gegen Draydal. Westtor.

Arelades vereinbarte mit Aecurian und Arsinoa f?r die Morgend?mmerung Nadelstichattacken auf den Palast von verschiedenen Seiten auch zeitgleich. Dann einen Hauptangriff mit Milizen. Dieser Hauptangriff soll zusammenbrechen. Geweihte sollen die Fl?chtendenden zu einem vorbereiteten Hinterhalt durch Leonir f?hren. Shaonoors Gefolge soll dort m?gliche Verfolger zerschlagen. Bereits Nachts soll ein Sto?trupp um Ialasmes Richtung Tempel des Goldenen Gottes ?ber die Zisterne eindringen.
Patras Thuram machte ?ber seine Nachrichten ein Treffen vor Tagesanbruch an einem Platz im S?den der Stadt aus. Von dort ging es auf Riesenflederm?usen in die unterirdischen Kan?le. Patras Thurams handverlesene Leibwache verwandelte sich selbst in Flederm?use. Es fand sich keine Spur von Ialasmes Sto?trupp. Im Tempel begann der F?hrer der Draydal ein Ritual. Isphirmene erschien in Carophyrdes Gestalt und forderte den Hohepriester zur Selbstopferung auf. Arelades verharrte eine Weile gefangen in den Gedanken von Isphirmenes Bruder. Als er seinen Willen wieder durchsetzen konnte, befahl er RaoFoGir die Draydal mit dem Mantel zu schocken. Anschlie?end schlug er mit dem Hammer des Siminia auf den Boden und sprach aus, dass Isphirmene sie manipuliere.
Ihre Illusion verlor daraufhin an Kraft. Tharandrokai begannen in den Raum zu str?men. Arelades nahm dem zeitweise bet?ubten Patras Thuram die Maske des Carophyrdes ab, setzte sie auf und begann die Draydal zu befehligen. Er befahl ihnen den Kampf bis zum Tod gegen die Tharandrokai und f?hrte die Gruppe in den Palast.
Im Zimmer in dem er vor einiger Zeit zu Gast gewesen war, begann er einen Brand zu legen. Danach machte sich die Gruppe die Entlastungsangriffe zunutze und begann sich in Richtung der Gem?cher der Hohen Magokratin zu bewegen. M?glicherweise k?nnte man dort in den verschlossenen Raum eindringen, den Rayides bemerkt hatte, als er sich vor geraumer Zeit in den Palast teleportiert hatte. Es galt Isphirmenes Aufenthaltsort ausfindig zu machen.
Unterwegs wich die Gruppe auf RaoFoGirs Warnung hin einem Wachtrupp in eine Amtsstube aus. Den dort sitzenden Schreiber instruierte Arelades abweichende Befehle auszustellen und auszusenden, wenn er im Falle eine Niederlage Gnade erwarte. Statt den Truppen zu verbieten Draydal zu bek?mpfen, sandte Arelades den Befehl an die Tortruppen aus, Fl?chtige zu verfolgen, eine Einheit versetzte er in Reservezustand, unter verschiedenen Offizieren sch?rte er Misstrauen.

Als Alya den Abgang der Befehle ?ber Boten beobachtete, fiel ihr ein magisches Auge an einer Wand auf. Qesch Parr versuchte es mit ihrer Schleuder zu treffen, aber es war winzig. Seramel erhob sich mit erstaunlicher F?higkeit im Gang in den Flug und klatschte den Schild des Shinxir auf die d?monische Wesenheit. Nichtsdestotrotz w?rde Isphirmene nun wahrscheinlich wissen, dass die Gruppe die Begegnung mit den Tharadrokai ?berlebt hatte und im Palast war.
Qesh Parr brach auf, um auf dem Weg zum Thronsaal die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dies tat sich in au?erordentlicher Weise. Obwohl die Isphirmisten bereits in Alarmbereitschaft waren, zog sie ein ums andere Mal die Aufmerksamkeit auf sich, z?ndete Brands?tze in Aktenstapeln, an gewaltigen Samtvorh?ngen und in einem vert?felten Audienzzimmer. Dann verschwand sie ungesehen.
Arelades suchte derweil eine Treppe f?r Dienstboten, um zu den Gem?chern der Magokratin zu gelangen. Geeignet erschien im der Weg von den K?chen und Vorratskammern, auf dem die auserlesenen Speisen schnell zu den Herrschaften gelangten. Zudem war es ein Weg auf dem er das verpasste Fr?hst?ck nachholen konnte.
Unvern?nftigerweise fragte er die Dienstm?dchen und -boten auch nach Perisophrant. Und tats?chlich wurde ihm best?tigt, dass das vorz?gliche Fleisch eines solchen Jungtieres vorr?tig sei. Er schickte RaoFoGir aus, als das ausgesandte Dienstm?dchen nicht damit zur?ckkehrte. Im Keller fand RaoFoGir nicht nur das zitternde Dienstm?dchen und das edle Fleisch, sondern h?rte auch d?stere Ges?nge aus der Tiefe.

So kam die Gruppe in den Ankleider?umen der Magokratin zusammen. W?hrend das Schlachtschiff Chimera hoch ?ber dem Palast in Arsionas Hauptangriff feuerte und Sch?delgott-Hohepriester Patras Thuram in den Katakomben m?glicherweise seinen letzten Ritualgesang anstimmte, bem?hte sich Arelades das Perisophranten-Fleisch ?ber einem Feuer aus wertvollen Interior auf die richtige Temperatur zu bringen.
Einen Moment trat er weg, hatte wieder die Gedanken des Carophyrdes im Kopf. Das Ziel seine Schwester Isphirmene zu bezwingen. Dann zerging das Fleisch in zahlreichen Geschmacksnuancen auf seiner Zunge, wie es zuvor roh in RaoFoGirs Maul zergangen war, als er auf dem Weg nach oben hineingebissen hatte. Auch wenn es an Zubereitung und Gew?rzen fehlte, gerade pur erf?llte sich in diesem Moment ein Lebenstraum.

Die Gruppe suchte Isphirmenes Kabinett, dessen Zugang Rayides vor Monden entdeckt hatte. Alya wurde f?ndig, Qeshparr ?ffnete die T?r und ihre Begleiterin wurde von einem Blitz getroffen. Allerdings keine Verbrennung, die eine Ber?hrung mit dem Zauberstab von Arelades nicht wieder h?tte gut machen k?nnen.
Vor dem Kabinett entdeckte Arelades mit der Optrilith-Maske eine in eine Statue verwandelte Gladiatorin, im Kabinett selbst lag eine Karte und eine Schriftrolle mit Berechnungen zum Fokus der Decke des Thronsaales.

Qesh Parr sp?rte die Ann?hrung eines Feindes. Auch Carophyrdes Geist regte sich. Der Gegner mied die R?umlichkeiten der Hohen Magokratin. Arelades schickte RaoFoGir vor, um ihn hervorzulocken. Es war Tarkaron te Partholon mit vier Myrmidonen. Es kam zu einem hitzigen Wortwechsel zwischen Arelades und seinem Ziehvater.

Arelades warf Tarcaron vor mit Isphirmene eine dem Imperium feindlich gesonnene Usurpatorin zu st?tzen. F?r alles was Tarcaron Arelades Gutes in der Vergangenheit getan h?tte, sei ihm bereits eine Begnadigung zuteil geworden.
Tarcaron warf Arelades erneut Verrat an der rechtm??igen Magokratin Isphirmene vor, ohne auf dessen Argumente einzugehen. Er unterstellte ihm gemeinsame Sache mit den Draydal zu machen.
Angesichts dieser Uneinsichtigkeit und der Besessenheit des Tarcaron sprach Arelades aus, dass dieses Aufeinandertreffen damit enden werde, dass seinem Ziehvater zuteil werde, was er durch seine Handlungen ges?t habe.

W?hrend der ersten Kampfhandlungen wurde Rayides durch Tacarons magische Erzarmklingen verwundet. Zwei Myrmidionen waren eine Weile durch die Ersch?tterung des Simia-Hammers bet?ubt. Einen weiteren bezwangen Seramel und RaoFoGir. Tarcaron l?ste sich und schnellte auf Arelades zu, der ebenso wie Alya auf ihn geschossen hatte. Nur mit knapper Not entging Arelades dem ersten Schlag, durch den zweiten st?rzte er noch bevor er mit der Windb?chse erneut schie?en konnte. Ihm rettete das Leben, dass Seramel Tarcaron in den R?cken fiel. Die m?rderischen Armklingen schnitten Arelades nicht erneut ins Fleisch. Der wuchtige Sto? von Seramels Speer traf seinen Ziehvater untermittelt. Arelades packte ihn mit unb?ndiger H?rte und bohrte seine Finger durch die Triopta von Isphirmenes Heerf?hrer direkt in dessen Augen.

Doch der blut?berstr?mte Leichnam zuckte und erhob sich mit einem unheilvollen Leuchten in seinen Augenh?hlen.
« Letzte Änderung: 28.01.2019, 20:03:13 von Fil »