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Weltanschauungen / Antw:Crowdfunding DSA
« Letzter Beitrag von Dajin am 19.11.2019, 15:02:28 »
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Aber die Darstellung des Rastullah-Glaubens sticht schon deutlich hervor: Der Glaube hat per definitionem Unrecht. Seine Gl?ubigen konnten bislang keine Wunder wirken. Die Anh?nger sind quasi alle radikal bis fanatisch (oder verr?ckt im Falle der Schule von Selem). Sie verbreiten ihren Glauben mit Gewalt (Waldmenschen werden dagegen nur mal von "r?hrigen Traviageweihten" missioniert, der Zw?lfg?tterglaube ist also friedlicher).

Also in den 90ern dachte ich nicht wirklich, dass es sich beim Novadi-Glauben um eine nichtigkeitserkl?rung des Islams handelte. F?r mich war das eher ein "Das, was wir kennen - also Monotheismus - gibts in Aventurien nicht. Ich sah da genau so das Christentum drin. Tats?chlich ist hier ne menge Interpretationsspielraum. 

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Sie transportieren frauenverachtende Klischees (Pferd ist mehr wert, als die Frau).

Historisch aber richtig. Auch Novadis lebten bei DSA im 12ten Jahrhundert.

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Jetzt ist nur die Frage: Von welcher real existierenden, monotheistischen Religion, die sich irdisch aus einem Land mit vielen W?sten heraus ausbreitete, etc. pp., ist der Rastullahkult wohl inspiriert?

Dem Film Laurence von Arabien. Gewann sieben Oscars, u.a. in "Bester Film." Nr. 7 der "Besten Filme Amerikas" herausgegeben von der Movie Academy 2007. So wie in den 80ern und 90ern auch alles andere von Filmen geklaut war. Warum sollte damals auch jemand sagen "wir dissen den Islam und erstellen die Novadis?" Damals - wie ich ja schon erkl?rte - was das kein Zeitthema. und seitdem ist in Sachen novadi ja wirklich was passiert, newa? ;)

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Wenn man schon Waldmenschen haben will, w?re es auch m?glich gewesen, ihnen Raum f?r eine ernsthafte Kultur zu geben. Statt sie als dumme Wilde und reine Opfer wei?er und orientalischer Sklavenj?ger darzustellen.

Ey, Mohas konnten als einzige Hruruzat! Die waren voll geil zu spielen f?r einen 15-j?hrigen. und wieder... schaut man sich den Entwicklungsstatus von karibischen Indianern im 11ten bis 15ten Jahrhundert ansieht... dann ist das schon ein wenig authentisch. Sp?ter haben sie ja Kemi dazu bekommen. und auch die Tocamujac auf ihren Schildkr?ten waren schon ziemlich cool. Und was die hinterw?ldler-St?mme betrifft... wieder war die Vorlage in wirklichkeit die Filmwelt. Seit Filmen wie Indiana Jones 1 oder Quatermain, bzw. auch die Jagt nach dem roten Rubin mit Michael Douglas waren Indigene V?lker modern. Abenteuerfilme waren etwas Zeitgem??es und auch DSA brauchte sowas einfach, um mit der Zeit zu gehen.

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Aber haupts?chlich kritisiere ich, dass das Bild auch 2019 noch durchgezogen wird. Man h?tte ja aus 30+ Jahren lernen k?nnen.

Das sehe ich halt irgendwie gar nicht. sie haben Rastullah eingef?hrt, sie haben Kemi eingef?hrt und nicht wieder eingestampft, Uthuria ist eine ehemalige Hochkultur nach der anderen... In den 80ern h?tte das anders ausgesehen.

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Stattdessen findet man es eine gute Idee, Utulus Boni beim Ausw?rfeln der Penisl?nge zu geben

Das stimmt allerdings, das d?rfte man als schwarze Stunde bezeichnen d?rfen. Wobei solche B?cke nicht Sinnbild f?r das ganze System ist. In den 90ern hatte DSA immerhin urpl?tzlich ein Atomkraftwerk (Auch so eine Zeitzeugen-Geschichte). und wie gesagt - Sylvanas Befreiung.

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Aber im Gro?en und Ganzen leider dennoch entt?uschend.

Und das ist eben subjektive Wahrnehmung. Da hat jeder seine pers?nlichen Geschm?cker. Und DSA ist Mainstream, also dazu da, es der gr??tm?glichen masse an Spielern irgendwie recht zu machen.

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Klar. Das kann aber den Produzenten nicht seinerseits von aller Verantwortung befreien.

Das nicht, aber dem Ma? an Verantwortung, dass sie haben, kommen sie nach. Denn den Stempel "Volksverhetzend" hat noch kein DSA-Produkt auf sich stehen gehabt. Nicht mal ansatzweise.

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Doch. Denn du scheinst tats?chlich der Meinung zu sein, dass rassistische Diskriminierung jedenfalls dann nicht so schlimm ist, wenn es um Nischen und Nebensachen geht, die man nicht unbedingt braucht. Es macht aber keinen Unterschied, ob an Schwarze nicht vermietet wird, an sie kein Smartphone verkauft wird, sie in diesem Restaurant keinen Platz bekommen, sie in diesem Fu?ballverein nichts zu suchen haben oder sie in diesem RPG rassistisch diskriminiert werden. Entscheidend ist, ob und wie schwerwiegend die Diskriminierung ist (ja, insoweit ist eine rassistische Darstellung Schwarzer V?lker in einem RPG weniger schlimm, als die Vorenthaltung von Wohnraum) - egal ist aber, in welchem Kontext es passiert.

Nein, ich bin der Meinung, dass rassistische Diskriminierung und schlechte, klischeebehaftete Recherche deutliche Unterschiede sind. Immerhin siehst du selbst ein, dass es ein unterschied ist, wie schwerwiegend der Grad der Diskriminierung ist. Diese radikale Ansicht von dir gef?llt mir dahingehend auch gar nicht. Denn eben jener Grad der Diskriminierung ben?tigt als Antwort einen gleicherma?en angemessenen Grad der Zurechtweisung. Wenn du glaubst, dass der rassistische Restaurantbesitzer im gleichen Zuge zu Ma?regeln w?re wie der DSA-Autor, der den Phallusscherz brachte, dann macht mir die Ansicht die Sorge. Beim DSA-Redakteur wei? ich, dass ich genervt ?ber den Infantilen Witz mit den Augen rolle, dieser aber keinen Schaden anrichten wird, weil JEDER das so denken wird. Beim Restaurant w?rde ich jedem empfehlen, das Restaurant nie wieder zu besuchen, weil die Form der Ablehnung und Abgrenzung so plakativ und unmoralisch ist, dass sie damit eine viel gr??ere mediale Aufmerksamkeit hat. Weil das Fehlhandeln viel tiefer im Rassisten verankert ist. Weil es bewusster Rassismus w?re. Und nicht nur Schlampigkeit. 

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Sagen wir mal so: T?rken, Syrer und Afghanen gibt es in Deutschland mehr als 2 Millionen (ca. 2,5%). Wie viele davon siehst du denn so auf RPG-Conventions?

ich bin 40, du glaubst doch nicht allen ernstes, dass ich noch auf P&P-Cons gehe ^^ Aber auch da. Wie viele T?rken, Syrer und Afghanen kennst du denn, die stattdessen Rollenspiele spielen, die politisch korrekt sind? Das sind doch genau so wenige. Ist dir mal der Gedanke gekommen, dass es da vielleicht auch kulturelle Unterschiede gibt, die das Rollenspiel als Hobby f?r solche weniger interessant macht? Die ganze Fantasy basiert ja wie schon gesagt haupts?chlich auf Hollywoodfilme, bedient sich weiterhin einer mitteleurop?ischen Mittelalterwelt. Der Wunsch, einen Ritter zu spielen, einen Magier oder einen S?ldner, der mit dem Schwert oder dem Bogen seine Gegner nieder metzelt, ist von der Erz?hlweise f?r ein West/Mitteleurop?isches, wohlst?ndiges Publikum. Wen du in Syrien und Afghanistan 13 bist, kommst du nun mal nicht mittags um 13 Uhr von der Schule und kannst den W?rfel schwingen. Dem Kulturkreis fehlt die komplette Basis, um mit Rollenspiel als Hobby ?berhaupt in Kontakt zu kommen. Dass der Prozentuale Anteil dieses Kulturkreises auf P&P-cons nicht entsprechend vorhanden sind, ist da doch nur logisch.

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Aber das Beispiel ist eben auch dadurch so gut, dass es zeigt: Dir und mir w?re sowas nicht passiert. Das ist eines der Privilegien, die man als Mann hat, ohne sie wirklich zu merken. Denn das Privileg geht ja nicht dahin, dass dir irgendwer was positives gibt. Es geht dahin, dass dir bestimmter Mist nicht passiert. Aber das ist ungleich schwerer zu bemerken... (*)

:D Du musst mehr mit Frauen reden glaube ich. ;) Ich kenne auch viele Frauen, denen das nicht passiert w?re. und hatte auch als Mann mit gen?gend Flachpfeifen zu tun. Immerhin hab ich mich lange Zeit in Fu?ballfan-Foren rum getrieben. ^^


Zitat
Nat?rlich. Du hast durchaus recht, dass man da als Kritik ?bender auch aufpassen muss. Genauso richtig ist aber, dass es Leuten wie Rhanaya nicht darum geht. Der ist aus Prinzip dagegen, weil das alles linksgr?nversiffte Propaganda ist.

Das seh ich tats?chlich auch so. Aber vielleicht ?ndert sich das ja jetzt, wo er wei?, was passive Aggressivit?t ist. ^^


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Weltanschauungen / Antw:Crowdfunding DSA
« Letzter Beitrag von Fido Tatzelt?ter am 19.11.2019, 11:31:04 »
Dem ganzen Diskurs scheint die Unterscheidung zu fehlen, ob die Spielwelt als Utopia aufgesucht oder ob die Spielwelt inszeniert wird.

Ein Held ist ja auch nicht oder zumindest weniger mein Alter Ego als vielmehr eine Art Marionettenfigur. Und die kann auch R?uber Hotzenplotz sein, ohne dass ich Hotzenplotz w?re.
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Gesellschafts- & Computerspiele / Antw:Panzer Ho!
« Letzter Beitrag von Nimmgalf am 19.11.2019, 11:27:34 »
Gestern war mal wider so n Tag zum Abgew?hnen. Hatte ne Win-Rate von <30%, war fast immer nur Low-Tier und meistens im Deppen-Team gelandet. Irgendwann ist man dann genervt und macht dann auch noch selber dumme Fehler, dann macht man am besten aus.

Der einzige Panzer, mit dem es einigerma?en gut lief (einmal eine (1) geholt mit ?ber 5k Schaden kombiniert) war das Object 705, ein schwerer 9er Russe, der sowohl gut austeilen, als auch gut einstecken kann. F?r mich jetzt schon (im Stock-Zustand) einer der besten 9er Heavies. Nur auf Entfernung taugt der nix wegen langer Einzielzeit und ungenauer Kanone. Aber im Nahkampf ist der echt brutal gut und kann auch locker gegen Xer antreten.
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Weltanschauungen / Antw:Crowdfunding DSA
« Letzter Beitrag von Nimmgalf am 19.11.2019, 10:41:26 »
Aber das war halt so...! ist auch nicht so ein dolles Argument, finde ich.
Ja, nat?rlich sind mittelreichische Barone eher wei?. Dass entsprechende Illustrationen Schwarze zeigen sollen, hat aber wieder keiner gefordert.
Andererseits: Halbdrachen als Kaiser sind ok, dunkelh?utige Barone eher nicht. Dabei wohnen die Horasier gef?hlt 30 km von den ersten Waldmenschenst?mmen entfernt. :D Wenn man das bedenkt, gibt es deutlich zu wenig Barone mit Waldmenschenblut im HR und tulamidischer/aranischer Abstammung in Garetien. Bekannt sind mir schonmal keine im Horasreich.

Meine Frau spielt z.B. in unserer Uthuria-Kampagne eine schwarze Utulu-Kriegerin, vereint damit gleich mehrere Minderheiten (Frau, schwarz, Kriegerin) und bedient sich dabei nat?rlich auch typischer Klischees (Sprachprobleme, barbarische Sitten, krude Moralvorstellungen, etc).
Die Klischees hat sie sich aber auch nicht alle ausgedacht, die hat das Setting ja auch vorgegeben. Mohas und Utulus haben n?mlich alle barbarische Sitten - weil es ja Wilde sind. Da sorgt die Beschreibung daf?r, dass die SC in ein - rassistisches! - Muster hineingedr?ngt werden. Das ist nat?rlich nicht schuld der Spieler, die den SC dann der Beschreibung entsprechend spielen.

Nun, in Garetien gibt es das recht einflussreiche Haus Aimar-Gor, welches urspr?nglich aus dem Aranischen stammt. Ihr Blut ist inzwischen jedoch so sehr verw?ssert, dass sich die Mitglieder ?u?erlich kaum noch von "normalen" Garetiern unterscheiden. Aber es gibt sie! Und auch andere kleinere Familien haben tulamidische Einschl?ge, das ist jetzt nicht allzu ungew?hnlich. Mir ist allerdings auch kein Fall bekannt, dass ein Baron seinen Moha-Bastard zum legitimen Nachfolger benannt hat - das w?re vielleicht mal ein interessantes Setting. Kategorisch ausschlie?en w?rde ich das jedenfalls nicht (und w?re wohl noch deutlich wahrscheinlicher, als dass man einen "Wilden" aufgrund seiner Verdienste zum Baron ernennt - wie es zu Zeiten der ersten und zweiten Lehensvergabe noch m?glich war...)

Zum von der Redax vorgegebenen Setting zu den Mohas: hier w?rde ich nicht den Begriff "rassistisch" verwenden, sondern eher "rassentypisch". Ersteres klingt immer gleich so abwertend. Und nirgendwo wird den Spielern verboten einen rassenuntypischen Charakter zu spielen. Es kann doch auch recht interessant sein, den Klischees, denen man aufgrund seiner Rasse und Kultur immer wieder begegnet, auf verbl?ffende Weise zu widersprechen. Man muss es einfach nur wollen.
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Weltanschauungen / Antw:Crowdfunding DSA
« Letzter Beitrag von Fido Tatzelt?ter am 19.11.2019, 08:54:54 »
(Zu diesem Larp-Link)

In der F?rstenspiegelliteratur - die ja in dem Punkt normativ w?re - steht nirgends, dass ein guter F?rst sein Gesinde schl?gt. Eher ist er der Schutzherr und Garant des Friedens.

Religi?sen Fanatikern ist nicht jeder hinterhergerannt. Da ist doch der M?nch, der von vulg?ren Gestalten f?r seine Gl?ubigkeit verh?hnt wird ...

Usw.

(Es zeigt sich schon an den Beispielen, dass ein Theorie-Praxis-Gef?lle ins Spiel kommt)
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Weltanschauungen / Antw:Crowdfunding DSA
« Letzter Beitrag von Nazir ibn Yussuf am 19.11.2019, 08:43:16 »
Warum spielt ihr eigentlich noch DSA wenn es so unglaublich rasisstisch und sonst was ist?
Ist das deine Antwort auf die hier erw?hnte Frage?
Deswegen wirst du hier wiederholt gefragt, was du verlierst durch eine ge?nderte Darstellung.

Warum sollte ich also auf deine Fragen antworten?
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Weltanschauungen / Antw:Crowdfunding DSA
« Letzter Beitrag von Fido Tatzelt?ter am 19.11.2019, 08:37:13 »
Und woher wollen ausgerechnet solche Futzis wissen, wie sich die moderne Moral von der fr?heren unterscheidet?
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Weltanschauungen / Antw:Crowdfunding DSA
« Letzter Beitrag von Dajin am 19.11.2019, 08:21:17 »
Zitat
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passiv agressiv

Was zum Geier ist das ?

Hui! Ist die Frage ernst gemeint? Dann k?nnte das Wissen ne menge Erkl?ren. ^^

Passive Aggressivit?t beschreibt subtiles, unterschwelliges Verhalten in Stress- oder Streitsituationen. Statt w?tend oder fl?chtend reagiert man auf solche Situationen mit zynischen, doppeldeutigen, meist negativen Bemerkungen. Sprich der passiv aggressive sagt etwas, hat dazu aber eine falsche K?rpersprache. Ein klassiker der passiven Aggression ist dieses "Kann ich heute ohne dich in die Kneipe?" "Ja klar... geh nur... lass mich hier zur?ck..."... DANGER. ;)

Hier sind noch so ein paar Beispiele f?r passive Aggressivit?t... beschreibt mich erschreckend gut, wie ich gerade feststelle... ^^  Aber das wusste ich zum Gl?ck auch vorher. https://www.businessinsider.de/10-subtile-anzeichen-dafuer-dass-sich-jemand-passiv-aggressiv-euch-gegenueber-verhaelt-2018-9

Passive Aggressivit?t hat eben auf den Gegen?ber auch die Wirkung, dass das Gespr?ch unzufriedenstellend l?uft, man ist verwirrt und hat probleme, in dem Thema der Person zu trauen. Was dann meist eine intensivierung der Diskussion zur Folge hat. Man versucht weiter den passiv aggressiven von seiner Meinung zu ?berzeugen, obwohl er diese vielleicht l?ngst akzeptiert/verstanden hat. Deswegen ist das passiv aggressive Verhalten f?r Argumente so problematisch. Eine vorgeschlagene L?sung kann noch so gut klingen, wenn man sie nicht glauben kann...
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Weltanschauungen / Antw:Crowdfunding DSA
« Letzter Beitrag von Rahnaya am 19.11.2019, 01:53:19 »
Warum spielt ihr eigentlich noch DSA wenn es so unglaublich rasisstisch und sonst was ist?

Bei den Teilzeithelden war ein sch?ner Bericht, bezieht sich zwar auf LARP ist aber auf RPG anwendbar.

https://www.teilzeithelden.de/2017/12/05/au-revoir-aufklaerung-diskrepanzen-moderner-moral-im-larp/

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Weltanschauungen / Antw:Crowdfunding DSA
« Letzter Beitrag von Nazir ibn Yussuf am 18.11.2019, 22:42:23 »
Beim zweiten Punkt hat man tats?chlich das Problem, dass dies etwas dem Setting zuwider laufen w?rde. Es gab zwar in Almada sogar mal zwei Moha-Barone, die waren aber Relikte des "Halschen Neuadels" (...), daher ist der typische mittelreichische B?rger bzw.  Adlige doch eher ein Wei?er.
Aber das war halt so...! ist auch nicht so ein dolles Argument, finde ich.
Ja, nat?rlich sind mittelreichische Barone eher wei?. Dass entsprechende Illustrationen Schwarze zeigen sollen, hat aber wieder keiner gefordert.
Andererseits: Halbdrachen als Kaiser sind ok, dunkelh?utige Barone eher nicht. Dabei wohnen die Horasier gef?hlt 30 km von den ersten Waldmenschenst?mmen entfernt. :D Wenn man das bedenkt, gibt es deutlich zu wenig Barone mit Waldmenschenblut im HR und tulamidischer/aranischer Abstammung in Garetien. Bekannt sind mir schonmal keine im Horasreich.

Meine Frau spielt z.B. in unserer Uthuria-Kampagne eine schwarze Utulu-Kriegerin, vereint damit gleich mehrere Minderheiten (Frau, schwarz, Kriegerin) und bedient sich dabei nat?rlich auch typischer Klischees (Sprachprobleme, barbarische Sitten, krude Moralvorstellungen, etc).
Die Klischees hat sie sich aber auch nicht alle ausgedacht, die hat das Setting ja auch vorgegeben. Mohas und Utulus haben n?mlich alle barbarische Sitten - weil es ja Wilde sind. Da sorgt die Beschreibung daf?r, dass die SC in ein - rassistisches! - Muster hineingedr?ngt werden. Das ist nat?rlich nicht schuld der Spieler, die den SC dann der Beschreibung entsprechend spielen.
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