Autor Thema: Corona-Unterhaltungsthread  (Gelesen 2057 mal)

Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #120 am: 19.05.2020, 20:57:50 »
Der Begriff "rechtsextrem" wird hier inflationaer und deplatziert verwendet.

Werdet erwachsen!

Nazir ibn Yussuf

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« Antwort #121 am: 20.05.2020, 08:45:40 »
Nein, wird er nicht. Werd weniger ignorant.
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Was f?r mich bedeutet DSA wurde von Links-Gr?nen bunten Spinnern gekapert (...). Ich sehe das als Kampf um die Seele von DSA, die nun mal Wei?, Europ?ische Pr?gung (...) ist.

Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #122 am: 20.05.2020, 09:07:59 »
Wobei: Ich hatte gesagt, es habe Auswirkungen, wenn der Staat eine Gruppe unter den Schutz der Rechtsordnung stelle.

Und siehe: Das Denken der Leute passt sich an. Es geht sogar sehr weit und generiert hoechste Werturteile, politische Parteilagerzuweisungen usw.

Diesen Beweis nehme ich mal mit einem lachenden Auge zur Kenntnis.


Rahnaya

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« Antwort #123 am: 20.05.2020, 14:43:41 »
Zitat
warum sich im Laufe der Zeit quasi ueberall patriarchale Strukturen durchgesetzt hatten

Arbeitsteilung ? Ackerbau und eigentlich so ziemlich alle k?rperlichen Arbeiten waren eben schwer und damit M?nnersache. Daf?r durfte man als Mann auch fr?her sterben. Denksport war kaum gefragt.
Wer viel und hart arbeitet hat irgendwann die Idee bestimmen zu wollen und nicht auf den Teil zu h?ren der zu Hause bleiben darf. Da gab es zwar auch Arbeit aber die war lange nicht so gef?hrlich.
Wird von Feministinen gerne verschwiegen, das es die M?nner waren die wie die Fliegen hops gingen, die arme/reiche/wiederverheiratete Bauernwitwe ist nicht umsonst in den Erz?hlungen so prominent vertreten.

Erst die moderne Industrie erm?glichte es Frauen ?berhaupt ihre k?rperlichen Defiziete zu ?berwinden bzw. die Herstellungsprozesse brauchten immer weniger Muskelkraft und mehr Hirnschmalz. Im gleichen Ausma? ist auch der Zeitaufwand gesunken was essbares auf denTisch zu bringen. Egal ob in der Produktion was mehr Zeit f?r den Mann brachte oder in der K?che dank der vielen elektrischen Haushaltshelfer der mehr Zeit f?r die Frau brachte.


In den Berufen in denen Muskelkraft oder Dreck und Schmutz ?blich sind, sind Frauen immer noch Mangelware. Da w?re doch mal eine Frauenquote sinnvoll aber die Feministinen wollen nat?rlich nur die Berufe in denen Frau Ingeneur am besten ohne EIgenleistung nur auf Grund von Frau sein Chefin wird.
Ausgenommen die sozialen Berufe die aus der Tradition heraus Frauensache waren und es geblieben sind. M?nner hatten schlicht und einfach keine Zeit sich um Alte und Kranke daheim zu k?mmern, Mann musste dem Essen nachjagen oder daf?r arbeiten.

Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #124 am: 20.05.2020, 14:48:23 »
Es ist kaum 150 Jahre her, dass fuer einen Bauernhof der Tod eines Pferdes schlimmer war als der Tod einer Frau.

Und zwar nach Bemessung der verlorenen Arbeitskraft und in Ruecksicht auf geradezu routinemaessige Kenntnisnahme des Ereignisses.

Nazir ibn Yussuf

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« Antwort #125 am: 20.05.2020, 20:33:01 »
Zitat
warum sich im Laufe der Zeit quasi ueberall patriarchale Strukturen durchgesetzt hatten
Arbeitsteilung ? Ackerbau und eigentlich so ziemlich alle k?rperlichen Arbeiten waren eben schwer und damit M?nnersache. Daf?r durfte man als Mann auch fr?her sterben. Denksport war kaum gefragt.
Wer viel und hart arbeitet hat irgendwann die Idee bestimmen zu wollen und nicht auf den Teil zu h?ren der zu Hause bleiben darf.
Abgesehen davon, dass das Patriarchat wohl aelter ist, als der Ackerbau, ist das natuerlich auch sonst keine tragfaehige Begruendung.

Wer hart arbeitet, moechte bestimmen - also nach deiner Lesart am meisten der Staerkste und Haerteste. So funktionieren Herrschaftsstrukturen aber nicht. Es herrscht nicht - und hat auch historisch betrachtet quasi nie geherrscht - der koerperlich Staerkste. Das kann man schoen an quasi jeder Armee oder Polizei der Welt sehen. Befehle gibt nicht der Staerkste. Natuerlich hat auch nie derjenige geherrscht, der am haertesten und erfolgreichsten sein Feld bestellt hat. :D

Machtstrukturen beruhen auf allen Moeglichen Konstruktionen: Alter, Intellekt, Bildung, Zugehoerigkeit zu einer bestimmten Gruppe der Bevoelkerung, ... Nur sind bei all diesen Dingen Frauen den Maennern ebenbuertig. Frauen koennen alt werden, klug und gebildet sein und in eine Priesterkaste oder ein Kaiserhaus hineingeboren werden. Die Frage ist, warum sie nie an der Spitze standen. Mangelnde Muskelkraft ist jedenfalls nicht der Grund, da sind sich Caesar, Papst Leo XIII. und Kaiser Karl V. einig.
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Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #126 am: 20.05.2020, 21:08:24 »
Wenn es einer Logik der Besitzstaende folgte - und das ist bei Ackerbau vorzueglich der Fall -, dann muesste es auf ein Matriarchat hinauslaufen.

Bei der Frau ist naemlich immer eindeutig und klar, von wem der Erbfolger abstammt.

Also laeuft es schon darauf hinaus ...
1) ... wer wen leichter vermoebeln kann ... und ...
2) ... wer nach Hirschkuhart auf Moschusgeruch anspringt und si veranlagt ist, einem Bock zu folgen.
3) ... durch die Mutterschaft gebunden ist .. usw.


Das mit der Veranlagung war auch die Reserve, unter der ich den Materialismus nicht als blankoscheckartig einzigen Ursprung der Moral (s.o.) gelten lassen mochte.
« Letzte Änderung: 20.05.2020, 21:32:12 von Fido Tatzelt?ter »

Rahnaya

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« Antwort #127 am: 21.05.2020, 01:11:43 »
Zitat
Wer hart arbeitet, moechte bestimmen - also nach deiner Lesart am meisten der Staerkste und Haerteste. So funktionieren Herrschaftsstrukturen aber nicht. Es herrscht nicht - und hat auch historisch betrachtet quasi nie geherrscht - der koerperlich Staerkste. Das kann man schoen an quasi jeder Armee oder Polizei der Welt sehen. Befehle gibt nicht der Staerkste. Natuerlich hat auch nie derjenige geherrscht, der am haertesten und erfolgreichsten sein Feld bestellt hat.

Da bist du drei Stufen zu weit gesprungen. Der h?rteste und st?rkste oder auch mal der verschlagendste war Stammesanf?hrer. Nach und nach haben sich die Menschen zu immer gr??eren Einheiten zusammen geschlossen und da hatte auch immer der st?rkste Stamm das sagen, irgendwann war es nicht mehr wichtig der St?rkste zu sein sondern die M?chtigsten und St?rksten als Freunde/Verwandte zu haben. Erst danach hat sich die Struktur etabliert, die es auch ab und zu Frauen erlaubt K?nigin zu werden, weil ihr die M?chtigsten loyal zur Seite standen.



Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #128 am: 21.05.2020, 09:14:47 »
Polybios sieht es aehnlich wie Rahnaya; Historien, VI, 5, 9: Der Staerkste fuehrt die Urhorde, die sich aufgrund der Schwaeche der Individuen zusammengefunden hat. Es setzt eine bereits vorhandene Menschheit voraus, indem bspw. eine Naturkatastrophe von einem vorausgegangenen Zeitalter abgeschnitten habe.

Aber natuerlich ist es bei ihm nur Lehrstueck fuer den Anbeginn des Kreislaufs der Verfassungen. Die Doofen muessen allerdings immer bei Adam und Eva anfangen.

Ich wuerde aber im ersten Schritt anfuegen, dass der erste Staat die Fortpflanzungsgemeinschaft einer Sippe ist. Die erste Staatsform ist ein Clanchefk?nigtum. In der Ueberhoehung und mit einem gewissen Alter entwickelt es einen Standpunkt der Gebluetsheiligkeit und einer auf einen Stammesgott zurueckgeschriebenen Blutlinie.

Interessant wird es nach dem ersten Putsch, sofern der Staat eine gewisse Groesse ?berschritten hat.
« Letzte Änderung: 21.05.2020, 11:48:50 von Fido Tatzelt?ter »

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« Antwort #129 am: 21.05.2020, 14:26:36 »
Zitat
Ich finde auch die Frage spannend, warum sich im Laufe der Zeit quasi ueberall patriarchale Strukturen durchgesetzt hatten. Eine vernuenftige Erklaerung dafuer gibt es mWn bislang nicht

Erste Ackerbaugesellschaften waren durchaus Matriarchate. Fuer mich liegt nahe, dass Maenner sich vielerorts durch deutlich hoehere Bereitschaft und koerperliche Eignung zu Gewalt letztlich in Fuehrung gebracht haben. Dazu scheint auch eine Art instinktives Rudelverhalten zu gehoeren. Maenner verbeissen sich zwar oft ineinander, aber viele folgen auch gern vermeintlich durchsetzungsstarken anderen Maennern. Sogar in Demokratien. Rechtsnationalisten werden ueberwiegend nicht von Frauen an die Macht gewaehlt.
« Letzte Änderung: 21.05.2020, 14:33:58 von Fil »

Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #130 am: 21.05.2020, 15:00:12 »
Das sagst Du als Mann.

Das uebersieht, wie die Frauen sich uebereinander beklagen. Stichwort: zerfleischender Zickenkrieg. Dann sagt eine prompt, sie wolle nur mit Maennern zusammenarbeiten. Da mache jeder schoen auf der Sachebene seinen Job, und auch der Zeitverlust durch irgendwelches Prinzesschenhofzeremoniell halte sich in Grenzen.

Gibt es hier eine Frau, die das bestaetigen kann?
« Letzte Änderung: 21.05.2020, 15:02:39 von Fido Tatzelt?ter »

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« Antwort #131 am: 21.05.2020, 16:15:29 »
Niemand bestreitet, dass Frauen garstig zueinander und gegenueber Maennern sein koennen. Aber die oft wiederholte Klage ist, dass sie sich unzureichend verbuenden.
Vielleicht ist eine koordinierte Zusammenarbeit, wie man sie in Jagd und Krieg nutzt, auch tauglich um sich in einer Gesellschaft durchzusetzen. Es geht nicht um die besseren Ideen, es geht meiner Wahrnehmung nach oft um Planung, Hierarchie und Skrupellosigkeit.
« Letzte Änderung: 21.05.2020, 16:28:33 von Fil »

Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #132 am: 21.05.2020, 16:37:31 »
Ok, stimmt.

Diese Quotenregelungen argumentieren, Frauen neigten weniger zu karrieresprungrelevanten Hordenbildungen.

Also ich finde Frauen als Vorgesetzte auch ganz. Aber eher zwecks Motivation. Wenn man alles zum Kotzen findet, kann man innerlich den Degen ziehen und im Geiste ausrufen: "Fuer die Koenigin!"

Fuer diese chevalereske Empfindensart bietet nur eine Frau einen guten Ansatz.
« Letzte Änderung: 21.05.2020, 16:39:34 von Fido Tatzelt?ter »

Dajin

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« Antwort #133 am: 26.05.2020, 13:38:10 »
Dass die Gr?nde f?r die weite Verbreitung eines Patriarchates in einem Rollenspiel-Forum diskutiert wird, entbert nicht einer gewissen Situationskomik. ;)

Euer eCurse-Mastermind Dannimax ;)
Vinsalter Foren-phex

Fido Tatzelt?ter

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« Antwort #134 am: 28.05.2020, 11:49:17 »
Es gibt nicht ueberall den Brauch, dass ein G11-Absolvent ueber die Gueltigkeit von Inhalten wacht