Autor Thema: W?chter des Imperiums: Inhalte der Forenspielrunde  (Gelesen 2855 mal)

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W?chter des Imperiums ist eine zweiteilige Abenteuer-Kampagne in Myranor von Mh?ire Stritter. Das Soloabenteuer Die Verbotene Kammer stellt den Prolog der Kampagne dar.
« Letzte Änderung: 12.11.2018, 20:24:42 von Fil »

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Beteiligte
« Antwort #1 am: 12.06.2018, 17:16:09 »
In diesem Thread werden die beteiligten Charaktere kurz vorgestellt und beschrieben.


Name: Seramel
Rasse:  Ashariel
Kultur: Imperiale Ashariel (st?dtisch)
Profession: Gladiator aus der Arena Thalassica in Balan Mayek

Haare: wei?blond, lang
Augen: hellblau
Fl?gel: silberwei?e Fl?gel mit schwarzen Spitzen

Gr??e: 2,41 Schritt
Gewicht: 70 Stein

Waffen: Kentema (Hauptwaffe), Machira (Seitenwaffe), 2 Fl?gelspeere (Fernkampf)
R?stung: Brustharnisch aus Kerettin

Kleidung: kurze Tunika, Lendenschurz, Gamaschen, G?rtel
Ausr?stung: Tuchbeutel, Geldbeutel, Machira-Schnappscheide, Waffengeh?nge

Seramel ist ein recht typischer Ashariel: schlank, hochgewachsen, streitlustig, und etwas arrogant. Stillstand und langwierige T?tigkeiten sind ihm zuwider, daher ist er oft in Bewegung, meistens in der Luft. Er bemitleidet die "Bodengebundenen", die entweder gar nicht fliegen oder dazu Flugger?te brauchen, um sich in die L?fte zu erheben - etwas, das f?r ihn eine Kleinigkeit darstellt. Wenn er sich einmal einer Aufgabe verschrieben hat, ist er seinen Auftraggebern gegen?ber sehr loyal. Dabei bedeuten ihm Geld und Besitz nur wenig - ihm geht es viel mehr darum, spannende Herausforderungen zu finden und zu meistern, um sich einen gro?en Namen zu machen. Einst war er ein gefeierter Gladiator in der Arena Thalassica von Balan Mayek, doch zwang ihn eine schwere Verletzung am linken Fl?gel dazu, eine l?ngere Zeit auszusetzen. In dieser Zeit nahmen andere seinen Platz als Publikumsliebling ein, und nach seiner Genesung beschloss er lieber ein wenig mehr von der Welt kennen zu lernen, und auch die Urspr?nge seines Volkes zu ergr?nden. Dabei h?rte er von archaisch lebenden Ashariel-Sippen im fernen Westen. So f?hrten ihn seine (Luft-)Wege schlie?lich nach Sidor Valantis, wo die Ereignisse ihren Lauf nehmen sollten...



Name: RaoFoGir
Rasse: Amaunir
Kultur: barbarisch
Profession: BaLoa, Magischer K?mpfer (Z)

Fell: kupferfarben-hellbraun getigert
Augen: golden
Fl?gel: bis jetzt noch keine ;)

Gr??e: 1,72 Schritt
Gewicht: 62 Stein

Waffen: Speer (Hauptwaffe), S?bel (Seitenwaffe),
R?stung: h?chstens eine Brustplatte

Kleidung: Lendenschurz, Talismane, G?rtel
Ausr?stung: u.a. Tuchbeutel, Waffengeh?nge, H?ngematte, Decke, Kr?uter (zum Heilen und Rauchen), Pfeiffe

RaoFoGir erlernte bei verschiedenen BaLoa und Kriegern sein Handwerk. Neben den f?r eine Ausbildung wenig hilfreichen "normalen" Amaunirwesensarten (Spieltrieb, krankhafte Reinlichkeit und Faulheit) kam bei ihm erschwerend eine gro?e Ungeduld und sein J?hzorn hinzu. Zusammen mit seiner gro?en Neugier f?hrte es dazu, dass er sich immer wieder in neue Themen und Fertigkeiten st?rzte, bevor er alte Lektionen abgeschlossen hatte. Das f?hrte dazu, dass er in vielen Bereichen ?ber gute Grundkenntise verf?gt, aber nur wenige wirklich gemeister hat. Geister ergreifen nicht nur von ihm Beszitz, wenn er sie absichtlich ruft, sondern leider auch oftmals ohne seine Einwilligung (Medium). Als ihm die heimatlichen W?lder zu klein wurden schloss er sich nach einer st?rmischen Nacht einer Dajmaunirakrobatin und deren Sippe an. Da diese fixe Idee wenig durchdacht und so die Akrobatenkarriere nur von kurzer Dauer war (es ist auch wenig dienlich wenn man w?hrend einer Vorf?hrung von einem ?belmeinenden Geist heimgesucht wird), strandete er in Valantia, wo er sich noch mehr schlecht als recht und reichlich naiv durch das st?dtische Treiben schl?gt.



Name: Alya T'Uzur
Rasse: Ban Bargui
Kultur: nomadisch
Profession: J?ger
Herkunft: Ban-Bargui, Taleshi der Wandernden Schatten

Hautfarbe: schwarz
Haarfarbe: wei?
Augen: hellgrau
Fl?gel: am Zhirrach  ;)

Gr??e: 1,80 Schritt
Gewicht: 65 Stein
Alter: 24

Waffen: Ban-Bargui Hornbogen (Hauptwaffe), Dreach (Nahkampf), Jagdmesser
R?stung: Ban-Bargui-Panzer und -Helm

Kleidung: bestickte Tunika, Reithosen, Reitstiefel, G?rtel, in St?dten kurzes, farbenfrohes, ?rmelloses Kleid

Aust?stung: u.a. K?cher, Tuchbeutel, Waffengeh?nge, Decke, Ess- und Kochgeschirr, Ban-Bargui-Feldflasche (Insekten-Ei), Zeltplane, Seidenseil (20 Schritt)
Reittier: Zhirrach ("Nu'Sir")

Alya ist eine typische Ban Bargui, hochgewachsen und schlank, und von atemberaubender Sch?nheit (herausragendes Aussehen, CH 14).
Ihrer Taleshi diente sie als J?gerin und Kundschafterin, bis eine Gruppe Fremder aus dem Imperium in der Steppe auftauchte, um einen Kyalach aufgrund einer Wette unter Optimaten einzufangen und nach Valdur Harpalis zu bringen. Nachdem die Fremden sich bewiesen hatten entschied der Kriegsherr der Taleshi, es ihnen zu gestatten einen Kyalach zu b?ndigen, allerdings unter der Bedingung, da? der riesige Tausendf??ler wieder zur?ck kehren m?sse. Deswegen wurde eine Aygon in Begleitung einiger Krieger mitgeschickt, unter denen sich auch Alya befand. Fasziniert von der fremden, neuen Welt beschlo? sie das Angebot eines jungen Optimaten anzunehmen und ihn weiter in den S?den des Imperiums zu begleiten um die Wunder dieser fremden Kultur zu erkunden. W?hrend sie abseits der Zivilisation ganz die abgeh?rtete Steppenbewohnerin ist, bestaunt sie fasziniert die vielf?ltigen Wunder der St?dte (Neugier) und hat deren sch?nen Dinge wie Kleider und Schmuck f?r sich entdeckt (Eitelkeit). F?r die seltsamen Gepflogenheiten der imperialen Herrschaft zeigt sie dabei allerdings kein Verst?ndnis (weltfremd Adelsherrschaft). Auff?llig ist ihr Reittier, ein Zhirrach, eine fast 2 Schritt hohe Raubschrecke, mit der sie oft spricht und die sie sogar zu verstehen scheint. Ebenfalls bemerkenswert sind ihr herausragendes Sehverm?gen und ihr unfehlbarer Orientierungssinn.



"Im Namen von Myr-Aurelian aus dem Haus Aphirdanos, Thearch des Zweiten Imperiums-..."

Name: Arelades Skoleos Pyrchill III. te Partholon, Adeptus Maior
Rasse: Mensch
Kultur: H?fisch Imperial
Profession: Optimatischer Vollzauberer

Haare: Kopf kahl rasiert, grau melierte Augenbrauen
Augen: gr?n

Gr??e: 1,80 Schritt
Gewicht: 184 Stein
Alter: 42

Kleidung
Arelades tr?gt verschiedene Garnituren. Robuste Kleidung in gedeckten T?nen f?r Reisen, aufwendig bestickte Gew?nder aus edlen Stoffen und von raffiniertem Schnitt f?r offizielle Anl?sse oder Vergn?gungen und eine Kombination aus Leder- und Chitinr?stung (f?r das Auge von Kennern gefertigt aus einer Banbarguischen R?stung, aber deutlich modifiziert) f?r Konfrontationen. Verschiedene Rot- & Gr?nt?ne, Schwarz und Dunkelblau dominieren. Die goldene Hornisse auf Schwarz, Zeichen von Harpalis, ziert soldatische Reisekleidung in ?bergr??e und offizielle Roben.

Hintergrund
Arelades Familie hat Wurzeln in Koromanthia. Aufgewachsen ist er im Horasiat Valantia. Ausgebildet wurde er als Kampfmagier in Dorinthapolis.
T?tig vor dem jetzigen Auftrag war er in der Karonischen Republik bei der ?berwachung des Festungsbaus im Protektorat und im Horisat Harpalis. Von dort hat er in wiederholten Expeditionen Kontakte zu verhandlungsbereiten Ban Bargui gekn?pft - und eine ganze Reihe nicht gespr?chbereiter Gegen?ber einge?schert. Arelades' Geschichte beinhaltet aktive 'Kriegsverbrechen' (von unserer moralischen Warte) in der Zeit seiner Stationierung an der Ban Bargui-Grenze. Es ist keine nahtlose Geschichte und er spricht so gut wie nie dar?ber, aber es f?llt auf wie selbstverst?ndlich f?r ihn die T?tung von Kriegsgefangenen und eine Vielzahl von Foltermethoden als Optionen in seinen Planungen sind. Wenn er sich umstimmen l?sst, merkt man das gemischte Gef?hle dahinter stecken. Man kann erahnen, dass zumindest der 'junge Arelades' als Milit?r ein grausamer Mensch gewesen ist und das diese Seite seiner Pers?nlichkeit nach wie vor vorhanden, wenn auch nicht unbedingt vorherrschend ist.

Arelades geh?rt einem der ?u?eren Kreise um die Horas von Harpalis, Virtuaranthis te Partholon, an. Der Optimat Tarkaron te Partholon hatte in fr?heren Jahren nach dem Tod von Arelades Vater eine Mentorenrolle. Unmittelbar vor Spielbeginn residierte Arelades in Anwesen einer Vertrauten der Horas, Ilione "Io" te Partholon, in Valantia. "Io" spielt eine ambivalente Rolle in seinem Leben und unterh?lt ihn finanziell.

Arelades bem?ht sich ?berlegt, ruhig und diplomatisch zu sein wo ein Nutzen dadurch erkennbar ist. Er kann auch hart und bestimmend werden. ?ber l?ngere Zeit in seiner Reisegesellschaft kann man bei ihm die Zeichen m?hsam unterdr?ckten Zornes und der Ungeduld erkennen unterbrochen von Phasen der Erm?dung und Geistesabwesenheit.
Ihm ist gelegentlich anzumerken, dass er im Glauben aufgezogen wurde f?r h?here Aufgaben bestimmt zu sein auch wenn er die F?higkeiten hat derartige Makel seiner Pers?nlichkeit zu ?berspielen. Tats?chlich scheint er durchaus echten Gefallen daran zu finden als Sondergesandter seines Hauses in Krisengebieten seinen Teil zur Stabilisierung der Lage beizutragen. Partholon-Idealismus und die aufrechte Verehrung von Brajan, Shinxir und anderer Oktadeg?tter ist offensichtlich ohne das er dick auftragen w?rde.

Wenn er seine Triopta-Helmmaske (die keinen Gegner zeigt, sondern an die Gesichtsz?ge angelehnt ist, die man einem Begleiter des Heroen Arphalos Philoprotos zuschreibt) absetzt, erkennt man trotz offensichtlicher Eingriffe kosmetischer Magie, dass sein Gesicht schwer verbrannt war. Hautpartien sind glatt "geschmolzen", verzogen und nur durch aufwendige Behandlung wieder einigerma?en gerichtet worden. ?ber die Jahre ist der Mann zudem fett geworden. Seine Ausstrahlung geht demnach auch definitiv nicht auf k?rperliche Vorz?ge zur?ck, obwohl er fr?her mal ein ansehnlicher Mann gewesen sein mag, sondern auf seine beachtliche Pr?senz.

Als aufstrebender Offizier geriet Arelades vor f?nfzehn Jahren mit seinen Soldaten in eine unterlegene Situation gegen?ber den Ban Bargui. Widerspr?chliche Befehle von Horas Virtuaranthis te Partholon und der Myriokratin Durophoria te Kouramnion hatten am Rande der Nepreton-Steppe eine gef?hrliche Situation herbeigef?hrt. Die Ban Bargui brachten Insekten in den Kampf ein. Arelades Begleiteinheit wurde komplett ausgel?scht. Er selbst war umgeben von Feinden als eine au?erordentliche magische Eruption eine gewaltige Feuerlohe freisetzte, die sowohl die Angreifer und ihre Insekten als auch Arelades schwer verbrannte.

Der Myrmidone Kerostes Pyrophylax, dessen Trupp bei dem gescheiterten Feldzug versprengt wurde, konnte den Optimaten schwerverletzt bergen und in einer wagemutigen Tat in Sicherheit bringen. Zun?chst schien kaum ein Lebensfunke in dem zerst?rten K?rper verblieben zu sein, aber "Io" lie? Arelades in Stasis nach Valantia ?berf?hren, wo er k?rperlich durch intensiven Magieeinsatz von Spezialisten wiederhergestellt werden konnte. Dennoch bestand ?ber etwa sechs Oktale das Risiko einer vollst?ndigen Erblindung, eine Schwerh?rigkeit blieb irreversibel und Arelades leidet sporadisch unter Schmerzen und k?rperlichen Aussetzern. Kerostes ist seit dieser Zeit sein st?ndiger Begleiter.

http://www.deviantart.com/art/Kingpin-534516431

"Keine D?monen. Mein Vater hat sich darauf eingelassen. Schwer zu sagen, ob seine eigene B?sartigkeit heranwuchs oder ob er besessen war. Hat 'nen h?ssliches Ende genommen."



Name: Rayides
Rasse: Bansumiter?

Haut: kreidebleich
Haare: keine/kahl
Augen: dunkelgraue Iris/hellgraue Pupillen
Gr??e: 1,73 Schritt

?ffentlich bekannte H?lfte der Geschichte,
wie sie bereits im anderen Thread verlinkt war.



Name: Kerostes Pyrophylax (W?chter vor/durchs Feuer)
Rasse: Mensch
Kultur: st?dtische Kultur
Profession: Soldat/Myrmidone

Haare: mittelbraun, sehr kurz geschoren
Augen: gr?n

Gr??e: 1,91 Schritt
Gewicht: 99 Stein

Waffen: Kentema (Hauptwaffe), Machira (Seitenwaffe), Myrnex (Handgemenge)
R?stung: Myrmidonenr?stung

Kleidung: schlichte, robuste Tunika, je nach Witterung hjaldingsche Hosen und Rechteckmantel, Caligae
Ausr?stung: Tuchbeutel, Geldbeutel, Machira-Schnappscheide, Waffengeh?nge

Beschreibung:
Der hochgewachsene, breitschultrige ehemalige Myrmidone w?rde mit seinem kantigen Sch?del, kr?ftigen Kinn und der breiten, wohl nicht nur einmal gebrochenen Nase in einer Menschenmenge nicht weiter auffallen, w?ren nicht die Spuren seiner langen Dienstzeit, die Haupt und K?rper gezeichnet haben. Die Haut tr?gt nicht nur die Narben zahlreicher Kampfverletzungen, sondern besonders an Unterarmen und H?nden, aber auch im Gesicht alte Verbrennungen. Trotz dieses f?r zartere Gem?ter nicht leicht zu ertragenden Anblicks verbirgt sich hinter den intensiv gr?nen Augen eine umg?ngliche, bodenst?ndige und bedingungslos loyale Pers?nlichkeit, auf die ein (Kampf)gef?hrte sich nahezu blind verlassen kann. Direktes, praktisches Denken und ein trockener, teils recht derber Soldatenhumor zeichnen Kerostes ebenfalls aus, allerdings bisweilen auch ein m?chtiger Dicksch?del sowie das aufbrausende Wesen vieler Valantier.

Hintergrund:
Kerostes wuchs in feiner Gesellschaft irgendwo in den Insulaeschluchten von Sidor Valantis auf. Die Eltern geh?rten dem Cirkel an, der viele die Kaschemmen, Hinterhof-Wettarenen und Bordelle der Metropole kontrollierte. Dass er ein Hurensohn sei, sagt man Kerostes aber maximal einmal ins Gesicht...
Kaum dass er alt genug war, kehrte Kerostes diesem Leben den R?cken und ging auf der Suche nach Abenteuer, Reichtum und B?rgerrechten zu den Legionen des Horas. Auf einem Feldzug gegen die Ban Bargui in der Nepreton-Steppe erhielt er schon bald zu Gelegenheit, sich zu bew?hren. Die eigene Einheit aufgerieben und versprengt, waren er und seine zwei verbliebenen Mitstreiter just zur richtigen Zeit am unwirtlichen Ort. Ohne zu z?gern wagte sich Kerostes in das von Arelades te Partholon entfachte Flammeninferno, um den schwer verletzten Optimaten zu bergen.
Er sollte reich f?r seine Tat belohnt werden. Man entsprach seinem Wunsch, statt einer Bef?rderung zu den Myriaden versetzt zu werden, und Arelades selbst schenkte ihm eine hervorragend gearbeitete Kentema, die ihm seitdem stets treue Dienste leistete. Fortan f?hrte Kerostes den Beinamen Pyrophylax (W?chter vor Feuer).
Auch nachdem Kerostes nach seiner zweiten Dienstzeit von acht Jahren seinen Abschied von der Armee nahm, blieb Arelades sein F?rderer und versicherte sich ein ums andere Mal seiner F?higkeiten. So stand au?er Frage, dass Kerostes seinen langj?hrigen Weggef?hrten begleiten w?rde, als dieser auf eine Mission in das ferne Xarxaron aufbrach.
« Letzte Änderung: 12.06.2018, 17:21:44 von Fil »

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Prolog
« Antwort #2 am: 12.06.2018, 17:19:27 »
Wir schrieben das Jahr 4786 imperialer Zeitrechnung als Adeptus Maior Arelades Skoleos Pyrchill III. te Partholon Kunde aus Harpalis erhielt.
Der Optimat hielt sich zu diesem Zeitpunkt in Sidor Valantis auf.
http://penemenn.deviantart.com/art/Harbor-243253478

Ilione "Io" te Partholon, Vertraute der Horas von Harpalis Virtuaranthis te Partholon, betrat die R?umlichkeiten des feisten Mittvierzigers in ihrem herrschaftlichen Anwesen unangek?ndigt.
Sie hatte sich die Lippen schwarz malen lassen. Sie war zwar acht Jahre j?nger, aber die Anspannung des imperialen Dienstes war nicht spurlos an ihr vorbei gegangen. Das durch infernales Feuer verschmolzene Gesicht des Arelades war mit Salbe eingeschmiert.

Io "?ber ein Jahrzehnt, und Ihr habt noch immer Schmerzen?"
Arelades "'771. F?nfzehn Jahre."
Io "Es missf?llt mir wie Ihr Euch gehen lasst. Plant eine Expedition zum Goldenen See um unter Wasser nach Ruinen Rhesias zu suchen. Wie viele Generationen gelangweilter Optimaten aus Dorinthapolis waren dort wohl unterwegs?"
Arelades "Ich glaube, dass..."
Io "Wenn Ihr es denn wenigstens tun w?rdet, h?tte ich wohl eine schale Art von Vergn?gen Euch besch?ftigt zu sehen. Ihr aber sitzt an meinem Tisch hoch ?ber unserem valantischen Meer, plant an guten Tagen in die dreckige Pf?tze am Fu? der Hauptstadt zu steigen, schlaft aber die meiste Zeit und klagt, wenn das Stimmengewirr aus den Gassen einmal laut wird."
Arelades "Es ist..."
Io "...hervorragendes Wetter und statt mit einem Luftschiff herumzugondeln, werdet Ihr in B?lde den Gr?nen Orismani entlang reisen. Ich habe eine Aufgabe f?r Euch. Ihr habt diese Tr?ume von Feuer und Tod. Dazu passend gibt es Visionen und Zeichen von Ereignissen aus dem S?dwesten."
Arelades "Draydal?"
Io "Das alte ?bel. Als Sondergesandter des Hauses Partholon werdet Ihr Euch einsetzen, dass Xarxaron uns nicht verloren geht. Das Haus Tharamnos redet immerfort vom Ersten Imperium, aber imperialen Zusammenhalt und Treue gegen?ber dem Thearchen findet man in ihren Gedanken selten."
Arelades "Im Senatskrieg..."
Io "Es gibt eine alte Orakelst?tte von Bedeutung im Norden Xarxarons. Ihre genaue Position geht aus den Aufzeichnungen nicht hervor. Sucht diesen Ort auf."
Arelades "Die Draydal sollen begonnen haben ihrem Herrschaftsbereich auszusaugen, als das Erste Imperium den Ghulenwall best?rmte."
Io "Theorien interessieren mich nicht sonderlich, mein Guter. Ich habe andere Aufgaben. Aber die Horas und ich, wir setzen auf Euch in dieser Angelegenheit. Und der Thearch in seiner Allgegenwart gewiss auch. Das Imperium kann nicht auf das Optrilith aus Xarxaron verzichten."
Arelades "Imperiale Vollmachten w?rden..."
Io "Arbeitet mit dem was vorhanden ist, wie immer... Und nun entschuldigt mich, ich bin unz?hlige Meilen durch das Imperium gereist, habe nur kurz Aufenthalt in Valantis und es stehen noch andere Verabredungen an. Ach, und schreibt mir flei?ig Berichte, ja? Wenn ich Zeit finde, werfe ich einen Blick darauf."

Ios Blick schweifte einen Augenblick hinaus ?ber die D?cher der imperialen Metropole auf das blau-t?rkise Binnenmeer, sie sog einen Atemzug lang die Sommerbrise ein.
Io "Statt Euch in dunklen R?umen hinter dicken Samtvorh?ngen zu vergraben solltet ihr auf der Terrasse meditieren, dann lindert sich Eure Bitterkeit."

Als Arelades schwieg sah sie ihm einen Moment lang ernst in die Augen und verlie? schlie?lich den Raum mit einer koketten Drehung. Arelades schaute ihr eine Weile stirnrunzelnd und mit einer Spur Wehmut hinterher, dann wischte er sich mit einem Tuch die s?ndhaft teure Salbe aus dem Gesicht und sprach seinen Leibw?chter an, ohne sich ihm zuzuwenden.

Arelades "Kerostes, wir werden den Gr?nen Orismani entlang reisen. Wir brauchen S?ldner. Keine gro?e Truppe. Handverlesene Spezialisten. Und dieses ?rgerliche Spiel... Diese Alya werden wir wohl auch mitnehmen m?ssen. Die hohen Damen und Herren wollen eine Abhandlung ?ber Feinde des Imperiums, gewiss, aber Verhaltensstudien einer Exotin, w?hrend ich einen Spezialeinsatz ausf?hre?! Ich werde eine Protestnote verfassen, aber es w?re kein Wunder wenn eine Prise B?swilligkeit das Zustandekommen dieser Auftragskonstellation verursacht h?tte.

?berhaupt; Wie soll ich ohne imperiale Vollmachten unter Verschlu? befindliche Hintergrundberichte ?ber Draydal und Tharamnos erhalten? F?r Aufgabenstellungen dieser Kategorie gibt es hochdotierte W?rdentr?ger des Thearchen, die sich allerdings selten aus Dorinthapolis heraus bewegen."

[...]

Inkognito als Kaufmann "Aremides" mit einer skurrilen Maske verkleidet und von auff?lligen Begleitern umgeben reiste Arelades einige Wochen sp?ter auf einem Handelsschiff den Orismani herunter nach Xarxaron. Seine Bedeckung bestand aus seinem treuen Leibw?chter Kerostes, dem zuversichtlichen Ashariel Seramel, dem stillen Amaunir RaoFoGir und der erwartungsvollen Alya T'Uzur.
Eine gewisse Unzufriedenheit nagte eine Weile an Arelades, da Alya bei ihrem Gespr?ch mit dem Kapit?n recht oberfl?chlich geblieben war, w?hrend er ein Sondierungsgespr?ch mit Finessen f?r angebracht gehalten h?tte, aber letztlich vertiefte er sich in seine Pl?ne. Neben Erkundigungen ?ber die Herrschaft der Tharamnos und Lageberichten zu Aktivit?ten der Draydal, schien ihm auch ein tieferer Einblick ins faszinierende Magiefachgebiet der Kraft die Entbehrungen der Reise wert zu sein.
Die inoffizielle Einreise einschlie?lich einer Bestechung der Grenztruppen war ein gro?es Wagnis, aber vielleicht die einzige M?glichkeit einen unverstellten Blick auf die Zust?nde in der abgelegenen Provinz und die Denkweise ihres eigensinnigen Herrschaftshauses zu bekommen.

[...]

Nach der gegl?ckten Einreise nach Xarxaron einschlie?lich von den Grenztruppen gekaufter passender Papiere, die diesem Land unerl?sslich sind, gelang es schlie?lich mit Hilfe eines ortskundigen Eremiten, Namens Rayides, das Orakel in den Bergen von Xarxaron zu finden.
Der dort angetroffene Augur Teleophranus lebte allein in der langsam verfallenden gro?en Verehrungsst?tte. Dem Orakel am Himmelsberg war offenbar in fr?heren Zeiten gr??ere Bedeutung zugemessen worden, wovon unter anderem diverse Schreine der Stellare k?ndeten. Der Augur berichtete von einem frischen Orakel. Demnach hatten 8 Tiere einander get?tet und waren sp?ter Beutetiere einer Eule geworden. Die Art der Tiere gab keine schl?ssige Deutung her. Biber, Schlangen, Frettchen und ein Fuchs waren darunter. Im Magen der Eule fand sich eine Siminiaschwalbe, das neunte Tieropfer. Die Eingeweide wurden vom Auguren als Gefahr gedeutet. Neun ist die Zahl der Stellare, welche im Orakel verehrt werden. Die Tiere k?nnten f?r die Stellare stehen. M?glicherweise ein Hinweis auf die magische Macht der Drei?ugigen?


http://linkineos.deviantart.com/art/Land-of-Oracles-140808313
« Letzte Änderung: 12.06.2018, 17:22:44 von Fil »

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I Orakel am Himmelsberg
« Antwort #3 am: 12.06.2018, 17:21:23 »

http://livehdwallpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/Amazing-Black-Owl-Wallpapers.jpg

Eine Weile nachdem der Optimat Arelades auf den Gedanken verfallen war das unheilsame Orakel mit den 8 Opfertieren und der Eule k?nne sich auf die n?here Zukunft beziehen, insbesondere auf die achtk?pfige Gruppe Menschen, die den Weg seiner Reisegruppe gekreuzt hatten, konkretisierte sich diese Bedrohung.
Der als Sp?her ausgesandte Amaunir RaoFoGir beobachte die Ann?herung von Menschen an die Orakelst?tte und warnte uns rechtzeitig. Die Fremden selbst konnten beim N?herkommen trotz vorausschauend zugeteilter verdeckter Posten ihrerseits den Myrmidonen ersp?hen und zogen sich zun?chst zur?ck.

Als sie zur?ckkehrten taten sie dieses mit der klaren Absicht die zur Orakelst?tte f?hrende Br?cke mit aller Gewalt zu st?rmen. Sowohl die warnenden Worte des Optimaten, wie auch ein Warnschu? von der Ban Bargui Alya verhinderten nicht das der offene Kampf aufgenommen wurde. Auf der Br?cke konnten sie allerdings immer nur zwei Mann nebeneinander zum Einsatz bringen.
RaoFoGir und der Myrmidone Kerostes stellten sich dieser Bedrohung tapfer Seite an Seite, w?hrend Ashariel-Gladiator Seramel mit seinen Fl?gelspeeren gezielt ihren Anf?hrer aus der Luft angriff.

Es gelang im weiteren Verlauf den Feind abzuwehren und auch ein letzter hinterh?ltiger Messerstich des Anf?hrers auf Arelades ging fehl. Die Gruppe machte zwei Gefangene, darunter den Anf?hrer. Allerdings fehlten drei Leute unter den erschlagenen Feinden. Geistesgegenw?rtig flog Seramel zum Auguren hinauf und konnte, unterst?tzt von der herbeieilenden Alya, verhindern das diese b?sartigen Knechte der finsteren Feinde ihre Pl?ne abschlie?en konnten.


http://www.deviantart.com/art/Oracle-73015867

Es zeigte sich, dass das h?chste Interesse der Angreifer nicht der Orakelst?tte, sondern der Statue der Ewigen Mada gegolten hatte. Mittels eines Zauberrings wurde sie in menschliche Gestalt verwandelt... zur?ckverwandelt, wie man sp?ter schlie?en konnte. Zwar war der Augur zwischenzeitlich ohnm?chtig, aber die Entf?hrung der erweckten Frau scheiterte.

Ein Beherrschungszauber, der sie zu einem Unbekannten Namens Xyphoss f?hren sollte, konnte durch Rayides von ihr genommen werden. Sie war verwirrt, doch ihrer Vorstellung nach keine Mada, sondern eine Optimatin namens Isphirmene. Bevor sie vor langer Zeit versteinert wurde, war sie gegen das gefallene Optimatenhaus Chrysotheos vorgegangen, das sich, ihren Worten nach, mit den Draydal eingelassen hatte.

Die Folgen der ersten Konfrontation mit dem Feind besch?ftigten die Reisegruppe noch. Es ging nicht nur um die Versorgung der Wunden. Seramel h?tte gern die erschlagenen Feinde bestattet, aber es fehlten im Bergland dazu die Mittel und der Wille. Arelades musste schon viele eigene Leute unbestattet zur?cklassen und war vom Umgang der Ban Bargui mit ihren Toten so verroht, dass ihm das Verst?ndnis f?r Riten gegen?ber toten Feinden fehlte.

Auf Nachfrage empfahl der Augur Kontakt zu Korysthenes do Tharamnos, Magokrat von Imachora, aufzunehmen um mehr ?ber die Lage in Xarxaron und die Verh?ltnisse innerhalb des herrschenden Hauses der Tharamnos heraufzufinden. Arelades versprach sich um eine neue Statue der Belyabel zu bem?hen und um Nachwuchs und Dienstkr?fte f?r das Orakel. Der Augur h?tte Rayides als Nachfolger bevorzugt.

In den ersten Reisetagen befasste Arelades sich nebst Kerostes und Alya mit den beiden Gefangenen. Der Scherge sprach z?gig offen. Er sei im Ort Danothas von Xyphoss angeworben worden. Jener Xyphoss sei der Anf?hrer des Trupps, der zweite Gefangener. Der Mann, der mit zwei Helfern in den Schrein der Belyabel eingedrungen war, sei sein Vertrauter Tarfu gewesen.
Beim eingehenden Verh?r von Xyphoss konnten Arelades und Kerostes weitere Erkenntnisse gewinnen. Xyphoss hatte sich im gefallenen Horisiat Anthalya im Ort Xithros einem klandestinen Kult des Sch?delgottes angeschlossen und war von einem Patras Thuram ausgesandt worden die Statue zu stehlen bzw. Isphirmene nach ihrer Erweckung mittels eines Herrschaftsgiftes gef?gig zu machen und zu entf?hren.

Dieser Mann hatte sein Leben verwirkt, seinem Schergen gegen?ber war Arelades erstaunlich nachsichtig und ?bergab ihn in einem Dorf als "R?uber" den ?rtlichen Kr?ften mit der ?bereinkunft mit dem Ortsvorsteher ihn 90 Tage in Gefangenschaft zu halten und eventuelles Gerede als wirr abzutun.

Schrittweise gewann die Gruppe Isphirmenes Vertrauen und sie er?ffnete allen im Zuge wiederkehrender Erinnerungen, dass sie um das Jahr 1949 imperialer Zeitreichnung im Bund mit dem Haus Tharamnos ihren Bruder Carophyrdes bek?mpft habe, der die Hinwendung des Hauses Chrysotheos zu den Draydal unterst?tzte. Sie sei unterlegen und von ihm versteinert worden. Eine Weile habe sie in einem Palast gestanden, bis dieser fiel und sie von den siegreichen Kr?ften als Statue zum Orakel verbracht wurde.
Schlie?lich erfuhren wir das Isphirmene und ihr Bruder die Aufmerksamkeit der ringenden M?chte auf sich gezogen hatten, weil sie beide ?ber das ge?ffnete dritte Auge verf?g(t)en. Auch vor vielen hundert Jahren schon eine Seltenheit und Zeichen gro?en Potentials.

Da in Xarxaron eine gro?e Zusammenkunft ansteht, wo gemeinsam mit Gesandten der Stadtstaaten Horasiat Anthalia die Bedrohungslage durch die Draydal besprochen werden soll und Korysthenes do Tharamnos dorthin aufgebrochen sein soll, machte auch die Gruppe sich auf den Weg in die Hauptstadt von Xarxaras.

In der letzten gro?en Ansiedlung vor Xarxaras kl?rten wir noch drei Dinge. Arelades sandte einen Bericht ?ber die Ereignisse am Orakel an das Haus Partholon. Er kaufte ein gut gefertigtes Fischernetz, das wir so zuschneiden und anlegen wollen das es sich als von Seramel tragbares Wurfnetz nutzen l?sst. Und wir sprachen mit einer Priesterin der Zatura ?ber geeignete Alltagsunterst?tzung f?r den Auguren und warben zwei Hilfskr?fte f?r ihn an. Das regelt zwar weder seine Nachfolgeproblematik, noch ersetzt es die fehlende Statue, aber erleichtert ihm vielleicht den Alltag.
« Letzte Änderung: 12.06.2018, 17:23:05 von Fil »

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II Kongress von Xarxaras
« Antwort #4 am: 12.06.2018, 17:24:04 »

http://ahmedeljohani.deviantart.com/art/Medieval-Environment-470312866

In einem Dorf nahe Xarxaras mietete Arelades als H?ndler Aremides ein Geh?ft an. Von dort unternahmen Kerostes und Seramel einen ersten Ausflug in die Stadt, sie kontaktierten das Haus Partholon und machten Bekanntschaft mit den strengen Regeln der Tharamnos als sie von einer fr?hen Sperrstunde ?berrascht wurden.

Am Folgetag kam es zu einem Treffen mit dem Vertreter des Hauses Partholon vor den Toren der Stadt in einem Lager der Myriade. Ob des harschen Auftrittes des Mannes hatte Arelades schon Notfallpl?ne f?r die eigene Verhaftung angedacht, die Realit?t erwies sich als deutlich weniger d?ster, denn der Kontakt war ein alter Bekannter - Tarkaron te Partholon. Wir feierten den Abend nach dieser guten F?gung mit einem ausgiebigen und guten Essen auf dem Land.

Deutlich schneller und einfacher als erwartet lie? sich ein Identit?tswechsel zur?ck zum offiziellen Optimaten, Arelades Skoleus Pyrchill III. te Partholon, gestalten und durch Papiere- die in Xarxaron gro?e Bedeutung haben- unterf?ttern.
W?hrend Alya und RaoFoGir im Geh?ft mit Isphirmene blieben, begab sich die ?brige Gruppe in die Hauptstadt.

Dort mietete Arelades ein Anwesen und warb eine K?chin und einen Dienstboten an. Kerostes und Seramel holten Erkundigungen ?ber die kommende Versammlung unter der Schirmherrschaft der Hohen Magokratin Arsinoa na Tharamnos ein.
Es scheint das sie auf Wunsch der Gesandten aus Anthalia binnen drei Tagen stattfindet und man wird sehen ob sich best?tigt, was Arelades im Vorfeld von seinem Bekannten h?rte-
R?cken die Draydal bereits vor?

?bersicht ?ber die Kongressteilnehmer und die Lage der Stadtstaaten

Im Vorfeld des Kongresses konnte die Gruppe bereits Treffen vereinbaren. Sympathisch waren dabei insbesondere Hekasora, eine Zatura-Seherin aus Atamyras und Caius, der sich als Gesandter der bedeutenden Handelsmetropole Viralis ausgab und der als Initiator der Versammlung der Anthalier galt.

Hekasora berichtete der Gruppe von ihrer Vision:
"Zwei Augen, beide sind geschlossen. Zwischen ihnen befindet sich eine weite Landschaft. Kriege kommen, Kriege gehen. Dann ?ffnet sich das erste Auge und sein Blick schweift umher. Eine Schwalbe fliegt auf und zieht nach Norden und der Grund erbebt. In der Landschaft halten alle inne und blicken zum Himmel, der sich dunkel f?rbt.

Noch immer ist das zweite Auge geschlossen und seine Lider sind aus Stein, aber zwei Gestalten n?hern sich, eine in wei?er Robe und einer in schwarzer Robe. Dann ?ffnet sich das Auge und sein Blick begegnet dem anderen. Alles wird zu Staub und das Land und der schwarze Himmel werden eins, formlos, leblos. In der Dunkelheit erklingt das Ger?usch brechender Ketten."



http://www.deviantart.com/art/portrait-of-an-old-man-164784966

Korysthenes do Tharamnos wich nicht nur einem Vorab-Treffen mit Arelades aus, sondern er war auch noch w?hrend des gesamten Kongresses ein gewaltiges ?rgernis. Die Hohe Magokratin Arsinoa na Tharamnos hatte ihm die Leitung des Kongresses anvertraut und Korysthenes tat alles in seiner Kraft stehende Vereinbarungen zu erschweren und die Hoffnung der Anthalier auf Unterst?tzung durch Xarxaron zu ersticken. Wunschvorstellung der Herrscherin war offenbar Xarxaron abzuschotten und nur die Provinz selbst zu verteidigen ohne irgendwen zu unterst?tzen oder einen Schulterschlu? mit anderen Betroffenen zu suchen.


http://www.deviantart.com/art/Warm-gathering-553643875

Phranarenius sa Tharamnos, Xarxarons Kanzler f?r imperiale Angelegenheiten, zog den Argwohn der Gruppe auf sich, weil er nicht nur die Gesandtschaft auf Neanikis vom Kongress fernhielt, sondern vor allem weil er einer der zwei Menschen war, die Arelades von seinem Verdacht unterrichtete Xithros sei unterwandert.

Als auf einer opulenten Privatfeier des Caius die Seherin Hekasora ermordet wurde, stand Heranthos aus Xithros ?berzogen deutlich als Hauptverd?chtiger da. Als der Verdacht gegen ihn zerstreut wurde stand im Raum, dass entweder der Kanzler oder Caius die vertraulichen Informationen von Arelades missbraucht oder nachl?ssigerweise weitergegeben hatten. Da bei Caius als Initiator kein Motiv erkennbar war, pr?fte Rayides Phranarenius mit Isphirmenes Triopta. Die magische Wache Ialasmes te Tharamnos deckte diesen Vorgang und erwies sich nach zwischenzeitlicher Irritation auf der Privatfeier des Caius als wichtige St?tze des Arelades.

Isphirmenes Triopta stellt fest, ob ein denkendes Wesen ihr feindlich gesonnen ist und sie schlug bei Phranarenius nicht an. Im weiteren Verlauf fand Phranarenius heraus, dass die Herrschaftssubstanz des Feindes gegen den Satyr Aphronos eingesetzt worden war. Bevor wir n?her untersuchen konnten, ob dieser Satyr tats?chlich seine Herrin erschlagen hatte, wurde er im Park get?tet. Laut Zeugenaussagen h?tte er die DjaRaBa, eine eigensinnige Amaunia aus Lyranthas die in Kontakt mit RaoFoGir stand, dort treffen sollen.

Ihre Diener warnten Arelades der Kanzler werde ihn als Urheber beschuldigen. Schon zuvor war Arelades auf dem Kongress beschuldigt worden er sei kein Optimat, sondern ein Hochstapler (n?mlicher Kaufmann Aremides.). Um einer drohenden Festnahme zuvor zu kommen entsandte Arelades die Gruppe bis auf Seramel in eine alte Zisterne, von der ein Geheimgang in den Palast f?hren sollte, wie Isphirmene zuvor Alya mitgeteilt hatte. Tats?chlich f?hrte das unterirdische System die Gruppe in einen vergessenen Seitenfl?gel in dem das Haus Chrysotheos vor zweitausend Jahren Experimente durchgef?hrt hatte.


http://www.deviantart.com/art/Dungeon-level-1-level-concept-C-Fountain-279161406

Von dort f?hrte ein Gang in eine Art Pr?fungsraum, in dem die Strafen der G?tter an einem Gesichts- und mutma?lich auch namenlosen Gott als ungerecht dargestellt wurden.



Schlie?lich traf die Gruppe in einem verborgenen Tempel des gesichtslosen G?ldenen auf Caius und die DjaRaBa im t?dlichen Kampf.
Arelades und Seramel, die im Palast gewesen waren, kamen durch eine ge?ffnete Geheimt?r hinzu. Die DjaRaBa sagte sp?ter aus, sie sei Caius, dessen Umtrieben sie schon l?nger misstraue, dorthin gefolgt.

Schlu?endlich wurde der mit Tempelwachen hinzugeeilte Ialasmes von Caius mit einem Dolch mit der Draydal-Beherrschungsfl?ssigkeit verletzt. Die Gruppe t?tete daraufhin Caius gegen den erkl?rten Willen von Arelades und die gesamte Verstrickung blieb ein Wirrwarr - das Motiv des Caius war weiterhin unklar.

Unterm Strich muss man konstatieren, dass nahezu alle Beteiligten ihre undurchsichtigen Pl?ne vorrangig aus Motiven pers?nlicher Vorteilsnahme vorantrieben. Zuf?rderst Isphirmene, wie sich im Folgenden zeigen wird. Die zwei Menschen, die Arelades sympathisch waren starben im Zuge des Kongresses. Hekasora als beil?ufig ermordetes Opfer, l?stig aufgrund ihres echten Interesses an einem ?berleben Anthalias. Caius, vorgeblicher Idealist und wesentlicher Baustein einer ?bereinkunft der Stadtstaaten, stand als zerst?rerisches Werkzeug des Feindes da. Arelades' durchgehende Bem?hungen wurden ihm gedankt mit Gez?nk und gest?rt durch ungekl?rte Mordtaten. Sein Plan die Stadtstaaten in einer F?deration unter einer Doppelspitze Viralis-Myriadopolis zusammen zu f?hren konnte nicht als gesichert gelten. Als Ergebnis muss reichen, dass die Vertreter der Stadtstaaten nicht kopflos in alle Himmelrichtungen davon rannten, sondern weiterhin interessiert sind gemeinsam f?r ihr ?berleben zu k?mpfen. Das Leonir und Chrattac, obwohl sie von Korysthenes br?skiert wurden, mit Arelades ?bereinkamen, dass man sich in Xarpenta im Zeichen eines Wettbewerbes um die Unsch?dlichmachung eines Draydal noch einmal treffen wolle. Und das Xarxaron...

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Tod der Prophetin Hekasora
« Antwort #5 am: 12.06.2018, 17:25:00 »
"Der Tod ist eine Ersch?tterung. Ob es Pers?nlichkeiten wie die Seherin Hekasora aus Atamyras betrifft, die uns diese wichtige Vision ?berbrachte, oder unsere Familie, unsere Freunde, diejenigen mit denen wir zusammenleben. Gerade jetzt sollten alle an ihre Lieben, an die B?rger ihrer St?dte, denken.

Dieser Feind, der sich darauf vorbereitet mit seinen stinkenden Marionetten und seinen Sklavenv?lkern alles zu ?berrennen, streckt bereits seine Knochenhand nach Xarxaron aus. Der Glaube an absolute Beherrschbarkeit einer Bedrohung ist ein fataler Irrglaube. Es gibt keine absolute Sicherheit, selbst dann nicht wenn Xarxaron in eine Globule entr?ckt werden w?rde. Abwarten verschafft dem Feind Zeit und Raum f?r seine Pl?ne. Man muss sich ihm stellen, ihn abpassen, seine Bewegungen st?ren, nicht auf seine Z?ge warten.

Die Zeichen der G?tter, von denen auch Hekasora berichtete, warnen nicht vor gew?hnlichen Kriegsvorbreitungen, wie sie das Imperium an allen Grenzen kennt. Sie warnen vor weitgehender Zerst?rung unter einem verfinsterten Himmel.

Wer hier davonrennt, weil es einen Todesfall gab, der l?sst alle im Stich, die auf ihn vertrauen. Der Krieg hat bereits begonnen. Hekasora ist eines seiner Opfer. Es wird weitere Tote geben. Es ist an uns das Ausma? einzud?mmen. Wir sollten Hekasoras Absichten und ihren Worten nicht mit Geringsch?tzigkeit gegen?berzutreten, sondern diese Gedanken festhalten und weitertragen.


http://www.deviantart.com/art/Undead-King-433479780

Das Werk der Draydal ist Vernichtung. Selbst in ihrem Herrschaftsbereich vernichten sie Lebensgrundlagen auf Dauer. Sie machen aus allem Leben Staub und Sklavenkreaturen. Das ist ihre traurige Macht und die wertlose Unsterblichkeit, die der Sch?delgott seinen Lakaien und Knechten schenkt. Mehr nicht.

Wir sollten hart daran arbeiten unsererseits aus diesen andr?ngenden Kreaturen Staub und Asche zu machen um unsere Lebensgrundlagen, unsere Sch?tzlinge davor zu bewahren in diesem Krieg vollst?ndig zermahlen zu werden.

Die Stadtstaaten von Anthalia - die Bewohner Anthalias, h?tten nicht bis jetzt ?berlebt, wenn alle davongelaufen w?ren. Sie haben einiges ?berstanden. Durch Tatkraft und offene Augen f?r Bedrohungen. Es gibt offene Bewegungen des Feindes, die erfasst und zerschlagen werden m?ssen und es gibt verdeckte Bewegungen, die ebenso erfasst und zerschlagen werden m?ssen. Es gibt viel zu tun.

Zerst?ren ist immer leichter als aufbauen. Leben, Vertrauen, Bauwerke. Wir sollten diesen Wesen beweisen das wir in der Lage sind Dinge zu schaffen, die ihnen standhalten und das wir nicht aufh?ren Widerstand zu leisten wenn jemand von uns f?llt.

Angst ist uns Menschen zueigen. Sie warnt uns vor au?erordentlichen Situationen. Aber sie darf uns nicht l?hmen. Der Angst muss die Wut folgen. Die Wut ihrerseits gibt uns Kraft, aber sie muss der Konzentration weichen wenn sie ihren Dienst getan hat. Wir wollen nicht blindw?tig agieren. Ich m?chte in dieser Sache nicht nur die ausf?hrende Kreatur fassen. Ich m?chte einen Draydal f?r diese Tat vernichtet sehen."

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Intermezzo: Sturz und Aufstieg einer Magokratin
« Antwort #6 am: 12.06.2018, 17:25:43 »

http://ahmedeljohani.deviantart.com/art/Praetorian-Guard-511871618

Und das Xarxaron ... eine neue Hohe Magokratin hat, die, aus was f?r Motiven auch immer, gewillt scheint die Draydal mit der ihr zur Verf?gung stehenden Macht empfindlich zu treffen. Denn sowie die Gruppe mit Isphirmene in den Thronsaal kam konnten wir die Hohe Magokratin keineswegs ?berzeugen welches Potential Isphirmene f?r das Haus Tharamnos einbringen k?nnte.

Im Audienzsaal kam es unmittelbar zum Eklat, als Isphirmene in der Hohen Magokratin Arsinoa na Tharamnos eine Gegenspielerin erkannte, sie als nicht zum Haus Tharamnos zugeh?rig und als Verr?terin bezeichnete. Arsinoa griff Isphirmene verst?rkt durch die Macht der Kuppel des Thronsaales magisch an, die Gruppe hatte mit den Wachen zu tun. Der Plan war uns zum Geheimgang zur?ckzuziehen, aber Isphirmene geriet derart unter Druck, dass sich Arelades gen?tigt sah seine verbleibenden Kr?fte zu einem direkten Angriff auf die Hohe Magokratin einzusetzen.
Von einem stattlichen Feuerball getroffen sank die Hohe Magokratin zu Boden und konnte von Isphirmene weitgehend bezwungen werden. Sie verwandelte sich in eine Simia-Schwalbe, wie sie in der Prophezeiung Hekasoras als Vorbote des Unheils f?r den Norden der Region erw?hnt wird, und entkam knapp unserem Ashariel Seramel.

In der Verwirrung nach dem Kampf versuchte ein Teil der Gruppe zum Geheimgang zu kommen, w?hrend Isphirmene, Arelades und Kerostes zur?ck blieben, um sich dem Kanzler der Tharamnos zu stellen. Eine Patrouille vereitelte den Versuch den Palast zu verlassen und so stand die Gruppe gemeinsam dem Kanzler gegen?ber. Nachdem ihm Isphirmene als Angeh?rige des Hauses Tharamnos vorgestellt wurde, nutzte er die Gunst der Stunde das Geschehen als magisches Duell innerhalb des Hauses Tharamnos zu deuten. Da Isphirmene Arsinoa bezwungen habe, habe sie Anspruch auf die Herrschaft.

Einer ersten Erleichterung ?ber die au?ergew?hnliche Wendung folgte die unbehagliche Feststellung, dass die Gruppe die Macht Isphirmenes erst festigen w?rde m?ssen, da wir ansonsten Gefahr liefen eines Staatsstreiches bezichtigt zu werden. Zun?chst zog Isphirmene auf Arelades Rat hin den obersten Thaumaturgen des Hauses Tharamnos hinzu. Dieser sammelte Erkenntnisse ?ber den Kampf, w?hrend Alya T'Uzur sich an den Hinterlassenschaften von Arsinoa zu schaffen machte. Zum Treueeid brachte den Thaumaturgen aber erst seine Erkenntnis ?ber die Natur von Isphirmene.

Der aufm?pfige Befehlshaber der Palastwache, dem Kerostes und RaoFoGir mit einer Botschaft von Arelades an Tarkaron te Partholon in die Arme liefen, lie? nur um Haaresbreite von seinem Vorhaben ab gegen alle Anwesenden mit seinen Soldaten vorzugehen. Nur der Einsatz von Isphirmene, Kanzler Franasenius, dem Thaumaturgen und Arelades, der das Gewicht des Imperiums ins Feld f?hrte, brachte ihn dazu einzulenken.

W?hrenddessen ersp?hte Seramel von der Kuppel des Palastes unser n?chstes Werkzeug- das Luftschiff Drachenschwinge im Hof. Da Isphirmene sich als Hohe Magokratin behaupten f?r den Moment konnte, entschied Arelades die Situation zu festigen indem er imperiale Truppen zur Verst?rkung der Loyalit?t der Palastgarde einflog.

Nach dem Sturz der Hohen Magokratin

"Diese Kreaturen haben nur ein Ziel und verfolgen es mit unbarmherziger Konsequenz. Es gibt keine noch so niedrige oder abscheuliche Tat, vor der sie zur?ckschrecken w?rden. Sie wollen all das zerst?ren, was uns wichtig und heilig ist, alles f?r das wir Jahrtausende gek?mpft haben.

Der Feind ist offenbar bereits tief in Xararon eingedrungen. Die Tharamnos haben bereits einen hohen Preis f?r die Ansicht gezahlt sie k?nnten sich von allem abschirmen. Niemand kann sagen was noch zu entrichten ist, wenn sich die Dunkelheit ?ber den Westen senkt.

Letztlich k?nnen h?here Diener fallen wie niedere. Hunderte m?gen sterben, um einen einzelnen Feind auszuschalten, Tausende um eine Stadt zu halten oder einzunehmen. Unsere Feinde fallen der Verdammnis anheim, w?hrend jeder Einsatz f?rs Imperium dessen Strahlen mehrt. - Das Imperium steht ?ber allem. Niemand sollte das einen Wimpernschlag lang vergessen."



http://www.deviantart.com/art/Evil-Eye-293771644

Wir flogen mit der Drachenschwinge zum Orakel um vom Auguren Hilfe bei der Suche nach Arsinoa zu erbitten. Auf dem Weg landeten wir in einer Festungsanlage zwischen. Korysthenes do Tharamnos war von der Besatzung nicht auf der R?ckreise nach Imachora gesehen worden. Entweder floh er verdeckt oder auf einer anderen Route.

Am vierten Tag wurden wir von einem Sturm durchger?ttelt. Der Wind fl?sterte Rayides Namen. Als Rayides an Deck trat, kam ein Kugelblitz vom Himmel herunter und wurde von ihm mit der Hand aufgehalten. Er hatte eine Vision von Isphirmene mit Arsinoas Maske. Der zur?ckgeworfene Kugelblitz verformte sich in eine Schwalbe.

Wir berieten uns und zogen den Schlu? die Reise zum Orakel fortzusetzen, obwohl wir besorgt sind das Isphirmene gef?hrdet sein k?nnte Arsinoas Rolle einzunehmen und obwohl uns bewusst ist, dass wir ?ber die Trennung der Geschwister auf die beiden H?user Tharamnos und Chrysotheos und ihre Eltern nichts wissen.

Wir landeten am Orakel und richteten ein Opferfest f?r Chrysir aus. RaFoGir fand in seiner Mahlzeit eine erneute Warnung vor der Gefahr durch die allesverschlingende Eule vor.

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III Korysthenes' Wahn
« Antwort #7 am: 12.06.2018, 17:26:25 »

http://www.deviantart.com/art/Library-496565695

Rayides gelangte durch g?ttliche Anrufung von Chrysir getragen in den Palast von Xarxaras. Er entdeckte eine Privatbibliothek ohne erschlie?en zu k?nnen, ob und was unser ehemaliger Sch?tzling Isphirmene liest. Er bemerkte einen verschlossenen Raum ohne eindringen zu k?nnen, aber er f?hlte Isphirmene auf den Zahn. Schon nach kurzer Zeit f?gt sie sich in Sachen Arroganz und Launen ins Tharamnos-Panoptikum. Der Kanzler wollte mit ihr ?ber die "Anthalische Frage" diskutieren, aber sie vertr?stet ihn. Die Untersuchung von Arsinoas Maske interessiert sie. Die Oktade, f?r die Rayides mehr als ein gutes Wort einlegte, h?lt sie f?r "niedere G?tzen". Nachfragen bez?glich ihres Bruders wich sie aus. Beide seien Tharamnos-Abk?mmlinge gewesen. Die Draydal, darin war sie ernst, h?tten ihr immer zugesetzt - sie werde sie vernichten. Sie wiederholte nicht die Anschuldigung, Arsinoa sei eine Chrysotheos gewesen, sondern bezeichnete sie stattdessen als Draydal-Dienerin.
Brennende Neugier bewies sie anhand der Orakeldeutung. Rayides berichtete ihr von der Auslegungsform, die sie als bedrohte Figur sieht.

Hernach flogen wir nach Imachora. Es ist neblig, das Gebiet ist schwach besiedelt, es gibt eine Mannpforte in der Stadtmauer, durch die man notfalls vielleicht hinausk?me. Arelades stellte sich der Stadtwache offiziell vor. Erz?hlte von einer Einladung durch Korysthenes. Urspr?nglich schien es, als sei dieser gar nicht da. Einiges deutet darauf hin, dass er ?ngstlich verwirrt in seiner Bibliothek hockt. Diese Bibliothek ist unl?ngst eines Artefaktes beraubt worden. Sein Sch?ler Gylderianus und die "Schwarze Eule", ein Meisterdieb (mit jenem unheilsamen Vogel unserer Orakelgeschichten im Namen), bestahlen ihn und versuchten seine Tochter zu entf?hren.


http://xkimjoanne.deviantart.com/art/Flower-Bath-III-307963057

Korysthenes' dezent morbide Tochter erwies sich als hilfsbereit und aufgeschlossen Arelades gegen?ber, freilich aus direktem Eigennutzen. Ihr Verh?ltnis zum Vater ist gest?rt. Dieser sei zunehmend irrsinnig geworden, nachdem er von einer gro?en Expedition zur?ckkam. Mithilfe von unzufriedenen Untertanen des Magokraten drangen alle bis auf den unbeweglichen Arelades ?ber das Dach in die Bibliothek ein. Seramel erwies sich einmal mehr als Trumpf wegen seiner Verbindung von F?higkeiten und Engagement. Als es zum Kampf mit der Wachmannschaft kam wurde eine Daggo-D?monin aus einer Kerastione freigesetzt.

Die altehrw?rdige Bibliothek des Tychondorias war in schlimmem Zustand. R?cksichtslos hatte Korysthenes den Bau r?umen und versiegeln lassen. Die gr??ten Sch?tze hatte er im Innersten hinter mehreren Kammern der Pr?fung zusammengerafft.
Eine ganze Reihe F?sser mit einer explosiven Substanz sollte daf?r sorgen, dass die Bibliothek ein Ende des Korysthenes nicht ?berstehen w?rde. Weitere in Amphoren gebundene D?monen, ein Feuerelementar und ein dunkler Raum voller Skelette standen zur Unterst?tzung des kleinen Wachtrupps bereit.
Dennoch ?berwand die Gruppe diese Hindernisse relativ schadlos und traf den Widersacher vom Kongress, Arsinoas rechte Hand, inmitten des Verm?chtnis der Tharamnos. Bei ihm war eine Beraterkreatur des Omasiros - ein Nishkath. Es ist also nicht abzusehen, wie viel an Quellenmaterial durch den T?uscher verdorben wurde.


http://www.deviantart.com/art/demon-20-437210325

Dem Kodex der Tharamnos zufolge entstammt Isphirmene, wie ihr Bruder Charophyrdes, dem Haus Chrysotheos. ?ber ihre Eltern wissen wir weiterhin nichts. Innerhalb des Hauses gab es zwei religi?se Str?mungen. Anh?nger des Sch?delgottes, die sich unter F?hrung ihres Bruders mit den Draydal einlie?en und Anh?nger des Goldenen Gottes, die andere Pl?ne hatten.

Korysthenes meisterte vor vielen Jahren die Pr?fungen der Bibliothek und drang so in die Verbotene Kammer vor, in der er die Triopta des Charophyrdes fand. Die von der Triopta ausgehenden Visionen veranlassten ihn zu einer Expedition, die ihn mutmasslich nach Anthalia f?hrte. Korysthenes berichtet auch von Gefahren, die von der Triopta ausgingen. Sein Fund interessierte auch die Draydal brennend. Daher l?schte Korysthenes sein Ged?chtnis an den Ort vor vielen Jahren. Die Triopta behielt er. Als wichtiges Bindeglied kann sie zu dem mystischen Ort (Gedda Marwa?) f?hren, wird aber von Korystehenes eifers?chtig geh?tet. Der Magokrat wurde nach dieser Expedition zunehmend wahnhafter. Er baute die Bibliothek des Tychondorias zu einem Schutzraum f?r die zusammengerafften Sch?tze aus.

Der Sch?ler des Korysthenes, Gylderianus, und die Schwarze Eule drangen vor kurzem in die Verbotene Kammer ein. Gylderianus memorierte die in der Triopta gespeicherten Muster. Die Eindringlinge machten sich vermutlich vor Monaten zum Ausgangspunkt von Korysthenes Expedition auf. Korystehenes wurde sp?testens zu diesem Zeitpunkt derart paranoid, dass er niemandem mehr vertraute.

Arelades kam mit Korysthenes ?berein Isphirmene als Problem zu betrachten. Da Isphirmenes Truppen unter F?hrung des Strategen Aecurian Serr Tharamnos Imachora erreicht hatten inszenierten wir ein Rollenspiel. Korysthenes gab sich als Arelades Gefangener aus, gefallen durch Verwirrung. Seine Tochter soll mit Arelades Empfehlung die lokale Herrschaft von Isphirmene ?bertragen bekommen.

Durch einen Geheimgang verlie?en wir Imachora mit den wesentlichen Sch?tzen aus der Bibliothekskammer und bestiegen das Luftschiff, wo Korysthenes weiter unseren Gefangenen gibt, der uns zu Arsinoa f?hren soll.

Diese Suche nach Arsinoa ist ihm tats?chlich dringliches Anliegen, da er bef?rchtet Arsinoa k?nnte in der Schwalbenform gefangen sein und bleibenden Schaden nehmen, da sie sich immer st?rker an die Tiergestalt anpassen w?rde. Arelades schien weitaus weniger geneigt sie zu suchen, da er sie f?r inkompetent h?lt und sie in seinen Augen eine weitere l?stige Figur mit eigener Agenda auf dem Spielbrett w?re. Dennoch werden wir mittelfristig eine Kontaktperson (einen gewissen Isquenion) von Korysthenes aufsuchen, die uns weiterhelfen k?nnte. Auf dem Weg wollen wir auch die Ashariel der Region ausfindig machen. Zun?chst allerdings m?ssen wir unsere Absprachen mit Leonir und Chrattac halten und werden die F?den aus der Kongresszeit wieder aufnehmen.

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IV Verkaufte Seelen von Xithros
« Antwort #8 am: 12.06.2018, 17:27:16 »
Die Drachenschwinge trug uns also aus Xarxaron hinaus nach Anthalia. Heranthos, unser Kontakt in Xithros, sagte uns Patras Thuram, der Auftraggeber unseres ersten Feindkontaktes, gelte als "Statthalter Draydals in Anthalia". W?hrend des Treffens im Anwesen von Heranthos wurde das Haus beobachtet. Alya und RaoFoGir ?berredeten den Spitzel ausgesprochen freundlich seinen Verbindungsmann preiszugeben. Der Spitzel f?hrte uns zu dem Geldwechsler Tiriakos, der, wie wir sp?ter herausfanden, einen goldenen Rang innerhalb eines Kultes in Xitros einnimmt. Korysthenes do Tharamnos war uns behilflich ein Dokument zu pr?perieren mittels dessen Arelades vorgeblich Isphirmene berichtet man habe Gylderianus tot aufgefunden. Mittels des magischen Signals des Schriftst?ckes, das wir dem Geldwechsler zuspielten, fanden wir einen verborgenen Tempel des Tyakaar. Das Horn des Tyakaar ist dessen heiliges Symbol. Der ?berlieferung riefen die Tharamnos im letzten grossen Krieg mithife dieses Hornes Kr?fte zur Abwehr der Draydal herbei, die Anthalia weitl?ufig verw?steten.

Erste Sondierungen, im wesentlichen eine Unterhaltung von Rayides in einer Rolle als "Na Myres" aus Atamyras mit dem in Purpur gekleideten Tyr Ranthas, deuten auf "freie" D?monenanbeter hin. Keine warme Spur, abseits der kultischen Farben, zu den Auspr?gungen des Namenlosen Kultes.

Der Priester des Tyakaar hat unser Schriftst?ck und h?rte mutma?lich vom durch uns fingierten Angebot Alyas Arelades zu verraten. Da man Alya, Rayides und Kerostes weiter beschattete und es nur eine Frage der Zeit war, bis der Priester selbst die Verbindung zu Alya bemerken w?rde, gingen wir in die Vorw?rtsverteidigung. Um auszuschlie?en, dass der Kult unterwandert sei und der Priester den Staubfressern oder anderen Herren diene, sollten Rayides und Alya das Angebot erneuern, Arelades zu verraten. Dann sollte sich zeigen wie der Priester mit dieser M?glichkeit umgehen w?rde. Wir w?rden dabei den Identit?tstausch erneut anwenden. Rayides w?rde sagen er h?tte sich Arelades als weiser Mann angeschlossen, sei aber eben D?monenanbeter. Alya sei schlicht hasserf?llt, aufgrund Arelades Vorgehen gegen ihr Volk und suche Rache. Sollte dem Kult tats?chlich an der Unabh?ngigkeit Anthalias gelegen sein, dann sollte unsere "Gesandschaft" ihre Dienste zur Aufdeckung der Staubfresseraktivit?ten einzuhandeln versuchen.

Korysthenes offenbarte w?hrend unserers Einsickerns in den verborgenen Tempel die eben so hilfreiche wie hochgradig gef?hrliche Fertigkeit Erinnerungen zu l?schen und dar?ber hinaus auch zu manipulieren. Sein "Haustier" erwies sich einmal mehr als parasit?re, feige Kreatur. M?glicherweise pflegt es eine Kontrolln?he zu Korysthenes.


http://davegrasso.deviantart.com/art/Stay-Out-203957828

Nach enervierendem Vorlauf erwies sich der D?monenkult wirklich als unterwandert. Der Priester des Tyakaar war tats?chlich Diener des Sch?delgottes in Form des goldenen Skelettes und der Vertreter des Patras Thuram. "Na Myres" gelangte mit Alya und Kerostes in den Tempel, wiederholte das willkommene Angebot Arelades zu schw?chen und erlangte Einblicke in die tats?chlichen Absichten dieses Draydal-Lakaien. Es hie? die Optimatenmaske k?nne ein Instrument sein um Arelades zu ?berwachen und zu manipulieren. Das Imperium sei die gr??te Bedrohung f?r Anthalia. Arelades sei Isphirmes Legat und strebe den Anschlu? Anthalias an.


http://www.deviantart.com/art/vampire-side-view-516168985

Nun standen wir vor der Wahl den Kult auszuheben oder die spannende Kontaktaufnahme weiter laufen zu lassen. Guter Rat war gefragt.

F?r die direkte Intervention sprach, dass wir einen Termin mit Leonir und Chrattac zu halten hatten. Der Priester wies Male eines Staubfressers auf. Ferner k?nnte Rayides eine Initiation in den Kult des Sch?delgottes bevorstehen, mitsamt ungewisser Auswirkungen f?r seine g?ttliche Bindung und drohendem Verlust von Extremit?ten.

Gegen die direkte Intervention sprach die gro?artige M?glichkeit einer direkten Verbindung zum Feind ?ber die wir Informationen absch?pfen k?nnen, selbst gezielt K?der und Desinformation senden k?nnten und uns Patras Thuram und weiteren Akteuren des Feindes als eigentlichem Ziel ann?hern k?nnten.

Da wir bei unserer Besprechung am fr?hen Abend m?glicherweise belauscht worden waren, stellten wir dem Kultistenspitzel nach. RaoFoGir hatte uns vorgewarnt, Alya f?hrte den Beobachter in einen Hinterhalt und Seramel ?berwand ihn. Korysthenes l?schte die Passage aus dem Ged?chtnis des Mannes und wir lie?en ihn in der Gasse zur?ck.

Rayides hatte in seiner D?monenanbeteridenti?t zwei Treffen mit dem verm?genden Purpurkultisten Tyranthos und kam zu der ?berzeugung, dass dieser ?berzeugter Diener Tyakaars und des freien Anthalias sei. Tyranthos machte in eigenem Interesse Druck die Optimatenmaske von Arelades zu stehlen. Die Rivalit?t zum goldenen Kultisten Tiriakos kam als wichtiges Motiv zur Sprache.

Arelades traf sich nach Vorank?ndigung durch Seramel mit dem Kaufmann Heranthos. Er sprach nicht ?ber den versteckten D?monentempel, sondern prim?r ?ber die Gr?ndung einer politischen Partei, Epizo (?berdauern/?berleben), die sich f?r eine F?rderation der anthalischen Stadtstaaten einsetzen soll. Unabh?ngig vom Imperium, aber mit der klaren Priorit?t des ?berlebenskampfes gegen die Draydal.
Heranthos stellte Kyrsal vor. Einen Boten von Gesch?ftsfreunden aus Viralis. Dieser berichtete von heftigen Streitigkeiten in Viralis ?ber die Position der Stadt im Verh?ltnis zu den anderen Stadtstaaten, von einem Kampf zwischen Chrattac und Draydal und umherstreifenden Leonir.
Korysthenes, der von Arelades mit Alya und Seramel ausgesandt worden war um das immer noch existente verzauberte Schreiben zu lokalisieren meldete eine Bewegung. Es wurde an einen Boten ?bergeben, der nun von Aliadana, der Ashariel aus dem Luftschiff, und einem Begleiter verfolgt wird.
Die Gruppe versammelte sich derweil um zu beraten wie der Draydalpriester zu fassen sei.

Nach der Vorplanung machte sich Rayides in seiner D?monenanbeteridentit?t als Na Myres aus Atamyras daran den Tyranthos auf die Unterwanderung des Tyakaar-Kultes vorzubereiten.
Er erz?hlte ihm von einer Vorahnung. In der Tat h?tte Tyranthos gern seinen Rivalen Tiriakos als Vertreter Draydals entlarvt, aber die Aussicht das der Priester selbst den Kult korrumpiert gefiel ihm gar nicht. Nichtsdestotrotz war er Feuer und Flamme selbst die Optimatenmaske darzubieten, wie es Na Myres ihm offerierte. Er akzeptierte daher, dass nicht nur die bekannten "Verr?ter" Kerostes und Alya zum verborgenen Tempel kamen, sondern auch Seramel und RaoFoGir. Arelades blieb mit S?ldnern von Heranthos und der Sch?tzenmannschaft des Luftschiffes au?erhalb des Geb?udes in Bereitschaft.

Unbehaglich wurde uns, als die Opferung und verdorbene Wiederentstehung der Maske glatt ?ber die B?hne ging und Tyranthos einwilligte seinen kleinen Finger f?r den kultischen Aufstieg zu opfern.
Erst nach dieser Zeremonie gab es ein Zwiegespr?ch aus dem Tyranthos verst?rt zur?ckkam. Bleich und zitternd war er keine Hilfe bei der ?berwindung des Priesters. Dieser kam dazu in die Replik vom Horn Tyakaars zu blasen von dem ein Signal ausging das zumindest im umliegenden Stadtviertel geh?rt werden konnte. Dar?berhinaus erwachte im aufgebahrten Sarkophag ein Monstrum - mutma?lich ein Blutghul. Drei Kultisten gingen zum Angriff ?ber. Einer ohne Waffen, zwei mit.

Rayides gelang es den Priester mit einem Blitzschlag schwer zu verletzen, aber dieser entzog sich dem Zugriff von Kerostes und verletzte seinerseits Rayides mit einer d?steren Liturgie. Seramel ging den Blutghul an, hatte aber Schwierigkeiten mit seiner ungeweihten Waffe schweren Schaden zu machen. RaoFoGir bek?mpfte einen der bewaffneten Kultisten. Alya den unbewaffneten.
Rayides und Kerostes versuchten den Priester lebendig zu ?berw?ltigen.

Arelades lie? derweil das oberirdische Geb?ude des Weinh?ndlers besetzen und bereitete die K?mpfer darauf vor von au?en kommende Hilfskr?fte durch Sch?tzen auf dem Dachboden fern- und aus dem Keller Fliehende festzuhalten. Der Aufenthaltsort des Kultisten Tiriakos war unbekannt. Ebenso, ob es mehr als den akustischen Effekt des Horns gab.

In einem heftigen und phasenweise gl?cklosen Kampf gelang es den Helden schlie?lich den Kult zu ?berwinden. Seramel obsiegte dabei trotz profaner Waffe gegen einen Blutghul, der ihn fast gebissen h?tte. Er f?hrte den Kampf auch in schwierigen Momenten mit einer Zuversicht, die er sich in den Arenen des Imperiums angeeignet hatte.
RaoFoGir setzte sich gegen einen bewaffneten Kultisten durch und heilte die schwer angeschlagene Alya. Rayides ?berzeugte schlie?lich den unbewaffneten Kultisten vom finsteren Treiben des Priesters und setzte diesen in der Anbetungsst?tte des Sch?delgottes fest, bevor er durch ein Blutopfer weiteren Schaden anrichten konnte.
Kerostes zwang seinen Gegner zur Aufgabe.

Unsere weiterf?hrenden Pl?ne gingen nicht vollends auf, da Tiriakos auf die Nachricht vom Notsignal des Tempels hin geflohen war. Allerdings gelang es die einflu?reichen Damen und Herren der Stadt um Heranthos vom b?sen Treiben des Priesters zu ?berzeugen. Heranthos hat mittels von uns aufgefundener Schuldscheine, die Tiriakos in den vergangenen Jahren dem Draydal-Priester gezielt zugespielt hatte, eine gute Ausgangsposition seine Stellung in der Stadt auszubauen und zu festigen. Arelades legte ihm nah mittels eines Stadtrates die F?hrung der Stadt zu straffen.

Der Geldwechsler und Sch?delgottkultist Tiriakos floh mit zwei Leibwachen zu Pferd aus Xithros und wurde von Alya auf ihrer Zhirrach-Raubschrecke und Seramel in der Luft verfolgt. Ihr Verst?ndnis auf die F?hrtenleserei und ihre D?mmerungssicht waren unserer Ban Bargui-Sp?herin dabei von gro?em Vorteil.
An einer befestigten Wegstation schienen die Fl?chtigen Rast zu machen. Daher flog der Ashariel zur?ck um das Luftschiff noch in der Nacht nachzuholen.

Als Tiriakos erneut aufbrach und querfeldein in die Wildnis ritt war Alya daher auf sich allein gestellt. Sie legte uns daher gro?e Pfeile aus Zweigen aus. Bei einer weiteren Rast der drei M?nner, schnitt sie deren Pferde los und scheuchte die Tiere auf.

So gelang es uns schlie?lich aufzuschlie?en. Bedarf an den versammelten Kr?ften bestand nicht. Seramel allein ?berwandt die Begleiter des Geldwechslers und zwang diesen zur Aufgabe. Eine Selbstopferung wagte Tiriakos letztlich nicht. Aus seinen Papieren ging hervor, dass seine T?tigkeit f?r die Draydal nicht nur darin bestand die Honoratioren von Xithros durch Schuldscheine abh?ngig zu machen, sondern auch ihre unterschiedlichen S?ldnertruppen, mittels derer die Stadt beherrscht wird, durch R?ckversicherungen an sich zu binden.

Zwei Wochen alten Spuren von wilden Leonir und Ger?chte von einer Geiselnahme durch die Raubbande mit direktem Bezug zu Arelades konnten wir nicht weiter verfolgen, da unser Treffen mit den Chrattac und den Leonir aus der Rhacornos-Savanne in Xarpenta bevorstand. Seramel f?hrte eine Unterhaltung mit dem Leonir Shaonorr vom Rudel der Roten Sonne, den die Gruppe als imperialen Gefangenen an Bord des Luftschiffes mitf?hrte. W?hrend das Imperium und die Stadtstaaten dieses Rudel als wilde Mordmeute einsch?tzen verteidigte der Leonir sich. Man h?tte einen ehrenhaften Kampf um den Besitz von D?rfern gewollt, sei aber stets hinterh?ltig aus der Distanz bek?mpft worden.

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V Zorn der Leonir
« Antwort #9 am: 12.06.2018, 17:28:02 »
Die Gruppe reiste ?ber Xithros, wo sie Rayides und Korysthenes vorerst zur?cklie?, zur Festungsstadt Xarpenta. Vor der Ankunft war schon von weitem das gewaltige Eisentor zu sehen, das als magischer Fokus Unheil und Gifte der Draydal von Xarxaron fernhalten soll.
Es hat die Form einer gewaltigen D?monenfratze, die von Stahlmaden umringt ist.

Zwei Insektopter geleiteten das Luftschiff zu einem zugewiesenen Landeplatz. Eurathes te Kouramnion, Kommandeur der Festungsstadt, ist dem Ersteindruck nach ein korrekter Soldat des Hauses Kouramnion. Vor zehn Jahren kam er in seine Stellung. Er hat Isphirmene Treue gelobt und ist zufrieden, dass er milit?rische Unterst?tzung bei der Grenzsicherung bekommt.
Er erkannte, dass Arelades hinsichtlich Korysthenes ausweichend reagierte und nicht aufrichtig war, wie Kerostes bemerkte. Er wird dies mutma?lich an den Palastverwalter Boubarias Serr Kouramnion weiterleiten. Isphirmene erwartet die ?berstellung von Korysthenes.


http://www.deviantart.com/art/The-Imperial-City-373517443

Tacarus te Partholon sandte eine Geheimnachricht ?ber einen Waffenmeister an Kerostes, demnach sind Isphirmene und der junge Stratege Aecurian Serr Tharamnos sich zumindest in Hinsicht auf gemeinsame Ziele n?her gekommen.
Grunds?tzlich ist Xarxaron zwar milit?risch aktiver geworden und bereitet sich auf einen Krieg vor, aber es scheint noch nicht entschieden zu sein, dass dieser um Anthalia gef?hrt wird. Isphirmene schiebt die "Anthalische Frage" Arelades' Einsch?tzung nach auf.

Eurathes te Kouramnion unterst?tzte Arelades auf Anforderung dabei das Treffen mit den Ionten der Chrattac aus der W?ste Dharrac und den Rhacornos-Leonir vorzubereiten. Die Dharrac-Gesandtschaft war ?berp?nklich. Auf Nachfrage kamen mehrere wichtige Informationen heraus. Die Draydal verlegen Ghule vom Ghulenwall Draydalans an die Grenze, teilweise ?ber den Blauen Orismani hinweg und die durchsichtige Substanz, mit der wir wiederholt zu tun hatten, ist eines von mehreren "Herrschaftsgiften" der Draydal.
Wir vereinbarten engen Informationsaustausch und sprachen ?ber das Interesse an abgestimmten und gemeinsamen Operationen. Es gibt allerdings Vorbehalte gegen Schl?ge mit gro?en Kr?ften, da die Chrattac Gegenschl?ge der Draydal vermeiden wollen. Arelades ?bermittelte der K?nigin seine Sorge bez?glich einer tagelangen Verfinsterung durch prophezeite Ereignisse und die Bef?rchtung hinsichtlich eines uneingeschr?nkten Einsatzes der Draydal-Ghule. Der Optimat sieht die Gefahr, dass die K?nigin glauben k?nne das weitgehend wehrlose Anthalia k?nnte den Draydal als Ergebnis ihrer Kriegsanstrengungen gen?gen. Ob Dharrac oder Anthalia falle, das jeweils andere Gebiet werde das n?chste Ziel sein, prognostizierte er. Danach komme Xarxaron.

Die Dharrac-Gesandtschaft ?berbrachte einen Draydal-Elite-Krieger als Ergebnis der Herausforderung durch die von Arelades ausgerufene Draydal-Jagd. Sie ?berlie?en ihm auf seine Bitte hin die Kreatur als Geschenk, worauf Arelades ?u?erte die K?nigin m?ge sich im Gegenzug etwas von Xarxaron w?nschen. Er versprach Isphirmene zu bewegen ein B?ndnis mit den Chrattac zu besiegeln, wenn die K?nigin sich auf seinen Rat hin f?r Pr?ventivschl?ge entschiede.

Die Rhacornos-Leonir erschienen mit Versp?tung und stark angeschlagen. M?glicherweise wird ihr Anf?hrer Harrdrhach seine Verletzungen nicht ?berleben. RaoFoGir konnte ihn soweit stablisieren, dass er sich ?u?ern konnte. Die Leonir waren Spuren der Pardir gefolgt. Diese Pardir stellen einen wesentlichen Teil der Tagwandler, der Draydal. Die Leonir wurden allerdings gestellt und verloren die H?lfte ihrer Gesandtschaft bei dem Versuch einen Draydal zu erbeuten.

Auf dem R?ckweg wurden sie zudem von den wilden Leonir des Roten Mondes angegriffen. Diese Leonir befinden sich den Worten von Korbash, dem nunmehr einarmgigen Begleiter Harrdrhachs, im Blutwahn Xarifachs.
Harrdrhach versprach die Unterst?tzung der Rhacornos-Leonir f?r eine k?nftige Schlacht, wenn Arelades den Kopf des Anf?hrers der wilden Leonir zu den St?mmen der Steppe sende. Eine weitere Motivation f?r diese n?chste Mission ist das die Ashariel Aliadana aus der Luftschiffbesatzung Geisel im Tal des roten Mondes ist, wie Seramel erfuhr.

Arelades war beeindruckt von den Bem?hungen beider B?ndnispartner und fasste den Entschlu? die erbeuteten Draydal in den Stadtstaaten und in Xarxaron in Schauk?sten am Luftschiffrumpf auszustellen. Letzten Endes soll zumindest der Priester nach Xarxaras ?berstellt werden, wo die Tharamnos ihre F?higkeiten einsetzen k?nnen Informationen aus ihm zu extrahieren. Er erw?gt ?ffentliche Ansprachen zur Motivation der Bev?lkerung (und um seine Position zu st?rken).
Rayides nahm sich in Xithros der Tykaar-Kultisten an. Er nahm Tyranthos als seinen Sch?ler an. Er w?hlte eine neue Kultst?tte unter freiem Himmel und er?ffnete seinen Anh?ngern behutsam Wahrheiten aus der Perspektive seiner echten Identit?t als Chrysir-Gl?ubiger. Tyranthos entging damit einer Verurteilung als Sch?delkultist. Er konnte seine Gesch?fte fortf?hren und er erfuhr die Bevorzugung durch Rayides, nach der er sich sehnte.
Die Entwicklung f?hrte zu einer Weihe des Tyranthos und einer Machtdemonstration des Rayides. Bei der Hinrichtung des Geldwechslers und intriganten Sch?delkultisten Tiriakos lie? Rayides einen Blitz aus dem Himmel herniederfahren, der den Scheiterhaufen entz?ndete.

In der Festungsstadt Xarpenta warb Arelades einen Medicus f?r die Luftschiffbesatzung an. Er plante seine Rede an die Bev?lkerung, als die Kunde eintraf, dass das Schwesternschiff der Drachenschwinge, die Himmelslicht im Anflug sei. Die Ankunft des Favoriten der Hohen Magokratin, Aecurian Serr Tharamnos, stand bevor. Der Tribun und Stratege des Horasiats forderte Arelades durch seine Gesandte, die Satyarin Meliodane, auf sich bei ihm einzufinden.
Mit Verweis auf die erbeuteten Draydal gelang es Arelades Aecurian zu bewegen selbst zu kommen. Als Gastgeber stellte er die Notwendigkeit von Milit?roperationen und den in Aussicht stehenden Ruhm f?r den Strategen in den Vordergrund. Die vom jungen Heerf?hrer ?berbrachte energische Forderung der Hohen Magokratin nach einer ?bergabe des Korysthenes beantwortete er mit einer ?bersendung des Draydal-Priesters. Er lie? ?bermitteln, dass die Suche nach Arsinoa unbedingte Priorit?t habe, aber durch die Selbstzerst?rung von Korysthenes Ged?chtnis und Verstand Zeit koste, w?hrend andere dr?ngende Aufgaben anst?nden bei denen er sich bislang unzureichend unterst?tzt f?hle. Zudem ?bergab er einen Begleitbrief an Isphirmene. Der Inhalt war eine Gratwanderung, aber der angeschlagene Ton w?rde helfen das Interesse einer ?berzeugten Anh?ngerin des Goldenen Gottes zu gewinnen.
Nachdem er das Dr?gen Aecurians vorerst in die Schranken gewiesen hatte und dem Empork?mmling die Idee eingepflanzt hatte direkt am Blauen Orismani nach den Draydal Ausschau zu halten, betrieb Arelades seine Redevorbereitungen weiter.

Unterst?tzt durch einen Illusionisten, der f?r H?rbarkeit und inszenatorische Untermalung des Vortrags sorgte, sprach Arelades mit Billigung des Eurathes te Kouramnion, zu den versammelten Soldaten und B?rgern der Festungsstadt;

"Das Imperium tut kund und l?sst wissen-

Unser unbarmherziger Feind im Westen regt sich- die Draydal r?sten zum Krieg.
Der Feind ist offenbar nicht nur nach Anthalia, sondern tief nach Xararon eingedrungen. Die Verantwortlichen haben bereits einen hohen Preis f?r die Ansicht gezahlt sie k?nnten sich von allem abschirmen. Niemand kann sagen was noch zu entrichten ist, wenn sich die Dunkelheit ?ber den Westen senkt.

Diese Kreaturen haben nur ein Ziel und verfolgen es mit unbarmherziger Konsequenz. Es gibt keine noch so niedrige oder abscheuliche Tat, vor der sie zur?ckschrecken w?rden. Sie wollen all das zerst?ren, was uns wichtig und heilig ist, alles wof?r die menschliche Zivilisation seit Jahrtausenden k?mpft.

Dieser Feind, der sich darauf vorbereitet mit seinen stinkenden Marionetten und seinen Sklavenv?lkern alles zu ?berrennen, streckt bereits seine Knochenhand nach Xarxaron aus. Der Glaube an absolute Beherrschbarkeit einer Bedrohung ist ein fataler Irrglaube. Es gibt keine absolute Sicherheit, selbst dann nicht wenn Xarxaron in eine Globule entr?ckt werden w?rde. Abwarten verschafft dem Feind Zeit und Raum f?r seine Pl?ne.

Massen in der Dunkelheit anrennender Ghule sind nicht das Erste was der Feind nach uns aussendet. Es sind Wesen die im Verborgenen L?gennetze weben und jene versammeln, die keine Treue dem Imperium gegen?ber empfinden. Sie versprechen Macht und Zwanglosigkeit, tats?chlich d?rstet es sie nach unserer Unterwerfung. Ihre Worte sind hohl.

Das Werk der Draydal ist Vernichtung. Selbst in ihrem Herrschaftsbereich vernichten sie Lebensgrundlagen auf Dauer. Sie machen aus allem Leben Staub und Sklavenkreaturen. Das ist ihre traurige Macht und die wertlose Unsterblichkeit, die der Sch?delgott seinen Lakaien und Knechten schenkt. Mehr nicht.

Wir sollten hart daran arbeiten unsererseits aus diesen andr?ngenden Kreaturen Staub und Asche zu machen um unsere Lebensgrundlagen, wie unsere Sch?tzlinge, davor zu bewahren in diesem Krieg vollst?ndig zermahlen zu werden.

Die Stadtstaaten von Anthalia - die Bewohner Anthalias, h?tten nicht bis jetzt ?berlebt, wenn alle davongelaufen w?ren. Sie haben einiges ?berstanden. Wenn wir abwarten, bis die Leichen der Anthalier den Boden bis zum Horizont bedecken, dann werden sie es sein, die als zus?tzliche Ghule f?r Draydalan an unseren Mauern emporklettern.

?berleben werden wir durch Tatkraft und offene Augen f?r Bedrohungen. Es gibt offene Bewegungen des Feindes, die erfasst und zerschlagen werden m?ssen und es gibt verdeckte Bewegungen, die ebenso erfasst und zerschlagen werden m?ssen. Es gibt viel zu tun.

Zerst?ren ist immer leichter als aufbauen. Leben, Vertrauen, Bauwerke. Wir sollten diesen Wesen beweisen das wir in der Lage sind Dinge zu schaffen, die ihnen standhalten und das wir nicht aufh?ren Widerstand zu leisten wenn jemand von uns f?llt.

Angst ist uns Menschen zueigen. Sie warnt uns vor au?erordentlichen Situationen. Aber sie darf uns nicht l?hmen. Der Angst muss die Wut folgen.

Diese Kreaturen werden durch das Imperium - durch uns - niedergeworfen werden.

F?r den Imperator!
Feuer f?r die Ghule!
Staub und Asche f?r die Draydal!"


Gegen Ende dieser Rede stand dort ein Mann, den die Gruppe nicht aus dem Alltag kannte. Er wurde zu einem fanatisch br?llenden Populisten und Priester des imperialen Kultes, der gezielt die Emotionen der Masse nutzt und die rechte Faust emporrei?t w?hrend er speichelspuckend die Drohungen gegen den Feind ausst??t. Ein w?tender Mann, ein gef?hrlicher Mann, ein Kriegsprediger mit Ambitionen. Nach dieser Variation seiner bisherigen Reden lie? er die erbeuteten Draydal ausstellen.

Am Folgetag flog uns die Drachenschwinge Richtung Xithros und nach der Aufnahme von Rayides, Korysthenes und zehn S?ldnern weiter nach Nordwesten um mit Hilfe des Leonirs Shaonorr die Leonir-Raubbande der Roten Sonne zu suchen. Offen war, wer J?ger und wer der Gejagte sein w?rde.


http://www.deviantart.com/art/Landscape-306859513

Die Sichtung der Blutb?ffel-Herde der Leonir, auf dem Weg durch Anthalia nach Norden, veranlasste uns zu landen und als Gruppe den Spuren zu folgen. Shaonorr hatte uns erz?hlt, dass seine Mutter Tarsharra Schamanin des Stammes sei, sein Vater Rhadrrach Stammesf?hrer.
Als wir die Zelte des Stammes ausmachten beschloss RaoFoGir des Nachts n?her heranzuschleichen. Belauschen lie?en sich die Wachen nicht, die Sprache der Leonir war unserem Waldamaunir unbekannt. Zwei Zelte stachen als besonders hervor, das mit Zeichen bemalte und mit Fetischen behangene Zelt der Schamanin und das gro?e Versammlungszelt.


http://www.deviantart.com/art/Sunset-on-savannah-211560575

Vier Sp?her kamen tags?ber von Osten und suchten die Schamanin. Da der Stammesf?hrer offenbar nicht anwesend war, entschieden wir uns Shaonorr ins Lager zu begleiten um mehr ?ber die Lage herauszufinden. Arelades und Rayides blieben au?en vor und warteten in Distanz ab. ?u?erlich unbeeindruckt vom drohenden Br?llen der Leonir traten Shaonorr, RaoFoGir, Kerostes und Seramel den Kriegern des Lagers gegen?ber. Die Drohgeb?rden gingen in eine w?ste Beschimpfung und ver?chtliche Behandlung des Shaonorr ?ber. Nach einer Zeit der Unschl?ssigkeit kam m?hsam ein Gespr?ch ?ber Shaonorr als ?bersetzer zustande. Sein Vater sei im Kampf gefallen, get?tet durch seinen anderen Sohn Marrhadash. Arelades ermunterte Shaonorr am Folgetag den j?ngeren Krieger zur Rechenschaft zu ziehen, der ihn als Erster beleidigte. Eine beachtliche Weile konnte der J?ngere den ungest?men Angriffen Shaonorrs widerstehen, aber schlie?lich unterwarf er sich.

Darauf wurde Shaonorr vom Stamm zu seiner Mutter vorgelassen. Der Stamm befand sich auf dem Weg zu einem Ritualplatz. Die Schamanin erz?hlte im Streit mit seinem Vater habe der Blutwahn Xarifachs Marrhadash erfasst. Shaonorr gelobte den Vaterm?rder zu stellen und sich so die Achtung des Stammes wieder zu verdienen.


http://www.deviantart.com/art/The-Lionman-update-425125260

Die Gruppe lie? sich von den Stammessp?hern den Weg zur Stelle der letzten Sichtung der Xarifach-Anh?nger weisen. In der N?he antilopenartiger Kardane wurden wir nach einer Reise durch die Steppe f?ndig. Da sich die Gegner auf einer Anh?he befanden, suchten wir einen alternativen Weg hinauf. Alya und RaoFoGir erkletterten beh?nde den Hang.
 
Sie machten den Feind in einer nahegelegenen H?hle aus. Wir entschieden uns zu warten und zu beobachten, ob sie auf die Jagd nach Kardanen gehen w?rden. Dieses Vorgehen zahlte sich aus. F?nf Leonir verlie?en die H?hle und schlichen um die Tiere herum. Als sie sich weit in der Ebene verteilt hatten begannen wir den Angriff. Alya erwies sich dabei mit ihren Pfeilen erwartungsgem?? als weitaus treffsicherer, als der Optimat mit seiner Windb?chse.

Schnell verringerte sich der Abstand, als die Gegner heraneilten. Die Kardane gerieten in Unruhe und der Vaterm?rder Marrhadasch trat angelockt vom Kampfgebr?ll seiner Gefolgschaft aus der H?hle am Berg. Der Paktierer wurde begleitet von drei daimonoiden Hunden. Arelades zog mit Brand?l und Magie eine seitliche Feuerwand vor der Gruppe hoch, um die aufgebrachte Tierherde fern zu halten. Seramel fing Marrhadasch ab, aber dessen Hunde hatten den Optimaten als fetten Bissen in den Blick gefasst.

Kerostes hielt auf der anderen Seite die annahenden Leonir auf. Shaoonor gelang es zwei Mutantenhunde von Arelades fernzuhalten und zu erschlagen. Den dritten verbrannte der Optimat mit einem Feuerstrahl. RaoFoGir wurde von einem Kardan niedergerannt, konnte sich aber aufrappeln. Gest?rkt durch einen Amaunir-Zauber setzte er dem Paktierer zu.

Als Seramel und RaoFoGir Marrhadasch bezwangen lie?en die verbliebenen Leonir von uns ab. Der Vaterm?rder ergab sich, forderte aber eine Begegnung mit seinem Bruder Shaoonor ein. Um mehr ?ber eine m?gliche Draydal-Verwicklung in die Angelegenheit und ?ber den Verbleib der Ashariel Aliadana herauszufinden, verzichteten wir auf eine unmittelbare T?tung und entwaffneten unseren Feind nur.

Marrhadasch griff dennoch Shaoonor an. In ?bermenschlicher Geschwindkeit schnellte er hoch, schlug mit den Pranken nach seinem Bruder, verbiss sich in ihn und h?tte diesen wohl mit in den Tod gerissen, wenn nicht Seramel und RaoFoGir unabl?ssig auf den irren Paktierer eingestochen h?tten.

Aus der nahegelegenen H?hle konnten wir Aliadana anschlie?end lebendig bergen, au?erdem fanden wir noch einen eingesch?chterten Jungleonir aus dem Gefolge von Marrhadasch dort vor. Den Kopf des Vaterm?rders lie? Arelades abtrennen. Shaoonor soll ihn bei n?chster Gelegenheit an die Leonir aus der Khamuri-Savanne ?bergeben um unser B?ndnis mit diesen zu besiegeln, wie in Xarpenta besprochen.

http://www.deviantart.com/art/Hellhound-262446619
« Letzte Änderung: 12.06.2018, 17:29:46 von Fil »

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Verehrte Isphirmene
« Antwort #10 am: 12.06.2018, 17:28:42 »
"Hohe Magokratin,
verehrte Isphirmene,

ich werde nicht den Ton eines Subalternen anschlagen. Wir haben stets offen gesprochen und sollten das beibehalten. Alles andere w?re albern und heuchlerisch und ich denke davon hast Du in Xaraxaras genug. Ich kann nicht ermessen was es bedeutet tausende Jahre versteinert zu ?berdauern und die ?bermenschliche Last einer Auserw?hlten auf den Schultern zu tragen, die in einer Schicksalsstunde zur?ck ins Leben tritt und umgeben von M?chten im Existenzkampf ist, aber ich habe zumindest meine eigene Erfahrung mit extremen Situationen und existentiellen Auf- und Abstieg. Ich habe an der Seite der M?chtigen gestanden. Der immerw?hrende Krieg und mein eigenes Feuer hat mich gezeichnet und am Tag meines gr??ten Zaubers in glei?endem Schmerz gebadet. Ich habe aufgeh?rt die Toten zu z?hlen f?r deren Lebensende ich Verantwortung hatte, ob sie Freunde, Untergebene, unbeteiligte Zivilisten oder Feinde waren. Ich stand an der Schwelle des Todes und lebte ein Jahr nach meiner Verbrennung in Dunkelheit und der Ungewi?heit. Ich bin von den hellen S?len der Eliten in die kleinen Kammern der niederen Diener des Imperiums versto?en worden. Ich bin m?hsam in langen wechselhaften Jahren wieder in eine Position gelangt in der ich nicht von Brotkrumen leben muss, die von der Tafel der Eliten rieseln. Ich wei? wie ?berw?ltigend und gnadenlos Schicksal sein kann.

Wir h?tten im Thronraum Xarxarons sterben k?nnen. Oft wache ich schwei?gebadet auf, sehe Dich auf dem Marmorboden ?chzend unter Arsinoas fokusverst?rktem Angriff zu Boden gehen. Zun?chst m?chte ich Dir meine Freude mitteilen, dass Du Deine Position gesichert hast. Ich habe mir Sorgen um Dich gemacht. Ein Teil von mir betrachtet Dich noch immer als Sch?tzling - doch tr?gst Du ein unglaubliches Potential in Dir, eine Kraft mit der verglichen mein Dasein nur ein Funken ist. Ich glaube nicht, dass wir aus einer Laune der G?tter heraus in dieser Zeit an diesem Ort sind. Eben war die Niederlage auf dem Boden des Thronsaals nahe, jetzt verneigt sich Xarxarons Gesellschaft vor Dir. Einen Wimpernschlag sp?ter kann schon all das Asche sein.

Es deutet viel darauf hin, dass Xaraxarons Gesellschaft aus eigener Kraft nicht ?berlebensf?hig ist. Ihre Beobachtung der Situation war getr?bt, ihre Sicherheitsbem?hungen waren bereits durch die Draydal untergraben. Ich glaube nicht, dass Du zufrieden sein wirst, wenn Du Dich auf Dauer auf den Rat von Menschen verl?sst, die blo? lethargische Statisten im schw?lstigen und morbiden Zerrbild eines Hofstaates sind. Schwimmend im Sud von Selbstzufriedenheit und Hochmut. Selbst wenn die ?berzeugung in stabilen Verh?ltnissen zu leben nicht gef?hrlich tr?gerisch w?re, Du w?rdest aus Langeweile eingehen w?hrend Du Deinem Potential beim Verdorren zusehen w?rdest.

Ich g?nne Dir die Atempause in Ruhe. Du hast sie gebraucht, angesichts der Anstrengungen und Ungewi?heit der Zwischenzeit, angesichts der Gr??e der kommenden Ereignisse. Aber wir sind keine Kinder mehr, die sich verkriechen k?nnen, w?hrend die Welt ersch?ttert wird und die sich an der Hoffnung festhalten k?nnen sie k?men unber?hrt davon wenn Krieg, Hunger, Krankheit und Tod ?bers Land reiten. Korystenes und selbst Arsinoa sind keine wesentlichen Bausteine der Ereignisse, denen Du Dich stellen wirst, wenn die Prophezeiung eintritt. Wir sollten uns ?ben solange wir Raum und Zeit daf?r haben. Wir sollten den Aufbau des Feindes st?ren, bevor er sich in Position gebracht hat uns Z?ge aufzuzwingen.

Ich habe viele Schlachten erlebt. Komm raus aus dem Nest falscher Freunde und lass uns die Konfrontation mit den Plagegeistern Deiner Kindheit suchen. Niemand sagt man solle Xaraxaron entbl??en, aber im Moment hat Dein Horasiat mehr als genug Kraft um in den Tanz der Vernichtung mit dem Feind einzutreten. Lass uns die drei Luftschiffe vereinen und eine Myriade ins Feld f?hren um eine erste Kraftprobe mit den vordringenden Draydal zu wagen. Vielleicht l?sst sich der Krieg auf die Ghulensteppe und Anthalia beschr?nken, wenn wir aufh?ren uns zitternd hinter Mauern zu verbergen. Versprechen kann ich Dir nichts, aber ich bin gespannt wie der Feind reagiert, wenn er Dir ins Anlitz sehen muss. Du bist sch?n, wenn Du entschlossen bist und den Gegner Deinen Zorn f?hlen l?sst, schrecklich und faszinierend ist Deine Macht. Lass uns die Z?gel ergreifen und ihnen zeigen was es hei?t Dich herauszufordern. Nicht tollk?hn, sondern beharrlich Zug um Zug. Du wirst m?chtiger werden mit jedem Erlebnis w?hrend der Konfrontation. Nur wenn Du diesen Weg gehst, kannst Du die prophezeite Machtprobe mit dem ?berstehen was von Deinem Widersacher geblieben ist.

Arelades


http://www.deviantart.com/art/Landscape-528316043

PS: Ich w?ge ab. Ich bem?he mich um Sorgfalt. Du warst an meiner Seite. Es ist eine Frechheit, dass impliziert wird mir w?re nicht bewusst welche Bedeutung Korystenes und Arsinoa zukommt. Das Hirn von Korystenes ?hnelt dem Zustand in den er die Bibliothek des Tychondorias gebracht hat. Er hat sein eigenes Ged?chtnis und seinen Verstand zerl?chert und in einen Irrgarten des Omasiros verwandelt. Wenn ich mir anschaue, wie wenig Xaraxarons hochger?hmte Spezialisten, abseits des guten Phranarenius und des treuen Ialasmes, im Falle der Kongressmorde herausgebracht haben, dann habe ich ernste Zweifel, ob sie mehr erfahren werden als ich. Hast Du Dir berichten lassen, wie er explosive F?sser und Kerestionen hat aufschichten lassen? Aecurian h?tte Dir nicht mal einen Fetzen von Korysthenes bringen k?nnen. Es mag dennoch sein, dass er g?nzlich nutzlos ist und alles Irrwege sind. Es mag sein, dass wir Puzzelst?cke finden, die wir im kleinstm?glichen Kreis deuten sollten.
Einstweilen sollen sich Deine Spezialisten an dem Draydalpriester beweisen, den ich Dir in Stasis ?bersende. Ich erwarte ein Dossier.

Du erinnerst Dich an die Erw?hnung von Patras Thuram als Auftraggeber hinter Deiner Erweckung und dem Versuch Dich zu einem beherrschbaren Werkzeug zu machen? Der Priester sollte Kontakt gehabt haben. Man nennt Thuram hinter vorgehaltener Hand den "Statthalter Draydals in Anthalia". Ich finde es ungeheuerlich wie weitgehende Handlungsfreiheit der Feind hier genie?t. Harpalis w?rde nicht mehr existieren, wenn man sich so gehen lie?e, wie die Verantwortlichen es hierzulande taten. Der Vorwurf erstreckt sich ?ber die Anthalier hinaus insbesondere auf die Aufkl?rung durch Xaraxaron. Als Regionalmacht sollte man nicht in den Kontrollverlust hinein delirieren.

Sollte ich heimkehren und dem Imperator Bericht erstatten, dann werde ich mir auf die Zunge bei?en m?ssen um meine Emotionen in Zaum zu halten. Einstweilen erlaube ich mir eine Rechnung f?r meine laufenden und k?nftigen Dienste anzuh?ngen. Wenn Xaraxaron mich nicht wie einen Freund, sondern wie einen Diener behandelt, dann sollen sie mich auch entsprechend bezahlen. Die Schatzkammern haben sie ja in ihren Jahren der Unt?tigkeit bef?llt. Denk daran, wenn Du dem Imperium die Optrilitlieferungen zusicherst, die Konditionen etwas zu verbessern. Dein Ansehen am imperialen Hof ist keine Nebens?chlichkeit. Der ferne Sternenpfeiler kann von einem Tag auf den anderen allesentscheidende Macht sein.

Auch im Guten ben?tige ich f?r die Aufgaben, die vor mir liegen ein angemessenes Budget. Es ist haarstr?ubend mit was f?r beschr?nkten Mitteln ich hier essentielle Aufgaben erledigen muss, w?hrend in Xarxaras fantastische Artefakte und Ressourcen ungenutzt vermodern. Wir m?ssen ein Treffen vereinbaren und sollten dabei Periosphrant speisen. Sende mir Nachricht nach Xithros, ob wir uns in Anthalia treffen. Auf einem der Luftschiffe k?nnen wir uns vertraulicher besprechen, als in einem Palast dessen W?nde Ohren haben. Habe mich in Xarpenta mit Chrattac und Leonir getroffen. Von Informationsaustausch bis hin zu Pr?ventivschl?gen ist noch alles m?glich, wenn Du in Anthalia in den Krieg eintrittst. Komm hier raus und bring alle umtriebigen Optimaten aus Xaraxaron mit. Treue, wie wankelm?tige, wie problematische. Sollen sie am Feind beweisen was sie wert sind oder ihr Gesicht verlieren. Wir sollten die  Puppen tanzen lassen, statt zu warten bis die Ungeheuer an der T?r unserer Schlafzimmer kratzen."



http://www.deviantart.com/art/Rotting-demon-sketch-494061070

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Intermezzo: Ledrige Schwingen
« Antwort #11 am: 12.06.2018, 17:30:36 »

http://grivetart.deviantart.com/art/Caradhras-407489628

Die Suche nach Arsinoa, der gest?rzten Magokratin Xarxarons, duldet keinen Aufschub mehr. Auch wenn Arelades gern den mutma?lichen St?tzpunkt des 'Draydal-Statthalters' Patras Thuram aufgesucht h?tte und an einem Treffen mit Isphirmene interessiert war, beschlossen wir Isquenion, eine Kontaktperson des Korysthenes im Nordosten, aufzusuchen. Isquenion soll sich auf Verwandlungsmagie verstehen.
Unterwegs statteten wir einem Ashariel-Nest, gelegen in Xarxarons Gebirgsmassiv, einen Besuch ab. Daolan, ?ltester in diesem 'Nest der Gefrorenen Wolken', sprach mit unserem Emiss?r Seramel, der von Aliadana begleitet wurde. Ohne Umschweife plauderte unser Ashariel-Gladiator offen ?ber unser Magokratinnen-Dilemma und die Suche nach Arsinioa. Unter anderen Bedingungen h?tte dieses unbedachte Verhalten viele Pl?ne von Arelades beendet und unsere Existenz dauerhaft schwerwiegend gef?hrdet. In diesem speziellen Fall erwies sich die unverstellte Offenheit als Schl?ssel zu wichtigen Informationen.
Daolan sprach seinerseits von einer verst?rkten Abneigung der Tharamnos unter der Herrschaft von Isphirmene gegen?ber den freien Ashariel. Fast alle Ashariel h?tten mittlerweile den Dienst f?r die Tharamnos beendet. Es sei unter Umst?nden m?glich Sp?her nach Anthalia zu entsenden, allerdings nur, wenn der umtriebige Ter Nelsaru, ein Vinshina-Luftpirat, zuvor bezwungen werde. Die Schwarmroute der Simia-Schwalben f?hre in diesen Tagen unz?hlige Tiere zu der Felsformation 'T?rme der Einsamkeit'. Von diesem Ort hatten wir bereits geh?rt. Der Leonirstamm Shaoonors wird sich dort mit weiteren Leonirrudeln zu einem Ritus treffen.

Auf dem R?ckweg zum Luftschiff versicherte sich Seramel Aliadanas Verschwiegenheit gegen?ber dem Rest der Mannschaft der Drachenschwinge. Die Ashariel ist ihm dankbar f?r ihre Rettung aus der Leonir-H?hle, zudem hatte sie zuvor die Skepsis des ?ltesten gegen?ber Isphirmenes Herrschaft miterlebt. So war die Grundlage gelegt f?r eine gemeinsame Mission mit Seramel bei der die beiden Ashariel den Kodex der Tharamnos, den ihnen Arelades nach einem feierlichen Gel?bnis aush?ndigte, in den eisigen H?hen zu verbergen. Eingewickelt in viele Lagen wasserabweisenden Tuches soll er dort als R?ckversicherung bereitliegen, falls Isphirmene Arelades in Folge eines endg?ltigen Zerw?rfnisses festsetzen sollte. Denn schlie?lich w?rde er ihren Ambitionen Herrscherin ?ber Xaraxaron zu sein empfindlich schaden, sollte er je den Sternenpfeiler erreichen.


http://www.deviantart.com/art/Angelus-of-Hope-298175616

Die Drachenschwinge hatte die ersten Meilen auf dem Flug zu den 'T?rmen der Einsamkeit' hinter sich gebracht, als Krisra auftauchten. Jene Art flugf?higer Sch?dlinge, deren Erscheinen bei Rayides stehts ein tiefes Stirnrunzeln erzeugt. Zun?chst schienen es nur eine Handvoll zu sein, doch nahebei, bei einem Felsgrat, schwirrte eine Vielzahl von ihnen herum. Das Luftschiff der Gruppe war jedoch nicht ihr Ziel. Wie sich herausstellte war ihr Schwesternschiff, Aecurians 'Himmelslicht', ganz in der N?he und einem ernstzunehmenden Angriff ausgesetzt.

Da die Himmelslicht anscheinend nach S?den unterwegs war, worauf ihre Ausrichtung hindeutete, hielten wir die Wahrscheinlichkeit f?r klein, dass sie uns bei unserer Aufgabe aktiv behindern w?rde und griffen ein. Es w?re der Mannschaft ohnehin schwer zu erkl?ren gewesen, warum man dem Schwesternschiff nicht beistehen sollte. Mit einem dr?hnenden Signalhornsto? zogen wir die Aufmerksamkeit auf uns und wurden alsbald vom Schwarm attackiert. Alya befehligte unsere Bordsch?tzen, Seramel und Alidana befreiten unsere empfindliche Takelage vom Ungeziefer mit ledrigen Schwingen und der Optimat erhitzte mit einem Zauberspruch derart die Luft in einer gro?en Zone ?ber dem Luftschiff, dass die Angriffsfl?ge der Kreaturen durcheinander gerieten. Kerostes hielt derweil seinem Herrn die Viecher vom Leib und RaoFoGir k?mmerte sich um Rayides' Sicherheit. Verletzt von Pfeilsch?ssen drehten viele Angreifer ab und die wenigen, die es an Bord schafften suchten nach einem kurzen Scharm?tzel hastig das Weite.
Nachdem wir uns Freiraum verschafft hatten s?uberten wir auch die Ballons und Aufbauten der Himmelslicht, wobei sich die brutale Effizienz der Windb?chse, eines kostbaren Spielzeuges des Arelades, erstmals ansatzweise zeigte und selbst unserer Banbargui-Scharfsch?tzin Respekt abn?tigte. Oh, wieviel Schaden k?nnte so ein Wunderding in f?higen H?nden austeilen! Arelades begann die Flinte zu t?tscheln und mit ihr zu sprechen um glaubhaft zu machen, dass Magie am Werk sei und nicht etwa profane Technik. Tats?chlich war auch er beeindruckt welche Folgen ein Treffer haben konnte... und das er als laienhafter Sch?tze ?berhaupt traf.

Rayides beendete den verbissenen Kampf an Bord der Himmelslicht schlie?lich mit der Anrufung von st?rmischen Winden aus deren Umklammerung sich Freund und Feind nur mit M?he l?sen konnten. Nicht wenige st?rzten trudelnd in die Tiefe.

http://www.deviantart.com/art/Draconian-Warrior-of-Dark-Horizon-303758233

Iphirmenes Scho?hund Aecurian erwies sich erneut als kaltschn?uziger Karrierist. Er zeigte kaum echte Dankbarkeit und wenig Scham, dass er im Hinterland Vorgaben der Hohen Magokratin erf?llt, statt den Krieg im Westen vorzubereiten. Wieder war sein Streben eine ?bergabe von Korysthenes zu erreichen. Arelades verwies auf ein geplantes Zusammentreffen in Xithros mit Isphirmene. Seine Auskunft, Korystehnes sei nach Folter nicht transportf?hig, lie? den jungen Rivalen wittern das er dort zu suchen habe. Einstweilen lie? er die Gruppe jedoch gew?hren. Arsinoa na Tharamnos aufzufinden ist weiterhin die dringlichste Priorit?tsmission, deren Erf?llung Isphirmene von ihren Weggef?hrten erwartet.
Rayides wird bald nach seinem Sch?ler in Xithros sehen m?ssen, sonst laufen wir Gefahr Korystehnes an Isphirmene zu verlieren.
Am Rande von einem Wortwechsel ?ber den Luftpiraten Ter Nelsaru erz?hlte Aecurian eine Enklave bei Xar Eunaris sei von diesem ?berfallen worden. Isquenion, eine ?rtliche Pers?nlichkeit, sei dessen Geisel. Eine Neuigkeit, die Arelades beil?ufig erfuhr.
Rayides bem?hte sich derweil den Verwundeten und Sterbenden seelsorgerischen Beistand zu leisten und hielt dabei die Ohren auf. Aus Andeutungen und Gespr?chsfetzen lie? sich folgern, dass die Himmelslicht Befehle f?r die Mobilisierung der Truppen Xarxarons ?berbrachte und nebenbei die Flugrouten der Simiaschwalben abflog. Auch das Gespr?ch von Aecurians Adjutantin, der Satyarin Meliodane, mit dem Optimaten brachte keine weiteren Erkenntnisse.


http://www.deviantart.com/art/Commander-575615734

Kurzentschlossen trat Arelades noch einmal an Aecurian heran und ?berzeugte ihn zum Abschlu? gemeinsam das Krisra-Nest gr?ndlich auszur?uchern. Dazu bediente man sich einer profanen Strategie, die Arelades regelm??ig am Rande der Nepreton-Steppe im Norden des Imperiums nutzte; Dichter Rauch im Haupteingang eines H?hlensystems treibt die Bewohner heraus und er deckt durch seinen Austritt an anderen ?ffnungen weitere Ausg?nge auf. Aecurian war von dem ebenso einfachen, wie wirkungsvollen Ansatz beeindruckt, hatte aber dennoch weiter vor alsbald Korysthenes in Xithros zu fassen. Arelades appellierte gleichwohl an den halsstarrigen Oberbefehlshaber sich mit dem Vormarsch der Draydal zu befassen und sich der Aufkl?rung der feindlichen Vorst??e zu widmen.

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VI Feuer & Blut 1
« Antwort #12 am: 12.06.2018, 17:31:17 »
Auf dem Weiterflug zu den T?rmen der Einsamkeit h?rte man auf der Drachenschwinge das Ger?cht 'Ter Nelsaru' h?tte in der N?he einer Bergbausiedlung unl?ngst einen Optrilittransport ?berfallen. Die Verantwortliche der Minengesellschaft berichtete ein Verr?ter habe den Piraten mit den n?tigen Informationen dazu versorgt. Arelades ?bernahm die beschlagnahmte Bestechungssumme.
In Zusammenhang mit der Entf?hrung Isquenions machten wir uns Gedanken ?ber die Motive des Piraten. Aber erst mit einem Funken Inspiration kamen wir zu dem Schlu?, dass er sich die Mittel verschaffte selbst die verwandelte Arsinoa aufzusp?ren und zur?ckzuverwandeln. Daraufhin gaben wir die aktive Suche nach dem Piraten auf und machten uns wieder zu dem 'T?rmen' auf.

Seramel bemerkte einen Luftgleiter, der uns folgte. Aber erst nach Tagen erfuhren wir mehr ?ber dessen Besitzer. W?hrend eines n?chtlichen Gewitters, als wir hinter einer Anh?he aus Sicherheitsgr?nden ankerten, ersp?hte Seramel das Vinshina-Piratenschiff. Unbeirrt durch den Sturm war Ter Nelsaru weiter unserer Route gefolgt, hatte sich aber ?bernommen. W?hrend er darum rang die Kontrolle ?ber das Schiff zur?ckzugewinnen, versuchten unsere Ashariel ihn von Bord zu rei?en. Er entging diesem Versuch und fl?chtete durch eine Luke. Er ?berlie? Schiff und Mannschaft ihrem Schicksal und nutzte besagten Gleiter um in die Dunkelheit hinein zu entkommen. Seramel besch?digte derweil einen der Ballons des Piratenschiffs. Daraufhin folgte dessen Absturz unweigerlich.

Nachdem die Drachenschwinge den Bericht der Ashariel erhalten hatte, sandte Arelades S?ldner und die Gruppe am Boden aus. Die Piraten leisteten nach ihrer Bruchlandung keinen Widerstand. Es gelang allerlei arkanomagisches Ger?t zu bergen, das Optrilith hatte der Piratenkapit?n allerdings mit sich genommen. Isquenion te Phreisopos konnte befreit werden. Seramel befahl anschlie?end im Namen des Optimaten die Zerst?rung des Piratenschiffes. Innerhalb weniger Minuten verwandelte Feuer das Flugschiff von exorbitantem Wert in Asche. Die vormalige Besatzung blieb fassungslos zur?ck.

Eine Troph?e zum Beweis der Zerst?rung wurde von der Mannschaft der Drachenschwinge aus dem Piratenwrack herausgebrochen. Eine Nachricht von Arelades hinterlassen-

"Seht dies als Konsequenz eurer ?bergriffe und eures ?bermuts. Nehmt euch ein paar Tage um euren Zorn herauszulassen. Danach sollten wir uns bei den T?rmen der Einsamkeit treffen. Wir sind noch nicht fertig miteinander. Wir sollten reden. Es geht um Gr??eres als uns."


http://foxinshadow.deviantart.com/art/Crash-Site-507640731

Nachdem die Piraten ausgeschaltet waren, schien es nicht mehr n?tig Ausweichman?ver zu fliegen. Dennoch ?nderte die Drachenschwinge erneut ihren Kurs um sich weiterer etwaiger Verfolger zu entledigen. In der folgenden Nacht wurde die 'Himmelslicht' gesichtet. Nah am Boden und komplett unbeleuchtet machte sich die Drachenschwinge davon und trotz ung?nstiger Winde gelang dieses Unterfangen. Arelades lie? in den folgenden Tagen die beschlagnahmte Bestechungssumme aus der Mine unter der Mannschaft als Prise f?r die gelungene Zerst?rung des Piratenschiffes verteilen. Die Kapit?nin Charana verzichtete vorerst auf ihren Anteil, lie? sich dessen sp?tere Auszahlung allerdings verbriefen.

Als wir im Westen eine Befestigungsanlage passierten, h?rten wir dort w?hrend des Auffrischens der Vorr?te, dass der Gleiter des Piratenkapit?ns am Morgen des selbigen Tages gesehen worden war. Sein Kurs f?hrte ihn nach Westen in die anthalische Steppe und nicht etwa zu den 'T?rmen'. Zudem erz?hlte Bhoschlisch, ein Shingwa und Besatzungsmitglied der Drachenschwinge, RaoFoGir er habe gesehen, wie ein Botenvogel nach unserem Eintreffen Richtung Osten ausgesandt worden sei. Nach l?ngerem Abw?gen entschieden wir schlie?lich Ter Nelsaru und dem Oprilith zu folgen, statt zu hoffen das er schlie?lich bei den 'T?rmen' auftauchen w?rde.

Diese Entscheidung erwies sich als richtig. Wie wir herausfanden, war der Fluggleiter nach dem ?berqueren der Grenze von einem archanomagischen Geschoss getroffen worden und abgest?rzt. Seramel machte ein gro?es Lager aus, zu dem der Piratenkapit?n offenbar nach seinem Absturz verschleppt worden war. RaoFoGir und Alya schlichen n?her heran und sie ersp?hten den Feind. Draydal und ihre Knechtkreaturen, direkt an der Grenze Xaraxarons!


http://www.deviantart.com/art/Undead-Warrior-328524453

Wie man die Situation auch drehte und wendete, es schien unm?glich das Lager zu betreten um es lebendig mit dem Optrilith wieder zu verlassen. Alya, Aliadana, Seramel und RaoFoGir schw?rmten als Sp?her aus und auch Rayides zog begleitet von unseren zehn S?ldnern los um vermutete Kundschafter der Draydal in der Gegend unsch?dlich zu machen. Das Luftschiff drehte auf Arelades Gehei? hin vom Feindeslager ab und flog zur?ck nach Nordosten.
Tats?chlich gelang es unseren Sp?hern nach einer Weile zwei Kundschafter auszumachen und zu ?berwinden. Es handelte sich um Pardir. Humanoide Pantherwesen. Rayides bemerkte eine Gruppe von Soldaten und weitere Pardir, die vom Lager nach Norden aufbrachen.

W?hrend der folgenden Nacht gelang es Arelades mit Grausamkeit etliche wertvolle Informationen aus einem der Pardir herauszubringen-
Gef?hrt vom Draydal-Priester Xanaxes kam der Feind vor etwa zwei Wochen, an die Grenze zwischen Anthalia und Xarxaron, um Ausgrabungen vorzunehmen. Wonach gesucht wurde wusste der Pardir nicht zu sagen. Ziellos erschien ihm das Unternehmen, unf?hig seien die eingesetzten Sklaven. Die Pardir, wie auch ihr direkter Rudelf?hrer Machrai, seien dem Draydal-Kommandanten Bra-Hek unterstellt. Sie w?rden die Draydal-Sprache gerade eben ausreichend genug beherrschen um dem Kommandanten Berichte zu ?berbringen. Sie seien gewohnt Gold f?r ihre lebenslangen Dienste zu bekommen. Seit Generationen seien sie den Draydal gehorsam. Den Tod im Kampf scheuten sie nicht, wohl aber als Opfer f?r den Sch?delgott zu enden.


http://www.deviantart.com/art/Panther-54410133

W?hrend sich Arelades mit der handwerklichen Hilfe von Kerostes mit dem Gefangenen besch?ftigte, setzte das Luftschiff Rayides und die zehn S?ldner an der Route zum Lager ab, wo sie einen Hinterhalt legen sollten. Dann nahm das Luftschiff die Verfolgung jener Gruppe auf, die das Lager nach Norden verlassen hatte. Alya pr?sentierte sich bei Sonnenaufgang als K?der. Die Ban Bargui lief zu ihrem Reitinsekt, als die feindliche Gruppe auf sie aufmerksam wurde.
Die aufgehende Sonne hinter sich und mit R?ckenwind begann das Luftschiff seinen Angriff. Der Feind geriet in Unruhe und versuchte nach Norden zu entkommen. Von sieben Pardir starb einer, vier gerieten in Gefangenschaft. Zwei entkamen. Eine Hetzratte von der Gr??e eines Hundes wurde von Alya niedergeschossen. Ein menschlicher Soldat wurde von einem der Schiffsgesch?tze get?tet, zwei entkamen.

Einem weiteren Krieger gelang es abseits des Hauptgeschehens ?ber Seramel im Kampf zu triumphieren. Es geschah das bisher undenkbare. Obwohl der Ashariel-Gladiator alle Finessen seiner ?blicherweise ?berlegenen F?higkeiten abrief, brachte er sich durch Missgriffe und Fehleinsch?tzungen in eine Position der Niederlage. Schlie?lich st?rzte er zu Boden und wurde die Geisel des Draydalsoldaten. Dicht an dicht zog dieser sich mit dem verletzten Ashariel nach S?den zur?ck. Alya gelang es Bedingungen f?r eine Freilassung auszuhandeln; Sie w?rde die andere Ashariel von der Verfolgung des Soldaten abhalten und ihn einen Tag lang gew?hren lassen, wenn er Seramel gehen lie?e. Au?erdem w?rde sie den 'Imperialen' im Luftschiff berichten, sie habe den Soldaten get?tet. Das schwor sie bei Wind und Erde. Eine naheliegende Formel f?r einen Steppenbewohner, eine ungew?hnliche f?r den Knecht eines Sch?delgottes und dennoch w?hlte der Feind diese Formulierung. Bei einer Steinformation in der N?he sollte die ?bergabe stattfinden.

http://windmaker.deviantart.com/art/City-guard-314906996



Alya kehrte mit dem niedergeschlagenen, aber lebenden Seramel als Begleiter nach vielen Stunden zum Luftschiff zur?ck. RaoFoGir versorgte die Wunden des Ashariel. Arelades traf die Entscheidung Alya und Aliadana zu Rayides und den S?ldnern zu senden. Deren Hinterhalt sollte einige Stunden Bestand haben, die Drachenschwinge fliege zur befestigten xarxarischen Grenzstadt Xanthos, man werde sich sp?ter an der Absturzstelle des Gleiters treffen.
Bei Einbruch der Dunkelheit gerieten die vier zum Lager zur?ckfliehenden Gegner in den Hinterhalt. Unsere S?ldner bezwangen zwei Pardir unmittelbar. Die beiden ?brigen Draydal-Soldaten versuchten sich zur?ck zu ihrem Lager abzusetzen. Rayides ?berwand die Distanz zu den Fl?chtenden mittels seiner karmalen Kr?fte. Er verz?gerte deren Fortkommen, bek?mpfte sie und brachte sie mit Hilfe der S?ldner schlie?lich zur Strecke.

In Xanthos traf die Gruppe um Arelades auf Epsalios te Aphirdanos. Einen ehemaligen Soldaten, der sich vor seinem eigenen Schatten zu f?rchten schien. Arelades w?re es dennoch vielleicht gelungen die xarxarischen Kr?fte einzubeziehen, wenn nicht klare Befehle von Isphirmene vorgelegen h?tten jedwede Aktivit?t auf anthalischem Boden zu unterlassen.
Epsalios versprach Kundschafter auszuschicken, lie? die gefangenen Pardir verh?ren und sich von Arelades vierzehn Myrmidonen inklusive eines engagierten Offiziers f?r seine Schiffsbesatzung abschwatzen, aber es war klar, dass keine gr??ere Hilfe zu erwarten war. Nachrichten ?ber den Feindkontakt mit den Draydal an der Grenze Xarxarons wurden an das Imperium, nach Xarxaras und an die Himmelslicht vom Festungskommandanten und von Arelades ausgesandt.

Nachdem das Treffen der Drachenschwinge mit dem S?ldnertrupp gl?cklich abgeschlossen war, brachte das Luftschiff diese Hilfskr?fte einige Meilen nach Norden, wo sie sich in einem Feldlager f?r Weiteres bereithielten. Die Passagierpl?tze waren nun mit Myrmidonen belegt.
Der Pardir, den Arelades bereits als Gefangenen bearbeitet hatte, war uns erhalten geblieben und er gab nun Ausk?nfte, die wesentlich f?r die n?chste Unternehmung sein sollen; RaoFoGir nach einer Verwandlung als Pardir-Sp?her ins Lager des Feindes zu schicken. Dort sollte er von der Sichtung eines kleinen Luftschiffes berichteten um im Idealfall eines der Gesch?tze des Feindes herauszulocken.

?rgerlicherweise fehlten uns die erforderlichen Sprachkenntnisse f?r eine richtig gute Infiltration. Sowohl die Sprache der Draydal, als auch jene der Pardir sprach einzig unser Gefangener. M?glicherweise w?rde RaoFoGir dennoch n?tzliche Beobachtungen am Rande seiner Mission machen, vielleicht k?nnte er sogar etwas unternehmen um die Flucht des Piratenkapit?ns zu beg?nstigen? Aber selbst im Idealfall m?ssten wir noch das Optrilith beschaffen.

RaoFoGir nahm sich Zeit mit unserem mittlerweile hinreichend kooperativen gefangenen Pardir Archthar ?ber die Gepflogenheiten im Lager zu sprechen und sich einige m?glicherweise n?tzliche S?tze und Worte in der Sprache der Pardir und jener der Draydal einzupr?gen. Dennoch w?rde auch eine gro?e Anstrengung ihn nur in die Lage versetzen unzul?nglich und primitiv zu antworten. Daher bat Arelades den Optimaten Isquenion darum seine d?steren Verwandlungszauber so zu weben, dass RaoFoGir nicht nur Archthar ?hneln w?rde, sondern auch erhebliche Kopfverletzungen aufwiese. Und es gelang. Eines der Ohren des Pardir in den RaoFoGir verwandelt wurde, hing ihm als blo?er Fleischfetzen zerissen vom Kopf.

Mit der vorgeblichen Identit?t unseres Gefangenen, einer L?gengeschichte ?ber den Angriff eines kleinen Beobachtungsluftschiffes und der Vort?uschung einer schweren Verwundung machte sich RaoFoGir als Pardir Archthar ins Lager der Feinde auf. Bevor er es erreichte pfiffen ihn bereits versteckte Pardir-Sp?her zu einem Versteck her?ber, um sich mit dem vermeintlich angeschlagenen Artgenossen zu besprechen. Die List funktionierte!

Alya und Seramel waren in sicherer Distanz gefolgt, um die Lage von Osten her im Auge zu behalten. Ein wenig sp?ter folgte auch Rayides. Sie beobachteten nicht nur, wie RaoFoGir in seiner Verwandlungsgestalt im Laufe der Zeit zum Draydalpriester und Anf?hrer Xanaxes gef?hrt wurde, sondern sie hatten auch Gelegenheit die Ausgrabungsst?tte von Ferne in Augenschein zu nehmen.

Seramel fiel auf, dass es sich um Ruinen handelte, von denen man oberirdisch kaum mehr als ein paar verwitterte Steine h?tte bemerken k?nnen. Die Arbeiten der Sklaven der Draydal hatten in den letzten zwei Wochen den Eingang einer imposanten Anlage freigelegt. Als unser Ashariel den verschrobenen Eremiten Rayides hinzuzog, deutete dieser die ?berreste und Symbolik. Man habe m?glicherweise eine Palastanlage mit Bezug zum Goldenen Gott vor sich. Es k?nnte sein, dass sie tausende Jahre versch?ttet war. Wohlm?glich aus der ersten Lebensphase von Isphirmene vor dreitausend Jahren.

Im Lager sorgte derweil die von RaoFoGir ?berbrachte Nachricht von einem imperialen Sp?hschiff f?r Unruhe. Eines der archanomagischen Ballista-Gesch?tze wurde mobilisiert, wie wir es geplant hatten. Leider wandte sich der Feind nicht sofort nach Norden, wie beabsichtigt, sondern sandte auch in andere Richtungen Beobachter aus. Vier Soldaten der Draydal liefen an Alya vorbei und gelangten im Osten des Lagers in die N?he des Landeplatzes der Drachenschwinge. Die Kapit?nin ersp?hte sie zum Gl?ck mit dem Fernrohr, denn eine Meldung von Alya war ausgeblieben. Um das Risiko einer Entdeckung mit anschlie?ender Meldung auszuschlie?en, lie? Arelades Myrmidonen ausschw?rmen. Die feindlichen Soldaten wurden umringt und bis auf einen Gefangenen niedergemacht. Allerdings gelang es ihnen in ein Signalhorn zu blasen. War der Klang ?hnlich wie jener beim Kampf im Tempel des Sch?delgottes in Xithros?

Die Myrmidonen verwischten auf Weisung von Arelades rasch ihre Spuren. Der Gefangene und die Toten wurden auf die Drachenschwinge gebracht und das Schiff hob z?gig ab. Seramel, Rayides und Alya wurden von Aliadana informiert, dass man sich im S?den des Feindeslagers wiedertreffen werde. Dort sammelte das Luftschiff die unsrigen auf und startete erneut, um nach Westen zu fliegen. Kurz bevor es sich in Bewegung setzte, lie? Arelades Kerostes das eroberte Signalhorn der Feinde blasen. Er erhoffte sich eine weitere Ablenkung. Unbehelligt gelangte die Drachenschwinge ?ber den Westen des Lagers in den Norden, w?hrend die Nacht hereinbrach.

RaoFoGir konnte in dieser Situation niemand im Auge behalten. Er war auf sich allein gestellt. Eine Hetzratte des Feindes, die ihn schon am Nachmittag argw?hnisch beschnuppert hatte und erst abgelassen hatte, als er in das Zelt des Anf?hrers gebracht worden war, begann ihn in der Nacht zu bedr?ngen, als er das Lager heimlich verlassen wollte. Seine Mission war bis dahin gut gelaufen. Er hatte seine fingierte Meldung trotz der Sprachbarriere glaubhaft vermitteln k?nnen. Er hatte die allt?gliche Folterung des Vinshina-Luftpiraten Ter Nelsaru belauschen k?nnen und erfahren, dass dieser dem Priester des Sch?delgottes die Wahrheit ?ber Arsinoas Verwandlung erz?hlt hatte, aber damit auf Unglauben gesto?en war. Er hatte sich umsehen k?nnen und feststellen k?nnen, dass es vier Kastenwagen mit Ghulen im Lager gab. Er war am Schatzzelt vorbeigeschlichen, in dem mutma?lich das gesuchte Optrilith lag. Er hatte beobachtet wie der Priester-Anf?hrer und der milit?rische Kommandant Bra-Hek wiederholt aneinandergerieten, nachdem das Lager in den Alarmzustand ?bergegangen war.

Aber in dieser Nacht wurde seine Lage wegen besagter Hetzratte brenzlig.


http://bawarner.deviantart.com/art/mutant-zombie-rat-204572010
« Letzte Änderung: 12.06.2018, 17:33:38 von Fil »

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VI Feuer & Blut 2
« Antwort #13 am: 12.06.2018, 17:33:55 »

http://www.deviantart.com/art/The-Legionary-205920744

Unser Ziel war die Ann?hrung einer arcanomechanischen Ballista der Draydal nebst ihrer Begleitmannschaft zu erreichen, um diese starke Waffe zu erbeuten. Damit nicht zu viele gegnerische Soldaten kamen, hatten wir selbst dem Feind eine fingierte Nachricht der Sichtung des Luftschiffes ?berbracht und die Gr??e deutlich heruntergespielt. Die Unruhe im Feindeslager durch m?gliche Bedrohungen von Xarxaron aus und die Priorit?t der Draydal die Ausgrabungsst?tte zu sichern, w?rde helfen.
Freilich konnten Anf?hrer und Kommandant der Gegner davon ausgehen, dass ein kleines Luftschiff mittlerweile ?berall sein konnte. Wie also den Feind nach Norden locken?

Die bereits get?teten Gruppen des Gegners lagen auf diesem Weg und zogen Aasfresser an. V?gel, die weithin zu sehen waren. Wir entz?ndeten zudem ein Feuer mit guter Rauchentwicklung in der N?he, Alya w?rde dar?berhinaus als vorgeschobene Sp?herin erneut die Nebenrolle als K?der zufallen. Und letztlich w?rde die Drachenschwinge sich nicht vollkommen verstecken, sondern sich in der N?he aufhalten, jederzeit bereit mit dem Wind im R?cken f?r eine Ann?herung, aber doch weit genug entfernt, damit der Gegner ihre Gr??e untersch?tzen w?rde.

In der N?he der toten Feindesgruppe sollten die Myrmidonen auf der Lauer liegen, gesch?tzt gegen direkten Beschuss durch die Gesteinsformation, die dort beim letzten Kampf dem Feind Sichtdeckung gegeben hatte. Sie sollten ihre Flanken mit angespitzten St?cken sichern, so dass der Gegner sich ihnen nur von vorn schnell ann?hern k?nnen w?rde. Wenn es hart auf hart kam und der Gegner die Begleitmannschaft beim Gesch?tz hielt, dann w?rde er sich zumindest entscheiden m?ssen, ob er auf die Myrmidonen zielen w?rde oder auf das Luftschiff. Zielte er auf die Myrmidonen w?rden diese sich in ihrer Deckung verschanzen, zielte er auf das Luftschiff, w?rde dieses auf Distanz bleiben. Die Ballista schien m?chtig, aber schwerf?llig zu sein. Das sollte unser Vorteil sein.  Dennoch w?rde es ein Wagnis sein ihre Bedienmannschaft auszuschalten. Das sollte daher die Aufgabe der Gruppe um Arelades sein. Vielleicht w?rde der Rauch des Feuers helfen k?nnen die Sicht der Gegner einzuschr?nken oder von Rayides karmalen Kr?ften aufgewirbelter Steppenboden.

Tats?chlich kam es nicht am Ort des geplanten Hinterhaltes zum Kampf. Alya, die als Sp?herin in der N?he des feindlichen Lagers unterwegs gewesen war, berichtete das sich auch das zweite Gesch?tz in nord?stlicher Richtung aus dem Lager bewegt hatte. Die Begleitmannschaft bestand aus nur zwanzig Draydal-Soldaten. Angesichts dieser g?nstigen M?glichkeit lie? Arelades seinen Plan f?r den zweiten Hinterhalt fallen und die Drachenschwinge machte sich noch in der Nacht mit Hilfe von Alya und den beiden Ashariel auf die Suche nach der zweiten Archanoballista. Als diese ausgemacht war, landete die Drachenschwinge zwischen ihr und der Strecke zum Lager in sicherer Distanz und setzte die zwischenzeitlich herbeigeholten S?ldner aus Xithros (10, wei?), die Myrmidonen (14, schwarz) und die Gruppe ab. In langgezogener Linie n?herte man sich den Staubfressern. Diese (Anf?hrer, 14 Soldaten, 5 Waffenknechte, lila) lie?en ihr Alarmhorn erklingen und machten sich zur Verteidigung bereit. RaoFoGir in seiner Pardirgestalt tauchte aus der Dunkelheit auf. Er hatte die Hetzratte loswerden k?nnen und war dem Gesch?tz gefolgt. Seramel verhinderte geistesgegenw?rtig, dass die Myrmidonen 'unseren' Pardir niedermachten. Dieser berichtete die Staubfresser h?tten ihr Lager im Laufe der Nacht weitgehend entbl??t und sicherten nurmehr die Ausgrabungsst?tte.

Das gegnerische Gesch?tz konnte nur auf Einzelpersonen schie?en und begann auf dreihundert Schritt zu feuern. Es gab zwar keinen Treffer, aber der Einschlag zeigte die verheerende Macht dieser Waffe. Es gab eine gro?e Explosion mit einem erheblichen Radius von sieben Schritt. Der mit trockenem Gras bewachsene Steppenboden fing Feuer, welches sich in Windrichtung von Westen nach Osten vorzufressen begann. Angesichts der Gefahr, die von dem Gesch?tz ausging entschied Arelades die Drachenschwinge Feuer auf sich ziehen zu lassen und lie? das Luftschiff von Westen her anfliegen.

Rayides versuchte die gro?e B?ffelratte, die das feindliche Gesch?tz gezogen hatte, in blindw?tigen Zorn zu versetzen. Aber er scheiterte an der Pr?senz einer fremden Macht. Die Archanoballista begann die Drachenschwinge unter Feuer zu nehmen und richtete mit mehreren Sch?ssen am Rumpf moderaten Schaden an.

Alya ritt auf ihrem Reitinsekt an die Feindesformation heran und scho? erfolgreich auf die Gegner. Die f?nf Sch?tzen der Staubfresser schossen ihrerseits auf die S?ldner aus Xithros an der ?stlichen Flanke. Der Vormarsch dort wurde zudem vom wandernden Feuer verlangsamt.

Als Freund und Feind sich am Boden n?her kamen, stachelte der Gegner die B?ffelratte an, die nach vorne st?rmte und einen Teil der Myrmidonen auf sich zog. Pfeilsch?sse Alyas steckte sie ohne merkliche Reaktion ein. Die Drachenschwinge traf die Ratte trotz ihrer Gr??e nicht, daf?r erledigte das zweite Schiffsgesch?tz den Anf?hrer der Staubfresser. Seramel und Aliadana griffen die B?ffelratte gemeinsam mit den Myrmidonen an, um diese Gefahr schnell auszuschalten.

Die Drachenschwinge wurde von einem letzten Schuss der Archanoballista in ballistischer Flugbahn auf dem Vorderdeck getroffen.  Die Auswirkungen waren dramatisch. Das rechte Gesch?tz fiel aus, es gab etliche Verletzte. Auch Arelades wurde von der Explosion erfasst, hielt der Druckwelle aber stoisch stand und griff sich mit ru?verschmiertem Gesicht einen Sandeimer um ein Besatzungsmitglied zu l?schen. Nur wenige Augenblicke sp?ter stand er an der Reling und scho? mit seiner Windb?chse in die feindlichen Reihen.



Die westliche Flanke um die S?ldner aus Xithros war dabei durch den Widerstand der Feinde zu zerfallen und die Todesballista machte sich erneut feuerbereit, als die B?ffelratte den furiosen Angriffsfl?gen des Ashariel Seramel erlag. Gerade rechtzeitig kamen unsere S?ldner aus dem Osten, gef?hrt von Kerostes, heran und ?berrannten die Gesch?tzmannschaft. Im letzten Moment versuchte ein Gesch?tzknecht der Draydal die Munition zu entz?nden um eine verheerende Explosion auszul?sen, aber Rayides st?rzte sich auf ihn und Blitze schlugen aus seinen Klingenarmschienen. Auch Aliadana war heran und half die Gesch?tzbesatzung unsch?dlich zu machen.

Derweil wandte sich Seramel den verbliebenen Feinden im Osten zu und der Erste, auf den er sich st?rzte, wurde noch im ersten Angriffsflug von ihm regelrecht zerfetzt. Daraufhin gab es kein Halten mehr. Der Gegner ergab sich oder rannte davon und wurde von den Ashariel niedergemacht.

Die Myrmidonen und ihr Offizier waren nach diesem Kampf schwer angeschlagen. Die B?ffelratte hatte im Kampfverlauf mehrere von ihnen niedergesto?en und einige niedergetrampelt. Arelades entschied daher sie in ihre Garnision im nahegelegenen Xanthos zur?ckkehren zu lassen. Sie erhielten den Kopf der B?ffelratte als Troph?e und nahmen die Gefangenen mit sich.

Die ebenfalls sichtlich angeschlagenen S?ldner aus Xithros quartierten sich auf der Drachenschwinge ein und der Schiffsarzt begann ihre Verletzungen zu behandeln. Die Lafette der Todesballista wurde demontiert und ebenso verladen, wie die zugeh?rige Munition. Zu Arelades gro?er Entt?uschung sah es nicht so aus, als sei die Waffe ohne zeitaufwendige Umbauten am Schiff selbst zu montieren.

Die Drachenschwinge flog nach diesem Gefecht in den Westen um die Wagen mit den Ghulen zu suchen, die laut der Berichte von Alya dorthin aufgebrochen waren. Unterwegs traf die Drachenschwinge auf zwei Sp?her der Pardir, die zur gro?en Verwunderung von Gruppe und Schiffsbesatzung eine improvisierte Parlament?rsflagge schwenkten, als sie das Luftschiff entdeckten.
Seramel und Aliadana flogen hinab, um mit ihnen zu sprechen, nachdem man sich vergewissert hatte, dass der Ort ungeeignet f?r einen Hinterhalt durch den Feind war. Draydal-Priester Xanaxes bat um eine Unterredung. Er ahnte, dass das j?ngst erbeutete Oprilith in seinem Besitz die imperiale Aufmerksamkeit auf ihn gezogen hatte und bot an es herauszugeben, wenn man zu einer Einigung finden w?rde. Andernfalls w?rde er es unauffindbar verbergen.

Arelades schlug vor, vermittelt durch Seramel, an einem offen einsehbaren Ort im S?den f?nf gro?e Feuer zu entz?nden in deren Mitte Draydal-Kommandant Bra-Hek und Pardiranf?hrer Machrai warten sollten. Bewusst schnitt er den Priester als Verhandlungspartner. Ohnehin war die Absicht die Ghulwagen unsch?dlich zu machen und dann im Lager die zweite Todesballista auszuschalten, um an das Optrilith zu kommen. Sollten die Draydal ruhig vergeblich auf Verhandlungen warten. Doch auf ihrem Weiterflug machte die Drachenschwinge die Wagen derart weit im Westen aus, dass die R?ckkehr der Ghule in der anbrechenden Nacht unwahrscheinlich schien und wir sparten uns die wertvolle Explosivmunition der Todesballista, die wir ?ber ihnen hatten abwerfen wollen.
Das Lager fanden wir eilig verlassen vor. Der Feind hatte sich in der Ausgrabungsst?tte selbst verschanzt. Dabei handelte es sich nicht nur um freigelegte Ruinen, sondern es gab mehrere Sch?chte, die in die Tiefe f?hrten und deren Infiltration uns ebenso unm?glich erschien, wie eine erfolgreiche Bombardierung.

Also kamen wir auf das Verhandlungsangebot zur?ck. Die Drachenschwinge flog die hell auflodernden Signalfeuer im S?den an, senkte sich in respektvollem Abstand nieder und die Kapit?nin Carana n?herte sich mit Seramel als Begleiter dem Treffpunkt, wo der Sch?delpriester Xanaxes sie erwartete.


Der Diener des B?sen forderte br?sk die Einstellung s?mtlicher gegen seine Ausgrabung gerichteter Aktivit?ten, die ?bergabe aller erbeuteten Waffen und Gefangenen und den Verzicht auf eine Weitermeldung ?ber seine Unternehmung an Xarxaron und das Imperium. Vor allem aber malte er aus, wie vergebens jede Suche nach dem Optrilith sein werde, wenn wir in Feuer und Blut versinken w?rden. Und ganz nebenbei fragte er auch nach Isphirmene.

Nun f?hrte die Drachenschwinge zu diesem Zeitpunkt nur ?ber zwei Gefangene mit sich. Den Pardir Archtar, der sich letztlich aus kooperativ erwiesen hatte und zudem von den Verwandlungsk?nsten Isquenions wusste und den Draydalsoldaten, den man im Osten des Lagers in Verwahrung genommen hatte und dessen Signalhorn nun in Arelades' Kabine lag.
Mit diesem Soldaten unterhielt sich nun Arelades auf Deck, w?hrend die anderen damit besch?ftigt waren, das Treffen bei den Feuern und die Umgebung im Auge zu behalten. Der Draydal habe nichts von ihm zu bef?rchten, da bereits ein anderer geredet habe. Nun stehe der Optimat aber vor dem Problem, dass wenn er jetzt den Soldaten freilie?e, dass der Draydal-Priester nur sehen werde das er unverletzt sei und als einziger freikomme.
Der Punkt sei; Dem Imperium sei Optrilith von einem Piraten gestohlen worden, der f?r seine Habgier und seinen Irrsinn seit Jahren ber?chtigt sei. Ein Erkundungsschiff habe den T?ter verfolgt und Kundschafter abgesetzt, die aber- und hier beschrieb er den ersten von der Drachenschwinge aufgeriebenen 'Nordtrupp' - angegriffen worden seien.
Daraufhin sei das Schiff, auf dem der Soldat sich jetzt befinde, hinzugezogen worden, weil es in der N?he mit dem Flaggschiff, der Himmelslicht, Grenzsicherungsmissionen nachkomme. Der Anf?hrer des Draydal-Nordtrupps (tats?chlich also jener, der Seramel bezwungen hatte) sei kooperativ gewesen, habe wesentliche Namen genannt, und sei daher freigekommen. Gebe es etwas was den Draydal aus der Zwickm?hle retten k?nne?

Dem Draydal war mulmig geworden, aber er k?nne nur erz?hlen was er wisse. Die Ausgrabungen seien bisher nicht erfolgreich, was alle belaste. Operationen an den Grenzen des Imperiums seien m?glichst unauff?llig durchzuf?hren. Die drohende Auseinandersetzung mit imperialen Truppen habe in den letzten Tagen zu Forderungen Bra-Heks gef?hrt die Ausgrabungen abzubrechen. Xanaxes aber stehe auf dem Standpunkt, dass Pathras Thuram einen Misserfolg nicht akzeptieren werde.

Nach einer Bedenkpause sagte Arelades- Es gebe etwas was dem Draydal m?glicherweise das Leben retten k?nne; Wenn er durch die eigenen Leute unter Druck gesetzt werde seine Freilassung und das Fehlen von Folterspuren zu erkl?ren und die st?ckweise Erz?hlung des obengenannten Verlaufs aus imperialer Sicht nicht entscheidend helfe; Wenn er eingehend durch Xarnaxes befragt werde und in Todesangst sei (keinen Augenblick vorher), so solle der Soldat beschreiben, er sei in der Kabine von Arelades verh?rt worden und ihm sei ein interessantes Bild an der Wand aufgefallen- Arelades zeichnete und erkl?rte gleichzeitig ein Bildnis von Aecurian mit der Maske von Isphirmenes Bruder ohne auf irgendwelche Hintergr?nde dazu einzugehen.

Als die Kapit?nin von der Unterhandlung zur?ckkehrte und berichtete der Sch?delpriester beharre auf seiner Forderung nach allen Waffen und s?mtlichen Gefangenen, zog Arelades in Erw?gung die zweite Todesballista durch Seramel mittels der Explosivgeschosse zerst?ren zu lassen, entschied sich dann aber damit zun?chst nur zu drohen. Er erkl?rte der Gruppe seinen Plan; Der Priester habe nur die Ausgrabungsst?tte. Das Optrilith ist bei seinem gegenw?rtigen Auftrag f?r ihn wertlos. All seine Aktivit?ten mit einem Gro?aufgebot und seine Missionserf?llung hingen an der Ausgrabungsst?tte. K?me man ihm zu willf?hrig entgegen, so k?nnte er darin k?nnte Schw?che sehen. Wichtig sei nicht das die Drachenschwinge angeschlagen und kaum in der Lage sei sich auf einen langen Kampf mit einem zahlenm??ig deutlich ?berlegenen Gegner einzulassen. Wichtig sei was der Gegner glaube. Er sollte sehen, dass 'die Imperialen' das Optrilith nicht so dringend brauchen w?rden, wie er sein Ausgrabungsziel. Wenn die Tharamnos das Optrilith nehmen w?rden, dann nicht weil es oberste Priorit?t habe, sondern weil es bequemer ist als weiteres zu f?rdern.

Er selbst begab sich in Begleitung von Rayides in den Kreis der Feuer, nachdem er Seramel mit zweien der Explosivgeschosse einen Position hoch im d?steren Nachthimmel ?ber der zweiten Todesballista hatte einnehmen lassen, und sprach:

"Ihr h?ngt einem Irrglauben an, Sch?delpriester. Ihr glaubt wir w?rden das Optrilith dringend brauchen. Zweifellos w?nscht das Imperium seinen Besitz zur?ck zu erhalten und wir w?rden uns weitere Auseinandersetzungen sparen, wenn es nach Xarxaron gebracht wird.
Wir haben Interesse an einem ?bereinkommen, aber es gibt auch einflu?reiche Optimaten, die eure Ann?hrung als t?dliche Bedrohung beschreiben und euch als Feinde im Staub liegen sehen wollen. Wenn wir mit dem Oprilith zur?ckkehren, dann ist das unser Verdienst und wir sparen uns weitere Todesf?lle. Wenn wir erst die Himmelslicht hinzuziehen m?ssen, dann wird der Stratege gegen?ber der Hohen Magokratin beanspruchen die Lage erfasst und gekl?rt zu haben. Mit weniger als der Ausl?schung eurer Kr?fte wird er sich nicht zufriedengeben. Und was euch angeht; Was wird euer Meister sagen, wenn ihr hier nicht nur Soldaten, sondern auch eure m?chtigen Katapulte verliert und als Ergebnis eurer Aktivit?ten nur eine Handvoll Sand vorweisen k?nnt, weil ihr von eurem Ziel abgewichen seid um gestohlenes Optrilith aus dem Imperium in euren Besitz zu bringen und die Verfolgung des Diebes durch ein Aufkl?rungsschiff behindert habt?
Eure Aktivit?ten zu unterbinden wird uns mehr Anstrengung kosten, aber auch mehr Anerkennung bei Aecurian einbringen. Die Hohe Magokratin wird ebenfalls nicht dar?ber erfreut sein, was ihr hier betreibt. Das Optrilith ist von gro?em Wert, wird aber ersetzt werden. Es ist eure Wahl, ob wir gemeinsam den graden oder den steinigen Weg gehen. Nehmt was wir euch anbieten k?nnen und ?bergebt uns die gestohlene Ware oder wir m?ssen unsere Aktivit?ten hier ausweiten und uns dauerhaft miteinander auseinandersetzen.

Wir sind von der Ernsthaftigkeit eurer Bem?hungen hinreichend ?berzeugt. Wenn ihr m?chtet werden wir euch von unserer Ernsthaftigkeit eine Kostprobe geben."


Arelades schl?pfte in die Rolle des gelangweilten, nicht am Kampf interessierten Optimaten, der allerdings gef?hrlich werden konnte, wenn er erbost war und r?stete sich nebenbei am offenen Feuer ein in blo?er Hand gehaltenes Perlhuhn. Wenn der Priester sprach, ba? der feiste Optimat ins zarte Fleisch des Tieres, bis ihm das Fett das breite Kinn hinablief. Allein, es blieb dabei- S?mtliche Waffen und Gefangenen gegen das Optrilith. Es war sp?t in der Nacht, und Arelades war versucht den Kampf wieder aufzunehmen, als er dann doch dem Gedanken nachgab, dass das Oprilith tief unter der Ausgrabungsst?tte versch?ttet werden k?nnte, wenn beide Seiten sich weiter zusetzen w?rden.

Es kostet einen Tag den Myrmidonentrupp zu erreichen und die Gefangenen von dort zu holen. Und bis zur vollendeten ?bergabe spielte Arelades mit dem Gedanken, die Explosivmunition am offenen Feuer neben dem Priester detonieren zu lassen, aber schlie?lich hatte der Sch?delpriester seine Gesch?tzlafette und seine Leute wieder und Arelades lie? sich von Isquenion versichern, dass das Oprilith vollst?ndig ?bergeben worden war.


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VII T?rme der Einsamkeit 1
« Antwort #14 am: 12.06.2018, 17:36:13 »
Auf dem Flug der Drachenschwinge nach Norden tauchte ein Botenvogel auf, der eine Nachricht von Tarkaron te Partholon an Arelades ?berbrachte. Wie das Tier das Schiff gefunden hatte blieb eine offene Frage. Vielleicht war Magie im Spiel, vielleicht war eine Vielzahl ausgesandt worden. Tarkaron berichtete von einem Stimmungsumschwung in Xarxaron. Der Ziehvater von Arelades habe ein bedeutendes Kommando erhalten und man sei bereit Krieg gegen die Draydal in Anthalia zu f?hren.

Zwischenzeitlich wurde RaoFoGir wieder in seine eigentliche Gestalt zur?ckverwandelt. Den Wechsel von der Pardirgestalt Archtars in seinen eigenen K?rper empfand der Amaunir sichtlich als Erl?sung. Lange betrachtete er sein Spiegelbild auf der Wasseroberfl?che eines Vorratsfasses, bis Arelades es bemerkte und ihn zu einem Spiegel f?hrte, damit er sich ausgiebig ?berzeugen konnte, dass kein Makel geblieben war.

Die Drachenschwinge flog auf Arelades Weisung einige Meilen vom Grenzverlauf entfernt ?ber anthalisches Gebiet. Es galt einem m?glichen Kontakt mit der Himmelslicht zu entgehen, die aber nicht in die Steppe fliegen sollte, wenn Isphirmenes Weisung einer strikten Vermeidung von Aktivit?ten in Anthalia f?r sie Geltung haben sollte. Dennoch sichtete Seramel bei einem seiner regelm??igen Kundschaftsfl?ge das gr??ere Schiff in beunruhigender N?he. Be?ngstigend war jedoch, dass es nicht nur allein nach der Drachenschwinge Ausschau hielt, sondern ein gewaltiges imperiales Kriegsschiff als Begleiter hatte.

Die Kapit?nin der Drachenschwinge, Charana, identifizierte diese Sichtung als Invictus. Ein Gro?kampfschiff, dessen Vollendung durch die vormalige Magokratin Arsinoa aus Kostengr?nden eingestellt worden war. Arelades vermutete Isphirmene selbst an Bord. Die T?tung ihrer Vorg?ngerin Arsinoa und der Kontakt mit Arelades war offenbar eine Sache, auf die sie das ganze Gewicht des Horasiats verlagert hatte, w?hrend die vordringenden Draydal wenig Beachtung fanden. Ausweichman?ver au?erhalb der Sichtreichweite der Himmelslicht schienen deren Ann?hrung nur unwesentlich zu verz?gern. Arelades ging aufgebracht mit RaoFoGir alle Stellen ab, an denen Aecurian gestanden hatte, als er die Drachenschwinge vor einer Weile besichtigt hatte. Da begann der Amaunir den Botenvogel argw?hnisch zu beschn?ffeln. Rayides trat hinzu und wies auf einen Ring am Bein des Tieres.


http://mrbee30.deviantart.com/art/Ring-of-CorruptioN-213381574

Arelades zog es aus seinem K?fig, wo es sich eigentlich h?tte erholen sollen und brach ihm kurzerhand das Genick. Dann dr?ckte er das tote Ding Seramel in die Hand und lie? diesen statt der Drachenschwinge das Ziel f?r die Himmelslicht spielen. Arelades selbst lie? sich nach l?ngerer Beratung direkt in der Steppe absetzen. Er w?rde die Himmelslicht und Aecurian dort erwarten, w?hrend das Luftschiff der Gruppe einer drohenden Wiederinbesitznahme durch Isphirmene entgehen sollte und im Osten die Invictus umfliegen sollte, w?hrend Seramel hier im Westen die Himmelslicht ablenkte. Es war zwar wichtig Arsinoa zur?ckzuverwandeln, aber vielleicht gab es noch eine M?glichkeit Isphirmene gegen die Draydal auszuspielen. Zur Not hoffe er sein Leben zu retten, indem er die ?bersendung des Kodex der Tharamnos, in dem ihre Herkunft offengelegt werde, an den Sternenpfeiler f?r den Fall anzudrohen, dass man ihn nicht wieder freisetze oder er nach dem Treffen mit Isphirmene ver?ndert wirke.

Arelades empfing Aecurian mitten in der Steppe, wo er auf einem Polsterstuhl sa? und bei Eintreffen des Feldherren den Botenvogel verspeiste. Aecurian war nicht nur ?berrascht, er war grunds?tzlich aufgew?hlt. Auf der Himmelslicht sprachen die beiden miteinander ?ber die Lage und Isphirmene. Aecurian trug die Entscheidungen seiner Herrin nicht mehr mit Fassung und ihm fehlten die Insignien des Oberkommandierenden. Tarkaron te Partholon habe nun diese Rolle und es sei nicht mehr zu ignorieren, dass f?r die Magokratin die Verteidigung Xarxarons keine Priorit?t habe.
Arelades beharrte darauf dennoch mit Isphirmene sprechen zu wollen, man werde schon darauf kommen welche Verantwortung sie gegen?ber dem Sternenpfeiler habe, aber Aecurian dr?ckte Zweifel aus, dass es zu einem solchen Treffen ?berhaupt k?me. Seramel brachte den beiden in diesem Moment Nachricht, dass die Invictus sich ann?hre und gefechtsbereit gemacht werde. Arelades schwankte lange zwischen der Aussicht im Hier und Jetzt von seinem ehemaligen Ziehvater in den Boden gestampft zu werden und seinem Drang die Verschwendung von kostbaren imperialen Ressourcen bei einem m?glichen B?rgerkrieg innerhalb Xarxarons zu vermeiden. Aecurian stand der Schwei? auf der Stirn, aber er schwor Tarkaron abzulenken und sich f?r den Sternenpfeiler und das alte Xarxaron, dem er einst die Treue gelobt hatte, mit Schiff und Mannschaft notfalls zu opfern. Und Arelades wurde wiederstrebend von Seramel zum Transportkorb gezogen. In kontrolliertem Fall, nur verlangsamt durch die gezielten Fl?gelschl?ge des Ashariel ging es in halsbrecherischem Tempo dem Boden entgegen, w?hrend die Himmelslicht sich auf Ausweichman?ver gegen?ber der Invictus vorbereitete. Der Optimat verkroch sich am Boden, w?hrend Seramel Kunde zur Drachenschwinge brachte. Die Himmelslicht und die Invictus verschwanden in der folgenden Zeit ohne das die Invictus Arelades gesichtet hatte.



Doch Arelades war, auch noch nach Tagen, als er bereits wieder an Bord der Drachenschwinge war und man am Rande eines Leonirlagers bei den T?rmen der Einsamkeit landete, noch fassungslos ob der Wendung der Ereignisse. W?re er nicht geflohen, so l?ge er wohlm?glich zerschmettert und verscharrt in der Steppe Anthalias ohne ?berhaupt angeh?rt worden zu sein. Vielleicht h?tte Isphirmene auch einer Erpressung getrotzt, wenn sie sich ohnehin vom Imperium l?sen wolle, gab Rayides noch zu bedenken. Aber wie auch immer die Lage genau war und was davon zum gegenw?rtigen Zeitpunkt ?berhaupt als belegtes Wissen gelten konnte; Arelades litt schwer an seiner Schuld, Isphirmene in ihre Stellung gebracht zu haben und den m?glichen Folgen f?r die Herrschaft des Imperiums.

Dennoch galt es Verhandlungen mit den Leonir aufzunehmen und dabei ihre heiligen St?tten zu achten. Tarsharra, die Schamanin aus der anthalischen Steppe, hie? die imperialen Ank?mmlinge mit freundlicher Vorsicht willkommen. Der Sch?del des Vaterm?rders Marrhadasch sei bereits ?bergeben worden. Zur Besiegelung des Abkommens mit den Leonirst?mmen aus der Khamuri-Savanne sei allerdings ein Festmal mit dem rituellen Verspeisen eines Blutb?ffel-Ochsenherzes n?tig, lie? sie die Gruppe wissen. Man befinde sich am Ort des Wandels, wo die M?chte von Luft, Erde und Tod vorherrschten. Vielleicht auch die des Neubeginns mutma?te Arelades, der ihren Ausf?hrungen und der dazugeh?rigen Symbolik schlechter folgen konnte, als der Amaunir RaoFoGir. Eine einzelne Simiaschwalbe unter zahllosen Exemplaren ausfindig zu machen sei unm?glich, sagte die Schamanin. Sie werde jedoch die Toten um Rat bitten.
Der von Xanaxes nach Norden gesandte Draydal, der Seramel bezwungen hatte, sei m?glicherweise vor Ort um Untaten vorzubreiten, warnte Arelades Tarsharra. Da er von Alya einen Eid auf Luft und Erde gefordert habe, sei er vielleicht kein gew?hnlicher Dradayl, sondern jemand mit Wissen ?ber Steppenv?lker oder sogar Wurzeln in einer solchen Kultur. Orte von Bedeutung k?nnten mit t?ckischer List angriffen werden. Die Leonir w?rden nach ihm Ausschau halten und ihre Wachsamkeit erh?hen, erwiderte die Schamanin.


https://www.pexels.com/photo/brown-rock-under-white-sky-164226/

Isquenion vollendete mit dem Oprilith und den vom Piratenluftschiff geborgenen Ger?tschaften die Quoranbrille. Dieses magische Artefakt erm?glicht es Verwandlungsmagie aufzusp?ren. Shaonorr vom Rudel der Roten Sonne f?hrte die Gruppe durch das von den Hinterlassenschaften verschiedener Zivilisationen ?berzogene Gel?nde. Spuren alter menschlicher Kulturen gab es. Es waren allerdings weder Ruinen, noch Grabmale mit erkennbarem Bezug zum gefallenen Haus Chrysotheos, noch zum Goldenen G?tzen oder dem Sch?delgott zu finden.
Zentrales Heiligtum der Leonir ist ein Ort mit sechs gewaltigen steinernen S?ulen, die eine Verbindung zu Luft, Erz, Tod, Wandlung, Freiheit und den Tiergeistern repr?sentieren. Sie sind durch geflochtene Seile aus Haut, Fell und Haar verbunden.  Sie sind mit Knochen, Federn und anderen Troph?en geschm?ckt. RaoFoGir verbrachte eine Nacht dort, kam aber ohne tiefere Erkenntnis zur?ck. Daraufhin lie? sich Rayides dort nieder.

In Vorbereitung des B?ndnisses mit den St?mmen aus der Khamuri-Savanne erwarb Arelades einen Blutb?ffel, den er f?r ein Festmal der Mannschaft schlachten lie? und widmete sich der besonderen Delikatesse- Dem gewaltigen, rohen Herz des Tieres. Aber selbst jener beleibte Mann, der mit gro?em Genu? alles verspeiste, was der menschliche Magen vertr?gt, kam hier an seine Grenzen. RaoFoGir sah sich dagegen eher in der Lage beachtliche blutige St?cke zu verzehren. Aber auch f?r ihn w?rde es eine Herausforderung sein, mit den Leonir auf Augenh?he zu bleiben, wenn die traditionelle Geste erforderlich werden w?rde.

Die Anzeichen der Pr?senz von Invictus und von Isphirmenes Wirken verdichteten sich. Die Schamanin Tarsharra beschrieb der Wandelstern Bel-Shuga f?r Leonal/Aggression, Belyabel/der Mond f?r Zauberei/Isphirmene und der Abgrund/Sch?delgott w?rden eine Konstellation eingehen. Xetobal f?r die Freiheit, spiele eine untergeordnete und schwer zu deutende Rolle. Ein Insektopter kl?rte das Gel?nde auf. Arelades sah sich gezwungen, den Leonir-Schamaninnen (Tarsharra, Farrshashana, Mishandrra) zu er?ffnen es gebe Zwist innerhalb der Kr?fte von Xaraxaron und die Invictus k?me aller Wahrscheinlichkeit in der Absicht zu zerst?ren. Zudem habe die von ihm verehrte Prophetin Hekasora vorhergesagt auf den Flug der Schwalbe werde ein Beben folgen und der Himmel werde sich verfinstern. In f?nf Tagen, zeitgleich mit einem gro?en Ritual der Leonir, werde eine kritische Phase eintreten, erwiderte die Schamanin. Sie werde mit den Ahnen sprechen.

W?hrend die Gruppe auf der Suche nach Arsinoa in Schwalbengestalt war, schlo? sich Isquenion ein und begann ein alchimistisches Gebr?u zusammenzur?hren. Aliadana erz?hlte dies Seramel. Daraufhin beobachtete Alya durch eine Ritze seiner Kabine Isquenion und unsere K?chin ?berbrachte ihm eine Mahlzeit. Ein Botenvogel hatte ihn mit einer Nachricht erreicht und nun sei er dabei eine S?ure anzur?hren, schlossen wir aus den Beobachtungen. Es bestehe die Gefahr, dass er dabei sei die Drachenschwinge zu sabotieren. Arelades hie? Alya eine Schwalbe zu fangen und lie? Isquenion wissen man h?tte ein Tier mit Verwandlungsspuren entdeckt. Der Verwandlungsmagier kam daraufhin eilig hinzu und wurde von Arelades solange abgelenkt bis Alya die Botschaft und die S?ure entwendet hatte. Kerostes musste die Zeilen deuten, da Alya mit imperialen Schriftzeichen nichts anfangen konnte.

Da Kerostes nach einem Blick auf die Botschaft nicht vor eindeutigem Verrat warnte, konfrontierte Arelades Isquenion mit der Nachricht auch dieser Botenvogel habe eine magische Markierung getragen. Auch er sei bereits mit einer solchen manipulativen Nachricht bedacht worden, w?hrend zeitgleich das Schiff lokalisiert werde. Der Verwandlungsmagier r?umte daraufhin ein Tarkaron schreibe seine Tochter sei dabei in Isphirmenes Obhut gebracht zu werden. Mithin werde sie eine Geisel stellte Arelades fest. Isphirmene sei illegitime Nachfolgerin Arsinoas und er k?nne das belegen, er?ffnete er dem anderen Optimaten. Rette man gemeinsam Arsinoa werde man einen ganz anderen Stand in Xaraxaron haben und es werde gelingen die Tochter von Isquenion zu befreien, statt auf immer gebunden durch Erpressung zu sein.
Nachdem er zugestimmt hatte, die Lage ?hnlich einzusch?tzen, gestand Isquenion er sei an der Konstruktion der Luftschiffe Xarxarons ma?geblich beteiligt gewesen. Eine Schutzschicht ?berziehe deren Ballons. Die S?ure, die er herstelle, diene dazu diese Schutzschicht zu besch?digen, woraufhin sie konventionell zu zerst?ren seien. Arelades beschuldigte ihn nicht Sabotage an der Drachenschwinge geplant zu haben, sondern entwarf direkt einen Plan-

Isquenions S?ure und die beiden verbliebenen Explosivgeschosse der Todesballista w?rden in den H?nden der Ashariel zum Werkzeug den Einsatz der Invictus vor Ort zu vereiteln. Vorher m?sse man allerdings den oder die Insektopter ausschalten, warnte Seramel. Man werde diesen vielleicht mit dem magischen Ring anlocken k?nnen, den man bei Isquenions Botenvogel gefunden h?tte, entgegnete Arelades. Die Ashariel, Alya mit ihrem Bogen, die Kapit?nin mit Arelades Windb?chse und er selbst seien in der Lage den Piloten auszuschalten, wenn er nah genug k?me.

Gesagt, getan. Die Gruppe legte sich in einer Schlucht in der N?he des Signalringes auf die Lauer. Eine H?hle in der N?he sollte Zuflucht gew?hren, wenn der feindliche Insektokopter den Hinterhalt unbeschadet ?berstehen sollte. Nach einem Tag des Wartens kam es erwartungsgem?? zu einer Ann?hrung des Flugger?ts. Arelades hatte es als "Heuschrecke" indentifiziert und angeraten auf die Pilotenkanzel zu schie?en. So geschah es, als sich die Heuschrecke nach vorn neigte um der Besatzung den Blick in die Schlucht zu erm?glichen. Sowohl Alya als auch die Kapit?nin Charana erzielten Treffer. Die Scheibe gab nach.
Charana versuchte zwischenzeitlich die Windb?chse komplett neu zu laden, statt deren Mechanismus zu nutzen und Arelades bef?rchtete eine Besch?digung der kostbaren Waffe. Dann jedoch setzten sowohl Alya als auch Charana noch einen Treffer, bevor die Heuschrecke abdrehte. In ihrem R?cken war Seramel mit dem drahtverst?rkten Netz aufgestiegen. Als er sah, dass er nicht rechtzeitig in eine gute Position kommen w?rde, lie? er es jedoch fallen und verlie? sich auf seine Wurfspeere. Der zweite Speer verwundete den ungesch?tzten Piloten und die Heuschrecke verlor rasch an H?he, ohne dass ihr Bordsch?tze Seramel anvisieren h?tte k?nnen. Bordsch?tze und Mechanopath ergaben sich am Boden dem Ashariel. Der Pilot konnte schwer verwundet geborgen werden. RaoFoGir verhinderte, dass er verblutete. Die Leonir bargen auf Bitte von Arelades das stark besch?digte Flugger?t und ?bernahmen die Gefangenen f?rs Erste.

Ein m?gliches Verh?r musste warten, denn w?hrend die Heuschrecke im Anflug gewesen war, hatte Arelades mit der Quoranbrille eine magische Spur an einer vorbeiziehenden Simiaschwalbe entdeckt und Aliadana ausgesandt um dem Tier mit der Brille zu folgen. Wie vereinbart, entz?ndete die Ashariel einige Stunden sp?ter ein Signalfeuer, dessen aufsteigender Rauch der Gruppe den Weg zu einem Schwalbennistplatz wies. In der H?he zwischen zwei Steins?ulen hing ein amorphes Gebilde, das wohl einst ein Chrattac-Kokon gewesen sein mochte, wie Alya feststellte. Irgendwie war dieser Bau aus seiner urspr?nglichen Position herausgerissen worden und auf den S?ulen h?ngen geblieben.


http://www.deviantart.com/art/Barn-swallow-608215391