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Diskussionsforen => Ferne Lande und vergangene Zeiten => Thema gestartet von: Fil am 12.06.2018, 17:08:44

Titel: Waechter des Imperiums: Inhalte der Forenspielrunde
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:08:44

W?chter des Imperiums ist eine zweiteilige Abenteuer-Kampagne in Myranor von Mh?ire Stritter. Das Soloabenteuer Die Verbotene Kammer stellt den Prolog der Kampagne dar.
Titel: Beteiligte
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:16:09
In diesem Thread werden die beteiligten Charaktere kurz vorgestellt und beschrieben.


Name: Seramel
Rasse:  Ashariel
Kultur: Imperiale Ashariel (st?dtisch)
Profession: Gladiator aus der Arena Thalassica in Balan Mayek

Haare: wei?blond, lang
Augen: hellblau
Fl?gel: silberwei?e Fl?gel mit schwarzen Spitzen

Gr??e: 2,41 Schritt
Gewicht: 70 Stein

Waffen: Kentema (Hauptwaffe), Machira (Seitenwaffe), 2 Fl?gelspeere (Fernkampf)
R?stung: Brustharnisch aus Kerettin

Kleidung: kurze Tunika, Lendenschurz, Gamaschen, G?rtel
Ausr?stung: Tuchbeutel, Geldbeutel, Machira-Schnappscheide, Waffengeh?nge

Seramel ist ein recht typischer Ashariel: schlank, hochgewachsen, streitlustig, und etwas arrogant. Stillstand und langwierige T?tigkeiten sind ihm zuwider, daher ist er oft in Bewegung, meistens in der Luft. Er bemitleidet die "Bodengebundenen", die entweder gar nicht fliegen oder dazu Flugger?te brauchen, um sich in die L?fte zu erheben - etwas, das f?r ihn eine Kleinigkeit darstellt. Wenn er sich einmal einer Aufgabe verschrieben hat, ist er seinen Auftraggebern gegen?ber sehr loyal. Dabei bedeuten ihm Geld und Besitz nur wenig - ihm geht es viel mehr darum, spannende Herausforderungen zu finden und zu meistern, um sich einen gro?en Namen zu machen. Einst war er ein gefeierter Gladiator in der Arena Thalassica von Balan Mayek, doch zwang ihn eine schwere Verletzung am linken Fl?gel dazu, eine l?ngere Zeit auszusetzen. In dieser Zeit nahmen andere seinen Platz als Publikumsliebling ein, und nach seiner Genesung beschloss er lieber ein wenig mehr von der Welt kennen zu lernen, und auch die Urspr?nge seines Volkes zu ergr?nden. Dabei h?rte er von archaisch lebenden Ashariel-Sippen im fernen Westen. So f?hrten ihn seine (Luft-)Wege schlie?lich nach Sidor Valantis, wo die Ereignisse ihren Lauf nehmen sollten...



Name: RaoFoGir
Rasse: Amaunir
Kultur: barbarisch
Profession: BaLoa, Magischer K?mpfer (Z)

Fell: kupferfarben-hellbraun getigert
Augen: golden
Fl?gel: bis jetzt noch keine ;)

Gr??e: 1,72 Schritt
Gewicht: 62 Stein

Waffen: Speer (Hauptwaffe), S?bel (Seitenwaffe),
R?stung: h?chstens eine Brustplatte

Kleidung: Lendenschurz, Talismane, G?rtel
Ausr?stung: u.a. Tuchbeutel, Waffengeh?nge, H?ngematte, Decke, Kr?uter (zum Heilen und Rauchen), Pfeiffe

RaoFoGir erlernte bei verschiedenen BaLoa und Kriegern sein Handwerk. Neben den f?r eine Ausbildung wenig hilfreichen "normalen" Amaunirwesensarten (Spieltrieb, krankhafte Reinlichkeit und Faulheit) kam bei ihm erschwerend eine gro?e Ungeduld und sein J?hzorn hinzu. Zusammen mit seiner gro?en Neugier f?hrte es dazu, dass er sich immer wieder in neue Themen und Fertigkeiten st?rzte, bevor er alte Lektionen abgeschlossen hatte. Das f?hrte dazu, dass er in vielen Bereichen ?ber gute Grundkenntise verf?gt, aber nur wenige wirklich gemeister hat. Geister ergreifen nicht nur von ihm Beszitz, wenn er sie absichtlich ruft, sondern leider auch oftmals ohne seine Einwilligung (Medium). Als ihm die heimatlichen W?lder zu klein wurden schloss er sich nach einer st?rmischen Nacht einer Dajmaunirakrobatin und deren Sippe an. Da diese fixe Idee wenig durchdacht und so die Akrobatenkarriere nur von kurzer Dauer war (es ist auch wenig dienlich wenn man w?hrend einer Vorf?hrung von einem ?belmeinenden Geist heimgesucht wird), strandete er in Valantia, wo er sich noch mehr schlecht als recht und reichlich naiv durch das st?dtische Treiben schl?gt.



Name: Alya T'Uzur
Rasse: Ban Bargui
Kultur: nomadisch
Profession: J?ger
Herkunft: Ban-Bargui, Taleshi der Wandernden Schatten

Hautfarbe: schwarz
Haarfarbe: wei?
Augen: hellgrau
Fl?gel: am Zhirrach  ;)

Gr??e: 1,80 Schritt
Gewicht: 65 Stein
Alter: 24

Waffen: Ban-Bargui Hornbogen (Hauptwaffe), Dreach (Nahkampf), Jagdmesser
R?stung: Ban-Bargui-Panzer und -Helm

Kleidung: bestickte Tunika, Reithosen, Reitstiefel, G?rtel, in St?dten kurzes, farbenfrohes, ?rmelloses Kleid

Aust?stung: u.a. K?cher, Tuchbeutel, Waffengeh?nge, Decke, Ess- und Kochgeschirr, Ban-Bargui-Feldflasche (Insekten-Ei), Zeltplane, Seidenseil (20 Schritt)
Reittier: Zhirrach ("Nu'Sir")

Alya ist eine typische Ban Bargui, hochgewachsen und schlank, und von atemberaubender Sch?nheit (herausragendes Aussehen, CH 14).
Ihrer Taleshi diente sie als J?gerin und Kundschafterin, bis eine Gruppe Fremder aus dem Imperium in der Steppe auftauchte, um einen Kyalach aufgrund einer Wette unter Optimaten einzufangen und nach Valdur Harpalis zu bringen. Nachdem die Fremden sich bewiesen hatten entschied der Kriegsherr der Taleshi, es ihnen zu gestatten einen Kyalach zu b?ndigen, allerdings unter der Bedingung, da? der riesige Tausendf??ler wieder zur?ck kehren m?sse. Deswegen wurde eine Aygon in Begleitung einiger Krieger mitgeschickt, unter denen sich auch Alya befand. Fasziniert von der fremden, neuen Welt beschlo? sie das Angebot eines jungen Optimaten anzunehmen und ihn weiter in den S?den des Imperiums zu begleiten um die Wunder dieser fremden Kultur zu erkunden. W?hrend sie abseits der Zivilisation ganz die abgeh?rtete Steppenbewohnerin ist, bestaunt sie fasziniert die vielf?ltigen Wunder der St?dte (Neugier) und hat deren sch?nen Dinge wie Kleider und Schmuck f?r sich entdeckt (Eitelkeit). F?r die seltsamen Gepflogenheiten der imperialen Herrschaft zeigt sie dabei allerdings kein Verst?ndnis (weltfremd Adelsherrschaft). Auff?llig ist ihr Reittier, ein Zhirrach, eine fast 2 Schritt hohe Raubschrecke, mit der sie oft spricht und die sie sogar zu verstehen scheint. Ebenfalls bemerkenswert sind ihr herausragendes Sehverm?gen und ihr unfehlbarer Orientierungssinn.



"Im Namen von Myr-Aurelian aus dem Haus Aphirdanos, Thearch des Zweiten Imperiums-..."

Name: Arelades Skoleos Pyrchill III. te Partholon, Adeptus Maior
Rasse: Mensch
Kultur: H?fisch Imperial
Profession: Optimatischer Vollzauberer

Haare: Kopf kahl rasiert, grau melierte Augenbrauen
Augen: gr?n

Gr??e: 1,80 Schritt
Gewicht: 184 Stein
Alter: 42

Kleidung
Arelades tr?gt verschiedene Garnituren. Robuste Kleidung in gedeckten T?nen f?r Reisen, aufwendig bestickte Gew?nder aus edlen Stoffen und von raffiniertem Schnitt f?r offizielle Anl?sse oder Vergn?gungen und eine Kombination aus Leder- und Chitinr?stung (f?r das Auge von Kennern gefertigt aus einer Banbarguischen R?stung, aber deutlich modifiziert) f?r Konfrontationen. Verschiedene Rot- & Gr?nt?ne, Schwarz und Dunkelblau dominieren. Die goldene Hornisse auf Schwarz, Zeichen von Harpalis, ziert soldatische Reisekleidung in ?bergr??e und offizielle Roben.

Hintergrund
Arelades Familie hat Wurzeln in Koromanthia. Aufgewachsen ist er im Horasiat Valantia. Ausgebildet wurde er als Kampfmagier in Dorinthapolis.
T?tig vor dem jetzigen Auftrag war er in der Karonischen Republik bei der ?berwachung des Festungsbaus im Protektorat und im Horisat Harpalis. Von dort hat er in wiederholten Expeditionen Kontakte zu verhandlungsbereiten Ban Bargui gekn?pft - und eine ganze Reihe nicht gespr?chbereiter Gegen?ber einge?schert. Arelades' Geschichte beinhaltet aktive 'Kriegsverbrechen' (von unserer moralischen Warte) in der Zeit seiner Stationierung an der Ban Bargui-Grenze. Es ist keine nahtlose Geschichte und er spricht so gut wie nie dar?ber, aber es f?llt auf wie selbstverst?ndlich f?r ihn die T?tung von Kriegsgefangenen und eine Vielzahl von Foltermethoden als Optionen in seinen Planungen sind. Wenn er sich umstimmen l?sst, merkt man das gemischte Gef?hle dahinter stecken. Man kann erahnen, dass zumindest der 'junge Arelades' als Milit?r ein grausamer Mensch gewesen ist und das diese Seite seiner Pers?nlichkeit nach wie vor vorhanden, wenn auch nicht unbedingt vorherrschend ist.

Arelades geh?rt einem der ?u?eren Kreise um die Horas von Harpalis, Virtuaranthis te Partholon, an. Der Optimat Tarkaron te Partholon hatte in fr?heren Jahren nach dem Tod von Arelades Vater eine Mentorenrolle. Unmittelbar vor Spielbeginn residierte Arelades in Anwesen einer Vertrauten der Horas, Ilione "Io" te Partholon, in Valantia. "Io" spielt eine ambivalente Rolle in seinem Leben und unterh?lt ihn finanziell.

Arelades bem?ht sich ?berlegt, ruhig und diplomatisch zu sein wo ein Nutzen dadurch erkennbar ist. Er kann auch hart und bestimmend werden. ?ber l?ngere Zeit in seiner Reisegesellschaft kann man bei ihm die Zeichen m?hsam unterdr?ckten Zornes und der Ungeduld erkennen unterbrochen von Phasen der Erm?dung und Geistesabwesenheit.
Ihm ist gelegentlich anzumerken, dass er im Glauben aufgezogen wurde f?r h?here Aufgaben bestimmt zu sein auch wenn er die F?higkeiten hat derartige Makel seiner Pers?nlichkeit zu ?berspielen. Tats?chlich scheint er durchaus echten Gefallen daran zu finden als Sondergesandter seines Hauses in Krisengebieten seinen Teil zur Stabilisierung der Lage beizutragen. Partholon-Idealismus und die aufrechte Verehrung von Brajan, Shinxir und anderer Oktadeg?tter ist offensichtlich ohne das er dick auftragen w?rde.

Wenn er seine Triopta-Helmmaske (die keinen Gegner zeigt, sondern an die Gesichtsz?ge angelehnt ist, die man einem Begleiter des Heroen Arphalos Philoprotos zuschreibt) absetzt, erkennt man trotz offensichtlicher Eingriffe kosmetischer Magie, dass sein Gesicht schwer verbrannt war. Hautpartien sind glatt "geschmolzen", verzogen und nur durch aufwendige Behandlung wieder einigerma?en gerichtet worden. ?ber die Jahre ist der Mann zudem fett geworden. Seine Ausstrahlung geht demnach auch definitiv nicht auf k?rperliche Vorz?ge zur?ck, obwohl er fr?her mal ein ansehnlicher Mann gewesen sein mag, sondern auf seine beachtliche Pr?senz.

Als aufstrebender Offizier geriet Arelades vor f?nfzehn Jahren mit seinen Soldaten in eine unterlegene Situation gegen?ber den Ban Bargui. Widerspr?chliche Befehle von Horas Virtuaranthis te Partholon und der Myriokratin Durophoria te Kouramnion hatten am Rande der Nepreton-Steppe eine gef?hrliche Situation herbeigef?hrt. Die Ban Bargui brachten Insekten in den Kampf ein. Arelades Begleiteinheit wurde komplett ausgel?scht. Er selbst war umgeben von Feinden als eine au?erordentliche magische Eruption eine gewaltige Feuerlohe freisetzte, die sowohl die Angreifer und ihre Insekten als auch Arelades schwer verbrannte.

Der Myrmidone Kerostes Pyrophylax, dessen Trupp bei dem gescheiterten Feldzug versprengt wurde, konnte den Optimaten schwerverletzt bergen und in einer wagemutigen Tat in Sicherheit bringen. Zun?chst schien kaum ein Lebensfunke in dem zerst?rten K?rper verblieben zu sein, aber "Io" lie? Arelades in Stasis nach Valantia ?berf?hren, wo er k?rperlich durch intensiven Magieeinsatz von Spezialisten wiederhergestellt werden konnte. Dennoch bestand ?ber etwa sechs Oktale das Risiko einer vollst?ndigen Erblindung, eine Schwerh?rigkeit blieb irreversibel und Arelades leidet sporadisch unter Schmerzen und k?rperlichen Aussetzern. Kerostes ist seit dieser Zeit sein st?ndiger Begleiter.

http://www.deviantart.com/art/Kingpin-534516431 (http://www.deviantart.com/art/Kingpin-534516431)

"Keine D?monen. Mein Vater hat sich darauf eingelassen. Schwer zu sagen, ob seine eigene B?sartigkeit heranwuchs oder ob er besessen war. Hat 'nen h?ssliches Ende genommen."



Name: Rayides
Rasse: Bansumiter?

Haut: kreidebleich
Haare: keine/kahl
Augen: dunkelgraue Iris/hellgraue Pupillen
Gr??e: 1,73 Schritt

?ffentlich bekannte H?lfte der Geschichte (https://www.dropbox.com/s/oo81t1zn105enmk/Rayides-Fluff%20Teil%201.pdf?dl=1),
wie sie bereits im anderen Thread verlinkt war.



Name: Kerostes Pyrophylax (W?chter vor/durchs Feuer)
Rasse: Mensch
Kultur: st?dtische Kultur
Profession: Soldat/Myrmidone

Haare: mittelbraun, sehr kurz geschoren
Augen: gr?n

Gr??e: 1,91 Schritt
Gewicht: 99 Stein

Waffen: Kentema (Hauptwaffe), Machira (Seitenwaffe), Myrnex (Handgemenge)
R?stung: Myrmidonenr?stung

Kleidung: schlichte, robuste Tunika, je nach Witterung hjaldingsche Hosen und Rechteckmantel, Caligae
Ausr?stung: Tuchbeutel, Geldbeutel, Machira-Schnappscheide, Waffengeh?nge

Beschreibung:
Der hochgewachsene, breitschultrige ehemalige Myrmidone w?rde mit seinem kantigen Sch?del, kr?ftigen Kinn und der breiten, wohl nicht nur einmal gebrochenen Nase in einer Menschenmenge nicht weiter auffallen, w?ren nicht die Spuren seiner langen Dienstzeit, die Haupt und K?rper gezeichnet haben. Die Haut tr?gt nicht nur die Narben zahlreicher Kampfverletzungen, sondern besonders an Unterarmen und H?nden, aber auch im Gesicht alte Verbrennungen. Trotz dieses f?r zartere Gem?ter nicht leicht zu ertragenden Anblicks verbirgt sich hinter den intensiv gr?nen Augen eine umg?ngliche, bodenst?ndige und bedingungslos loyale Pers?nlichkeit, auf die ein (Kampf)gef?hrte sich nahezu blind verlassen kann. Direktes, praktisches Denken und ein trockener, teils recht derber Soldatenhumor zeichnen Kerostes ebenfalls aus, allerdings bisweilen auch ein m?chtiger Dicksch?del sowie das aufbrausende Wesen vieler Valantier.

Hintergrund:
Kerostes wuchs in feiner Gesellschaft irgendwo in den Insulaeschluchten von Sidor Valantis auf. Die Eltern geh?rten dem Cirkel an, der viele die Kaschemmen, Hinterhof-Wettarenen und Bordelle der Metropole kontrollierte. Dass er ein Hurensohn sei, sagt man Kerostes aber maximal einmal ins Gesicht...
Kaum dass er alt genug war, kehrte Kerostes diesem Leben den R?cken und ging auf der Suche nach Abenteuer, Reichtum und B?rgerrechten zu den Legionen des Horas. Auf einem Feldzug gegen die Ban Bargui in der Nepreton-Steppe erhielt er schon bald zu Gelegenheit, sich zu bew?hren. Die eigene Einheit aufgerieben und versprengt, waren er und seine zwei verbliebenen Mitstreiter just zur richtigen Zeit am unwirtlichen Ort. Ohne zu z?gern wagte sich Kerostes in das von Arelades te Partholon entfachte Flammeninferno, um den schwer verletzten Optimaten zu bergen.
Er sollte reich f?r seine Tat belohnt werden. Man entsprach seinem Wunsch, statt einer Bef?rderung zu den Myriaden versetzt zu werden, und Arelades selbst schenkte ihm eine hervorragend gearbeitete Kentema, die ihm seitdem stets treue Dienste leistete. Fortan f?hrte Kerostes den Beinamen Pyrophylax (W?chter vor Feuer).
Auch nachdem Kerostes nach seiner zweiten Dienstzeit von acht Jahren seinen Abschied von der Armee nahm, blieb Arelades sein F?rderer und versicherte sich ein ums andere Mal seiner F?higkeiten. So stand au?er Frage, dass Kerostes seinen langj?hrigen Weggef?hrten begleiten w?rde, als dieser auf eine Mission in das ferne Xarxaron aufbrach.
Titel: Prolog
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:19:27
Wir schrieben das Jahr 4786 imperialer Zeitrechnung als Adeptus Maior Arelades Skoleos Pyrchill III. te Partholon Kunde aus Harpalis erhielt.
Der Optimat hielt sich zu diesem Zeitpunkt in Sidor Valantis auf.
http://penemenn.deviantart.com/art/Harbor-243253478 (http://penemenn.deviantart.com/art/Harbor-243253478)

Ilione "Io" te Partholon, Vertraute der Horas von Harpalis Virtuaranthis te Partholon, betrat die R?umlichkeiten des feisten Mittvierzigers in ihrem herrschaftlichen Anwesen unangek?ndigt.
Sie hatte sich die Lippen schwarz malen lassen. Sie war zwar acht Jahre j?nger, aber die Anspannung des imperialen Dienstes war nicht spurlos an ihr vorbei gegangen. Das durch infernales Feuer verschmolzene Gesicht des Arelades war mit Salbe eingeschmiert.

Io "?ber ein Jahrzehnt, und Ihr habt noch immer Schmerzen?"
Arelades "'771. F?nfzehn Jahre."
Io "Es missf?llt mir wie Ihr Euch gehen lasst. Plant eine Expedition zum Goldenen See um unter Wasser nach Ruinen Rhesias zu suchen. Wie viele Generationen gelangweilter Optimaten aus Dorinthapolis waren dort wohl unterwegs?"
Arelades "Ich glaube, dass..."
Io "Wenn Ihr es denn wenigstens tun w?rdet, h?tte ich wohl eine schale Art von Vergn?gen Euch besch?ftigt zu sehen. Ihr aber sitzt an meinem Tisch hoch ?ber unserem valantischen Meer, plant an guten Tagen in die dreckige Pf?tze am Fu? der Hauptstadt zu steigen, schlaft aber die meiste Zeit und klagt, wenn das Stimmengewirr aus den Gassen einmal laut wird."
Arelades "Es ist..."
Io "...hervorragendes Wetter und statt mit einem Luftschiff herumzugondeln, werdet Ihr in B?lde den Gr?nen Orismani entlang reisen. Ich habe eine Aufgabe f?r Euch. Ihr habt diese Tr?ume von Feuer und Tod. Dazu passend gibt es Visionen und Zeichen von Ereignissen aus dem S?dwesten."
Arelades "Draydal?"
Io "Das alte ?bel. Als Sondergesandter des Hauses Partholon werdet Ihr Euch einsetzen, dass Xarxaron uns nicht verloren geht. Das Haus Tharamnos redet immerfort vom Ersten Imperium, aber imperialen Zusammenhalt und Treue gegen?ber dem Thearchen findet man in ihren Gedanken selten."
Arelades "Im Senatskrieg..."
Io "Es gibt eine alte Orakelst?tte von Bedeutung im Norden Xarxarons. Ihre genaue Position geht aus den Aufzeichnungen nicht hervor. Sucht diesen Ort auf."
Arelades "Die Draydal sollen begonnen haben ihrem Herrschaftsbereich auszusaugen, als das Erste Imperium den Ghulenwall best?rmte."
Io "Theorien interessieren mich nicht sonderlich, mein Guter. Ich habe andere Aufgaben. Aber die Horas und ich, wir setzen auf Euch in dieser Angelegenheit. Und der Thearch in seiner Allgegenwart gewiss auch. Das Imperium kann nicht auf das Optrilith aus Xarxaron verzichten."
Arelades "Imperiale Vollmachten w?rden..."
Io "Arbeitet mit dem was vorhanden ist, wie immer... Und nun entschuldigt mich, ich bin unz?hlige Meilen durch das Imperium gereist, habe nur kurz Aufenthalt in Valantis und es stehen noch andere Verabredungen an. Ach, und schreibt mir flei?ig Berichte, ja? Wenn ich Zeit finde, werfe ich einen Blick darauf."

Ios Blick schweifte einen Augenblick hinaus ?ber die D?cher der imperialen Metropole auf das blau-t?rkise Binnenmeer, sie sog einen Atemzug lang die Sommerbrise ein.
Io "Statt Euch in dunklen R?umen hinter dicken Samtvorh?ngen zu vergraben solltet ihr auf der Terrasse meditieren, dann lindert sich Eure Bitterkeit."

Als Arelades schwieg sah sie ihm einen Moment lang ernst in die Augen und verlie? schlie?lich den Raum mit einer koketten Drehung. Arelades schaute ihr eine Weile stirnrunzelnd und mit einer Spur Wehmut hinterher, dann wischte er sich mit einem Tuch die s?ndhaft teure Salbe aus dem Gesicht und sprach seinen Leibw?chter an, ohne sich ihm zuzuwenden.

Arelades "Kerostes, wir werden den Gr?nen Orismani entlang reisen. Wir brauchen S?ldner. Keine gro?e Truppe. Handverlesene Spezialisten. Und dieses ?rgerliche Spiel... Diese Alya werden wir wohl auch mitnehmen m?ssen. Die hohen Damen und Herren wollen eine Abhandlung ?ber Feinde des Imperiums, gewiss, aber Verhaltensstudien einer Exotin, w?hrend ich einen Spezialeinsatz ausf?hre?! Ich werde eine Protestnote verfassen, aber es w?re kein Wunder wenn eine Prise B?swilligkeit das Zustandekommen dieser Auftragskonstellation verursacht h?tte.

?berhaupt; Wie soll ich ohne imperiale Vollmachten unter Verschlu? befindliche Hintergrundberichte ?ber Draydal und Tharamnos erhalten? F?r Aufgabenstellungen dieser Kategorie gibt es hochdotierte W?rdentr?ger des Thearchen, die sich allerdings selten aus Dorinthapolis heraus bewegen."

[...]

Inkognito als Kaufmann "Aremides" mit einer skurrilen Maske verkleidet und von auff?lligen Begleitern umgeben reiste Arelades einige Wochen sp?ter auf einem Handelsschiff den Orismani herunter nach Xarxaron. Seine Bedeckung bestand aus seinem treuen Leibw?chter Kerostes, dem zuversichtlichen Ashariel Seramel, dem stillen Amaunir RaoFoGir und der erwartungsvollen Alya T'Uzur.
Eine gewisse Unzufriedenheit nagte eine Weile an Arelades, da Alya bei ihrem Gespr?ch mit dem Kapit?n recht oberfl?chlich geblieben war, w?hrend er ein Sondierungsgespr?ch mit Finessen f?r angebracht gehalten h?tte, aber letztlich vertiefte er sich in seine Pl?ne. Neben Erkundigungen ?ber die Herrschaft der Tharamnos und Lageberichten zu Aktivit?ten der Draydal, schien ihm auch ein tieferer Einblick ins faszinierende Magiefachgebiet der Kraft die Entbehrungen der Reise wert zu sein.
Die inoffizielle Einreise einschlie?lich einer Bestechung der Grenztruppen war ein gro?es Wagnis, aber vielleicht die einzige M?glichkeit einen unverstellten Blick auf die Zust?nde in der abgelegenen Provinz und die Denkweise ihres eigensinnigen Herrschaftshauses zu bekommen.

[...]

Nach der gegl?ckten Einreise nach Xarxaron einschlie?lich von den Grenztruppen gekaufter passender Papiere, die diesem Land unerl?sslich sind, gelang es schlie?lich mit Hilfe eines ortskundigen Eremiten, Namens Rayides, das Orakel in den Bergen von Xarxaron zu finden.
Der dort angetroffene Augur Teleophranus lebte allein in der langsam verfallenden gro?en Verehrungsst?tte. Dem Orakel am Himmelsberg war offenbar in fr?heren Zeiten gr??ere Bedeutung zugemessen worden, wovon unter anderem diverse Schreine der Stellare k?ndeten. Der Augur berichtete von einem frischen Orakel. Demnach hatten 8 Tiere einander get?tet und waren sp?ter Beutetiere einer Eule geworden. Die Art der Tiere gab keine schl?ssige Deutung her. Biber, Schlangen, Frettchen und ein Fuchs waren darunter. Im Magen der Eule fand sich eine Siminiaschwalbe, das neunte Tieropfer. Die Eingeweide wurden vom Auguren als Gefahr gedeutet. Neun ist die Zahl der Stellare, welche im Orakel verehrt werden. Die Tiere k?nnten f?r die Stellare stehen. M?glicherweise ein Hinweis auf die magische Macht der Drei?ugigen?

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/land_of_oracles_by_linkineos_zpsbe20bs2m.jpg)
http://linkineos.deviantart.com/art/Land-of-Oracles-140808313 (http://linkineos.deviantart.com/art/Land-of-Oracles-140808313)
Titel: I Orakel am Himmelsberg
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:21:23
(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/Amazing-Black-Owl-Wallpapers_zps5ahsdwqn.jpg)
http://livehdwallpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/Amazing-Black-Owl-Wallpapers.jpg (http://livehdwallpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/Amazing-Black-Owl-Wallpapers.jpg)

Eine Weile nachdem der Optimat Arelades auf den Gedanken verfallen war das unheilsame Orakel mit den 8 Opfertieren und der Eule k?nne sich auf die n?here Zukunft beziehen, insbesondere auf die achtk?pfige Gruppe Menschen, die den Weg seiner Reisegruppe gekreuzt hatten, konkretisierte sich diese Bedrohung.
Der als Sp?her ausgesandte Amaunir RaoFoGir beobachte die Ann?herung von Menschen an die Orakelst?tte und warnte uns rechtzeitig. Die Fremden selbst konnten beim N?herkommen trotz vorausschauend zugeteilter verdeckter Posten ihrerseits den Myrmidonen ersp?hen und zogen sich zun?chst zur?ck.

Als sie zur?ckkehrten taten sie dieses mit der klaren Absicht die zur Orakelst?tte f?hrende Br?cke mit aller Gewalt zu st?rmen. Sowohl die warnenden Worte des Optimaten, wie auch ein Warnschu? von der Ban Bargui Alya verhinderten nicht das der offene Kampf aufgenommen wurde. Auf der Br?cke konnten sie allerdings immer nur zwei Mann nebeneinander zum Einsatz bringen.
RaoFoGir und der Myrmidone Kerostes stellten sich dieser Bedrohung tapfer Seite an Seite, w?hrend Ashariel-Gladiator Seramel mit seinen Fl?gelspeeren gezielt ihren Anf?hrer aus der Luft angriff.

Es gelang im weiteren Verlauf den Feind abzuwehren und auch ein letzter hinterh?ltiger Messerstich des Anf?hrers auf Arelades ging fehl. Die Gruppe machte zwei Gefangene, darunter den Anf?hrer. Allerdings fehlten drei Leute unter den erschlagenen Feinden. Geistesgegenw?rtig flog Seramel zum Auguren hinauf und konnte, unterst?tzt von der herbeieilenden Alya, verhindern das diese b?sartigen Knechte der finsteren Feinde ihre Pl?ne abschlie?en konnten.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/oracle_by_aphostol_zpsoxtxbefh.jpg)
http://www.deviantart.com/art/Oracle-73015867 (http://www.deviantart.com/art/Oracle-73015867)

Es zeigte sich, dass das h?chste Interesse der Angreifer nicht der Orakelst?tte, sondern der Statue der Ewigen Mada gegolten hatte. Mittels eines Zauberrings wurde sie in menschliche Gestalt verwandelt... zur?ckverwandelt, wie man sp?ter schlie?en konnte. Zwar war der Augur zwischenzeitlich ohnm?chtig, aber die Entf?hrung der erweckten Frau scheiterte.

Ein Beherrschungszauber, der sie zu einem Unbekannten Namens Xyphoss f?hren sollte, konnte durch Rayides von ihr genommen werden. Sie war verwirrt, doch ihrer Vorstellung nach keine Mada, sondern eine Optimatin namens Isphirmene. Bevor sie vor langer Zeit versteinert wurde, war sie gegen das gefallene Optimatenhaus Chrysotheos vorgegangen, das sich, ihren Worten nach, mit den Draydal eingelassen hatte.

Die Folgen der ersten Konfrontation mit dem Feind besch?ftigten die Reisegruppe noch. Es ging nicht nur um die Versorgung der Wunden. Seramel h?tte gern die erschlagenen Feinde bestattet, aber es fehlten im Bergland dazu die Mittel und der Wille. Arelades musste schon viele eigene Leute unbestattet zur?cklassen und war vom Umgang der Ban Bargui mit ihren Toten so verroht, dass ihm das Verst?ndnis f?r Riten gegen?ber toten Feinden fehlte.

Auf Nachfrage empfahl der Augur Kontakt zu Korysthenes do Tharamnos, Magokrat von Imachora, aufzunehmen um mehr ?ber die Lage in Xarxaron und die Verh?ltnisse innerhalb des herrschenden Hauses der Tharamnos heraufzufinden. Arelades versprach sich um eine neue Statue der Belyabel zu bem?hen und um Nachwuchs und Dienstkr?fte f?r das Orakel. Der Augur h?tte Rayides als Nachfolger bevorzugt.

In den ersten Reisetagen befasste Arelades sich nebst Kerostes und Alya mit den beiden Gefangenen. Der Scherge sprach z?gig offen. Er sei im Ort Danothas von Xyphoss angeworben worden. Jener Xyphoss sei der Anf?hrer des Trupps, der zweite Gefangener. Der Mann, der mit zwei Helfern in den Schrein der Belyabel eingedrungen war, sei sein Vertrauter Tarfu gewesen.
Beim eingehenden Verh?r von Xyphoss konnten Arelades und Kerostes weitere Erkenntnisse gewinnen. Xyphoss hatte sich im gefallenen Horisiat Anthalya im Ort Xithros einem klandestinen Kult des Sch?delgottes angeschlossen und war von einem Patras Thuram ausgesandt worden die Statue zu stehlen bzw. Isphirmene nach ihrer Erweckung mittels eines Herrschaftsgiftes gef?gig zu machen und zu entf?hren.

Dieser Mann hatte sein Leben verwirkt, seinem Schergen gegen?ber war Arelades erstaunlich nachsichtig und ?bergab ihn in einem Dorf als "R?uber" den ?rtlichen Kr?ften mit der ?bereinkunft mit dem Ortsvorsteher ihn 90 Tage in Gefangenschaft zu halten und eventuelles Gerede als wirr abzutun.

Schrittweise gewann die Gruppe Isphirmenes Vertrauen und sie er?ffnete allen im Zuge wiederkehrender Erinnerungen, dass sie um das Jahr 1949 imperialer Zeitreichnung im Bund mit dem Haus Tharamnos ihren Bruder Carophyrdes bek?mpft habe, der die Hinwendung des Hauses Chrysotheos zu den Draydal unterst?tzte. Sie sei unterlegen und von ihm versteinert worden. Eine Weile habe sie in einem Palast gestanden, bis dieser fiel und sie von den siegreichen Kr?ften als Statue zum Orakel verbracht wurde.
Schlie?lich erfuhren wir das Isphirmene und ihr Bruder die Aufmerksamkeit der ringenden M?chte auf sich gezogen hatten, weil sie beide ?ber das ge?ffnete dritte Auge verf?g(t)en. Auch vor vielen hundert Jahren schon eine Seltenheit und Zeichen gro?en Potentials.

Da in Xarxaron eine gro?e Zusammenkunft ansteht, wo gemeinsam mit Gesandten der Stadtstaaten Horasiat Anthalia die Bedrohungslage durch die Draydal besprochen werden soll und Korysthenes do Tharamnos dorthin aufgebrochen sein soll, machte auch die Gruppe sich auf den Weg in die Hauptstadt von Xarxaras.

In der letzten gro?en Ansiedlung vor Xarxaras kl?rten wir noch drei Dinge. Arelades sandte einen Bericht ?ber die Ereignisse am Orakel an das Haus Partholon. Er kaufte ein gut gefertigtes Fischernetz, das wir so zuschneiden und anlegen wollen das es sich als von Seramel tragbares Wurfnetz nutzen l?sst. Und wir sprachen mit einer Priesterin der Zatura ?ber geeignete Alltagsunterst?tzung f?r den Auguren und warben zwei Hilfskr?fte f?r ihn an. Das regelt zwar weder seine Nachfolgeproblematik, noch ersetzt es die fehlende Statue, aber erleichtert ihm vielleicht den Alltag.
Titel: II Kongress von Xarxaras
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:24:04
(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/medieval_environment_by_ahmedeljohani-d7s0fqa_zps4mvb1ae2.jpg)
http://ahmedeljohani.deviantart.com/art/Medieval-Environment-470312866 (http://ahmedeljohani.deviantart.com/art/Medieval-Environment-470312866)

In einem Dorf nahe Xarxaras mietete Arelades als H?ndler Aremides ein Geh?ft an. Von dort unternahmen Kerostes und Seramel einen ersten Ausflug in die Stadt, sie kontaktierten das Haus Partholon und machten Bekanntschaft mit den strengen Regeln der Tharamnos als sie von einer fr?hen Sperrstunde ?berrascht wurden.

Am Folgetag kam es zu einem Treffen mit dem Vertreter des Hauses Partholon vor den Toren der Stadt in einem Lager der Myriade. Ob des harschen Auftrittes des Mannes hatte Arelades schon Notfallpl?ne f?r die eigene Verhaftung angedacht, die Realit?t erwies sich als deutlich weniger d?ster, denn der Kontakt war ein alter Bekannter - Tarkaron te Partholon. Wir feierten den Abend nach dieser guten F?gung mit einem ausgiebigen und guten Essen auf dem Land.

Deutlich schneller und einfacher als erwartet lie? sich ein Identit?tswechsel zur?ck zum offiziellen Optimaten, Arelades Skoleus Pyrchill III. te Partholon, gestalten und durch Papiere- die in Xarxaron gro?e Bedeutung haben- unterf?ttern.
W?hrend Alya und RaoFoGir im Geh?ft mit Isphirmene blieben, begab sich die ?brige Gruppe in die Hauptstadt.

Dort mietete Arelades ein Anwesen und warb eine K?chin und einen Dienstboten an. Kerostes und Seramel holten Erkundigungen ?ber die kommende Versammlung unter der Schirmherrschaft der Hohen Magokratin Arsinoa na Tharamnos ein.
Es scheint das sie auf Wunsch der Gesandten aus Anthalia binnen drei Tagen stattfindet und man wird sehen ob sich best?tigt, was Arelades im Vorfeld von seinem Bekannten h?rte-
R?cken die Draydal bereits vor?

?bersicht ?ber die Kongressteilnehmer und die Lage der Stadtstaaten (http://vinsalt.regioconnect.net/wbb2/thread.php?threadid=10539#post400720)

Im Vorfeld des Kongresses konnte die Gruppe bereits Treffen vereinbaren. Sympathisch waren dabei insbesondere Hekasora, eine Zatura-Seherin aus Atamyras und Caius, der sich als Gesandter der bedeutenden Handelsmetropole Viralis ausgab und der als Initiator der Versammlung der Anthalier galt.

Hekasora berichtete der Gruppe von ihrer Vision:
"Zwei Augen, beide sind geschlossen. Zwischen ihnen befindet sich eine weite Landschaft. Kriege kommen, Kriege gehen. Dann ?ffnet sich das erste Auge und sein Blick schweift umher. Eine Schwalbe fliegt auf und zieht nach Norden und der Grund erbebt. In der Landschaft halten alle inne und blicken zum Himmel, der sich dunkel f?rbt.

Noch immer ist das zweite Auge geschlossen und seine Lider sind aus Stein, aber zwei Gestalten n?hern sich, eine in wei?er Robe und einer in schwarzer Robe. Dann ?ffnet sich das Auge und sein Blick begegnet dem anderen. Alles wird zu Staub und das Land und der schwarze Himmel werden eins, formlos, leblos. In der Dunkelheit erklingt das Ger?usch brechender Ketten."


(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/portrait_of_an_old_man_by_asariamarka_zpsdyjcw2xa.jpg)
http://www.deviantart.com/art/portrait-of-an-old-man-164784966 (http://www.deviantart.com/art/portrait-of-an-old-man-164784966)

Korysthenes do Tharamnos wich nicht nur einem Vorab-Treffen mit Arelades aus, sondern er war auch noch w?hrend des gesamten Kongresses ein gewaltiges ?rgernis. Die Hohe Magokratin Arsinoa na Tharamnos hatte ihm die Leitung des Kongresses anvertraut und Korysthenes tat alles in seiner Kraft stehende Vereinbarungen zu erschweren und die Hoffnung der Anthalier auf Unterst?tzung durch Xarxaron zu ersticken. Wunschvorstellung der Herrscherin war offenbar Xarxaron abzuschotten und nur die Provinz selbst zu verteidigen ohne irgendwen zu unterst?tzen oder einen Schulterschlu? mit anderen Betroffenen zu suchen.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/warm_gathering_by_daroz-d95micj_zpsustgjzv1.jpg)
http://www.deviantart.com/art/Warm-gathering-553643875 (http://www.deviantart.com/art/Warm-gathering-553643875)

Phranarenius sa Tharamnos, Xarxarons Kanzler f?r imperiale Angelegenheiten, zog den Argwohn der Gruppe auf sich, weil er nicht nur die Gesandtschaft auf Neanikis vom Kongress fernhielt, sondern vor allem weil er einer der zwei Menschen war, die Arelades von seinem Verdacht unterrichtete Xithros sei unterwandert.

Als auf einer opulenten Privatfeier des Caius die Seherin Hekasora ermordet wurde, stand Heranthos aus Xithros ?berzogen deutlich als Hauptverd?chtiger da. Als der Verdacht gegen ihn zerstreut wurde stand im Raum, dass entweder der Kanzler oder Caius die vertraulichen Informationen von Arelades missbraucht oder nachl?ssigerweise weitergegeben hatten. Da bei Caius als Initiator kein Motiv erkennbar war, pr?fte Rayides Phranarenius mit Isphirmenes Triopta. Die magische Wache Ialasmes te Tharamnos deckte diesen Vorgang und erwies sich nach zwischenzeitlicher Irritation auf der Privatfeier des Caius als wichtige St?tze des Arelades.

Isphirmenes Triopta stellt fest, ob ein denkendes Wesen ihr feindlich gesonnen ist und sie schlug bei Phranarenius nicht an. Im weiteren Verlauf fand Phranarenius heraus, dass die Herrschaftssubstanz des Feindes gegen den Satyr Aphronos eingesetzt worden war. Bevor wir n?her untersuchen konnten, ob dieser Satyr tats?chlich seine Herrin erschlagen hatte, wurde er im Park get?tet. Laut Zeugenaussagen h?tte er die DjaRaBa, eine eigensinnige Amaunia aus Lyranthas die in Kontakt mit RaoFoGir stand, dort treffen sollen.

Ihre Diener warnten Arelades der Kanzler werde ihn als Urheber beschuldigen. Schon zuvor war Arelades auf dem Kongress beschuldigt worden er sei kein Optimat, sondern ein Hochstapler (n?mlicher Kaufmann Aremides.). Um einer drohenden Festnahme zuvor zu kommen entsandte Arelades die Gruppe bis auf Seramel in eine alte Zisterne, von der ein Geheimgang in den Palast f?hren sollte, wie Isphirmene zuvor Alya mitgeteilt hatte. Tats?chlich f?hrte das unterirdische System die Gruppe in einen vergessenen Seitenfl?gel in dem das Haus Chrysotheos vor zweitausend Jahren Experimente durchgef?hrt hatte.

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http://www.deviantart.com/art/Dungeon-level-1-level-concept-C-Fountain-279161406 (http://www.deviantart.com/art/Dungeon-level-1-level-concept-C-Fountain-279161406)

Von dort f?hrte ein Gang in eine Art Pr?fungsraum, in dem die Strafen der G?tter an einem Gesichts- und mutma?lich auch namenlosen Gott als ungerecht dargestellt wurden.

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Schlie?lich traf die Gruppe in einem verborgenen Tempel des gesichtslosen G?ldenen auf Caius und die DjaRaBa im t?dlichen Kampf.
Arelades und Seramel, die im Palast gewesen waren, kamen durch eine ge?ffnete Geheimt?r hinzu. Die DjaRaBa sagte sp?ter aus, sie sei Caius, dessen Umtrieben sie schon l?nger misstraue, dorthin gefolgt.

Schlu?endlich wurde der mit Tempelwachen hinzugeeilte Ialasmes von Caius mit einem Dolch mit der Draydal-Beherrschungsfl?ssigkeit verletzt. Die Gruppe t?tete daraufhin Caius gegen den erkl?rten Willen von Arelades und die gesamte Verstrickung blieb ein Wirrwarr - das Motiv des Caius war weiterhin unklar.

Unterm Strich muss man konstatieren, dass nahezu alle Beteiligten ihre undurchsichtigen Pl?ne vorrangig aus Motiven pers?nlicher Vorteilsnahme vorantrieben. Zuf?rderst Isphirmene, wie sich im Folgenden zeigen wird. Die zwei Menschen, die Arelades sympathisch waren starben im Zuge des Kongresses. Hekasora als beil?ufig ermordetes Opfer, l?stig aufgrund ihres echten Interesses an einem ?berleben Anthalias. Caius, vorgeblicher Idealist und wesentlicher Baustein einer ?bereinkunft der Stadtstaaten, stand als zerst?rerisches Werkzeug des Feindes da. Arelades' durchgehende Bem?hungen wurden ihm gedankt mit Gez?nk und gest?rt durch ungekl?rte Mordtaten. Sein Plan die Stadtstaaten in einer F?deration unter einer Doppelspitze Viralis-Myriadopolis zusammen zu f?hren konnte nicht als gesichert gelten. Als Ergebnis muss reichen, dass die Vertreter der Stadtstaaten nicht kopflos in alle Himmelrichtungen davon rannten, sondern weiterhin interessiert sind gemeinsam f?r ihr ?berleben zu k?mpfen. Das Leonir und Chrattac, obwohl sie von Korysthenes br?skiert wurden, mit Arelades ?bereinkamen, dass man sich in Xarpenta im Zeichen eines Wettbewerbes um die Unsch?dlichmachung eines Draydal noch einmal treffen wolle. Und das Xarxaron...
Titel: Tod der Prophetin Hekasora
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:25:00
"Der Tod ist eine Ersch?tterung. Ob es Pers?nlichkeiten wie die Seherin Hekasora aus Atamyras betrifft, die uns diese wichtige Vision ?berbrachte, oder unsere Familie, unsere Freunde, diejenigen mit denen wir zusammenleben. Gerade jetzt sollten alle an ihre Lieben, an die B?rger ihrer St?dte, denken.

Dieser Feind, der sich darauf vorbereitet mit seinen stinkenden Marionetten und seinen Sklavenv?lkern alles zu ?berrennen, streckt bereits seine Knochenhand nach Xarxaron aus. Der Glaube an absolute Beherrschbarkeit einer Bedrohung ist ein fataler Irrglaube. Es gibt keine absolute Sicherheit, selbst dann nicht wenn Xarxaron in eine Globule entr?ckt werden w?rde. Abwarten verschafft dem Feind Zeit und Raum f?r seine Pl?ne. Man muss sich ihm stellen, ihn abpassen, seine Bewegungen st?ren, nicht auf seine Z?ge warten.

Die Zeichen der G?tter, von denen auch Hekasora berichtete, warnen nicht vor gew?hnlichen Kriegsvorbreitungen, wie sie das Imperium an allen Grenzen kennt. Sie warnen vor weitgehender Zerst?rung unter einem verfinsterten Himmel.

Wer hier davonrennt, weil es einen Todesfall gab, der l?sst alle im Stich, die auf ihn vertrauen. Der Krieg hat bereits begonnen. Hekasora ist eines seiner Opfer. Es wird weitere Tote geben. Es ist an uns das Ausma? einzud?mmen. Wir sollten Hekasoras Absichten und ihren Worten nicht mit Geringsch?tzigkeit gegen?berzutreten, sondern diese Gedanken festhalten und weitertragen.

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http://www.deviantart.com/art/Undead-King-433479780 (http://www.deviantart.com/art/Undead-King-433479780)

Das Werk der Draydal ist Vernichtung. Selbst in ihrem Herrschaftsbereich vernichten sie Lebensgrundlagen auf Dauer. Sie machen aus allem Leben Staub und Sklavenkreaturen. Das ist ihre traurige Macht und die wertlose Unsterblichkeit, die der Sch?delgott seinen Lakaien und Knechten schenkt. Mehr nicht.

Wir sollten hart daran arbeiten unsererseits aus diesen andr?ngenden Kreaturen Staub und Asche zu machen um unsere Lebensgrundlagen, unsere Sch?tzlinge davor zu bewahren in diesem Krieg vollst?ndig zermahlen zu werden.

Die Stadtstaaten von Anthalia - die Bewohner Anthalias, h?tten nicht bis jetzt ?berlebt, wenn alle davongelaufen w?ren. Sie haben einiges ?berstanden. Durch Tatkraft und offene Augen f?r Bedrohungen. Es gibt offene Bewegungen des Feindes, die erfasst und zerschlagen werden m?ssen und es gibt verdeckte Bewegungen, die ebenso erfasst und zerschlagen werden m?ssen. Es gibt viel zu tun.

Zerst?ren ist immer leichter als aufbauen. Leben, Vertrauen, Bauwerke. Wir sollten diesen Wesen beweisen das wir in der Lage sind Dinge zu schaffen, die ihnen standhalten und das wir nicht aufh?ren Widerstand zu leisten wenn jemand von uns f?llt.

Angst ist uns Menschen zueigen. Sie warnt uns vor au?erordentlichen Situationen. Aber sie darf uns nicht l?hmen. Der Angst muss die Wut folgen. Die Wut ihrerseits gibt uns Kraft, aber sie muss der Konzentration weichen wenn sie ihren Dienst getan hat. Wir wollen nicht blindw?tig agieren. Ich m?chte in dieser Sache nicht nur die ausf?hrende Kreatur fassen. Ich m?chte einen Draydal f?r diese Tat vernichtet sehen."
Titel: Intermezzo: Sturz und Aufstieg einer Magokratin
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:25:43
(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/praetorian_guard_by_ahmedeljohani-d8gr6o2_zpsktqwaw2h.jpg)
http://ahmedeljohani.deviantart.com/art/Praetorian-Guard-511871618 (http://ahmedeljohani.deviantart.com/art/Praetorian-Guard-511871618)

Und das Xarxaron ... eine neue Hohe Magokratin hat, die, aus was f?r Motiven auch immer, gewillt scheint die Draydal mit der ihr zur Verf?gung stehenden Macht empfindlich zu treffen. Denn sowie die Gruppe mit Isphirmene in den Thronsaal kam konnten wir die Hohe Magokratin keineswegs ?berzeugen welches Potential Isphirmene f?r das Haus Tharamnos einbringen k?nnte.

Im Audienzsaal kam es unmittelbar zum Eklat, als Isphirmene in der Hohen Magokratin Arsinoa na Tharamnos eine Gegenspielerin erkannte, sie als nicht zum Haus Tharamnos zugeh?rig und als Verr?terin bezeichnete. Arsinoa griff Isphirmene verst?rkt durch die Macht der Kuppel des Thronsaales magisch an, die Gruppe hatte mit den Wachen zu tun. Der Plan war uns zum Geheimgang zur?ckzuziehen, aber Isphirmene geriet derart unter Druck, dass sich Arelades gen?tigt sah seine verbleibenden Kr?fte zu einem direkten Angriff auf die Hohe Magokratin einzusetzen.
Von einem stattlichen Feuerball getroffen sank die Hohe Magokratin zu Boden und konnte von Isphirmene weitgehend bezwungen werden. Sie verwandelte sich in eine Simia-Schwalbe, wie sie in der Prophezeiung Hekasoras als Vorbote des Unheils f?r den Norden der Region erw?hnt wird, und entkam knapp unserem Ashariel Seramel.

In der Verwirrung nach dem Kampf versuchte ein Teil der Gruppe zum Geheimgang zu kommen, w?hrend Isphirmene, Arelades und Kerostes zur?ck blieben, um sich dem Kanzler der Tharamnos zu stellen. Eine Patrouille vereitelte den Versuch den Palast zu verlassen und so stand die Gruppe gemeinsam dem Kanzler gegen?ber. Nachdem ihm Isphirmene als Angeh?rige des Hauses Tharamnos vorgestellt wurde, nutzte er die Gunst der Stunde das Geschehen als magisches Duell innerhalb des Hauses Tharamnos zu deuten. Da Isphirmene Arsinoa bezwungen habe, habe sie Anspruch auf die Herrschaft.

Einer ersten Erleichterung ?ber die au?ergew?hnliche Wendung folgte die unbehagliche Feststellung, dass die Gruppe die Macht Isphirmenes erst festigen w?rde m?ssen, da wir ansonsten Gefahr liefen eines Staatsstreiches bezichtigt zu werden. Zun?chst zog Isphirmene auf Arelades Rat hin den obersten Thaumaturgen des Hauses Tharamnos hinzu. Dieser sammelte Erkenntnisse ?ber den Kampf, w?hrend Alya T'Uzur sich an den Hinterlassenschaften von Arsinoa zu schaffen machte. Zum Treueeid brachte den Thaumaturgen aber erst seine Erkenntnis ?ber die Natur von Isphirmene.

Der aufm?pfige Befehlshaber der Palastwache, dem Kerostes und RaoFoGir mit einer Botschaft von Arelades an Tarkaron te Partholon in die Arme liefen, lie? nur um Haaresbreite von seinem Vorhaben ab gegen alle Anwesenden mit seinen Soldaten vorzugehen. Nur der Einsatz von Isphirmene, Kanzler Franasenius, dem Thaumaturgen und Arelades, der das Gewicht des Imperiums ins Feld f?hrte, brachte ihn dazu einzulenken.

W?hrenddessen ersp?hte Seramel von der Kuppel des Palastes unser n?chstes Werkzeug- das Luftschiff Drachenschwinge im Hof. Da Isphirmene sich als Hohe Magokratin behaupten f?r den Moment konnte, entschied Arelades die Situation zu festigen indem er imperiale Truppen zur Verst?rkung der Loyalit?t der Palastgarde einflog.

Nach dem Sturz der Hohen Magokratin

"Diese Kreaturen haben nur ein Ziel und verfolgen es mit unbarmherziger Konsequenz. Es gibt keine noch so niedrige oder abscheuliche Tat, vor der sie zur?ckschrecken w?rden. Sie wollen all das zerst?ren, was uns wichtig und heilig ist, alles f?r das wir Jahrtausende gek?mpft haben.

Der Feind ist offenbar bereits tief in Xararon eingedrungen. Die Tharamnos haben bereits einen hohen Preis f?r die Ansicht gezahlt sie k?nnten sich von allem abschirmen. Niemand kann sagen was noch zu entrichten ist, wenn sich die Dunkelheit ?ber den Westen senkt.

Letztlich k?nnen h?here Diener fallen wie niedere. Hunderte m?gen sterben, um einen einzelnen Feind auszuschalten, Tausende um eine Stadt zu halten oder einzunehmen. Unsere Feinde fallen der Verdammnis anheim, w?hrend jeder Einsatz f?rs Imperium dessen Strahlen mehrt. - Das Imperium steht ?ber allem. Niemand sollte das einen Wimpernschlag lang vergessen."


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http://www.deviantart.com/art/Evil-Eye-293771644 (http://www.deviantart.com/art/Evil-Eye-293771644)

Wir flogen mit der Drachenschwinge zum Orakel um vom Auguren Hilfe bei der Suche nach Arsinoa zu erbitten. Auf dem Weg landeten wir in einer Festungsanlage zwischen. Korysthenes do Tharamnos war von der Besatzung nicht auf der R?ckreise nach Imachora gesehen worden. Entweder floh er verdeckt oder auf einer anderen Route.

Am vierten Tag wurden wir von einem Sturm durchger?ttelt. Der Wind fl?sterte Rayides Namen. Als Rayides an Deck trat, kam ein Kugelblitz vom Himmel herunter und wurde von ihm mit der Hand aufgehalten. Er hatte eine Vision von Isphirmene mit Arsinoas Maske. Der zur?ckgeworfene Kugelblitz verformte sich in eine Schwalbe.

Wir berieten uns und zogen den Schlu? die Reise zum Orakel fortzusetzen, obwohl wir besorgt sind das Isphirmene gef?hrdet sein k?nnte Arsinoas Rolle einzunehmen und obwohl uns bewusst ist, dass wir ?ber die Trennung der Geschwister auf die beiden H?user Tharamnos und Chrysotheos und ihre Eltern nichts wissen.

Wir landeten am Orakel und richteten ein Opferfest f?r Chrysir aus. RaFoGir fand in seiner Mahlzeit eine erneute Warnung vor der Gefahr durch die allesverschlingende Eule vor.
Titel: III Korysthenes' Wahn
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:26:25
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http://www.deviantart.com/art/Library-496565695 (http://www.deviantart.com/art/Library-496565695)

Rayides gelangte durch g?ttliche Anrufung von Chrysir getragen in den Palast von Xarxaras. Er entdeckte eine Privatbibliothek ohne erschlie?en zu k?nnen, ob und was unser ehemaliger Sch?tzling Isphirmene liest. Er bemerkte einen verschlossenen Raum ohne eindringen zu k?nnen, aber er f?hlte Isphirmene auf den Zahn. Schon nach kurzer Zeit f?gt sie sich in Sachen Arroganz und Launen ins Tharamnos-Panoptikum. Der Kanzler wollte mit ihr ?ber die "Anthalische Frage" diskutieren, aber sie vertr?stet ihn. Die Untersuchung von Arsinoas Maske interessiert sie. Die Oktade, f?r die Rayides mehr als ein gutes Wort einlegte, h?lt sie f?r "niedere G?tzen". Nachfragen bez?glich ihres Bruders wich sie aus. Beide seien Tharamnos-Abk?mmlinge gewesen. Die Draydal, darin war sie ernst, h?tten ihr immer zugesetzt - sie werde sie vernichten. Sie wiederholte nicht die Anschuldigung, Arsinoa sei eine Chrysotheos gewesen, sondern bezeichnete sie stattdessen als Draydal-Dienerin.
Brennende Neugier bewies sie anhand der Orakeldeutung. Rayides berichtete ihr von der Auslegungsform, die sie als bedrohte Figur sieht.

Hernach flogen wir nach Imachora. Es ist neblig, das Gebiet ist schwach besiedelt, es gibt eine Mannpforte in der Stadtmauer, durch die man notfalls vielleicht hinausk?me. Arelades stellte sich der Stadtwache offiziell vor. Erz?hlte von einer Einladung durch Korysthenes. Urspr?nglich schien es, als sei dieser gar nicht da. Einiges deutet darauf hin, dass er ?ngstlich verwirrt in seiner Bibliothek hockt. Diese Bibliothek ist unl?ngst eines Artefaktes beraubt worden. Sein Sch?ler Gylderianus und die "Schwarze Eule", ein Meisterdieb (mit jenem unheilsamen Vogel unserer Orakelgeschichten im Namen), bestahlen ihn und versuchten seine Tochter zu entf?hren.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/377e6b8a523fb62e71c6d48018cf8e38-d53cptd_zpsrn4fwnie.jpg)
http://xkimjoanne.deviantart.com/art/Flower-Bath-III-307963057 (http://xkimjoanne.deviantart.com/art/Flower-Bath-III-307963057)

Korysthenes' dezent morbide Tochter erwies sich als hilfsbereit und aufgeschlossen Arelades gegen?ber, freilich aus direktem Eigennutzen. Ihr Verh?ltnis zum Vater ist gest?rt. Dieser sei zunehmend irrsinnig geworden, nachdem er von einer gro?en Expedition zur?ckkam. Mithilfe von unzufriedenen Untertanen des Magokraten drangen alle bis auf den unbeweglichen Arelades ?ber das Dach in die Bibliothek ein. Seramel erwies sich einmal mehr als Trumpf wegen seiner Verbindung von F?higkeiten und Engagement. Als es zum Kampf mit der Wachmannschaft kam wurde eine Daggo-D?monin aus einer Kerastione freigesetzt.

Die altehrw?rdige Bibliothek des Tychondorias war in schlimmem Zustand. R?cksichtslos hatte Korysthenes den Bau r?umen und versiegeln lassen. Die gr??ten Sch?tze hatte er im Innersten hinter mehreren Kammern der Pr?fung zusammengerafft.
Eine ganze Reihe F?sser mit einer explosiven Substanz sollte daf?r sorgen, dass die Bibliothek ein Ende des Korysthenes nicht ?berstehen w?rde. Weitere in Amphoren gebundene D?monen, ein Feuerelementar und ein dunkler Raum voller Skelette standen zur Unterst?tzung des kleinen Wachtrupps bereit.
Dennoch ?berwand die Gruppe diese Hindernisse relativ schadlos und traf den Widersacher vom Kongress, Arsinoas rechte Hand, inmitten des Verm?chtnis der Tharamnos. Bei ihm war eine Beraterkreatur des Omasiros - ein Nishkath. Es ist also nicht abzusehen, wie viel an Quellenmaterial durch den T?uscher verdorben wurde.

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http://www.deviantart.com/art/demon-20-437210325 (http://www.deviantart.com/art/demon-20-437210325)

Dem Kodex der Tharamnos zufolge entstammt Isphirmene, wie ihr Bruder Charophyrdes, dem Haus Chrysotheos. ?ber ihre Eltern wissen wir weiterhin nichts. Innerhalb des Hauses gab es zwei religi?se Str?mungen. Anh?nger des Sch?delgottes, die sich unter F?hrung ihres Bruders mit den Draydal einlie?en und Anh?nger des Goldenen Gottes, die andere Pl?ne hatten.

Korysthenes meisterte vor vielen Jahren die Pr?fungen der Bibliothek und drang so in die Verbotene Kammer vor, in der er die Triopta des Charophyrdes fand. Die von der Triopta ausgehenden Visionen veranlassten ihn zu einer Expedition, die ihn mutmasslich nach Anthalia f?hrte. Korysthenes berichtet auch von Gefahren, die von der Triopta ausgingen. Sein Fund interessierte auch die Draydal brennend. Daher l?schte Korysthenes sein Ged?chtnis an den Ort vor vielen Jahren. Die Triopta behielt er. Als wichtiges Bindeglied kann sie zu dem mystischen Ort (Gedda Marwa?) f?hren, wird aber von Korystehenes eifers?chtig geh?tet. Der Magokrat wurde nach dieser Expedition zunehmend wahnhafter. Er baute die Bibliothek des Tychondorias zu einem Schutzraum f?r die zusammengerafften Sch?tze aus.

Der Sch?ler des Korysthenes, Gylderianus, und die Schwarze Eule drangen vor kurzem in die Verbotene Kammer ein. Gylderianus memorierte die in der Triopta gespeicherten Muster. Die Eindringlinge machten sich vermutlich vor Monaten zum Ausgangspunkt von Korysthenes Expedition auf. Korystehenes wurde sp?testens zu diesem Zeitpunkt derart paranoid, dass er niemandem mehr vertraute.

Arelades kam mit Korysthenes ?berein Isphirmene als Problem zu betrachten. Da Isphirmenes Truppen unter F?hrung des Strategen Aecurian Serr Tharamnos Imachora erreicht hatten inszenierten wir ein Rollenspiel. Korysthenes gab sich als Arelades Gefangener aus, gefallen durch Verwirrung. Seine Tochter soll mit Arelades Empfehlung die lokale Herrschaft von Isphirmene ?bertragen bekommen.

Durch einen Geheimgang verlie?en wir Imachora mit den wesentlichen Sch?tzen aus der Bibliothekskammer und bestiegen das Luftschiff, wo Korysthenes weiter unseren Gefangenen gibt, der uns zu Arsinoa f?hren soll.

Diese Suche nach Arsinoa ist ihm tats?chlich dringliches Anliegen, da er bef?rchtet Arsinoa k?nnte in der Schwalbenform gefangen sein und bleibenden Schaden nehmen, da sie sich immer st?rker an die Tiergestalt anpassen w?rde. Arelades schien weitaus weniger geneigt sie zu suchen, da er sie f?r inkompetent h?lt und sie in seinen Augen eine weitere l?stige Figur mit eigener Agenda auf dem Spielbrett w?re. Dennoch werden wir mittelfristig eine Kontaktperson (einen gewissen Isquenion) von Korysthenes aufsuchen, die uns weiterhelfen k?nnte. Auf dem Weg wollen wir auch die Ashariel der Region ausfindig machen. Zun?chst allerdings m?ssen wir unsere Absprachen mit Leonir und Chrattac halten und werden die F?den aus der Kongresszeit wieder aufnehmen.
Titel: IV Verkaufte Seelen von Xithros
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:27:16
Die Drachenschwinge trug uns also aus Xarxaron hinaus nach Anthalia. Heranthos, unser Kontakt in Xithros, sagte uns Patras Thuram, der Auftraggeber unseres ersten Feindkontaktes, gelte als "Statthalter Draydals in Anthalia". W?hrend des Treffens im Anwesen von Heranthos wurde das Haus beobachtet. Alya und RaoFoGir ?berredeten den Spitzel ausgesprochen freundlich seinen Verbindungsmann preiszugeben. Der Spitzel f?hrte uns zu dem Geldwechsler Tiriakos, der, wie wir sp?ter herausfanden, einen goldenen Rang innerhalb eines Kultes in Xitros einnimmt. Korysthenes do Tharamnos war uns behilflich ein Dokument zu pr?perieren mittels dessen Arelades vorgeblich Isphirmene berichtet man habe Gylderianus tot aufgefunden. Mittels des magischen Signals des Schriftst?ckes, das wir dem Geldwechsler zuspielten, fanden wir einen verborgenen Tempel des Tyakaar. Das Horn des Tyakaar ist dessen heiliges Symbol. Der ?berlieferung riefen die Tharamnos im letzten grossen Krieg mithife dieses Hornes Kr?fte zur Abwehr der Draydal herbei, die Anthalia weitl?ufig verw?steten.

Erste Sondierungen, im wesentlichen eine Unterhaltung von Rayides in einer Rolle als "Na Myres" aus Atamyras mit dem in Purpur gekleideten Tyr Ranthas, deuten auf "freie" D?monenanbeter hin. Keine warme Spur, abseits der kultischen Farben, zu den Auspr?gungen des Namenlosen Kultes.

Der Priester des Tyakaar hat unser Schriftst?ck und h?rte mutma?lich vom durch uns fingierten Angebot Alyas Arelades zu verraten. Da man Alya, Rayides und Kerostes weiter beschattete und es nur eine Frage der Zeit war, bis der Priester selbst die Verbindung zu Alya bemerken w?rde, gingen wir in die Vorw?rtsverteidigung. Um auszuschlie?en, dass der Kult unterwandert sei und der Priester den Staubfressern oder anderen Herren diene, sollten Rayides und Alya das Angebot erneuern, Arelades zu verraten. Dann sollte sich zeigen wie der Priester mit dieser M?glichkeit umgehen w?rde. Wir w?rden dabei den Identit?tstausch erneut anwenden. Rayides w?rde sagen er h?tte sich Arelades als weiser Mann angeschlossen, sei aber eben D?monenanbeter. Alya sei schlicht hasserf?llt, aufgrund Arelades Vorgehen gegen ihr Volk und suche Rache. Sollte dem Kult tats?chlich an der Unabh?ngigkeit Anthalias gelegen sein, dann sollte unsere "Gesandschaft" ihre Dienste zur Aufdeckung der Staubfresseraktivit?ten einzuhandeln versuchen.

Korysthenes offenbarte w?hrend unserers Einsickerns in den verborgenen Tempel die eben so hilfreiche wie hochgradig gef?hrliche Fertigkeit Erinnerungen zu l?schen und dar?ber hinaus auch zu manipulieren. Sein "Haustier" erwies sich einmal mehr als parasit?re, feige Kreatur. M?glicherweise pflegt es eine Kontrolln?he zu Korysthenes.

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http://davegrasso.deviantart.com/art/Stay-Out-203957828 (http://davegrasso.deviantart.com/art/Stay-Out-203957828)

Nach enervierendem Vorlauf erwies sich der D?monenkult wirklich als unterwandert. Der Priester des Tyakaar war tats?chlich Diener des Sch?delgottes in Form des goldenen Skelettes und der Vertreter des Patras Thuram. "Na Myres" gelangte mit Alya und Kerostes in den Tempel, wiederholte das willkommene Angebot Arelades zu schw?chen und erlangte Einblicke in die tats?chlichen Absichten dieses Draydal-Lakaien. Es hie? die Optimatenmaske k?nne ein Instrument sein um Arelades zu ?berwachen und zu manipulieren. Das Imperium sei die gr??te Bedrohung f?r Anthalia. Arelades sei Isphirmes Legat und strebe den Anschlu? Anthalias an.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/vampire__side_view_by_boularis-d8jbajd_zps6kwr8giz.jpg)
http://www.deviantart.com/art/vampire-side-view-516168985 (http://www.deviantart.com/art/vampire-side-view-516168985)

Nun standen wir vor der Wahl den Kult auszuheben oder die spannende Kontaktaufnahme weiter laufen zu lassen. Guter Rat war gefragt.

F?r die direkte Intervention sprach, dass wir einen Termin mit Leonir und Chrattac zu halten hatten. Der Priester wies Male eines Staubfressers auf. Ferner k?nnte Rayides eine Initiation in den Kult des Sch?delgottes bevorstehen, mitsamt ungewisser Auswirkungen f?r seine g?ttliche Bindung und drohendem Verlust von Extremit?ten.

Gegen die direkte Intervention sprach die gro?artige M?glichkeit einer direkten Verbindung zum Feind ?ber die wir Informationen absch?pfen k?nnen, selbst gezielt K?der und Desinformation senden k?nnten und uns Patras Thuram und weiteren Akteuren des Feindes als eigentlichem Ziel ann?hern k?nnten.

Da wir bei unserer Besprechung am fr?hen Abend m?glicherweise belauscht worden waren, stellten wir dem Kultistenspitzel nach. RaoFoGir hatte uns vorgewarnt, Alya f?hrte den Beobachter in einen Hinterhalt und Seramel ?berwand ihn. Korysthenes l?schte die Passage aus dem Ged?chtnis des Mannes und wir lie?en ihn in der Gasse zur?ck.

Rayides hatte in seiner D?monenanbeteridenti?t zwei Treffen mit dem verm?genden Purpurkultisten Tyranthos und kam zu der ?berzeugung, dass dieser ?berzeugter Diener Tyakaars und des freien Anthalias sei. Tyranthos machte in eigenem Interesse Druck die Optimatenmaske von Arelades zu stehlen. Die Rivalit?t zum goldenen Kultisten Tiriakos kam als wichtiges Motiv zur Sprache.

Arelades traf sich nach Vorank?ndigung durch Seramel mit dem Kaufmann Heranthos. Er sprach nicht ?ber den versteckten D?monentempel, sondern prim?r ?ber die Gr?ndung einer politischen Partei, Epizo (?berdauern/?berleben), die sich f?r eine F?rderation der anthalischen Stadtstaaten einsetzen soll. Unabh?ngig vom Imperium, aber mit der klaren Priorit?t des ?berlebenskampfes gegen die Draydal.
Heranthos stellte Kyrsal vor. Einen Boten von Gesch?ftsfreunden aus Viralis. Dieser berichtete von heftigen Streitigkeiten in Viralis ?ber die Position der Stadt im Verh?ltnis zu den anderen Stadtstaaten, von einem Kampf zwischen Chrattac und Draydal und umherstreifenden Leonir.
Korysthenes, der von Arelades mit Alya und Seramel ausgesandt worden war um das immer noch existente verzauberte Schreiben zu lokalisieren meldete eine Bewegung. Es wurde an einen Boten ?bergeben, der nun von Aliadana, der Ashariel aus dem Luftschiff, und einem Begleiter verfolgt wird.
Die Gruppe versammelte sich derweil um zu beraten wie der Draydalpriester zu fassen sei.

Nach der Vorplanung machte sich Rayides in seiner D?monenanbeteridentit?t als Na Myres aus Atamyras daran den Tyranthos auf die Unterwanderung des Tyakaar-Kultes vorzubereiten.
Er erz?hlte ihm von einer Vorahnung. In der Tat h?tte Tyranthos gern seinen Rivalen Tiriakos als Vertreter Draydals entlarvt, aber die Aussicht das der Priester selbst den Kult korrumpiert gefiel ihm gar nicht. Nichtsdestotrotz war er Feuer und Flamme selbst die Optimatenmaske darzubieten, wie es Na Myres ihm offerierte. Er akzeptierte daher, dass nicht nur die bekannten "Verr?ter" Kerostes und Alya zum verborgenen Tempel kamen, sondern auch Seramel und RaoFoGir. Arelades blieb mit S?ldnern von Heranthos und der Sch?tzenmannschaft des Luftschiffes au?erhalb des Geb?udes in Bereitschaft.

Unbehaglich wurde uns, als die Opferung und verdorbene Wiederentstehung der Maske glatt ?ber die B?hne ging und Tyranthos einwilligte seinen kleinen Finger f?r den kultischen Aufstieg zu opfern.
Erst nach dieser Zeremonie gab es ein Zwiegespr?ch aus dem Tyranthos verst?rt zur?ckkam. Bleich und zitternd war er keine Hilfe bei der ?berwindung des Priesters. Dieser kam dazu in die Replik vom Horn Tyakaars zu blasen von dem ein Signal ausging das zumindest im umliegenden Stadtviertel geh?rt werden konnte. Dar?berhinaus erwachte im aufgebahrten Sarkophag ein Monstrum - mutma?lich ein Blutghul. Drei Kultisten gingen zum Angriff ?ber. Einer ohne Waffen, zwei mit.

Rayides gelang es den Priester mit einem Blitzschlag schwer zu verletzen, aber dieser entzog sich dem Zugriff von Kerostes und verletzte seinerseits Rayides mit einer d?steren Liturgie. Seramel ging den Blutghul an, hatte aber Schwierigkeiten mit seiner ungeweihten Waffe schweren Schaden zu machen. RaoFoGir bek?mpfte einen der bewaffneten Kultisten. Alya den unbewaffneten.
Rayides und Kerostes versuchten den Priester lebendig zu ?berw?ltigen.

Arelades lie? derweil das oberirdische Geb?ude des Weinh?ndlers besetzen und bereitete die K?mpfer darauf vor von au?en kommende Hilfskr?fte durch Sch?tzen auf dem Dachboden fern- und aus dem Keller Fliehende festzuhalten. Der Aufenthaltsort des Kultisten Tiriakos war unbekannt. Ebenso, ob es mehr als den akustischen Effekt des Horns gab.

In einem heftigen und phasenweise gl?cklosen Kampf gelang es den Helden schlie?lich den Kult zu ?berwinden. Seramel obsiegte dabei trotz profaner Waffe gegen einen Blutghul, der ihn fast gebissen h?tte. Er f?hrte den Kampf auch in schwierigen Momenten mit einer Zuversicht, die er sich in den Arenen des Imperiums angeeignet hatte.
RaoFoGir setzte sich gegen einen bewaffneten Kultisten durch und heilte die schwer angeschlagene Alya. Rayides ?berzeugte schlie?lich den unbewaffneten Kultisten vom finsteren Treiben des Priesters und setzte diesen in der Anbetungsst?tte des Sch?delgottes fest, bevor er durch ein Blutopfer weiteren Schaden anrichten konnte.
Kerostes zwang seinen Gegner zur Aufgabe.

Unsere weiterf?hrenden Pl?ne gingen nicht vollends auf, da Tiriakos auf die Nachricht vom Notsignal des Tempels hin geflohen war. Allerdings gelang es die einflu?reichen Damen und Herren der Stadt um Heranthos vom b?sen Treiben des Priesters zu ?berzeugen. Heranthos hat mittels von uns aufgefundener Schuldscheine, die Tiriakos in den vergangenen Jahren dem Draydal-Priester gezielt zugespielt hatte, eine gute Ausgangsposition seine Stellung in der Stadt auszubauen und zu festigen. Arelades legte ihm nah mittels eines Stadtrates die F?hrung der Stadt zu straffen.

Der Geldwechsler und Sch?delgottkultist Tiriakos floh mit zwei Leibwachen zu Pferd aus Xithros und wurde von Alya auf ihrer Zhirrach-Raubschrecke und Seramel in der Luft verfolgt. Ihr Verst?ndnis auf die F?hrtenleserei und ihre D?mmerungssicht waren unserer Ban Bargui-Sp?herin dabei von gro?em Vorteil.
An einer befestigten Wegstation schienen die Fl?chtigen Rast zu machen. Daher flog der Ashariel zur?ck um das Luftschiff noch in der Nacht nachzuholen.

Als Tiriakos erneut aufbrach und querfeldein in die Wildnis ritt war Alya daher auf sich allein gestellt. Sie legte uns daher gro?e Pfeile aus Zweigen aus. Bei einer weiteren Rast der drei M?nner, schnitt sie deren Pferde los und scheuchte die Tiere auf.

So gelang es uns schlie?lich aufzuschlie?en. Bedarf an den versammelten Kr?ften bestand nicht. Seramel allein ?berwandt die Begleiter des Geldwechslers und zwang diesen zur Aufgabe. Eine Selbstopferung wagte Tiriakos letztlich nicht. Aus seinen Papieren ging hervor, dass seine T?tigkeit f?r die Draydal nicht nur darin bestand die Honoratioren von Xithros durch Schuldscheine abh?ngig zu machen, sondern auch ihre unterschiedlichen S?ldnertruppen, mittels derer die Stadt beherrscht wird, durch R?ckversicherungen an sich zu binden.

Zwei Wochen alten Spuren von wilden Leonir und Ger?chte von einer Geiselnahme durch die Raubbande mit direktem Bezug zu Arelades konnten wir nicht weiter verfolgen, da unser Treffen mit den Chrattac und den Leonir aus der Rhacornos-Savanne in Xarpenta bevorstand. Seramel f?hrte eine Unterhaltung mit dem Leonir Shaonorr vom Rudel der Roten Sonne, den die Gruppe als imperialen Gefangenen an Bord des Luftschiffes mitf?hrte. W?hrend das Imperium und die Stadtstaaten dieses Rudel als wilde Mordmeute einsch?tzen verteidigte der Leonir sich. Man h?tte einen ehrenhaften Kampf um den Besitz von D?rfern gewollt, sei aber stets hinterh?ltig aus der Distanz bek?mpft worden.
Titel: V Zorn der Leonir
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:28:02
Die Gruppe reiste ?ber Xithros, wo sie Rayides und Korysthenes vorerst zur?cklie?, zur Festungsstadt Xarpenta. Vor der Ankunft war schon von weitem das gewaltige Eisentor zu sehen, das als magischer Fokus Unheil und Gifte der Draydal von Xarxaron fernhalten soll.
Es hat die Form einer gewaltigen D?monenfratze, die von Stahlmaden umringt ist.

Zwei Insektopter geleiteten das Luftschiff zu einem zugewiesenen Landeplatz. Eurathes te Kouramnion, Kommandeur der Festungsstadt, ist dem Ersteindruck nach ein korrekter Soldat des Hauses Kouramnion. Vor zehn Jahren kam er in seine Stellung. Er hat Isphirmene Treue gelobt und ist zufrieden, dass er milit?rische Unterst?tzung bei der Grenzsicherung bekommt.
Er erkannte, dass Arelades hinsichtlich Korysthenes ausweichend reagierte und nicht aufrichtig war, wie Kerostes bemerkte. Er wird dies mutma?lich an den Palastverwalter Boubarias Serr Kouramnion weiterleiten. Isphirmene erwartet die ?berstellung von Korysthenes.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/the_imperial_city_by_reneaigner-d66drwj_zpshbzomrzv.jpg)
http://www.deviantart.com/art/The-Imperial-City-373517443 (http://www.deviantart.com/art/The-Imperial-City-373517443)

Tacarus te Partholon sandte eine Geheimnachricht ?ber einen Waffenmeister an Kerostes, demnach sind Isphirmene und der junge Stratege Aecurian Serr Tharamnos sich zumindest in Hinsicht auf gemeinsame Ziele n?her gekommen.
Grunds?tzlich ist Xarxaron zwar milit?risch aktiver geworden und bereitet sich auf einen Krieg vor, aber es scheint noch nicht entschieden zu sein, dass dieser um Anthalia gef?hrt wird. Isphirmene schiebt die "Anthalische Frage" Arelades' Einsch?tzung nach auf.

Eurathes te Kouramnion unterst?tzte Arelades auf Anforderung dabei das Treffen mit den Ionten der Chrattac aus der W?ste Dharrac und den Rhacornos-Leonir vorzubereiten. Die Dharrac-Gesandtschaft war ?berp?nklich. Auf Nachfrage kamen mehrere wichtige Informationen heraus. Die Draydal verlegen Ghule vom Ghulenwall Draydalans an die Grenze, teilweise ?ber den Blauen Orismani hinweg und die durchsichtige Substanz, mit der wir wiederholt zu tun hatten, ist eines von mehreren "Herrschaftsgiften" der Draydal.
Wir vereinbarten engen Informationsaustausch und sprachen ?ber das Interesse an abgestimmten und gemeinsamen Operationen. Es gibt allerdings Vorbehalte gegen Schl?ge mit gro?en Kr?ften, da die Chrattac Gegenschl?ge der Draydal vermeiden wollen. Arelades ?bermittelte der K?nigin seine Sorge bez?glich einer tagelangen Verfinsterung durch prophezeite Ereignisse und die Bef?rchtung hinsichtlich eines uneingeschr?nkten Einsatzes der Draydal-Ghule. Der Optimat sieht die Gefahr, dass die K?nigin glauben k?nne das weitgehend wehrlose Anthalia k?nnte den Draydal als Ergebnis ihrer Kriegsanstrengungen gen?gen. Ob Dharrac oder Anthalia falle, das jeweils andere Gebiet werde das n?chste Ziel sein, prognostizierte er. Danach komme Xarxaron.

Die Dharrac-Gesandtschaft ?berbrachte einen Draydal-Elite-Krieger als Ergebnis der Herausforderung durch die von Arelades ausgerufene Draydal-Jagd. Sie ?berlie?en ihm auf seine Bitte hin die Kreatur als Geschenk, worauf Arelades ?u?erte die K?nigin m?ge sich im Gegenzug etwas von Xarxaron w?nschen. Er versprach Isphirmene zu bewegen ein B?ndnis mit den Chrattac zu besiegeln, wenn die K?nigin sich auf seinen Rat hin f?r Pr?ventivschl?ge entschiede.

Die Rhacornos-Leonir erschienen mit Versp?tung und stark angeschlagen. M?glicherweise wird ihr Anf?hrer Harrdrhach seine Verletzungen nicht ?berleben. RaoFoGir konnte ihn soweit stablisieren, dass er sich ?u?ern konnte. Die Leonir waren Spuren der Pardir gefolgt. Diese Pardir stellen einen wesentlichen Teil der Tagwandler, der Draydal. Die Leonir wurden allerdings gestellt und verloren die H?lfte ihrer Gesandtschaft bei dem Versuch einen Draydal zu erbeuten.

Auf dem R?ckweg wurden sie zudem von den wilden Leonir des Roten Mondes angegriffen. Diese Leonir befinden sich den Worten von Korbash, dem nunmehr einarmgigen Begleiter Harrdrhachs, im Blutwahn Xarifachs.
Harrdrhach versprach die Unterst?tzung der Rhacornos-Leonir f?r eine k?nftige Schlacht, wenn Arelades den Kopf des Anf?hrers der wilden Leonir zu den St?mmen der Steppe sende. Eine weitere Motivation f?r diese n?chste Mission ist das die Ashariel Aliadana aus der Luftschiffbesatzung Geisel im Tal des roten Mondes ist, wie Seramel erfuhr.

Arelades war beeindruckt von den Bem?hungen beider B?ndnispartner und fasste den Entschlu? die erbeuteten Draydal in den Stadtstaaten und in Xarxaron in Schauk?sten am Luftschiffrumpf auszustellen. Letzten Endes soll zumindest der Priester nach Xarxaras ?berstellt werden, wo die Tharamnos ihre F?higkeiten einsetzen k?nnen Informationen aus ihm zu extrahieren. Er erw?gt ?ffentliche Ansprachen zur Motivation der Bev?lkerung (und um seine Position zu st?rken).
Rayides nahm sich in Xithros der Tykaar-Kultisten an. Er nahm Tyranthos als seinen Sch?ler an. Er w?hlte eine neue Kultst?tte unter freiem Himmel und er?ffnete seinen Anh?ngern behutsam Wahrheiten aus der Perspektive seiner echten Identit?t als Chrysir-Gl?ubiger. Tyranthos entging damit einer Verurteilung als Sch?delkultist. Er konnte seine Gesch?fte fortf?hren und er erfuhr die Bevorzugung durch Rayides, nach der er sich sehnte.
Die Entwicklung f?hrte zu einer Weihe des Tyranthos und einer Machtdemonstration des Rayides. Bei der Hinrichtung des Geldwechslers und intriganten Sch?delkultisten Tiriakos lie? Rayides einen Blitz aus dem Himmel herniederfahren, der den Scheiterhaufen entz?ndete.

In der Festungsstadt Xarpenta warb Arelades einen Medicus f?r die Luftschiffbesatzung an. Er plante seine Rede an die Bev?lkerung, als die Kunde eintraf, dass das Schwesternschiff der Drachenschwinge, die Himmelslicht im Anflug sei. Die Ankunft des Favoriten der Hohen Magokratin, Aecurian Serr Tharamnos, stand bevor. Der Tribun und Stratege des Horasiats forderte Arelades durch seine Gesandte, die Satyarin Meliodane, auf sich bei ihm einzufinden.
Mit Verweis auf die erbeuteten Draydal gelang es Arelades Aecurian zu bewegen selbst zu kommen. Als Gastgeber stellte er die Notwendigkeit von Milit?roperationen und den in Aussicht stehenden Ruhm f?r den Strategen in den Vordergrund. Die vom jungen Heerf?hrer ?berbrachte energische Forderung der Hohen Magokratin nach einer ?bergabe des Korysthenes beantwortete er mit einer ?bersendung des Draydal-Priesters. Er lie? ?bermitteln, dass die Suche nach Arsinoa unbedingte Priorit?t habe, aber durch die Selbstzerst?rung von Korysthenes Ged?chtnis und Verstand Zeit koste, w?hrend andere dr?ngende Aufgaben anst?nden bei denen er sich bislang unzureichend unterst?tzt f?hle. Zudem ?bergab er einen Begleitbrief an Isphirmene. Der Inhalt war eine Gratwanderung, aber der angeschlagene Ton w?rde helfen das Interesse einer ?berzeugten Anh?ngerin des Goldenen Gottes zu gewinnen.
Nachdem er das Dr?gen Aecurians vorerst in die Schranken gewiesen hatte und dem Empork?mmling die Idee eingepflanzt hatte direkt am Blauen Orismani nach den Draydal Ausschau zu halten, betrieb Arelades seine Redevorbereitungen weiter.

Unterst?tzt durch einen Illusionisten, der f?r H?rbarkeit und inszenatorische Untermalung des Vortrags sorgte, sprach Arelades mit Billigung des Eurathes te Kouramnion, zu den versammelten Soldaten und B?rgern der Festungsstadt;

"Das Imperium tut kund und l?sst wissen-

Unser unbarmherziger Feind im Westen regt sich- die Draydal r?sten zum Krieg.
Der Feind ist offenbar nicht nur nach Anthalia, sondern tief nach Xararon eingedrungen. Die Verantwortlichen haben bereits einen hohen Preis f?r die Ansicht gezahlt sie k?nnten sich von allem abschirmen. Niemand kann sagen was noch zu entrichten ist, wenn sich die Dunkelheit ?ber den Westen senkt.

Diese Kreaturen haben nur ein Ziel und verfolgen es mit unbarmherziger Konsequenz. Es gibt keine noch so niedrige oder abscheuliche Tat, vor der sie zur?ckschrecken w?rden. Sie wollen all das zerst?ren, was uns wichtig und heilig ist, alles wof?r die menschliche Zivilisation seit Jahrtausenden k?mpft.

Dieser Feind, der sich darauf vorbereitet mit seinen stinkenden Marionetten und seinen Sklavenv?lkern alles zu ?berrennen, streckt bereits seine Knochenhand nach Xarxaron aus. Der Glaube an absolute Beherrschbarkeit einer Bedrohung ist ein fataler Irrglaube. Es gibt keine absolute Sicherheit, selbst dann nicht wenn Xarxaron in eine Globule entr?ckt werden w?rde. Abwarten verschafft dem Feind Zeit und Raum f?r seine Pl?ne.

Massen in der Dunkelheit anrennender Ghule sind nicht das Erste was der Feind nach uns aussendet. Es sind Wesen die im Verborgenen L?gennetze weben und jene versammeln, die keine Treue dem Imperium gegen?ber empfinden. Sie versprechen Macht und Zwanglosigkeit, tats?chlich d?rstet es sie nach unserer Unterwerfung. Ihre Worte sind hohl.

Das Werk der Draydal ist Vernichtung. Selbst in ihrem Herrschaftsbereich vernichten sie Lebensgrundlagen auf Dauer. Sie machen aus allem Leben Staub und Sklavenkreaturen. Das ist ihre traurige Macht und die wertlose Unsterblichkeit, die der Sch?delgott seinen Lakaien und Knechten schenkt. Mehr nicht.

Wir sollten hart daran arbeiten unsererseits aus diesen andr?ngenden Kreaturen Staub und Asche zu machen um unsere Lebensgrundlagen, wie unsere Sch?tzlinge, davor zu bewahren in diesem Krieg vollst?ndig zermahlen zu werden.

Die Stadtstaaten von Anthalia - die Bewohner Anthalias, h?tten nicht bis jetzt ?berlebt, wenn alle davongelaufen w?ren. Sie haben einiges ?berstanden. Wenn wir abwarten, bis die Leichen der Anthalier den Boden bis zum Horizont bedecken, dann werden sie es sein, die als zus?tzliche Ghule f?r Draydalan an unseren Mauern emporklettern.

?berleben werden wir durch Tatkraft und offene Augen f?r Bedrohungen. Es gibt offene Bewegungen des Feindes, die erfasst und zerschlagen werden m?ssen und es gibt verdeckte Bewegungen, die ebenso erfasst und zerschlagen werden m?ssen. Es gibt viel zu tun.

Zerst?ren ist immer leichter als aufbauen. Leben, Vertrauen, Bauwerke. Wir sollten diesen Wesen beweisen das wir in der Lage sind Dinge zu schaffen, die ihnen standhalten und das wir nicht aufh?ren Widerstand zu leisten wenn jemand von uns f?llt.

Angst ist uns Menschen zueigen. Sie warnt uns vor au?erordentlichen Situationen. Aber sie darf uns nicht l?hmen. Der Angst muss die Wut folgen.

Diese Kreaturen werden durch das Imperium - durch uns - niedergeworfen werden.

F?r den Imperator!
Feuer f?r die Ghule!
Staub und Asche f?r die Draydal!"


Gegen Ende dieser Rede stand dort ein Mann, den die Gruppe nicht aus dem Alltag kannte. Er wurde zu einem fanatisch br?llenden Populisten und Priester des imperialen Kultes, der gezielt die Emotionen der Masse nutzt und die rechte Faust emporrei?t w?hrend er speichelspuckend die Drohungen gegen den Feind ausst??t. Ein w?tender Mann, ein gef?hrlicher Mann, ein Kriegsprediger mit Ambitionen. Nach dieser Variation seiner bisherigen Reden lie? er die erbeuteten Draydal ausstellen.

Am Folgetag flog uns die Drachenschwinge Richtung Xithros und nach der Aufnahme von Rayides, Korysthenes und zehn S?ldnern weiter nach Nordwesten um mit Hilfe des Leonirs Shaonorr die Leonir-Raubbande der Roten Sonne zu suchen. Offen war, wer J?ger und wer der Gejagte sein w?rde.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/landscape_by_joakimolofsson-d52p2bd_zps2uqdlsbn.jpg)
http://www.deviantart.com/art/Landscape-306859513 (http://www.deviantart.com/art/Landscape-306859513)

Die Sichtung der Blutb?ffel-Herde der Leonir, auf dem Weg durch Anthalia nach Norden, veranlasste uns zu landen und als Gruppe den Spuren zu folgen. Shaonorr hatte uns erz?hlt, dass seine Mutter Tarsharra Schamanin des Stammes sei, sein Vater Rhadrrach Stammesf?hrer.
Als wir die Zelte des Stammes ausmachten beschloss RaoFoGir des Nachts n?her heranzuschleichen. Belauschen lie?en sich die Wachen nicht, die Sprache der Leonir war unserem Waldamaunir unbekannt. Zwei Zelte stachen als besonders hervor, das mit Zeichen bemalte und mit Fetischen behangene Zelt der Schamanin und das gro?e Versammlungszelt.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/sunset_on_savannah_by_syntetyc-d3hyh6n_zpskvx2ijt9.jpg)
http://www.deviantart.com/art/Sunset-on-savannah-211560575 (http://www.deviantart.com/art/Sunset-on-savannah-211560575)

Vier Sp?her kamen tags?ber von Osten und suchten die Schamanin. Da der Stammesf?hrer offenbar nicht anwesend war, entschieden wir uns Shaonorr ins Lager zu begleiten um mehr ?ber die Lage herauszufinden. Arelades und Rayides blieben au?en vor und warteten in Distanz ab. ?u?erlich unbeeindruckt vom drohenden Br?llen der Leonir traten Shaonorr, RaoFoGir, Kerostes und Seramel den Kriegern des Lagers gegen?ber. Die Drohgeb?rden gingen in eine w?ste Beschimpfung und ver?chtliche Behandlung des Shaonorr ?ber. Nach einer Zeit der Unschl?ssigkeit kam m?hsam ein Gespr?ch ?ber Shaonorr als ?bersetzer zustande. Sein Vater sei im Kampf gefallen, get?tet durch seinen anderen Sohn Marrhadash. Arelades ermunterte Shaonorr am Folgetag den j?ngeren Krieger zur Rechenschaft zu ziehen, der ihn als Erster beleidigte. Eine beachtliche Weile konnte der J?ngere den ungest?men Angriffen Shaonorrs widerstehen, aber schlie?lich unterwarf er sich.

Darauf wurde Shaonorr vom Stamm zu seiner Mutter vorgelassen. Der Stamm befand sich auf dem Weg zu einem Ritualplatz. Die Schamanin erz?hlte im Streit mit seinem Vater habe der Blutwahn Xarifachs Marrhadash erfasst. Shaonorr gelobte den Vaterm?rder zu stellen und sich so die Achtung des Stammes wieder zu verdienen.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/the_lionman__update__by_davidgalopim-d713wr0_zpsmyhec9vy.jpg)
http://www.deviantart.com/art/The-Lionman-update-425125260 (http://www.deviantart.com/art/The-Lionman-update-425125260)

Die Gruppe lie? sich von den Stammessp?hern den Weg zur Stelle der letzten Sichtung der Xarifach-Anh?nger weisen. In der N?he antilopenartiger Kardane wurden wir nach einer Reise durch die Steppe f?ndig. Da sich die Gegner auf einer Anh?he befanden, suchten wir einen alternativen Weg hinauf. Alya und RaoFoGir erkletterten beh?nde den Hang.
 
Sie machten den Feind in einer nahegelegenen H?hle aus. Wir entschieden uns zu warten und zu beobachten, ob sie auf die Jagd nach Kardanen gehen w?rden. Dieses Vorgehen zahlte sich aus. F?nf Leonir verlie?en die H?hle und schlichen um die Tiere herum. Als sie sich weit in der Ebene verteilt hatten begannen wir den Angriff. Alya erwies sich dabei mit ihren Pfeilen erwartungsgem?? als weitaus treffsicherer, als der Optimat mit seiner Windb?chse.

Schnell verringerte sich der Abstand, als die Gegner heraneilten. Die Kardane gerieten in Unruhe und der Vaterm?rder Marrhadasch trat angelockt vom Kampfgebr?ll seiner Gefolgschaft aus der H?hle am Berg. Der Paktierer wurde begleitet von drei daimonoiden Hunden. Arelades zog mit Brand?l und Magie eine seitliche Feuerwand vor der Gruppe hoch, um die aufgebrachte Tierherde fern zu halten. Seramel fing Marrhadasch ab, aber dessen Hunde hatten den Optimaten als fetten Bissen in den Blick gefasst.

Kerostes hielt auf der anderen Seite die annahenden Leonir auf. Shaoonor gelang es zwei Mutantenhunde von Arelades fernzuhalten und zu erschlagen. Den dritten verbrannte der Optimat mit einem Feuerstrahl. RaoFoGir wurde von einem Kardan niedergerannt, konnte sich aber aufrappeln. Gest?rkt durch einen Amaunir-Zauber setzte er dem Paktierer zu.

Als Seramel und RaoFoGir Marrhadasch bezwangen lie?en die verbliebenen Leonir von uns ab. Der Vaterm?rder ergab sich, forderte aber eine Begegnung mit seinem Bruder Shaoonor ein. Um mehr ?ber eine m?gliche Draydal-Verwicklung in die Angelegenheit und ?ber den Verbleib der Ashariel Aliadana herauszufinden, verzichteten wir auf eine unmittelbare T?tung und entwaffneten unseren Feind nur.

Marrhadasch griff dennoch Shaoonor an. In ?bermenschlicher Geschwindkeit schnellte er hoch, schlug mit den Pranken nach seinem Bruder, verbiss sich in ihn und h?tte diesen wohl mit in den Tod gerissen, wenn nicht Seramel und RaoFoGir unabl?ssig auf den irren Paktierer eingestochen h?tten.

Aus der nahegelegenen H?hle konnten wir Aliadana anschlie?end lebendig bergen, au?erdem fanden wir noch einen eingesch?chterten Jungleonir aus dem Gefolge von Marrhadasch dort vor. Den Kopf des Vaterm?rders lie? Arelades abtrennen. Shaoonor soll ihn bei n?chster Gelegenheit an die Leonir aus der Khamuri-Savanne ?bergeben um unser B?ndnis mit diesen zu besiegeln, wie in Xarpenta besprochen.
(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/f226963b8492a2289fdd830866d72de5-d4c953v_zps9djpdn6a.jpg)
http://www.deviantart.com/art/Hellhound-262446619 (http://www.deviantart.com/art/Hellhound-262446619)
Titel: Verehrte Isphirmene
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:28:42
"Hohe Magokratin,
verehrte Isphirmene,

ich werde nicht den Ton eines Subalternen anschlagen. Wir haben stets offen gesprochen und sollten das beibehalten. Alles andere w?re albern und heuchlerisch und ich denke davon hast Du in Xaraxaras genug. Ich kann nicht ermessen was es bedeutet tausende Jahre versteinert zu ?berdauern und die ?bermenschliche Last einer Auserw?hlten auf den Schultern zu tragen, die in einer Schicksalsstunde zur?ck ins Leben tritt und umgeben von M?chten im Existenzkampf ist, aber ich habe zumindest meine eigene Erfahrung mit extremen Situationen und existentiellen Auf- und Abstieg. Ich habe an der Seite der M?chtigen gestanden. Der immerw?hrende Krieg und mein eigenes Feuer hat mich gezeichnet und am Tag meines gr??ten Zaubers in glei?endem Schmerz gebadet. Ich habe aufgeh?rt die Toten zu z?hlen f?r deren Lebensende ich Verantwortung hatte, ob sie Freunde, Untergebene, unbeteiligte Zivilisten oder Feinde waren. Ich stand an der Schwelle des Todes und lebte ein Jahr nach meiner Verbrennung in Dunkelheit und der Ungewi?heit. Ich bin von den hellen S?len der Eliten in die kleinen Kammern der niederen Diener des Imperiums versto?en worden. Ich bin m?hsam in langen wechselhaften Jahren wieder in eine Position gelangt in der ich nicht von Brotkrumen leben muss, die von der Tafel der Eliten rieseln. Ich wei? wie ?berw?ltigend und gnadenlos Schicksal sein kann.

Wir h?tten im Thronraum Xarxarons sterben k?nnen. Oft wache ich schwei?gebadet auf, sehe Dich auf dem Marmorboden ?chzend unter Arsinoas fokusverst?rktem Angriff zu Boden gehen. Zun?chst m?chte ich Dir meine Freude mitteilen, dass Du Deine Position gesichert hast. Ich habe mir Sorgen um Dich gemacht. Ein Teil von mir betrachtet Dich noch immer als Sch?tzling - doch tr?gst Du ein unglaubliches Potential in Dir, eine Kraft mit der verglichen mein Dasein nur ein Funken ist. Ich glaube nicht, dass wir aus einer Laune der G?tter heraus in dieser Zeit an diesem Ort sind. Eben war die Niederlage auf dem Boden des Thronsaals nahe, jetzt verneigt sich Xarxarons Gesellschaft vor Dir. Einen Wimpernschlag sp?ter kann schon all das Asche sein.

Es deutet viel darauf hin, dass Xaraxarons Gesellschaft aus eigener Kraft nicht ?berlebensf?hig ist. Ihre Beobachtung der Situation war getr?bt, ihre Sicherheitsbem?hungen waren bereits durch die Draydal untergraben. Ich glaube nicht, dass Du zufrieden sein wirst, wenn Du Dich auf Dauer auf den Rat von Menschen verl?sst, die blo? lethargische Statisten im schw?lstigen und morbiden Zerrbild eines Hofstaates sind. Schwimmend im Sud von Selbstzufriedenheit und Hochmut. Selbst wenn die ?berzeugung in stabilen Verh?ltnissen zu leben nicht gef?hrlich tr?gerisch w?re, Du w?rdest aus Langeweile eingehen w?hrend Du Deinem Potential beim Verdorren zusehen w?rdest.

Ich g?nne Dir die Atempause in Ruhe. Du hast sie gebraucht, angesichts der Anstrengungen und Ungewi?heit der Zwischenzeit, angesichts der Gr??e der kommenden Ereignisse. Aber wir sind keine Kinder mehr, die sich verkriechen k?nnen, w?hrend die Welt ersch?ttert wird und die sich an der Hoffnung festhalten k?nnen sie k?men unber?hrt davon wenn Krieg, Hunger, Krankheit und Tod ?bers Land reiten. Korystenes und selbst Arsinoa sind keine wesentlichen Bausteine der Ereignisse, denen Du Dich stellen wirst, wenn die Prophezeiung eintritt. Wir sollten uns ?ben solange wir Raum und Zeit daf?r haben. Wir sollten den Aufbau des Feindes st?ren, bevor er sich in Position gebracht hat uns Z?ge aufzuzwingen.

Ich habe viele Schlachten erlebt. Komm raus aus dem Nest falscher Freunde und lass uns die Konfrontation mit den Plagegeistern Deiner Kindheit suchen. Niemand sagt man solle Xaraxaron entbl??en, aber im Moment hat Dein Horasiat mehr als genug Kraft um in den Tanz der Vernichtung mit dem Feind einzutreten. Lass uns die drei Luftschiffe vereinen und eine Myriade ins Feld f?hren um eine erste Kraftprobe mit den vordringenden Draydal zu wagen. Vielleicht l?sst sich der Krieg auf die Ghulensteppe und Anthalia beschr?nken, wenn wir aufh?ren uns zitternd hinter Mauern zu verbergen. Versprechen kann ich Dir nichts, aber ich bin gespannt wie der Feind reagiert, wenn er Dir ins Anlitz sehen muss. Du bist sch?n, wenn Du entschlossen bist und den Gegner Deinen Zorn f?hlen l?sst, schrecklich und faszinierend ist Deine Macht. Lass uns die Z?gel ergreifen und ihnen zeigen was es hei?t Dich herauszufordern. Nicht tollk?hn, sondern beharrlich Zug um Zug. Du wirst m?chtiger werden mit jedem Erlebnis w?hrend der Konfrontation. Nur wenn Du diesen Weg gehst, kannst Du die prophezeite Machtprobe mit dem ?berstehen was von Deinem Widersacher geblieben ist.

Arelades

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/15d701bf43bc1fb1989de340d33e5fc9-d8qjn9n.png_zpsqibu6uch.jpg)
http://www.deviantart.com/art/Landscape-528316043 (http://www.deviantart.com/art/Landscape-528316043)

PS: Ich w?ge ab. Ich bem?he mich um Sorgfalt. Du warst an meiner Seite. Es ist eine Frechheit, dass impliziert wird mir w?re nicht bewusst welche Bedeutung Korystenes und Arsinoa zukommt. Das Hirn von Korystenes ?hnelt dem Zustand in den er die Bibliothek des Tychondorias gebracht hat. Er hat sein eigenes Ged?chtnis und seinen Verstand zerl?chert und in einen Irrgarten des Omasiros verwandelt. Wenn ich mir anschaue, wie wenig Xaraxarons hochger?hmte Spezialisten, abseits des guten Phranarenius und des treuen Ialasmes, im Falle der Kongressmorde herausgebracht haben, dann habe ich ernste Zweifel, ob sie mehr erfahren werden als ich. Hast Du Dir berichten lassen, wie er explosive F?sser und Kerestionen hat aufschichten lassen? Aecurian h?tte Dir nicht mal einen Fetzen von Korysthenes bringen k?nnen. Es mag dennoch sein, dass er g?nzlich nutzlos ist und alles Irrwege sind. Es mag sein, dass wir Puzzelst?cke finden, die wir im kleinstm?glichen Kreis deuten sollten.
Einstweilen sollen sich Deine Spezialisten an dem Draydalpriester beweisen, den ich Dir in Stasis ?bersende. Ich erwarte ein Dossier.

Du erinnerst Dich an die Erw?hnung von Patras Thuram als Auftraggeber hinter Deiner Erweckung und dem Versuch Dich zu einem beherrschbaren Werkzeug zu machen? Der Priester sollte Kontakt gehabt haben. Man nennt Thuram hinter vorgehaltener Hand den "Statthalter Draydals in Anthalia". Ich finde es ungeheuerlich wie weitgehende Handlungsfreiheit der Feind hier genie?t. Harpalis w?rde nicht mehr existieren, wenn man sich so gehen lie?e, wie die Verantwortlichen es hierzulande taten. Der Vorwurf erstreckt sich ?ber die Anthalier hinaus insbesondere auf die Aufkl?rung durch Xaraxaron. Als Regionalmacht sollte man nicht in den Kontrollverlust hinein delirieren.

Sollte ich heimkehren und dem Imperator Bericht erstatten, dann werde ich mir auf die Zunge bei?en m?ssen um meine Emotionen in Zaum zu halten. Einstweilen erlaube ich mir eine Rechnung f?r meine laufenden und k?nftigen Dienste anzuh?ngen. Wenn Xaraxaron mich nicht wie einen Freund, sondern wie einen Diener behandelt, dann sollen sie mich auch entsprechend bezahlen. Die Schatzkammern haben sie ja in ihren Jahren der Unt?tigkeit bef?llt. Denk daran, wenn Du dem Imperium die Optrilitlieferungen zusicherst, die Konditionen etwas zu verbessern. Dein Ansehen am imperialen Hof ist keine Nebens?chlichkeit. Der ferne Sternenpfeiler kann von einem Tag auf den anderen allesentscheidende Macht sein.

Auch im Guten ben?tige ich f?r die Aufgaben, die vor mir liegen ein angemessenes Budget. Es ist haarstr?ubend mit was f?r beschr?nkten Mitteln ich hier essentielle Aufgaben erledigen muss, w?hrend in Xarxaras fantastische Artefakte und Ressourcen ungenutzt vermodern. Wir m?ssen ein Treffen vereinbaren und sollten dabei Periosphrant speisen. Sende mir Nachricht nach Xithros, ob wir uns in Anthalia treffen. Auf einem der Luftschiffe k?nnen wir uns vertraulicher besprechen, als in einem Palast dessen W?nde Ohren haben. Habe mich in Xarpenta mit Chrattac und Leonir getroffen. Von Informationsaustausch bis hin zu Pr?ventivschl?gen ist noch alles m?glich, wenn Du in Anthalia in den Krieg eintrittst. Komm hier raus und bring alle umtriebigen Optimaten aus Xaraxaron mit. Treue, wie wankelm?tige, wie problematische. Sollen sie am Feind beweisen was sie wert sind oder ihr Gesicht verlieren. Wir sollten die  Puppen tanzen lassen, statt zu warten bis die Ungeheuer an der T?r unserer Schlafzimmer kratzen."


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http://www.deviantart.com/art/Rotting-demon-sketch-494061070 (http://www.deviantart.com/art/Rotting-demon-sketch-494061070)
Titel: Intermezzo: Ledrige Schwingen
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:30:36
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http://grivetart.deviantart.com/art/Caradhras-407489628 (http://grivetart.deviantart.com/art/Caradhras-407489628)

Die Suche nach Arsinoa, der gest?rzten Magokratin Xarxarons, duldet keinen Aufschub mehr. Auch wenn Arelades gern den mutma?lichen St?tzpunkt des 'Draydal-Statthalters' Patras Thuram aufgesucht h?tte und an einem Treffen mit Isphirmene interessiert war, beschlossen wir Isquenion, eine Kontaktperson des Korysthenes im Nordosten, aufzusuchen. Isquenion soll sich auf Verwandlungsmagie verstehen.
Unterwegs statteten wir einem Ashariel-Nest, gelegen in Xarxarons Gebirgsmassiv, einen Besuch ab. Daolan, ?ltester in diesem 'Nest der Gefrorenen Wolken', sprach mit unserem Emiss?r Seramel, der von Aliadana begleitet wurde. Ohne Umschweife plauderte unser Ashariel-Gladiator offen ?ber unser Magokratinnen-Dilemma und die Suche nach Arsinioa. Unter anderen Bedingungen h?tte dieses unbedachte Verhalten viele Pl?ne von Arelades beendet und unsere Existenz dauerhaft schwerwiegend gef?hrdet. In diesem speziellen Fall erwies sich die unverstellte Offenheit als Schl?ssel zu wichtigen Informationen.
Daolan sprach seinerseits von einer verst?rkten Abneigung der Tharamnos unter der Herrschaft von Isphirmene gegen?ber den freien Ashariel. Fast alle Ashariel h?tten mittlerweile den Dienst f?r die Tharamnos beendet. Es sei unter Umst?nden m?glich Sp?her nach Anthalia zu entsenden, allerdings nur, wenn der umtriebige Ter Nelsaru, ein Vinshina-Luftpirat, zuvor bezwungen werde. Die Schwarmroute der Simia-Schwalben f?hre in diesen Tagen unz?hlige Tiere zu der Felsformation 'T?rme der Einsamkeit'. Von diesem Ort hatten wir bereits geh?rt. Der Leonirstamm Shaoonors wird sich dort mit weiteren Leonirrudeln zu einem Ritus treffen.

Auf dem R?ckweg zum Luftschiff versicherte sich Seramel Aliadanas Verschwiegenheit gegen?ber dem Rest der Mannschaft der Drachenschwinge. Die Ashariel ist ihm dankbar f?r ihre Rettung aus der Leonir-H?hle, zudem hatte sie zuvor die Skepsis des ?ltesten gegen?ber Isphirmenes Herrschaft miterlebt. So war die Grundlage gelegt f?r eine gemeinsame Mission mit Seramel bei der die beiden Ashariel den Kodex der Tharamnos, den ihnen Arelades nach einem feierlichen Gel?bnis aush?ndigte, in den eisigen H?hen zu verbergen. Eingewickelt in viele Lagen wasserabweisenden Tuches soll er dort als R?ckversicherung bereitliegen, falls Isphirmene Arelades in Folge eines endg?ltigen Zerw?rfnisses festsetzen sollte. Denn schlie?lich w?rde er ihren Ambitionen Herrscherin ?ber Xaraxaron zu sein empfindlich schaden, sollte er je den Sternenpfeiler erreichen.

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http://www.deviantart.com/art/Angelus-of-Hope-298175616 (http://www.deviantart.com/art/Angelus-of-Hope-298175616)

Die Drachenschwinge hatte die ersten Meilen auf dem Flug zu den 'T?rmen der Einsamkeit' hinter sich gebracht, als Krisra auftauchten. Jene Art flugf?higer Sch?dlinge, deren Erscheinen bei Rayides stehts ein tiefes Stirnrunzeln erzeugt. Zun?chst schienen es nur eine Handvoll zu sein, doch nahebei, bei einem Felsgrat, schwirrte eine Vielzahl von ihnen herum. Das Luftschiff der Gruppe war jedoch nicht ihr Ziel. Wie sich herausstellte war ihr Schwesternschiff, Aecurians 'Himmelslicht', ganz in der N?he und einem ernstzunehmenden Angriff ausgesetzt.

Da die Himmelslicht anscheinend nach S?den unterwegs war, worauf ihre Ausrichtung hindeutete, hielten wir die Wahrscheinlichkeit f?r klein, dass sie uns bei unserer Aufgabe aktiv behindern w?rde und griffen ein. Es w?re der Mannschaft ohnehin schwer zu erkl?ren gewesen, warum man dem Schwesternschiff nicht beistehen sollte. Mit einem dr?hnenden Signalhornsto? zogen wir die Aufmerksamkeit auf uns und wurden alsbald vom Schwarm attackiert. Alya befehligte unsere Bordsch?tzen, Seramel und Alidana befreiten unsere empfindliche Takelage vom Ungeziefer mit ledrigen Schwingen und der Optimat erhitzte mit einem Zauberspruch derart die Luft in einer gro?en Zone ?ber dem Luftschiff, dass die Angriffsfl?ge der Kreaturen durcheinander gerieten. Kerostes hielt derweil seinem Herrn die Viecher vom Leib und RaoFoGir k?mmerte sich um Rayides' Sicherheit. Verletzt von Pfeilsch?ssen drehten viele Angreifer ab und die wenigen, die es an Bord schafften suchten nach einem kurzen Scharm?tzel hastig das Weite.
Nachdem wir uns Freiraum verschafft hatten s?uberten wir auch die Ballons und Aufbauten der Himmelslicht, wobei sich die brutale Effizienz der Windb?chse, eines kostbaren Spielzeuges des Arelades, erstmals ansatzweise zeigte und selbst unserer Banbargui-Scharfsch?tzin Respekt abn?tigte. Oh, wieviel Schaden k?nnte so ein Wunderding in f?higen H?nden austeilen! Arelades begann die Flinte zu t?tscheln und mit ihr zu sprechen um glaubhaft zu machen, dass Magie am Werk sei und nicht etwa profane Technik. Tats?chlich war auch er beeindruckt welche Folgen ein Treffer haben konnte... und das er als laienhafter Sch?tze ?berhaupt traf.

Rayides beendete den verbissenen Kampf an Bord der Himmelslicht schlie?lich mit der Anrufung von st?rmischen Winden aus deren Umklammerung sich Freund und Feind nur mit M?he l?sen konnten. Nicht wenige st?rzten trudelnd in die Tiefe.
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http://www.deviantart.com/art/Draconian-Warrior-of-Dark-Horizon-303758233 (http://www.deviantart.com/art/Draconian-Warrior-of-Dark-Horizon-303758233)

Iphirmenes Scho?hund Aecurian erwies sich erneut als kaltschn?uziger Karrierist. Er zeigte kaum echte Dankbarkeit und wenig Scham, dass er im Hinterland Vorgaben der Hohen Magokratin erf?llt, statt den Krieg im Westen vorzubereiten. Wieder war sein Streben eine ?bergabe von Korysthenes zu erreichen. Arelades verwies auf ein geplantes Zusammentreffen in Xithros mit Isphirmene. Seine Auskunft, Korystehnes sei nach Folter nicht transportf?hig, lie? den jungen Rivalen wittern das er dort zu suchen habe. Einstweilen lie? er die Gruppe jedoch gew?hren. Arsinoa na Tharamnos aufzufinden ist weiterhin die dringlichste Priorit?tsmission, deren Erf?llung Isphirmene von ihren Weggef?hrten erwartet.
Rayides wird bald nach seinem Sch?ler in Xithros sehen m?ssen, sonst laufen wir Gefahr Korystehnes an Isphirmene zu verlieren.
Am Rande von einem Wortwechsel ?ber den Luftpiraten Ter Nelsaru erz?hlte Aecurian eine Enklave bei Xar Eunaris sei von diesem ?berfallen worden. Isquenion, eine ?rtliche Pers?nlichkeit, sei dessen Geisel. Eine Neuigkeit, die Arelades beil?ufig erfuhr.
Rayides bem?hte sich derweil den Verwundeten und Sterbenden seelsorgerischen Beistand zu leisten und hielt dabei die Ohren auf. Aus Andeutungen und Gespr?chsfetzen lie? sich folgern, dass die Himmelslicht Befehle f?r die Mobilisierung der Truppen Xarxarons ?berbrachte und nebenbei die Flugrouten der Simiaschwalben abflog. Auch das Gespr?ch von Aecurians Adjutantin, der Satyarin Meliodane, mit dem Optimaten brachte keine weiteren Erkenntnisse.

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http://www.deviantart.com/art/Commander-575615734 (http://www.deviantart.com/art/Commander-575615734)

Kurzentschlossen trat Arelades noch einmal an Aecurian heran und ?berzeugte ihn zum Abschlu? gemeinsam das Krisra-Nest gr?ndlich auszur?uchern. Dazu bediente man sich einer profanen Strategie, die Arelades regelm??ig am Rande der Nepreton-Steppe im Norden des Imperiums nutzte; Dichter Rauch im Haupteingang eines H?hlensystems treibt die Bewohner heraus und er deckt durch seinen Austritt an anderen ?ffnungen weitere Ausg?nge auf. Aecurian war von dem ebenso einfachen, wie wirkungsvollen Ansatz beeindruckt, hatte aber dennoch weiter vor alsbald Korysthenes in Xithros zu fassen. Arelades appellierte gleichwohl an den halsstarrigen Oberbefehlshaber sich mit dem Vormarsch der Draydal zu befassen und sich der Aufkl?rung der feindlichen Vorst??e zu widmen.
Titel: VI Feuer & Blut 1
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:31:17
Auf dem Weiterflug zu den T?rmen der Einsamkeit h?rte man auf der Drachenschwinge das Ger?cht 'Ter Nelsaru' h?tte in der N?he einer Bergbausiedlung unl?ngst einen Optrilittransport ?berfallen. Die Verantwortliche der Minengesellschaft berichtete ein Verr?ter habe den Piraten mit den n?tigen Informationen dazu versorgt. Arelades ?bernahm die beschlagnahmte Bestechungssumme.
In Zusammenhang mit der Entf?hrung Isquenions machten wir uns Gedanken ?ber die Motive des Piraten. Aber erst mit einem Funken Inspiration kamen wir zu dem Schlu?, dass er sich die Mittel verschaffte selbst die verwandelte Arsinoa aufzusp?ren und zur?ckzuverwandeln. Daraufhin gaben wir die aktive Suche nach dem Piraten auf und machten uns wieder zu dem 'T?rmen' auf.

Seramel bemerkte einen Luftgleiter, der uns folgte. Aber erst nach Tagen erfuhren wir mehr ?ber dessen Besitzer. W?hrend eines n?chtlichen Gewitters, als wir hinter einer Anh?he aus Sicherheitsgr?nden ankerten, ersp?hte Seramel das Vinshina-Piratenschiff. Unbeirrt durch den Sturm war Ter Nelsaru weiter unserer Route gefolgt, hatte sich aber ?bernommen. W?hrend er darum rang die Kontrolle ?ber das Schiff zur?ckzugewinnen, versuchten unsere Ashariel ihn von Bord zu rei?en. Er entging diesem Versuch und fl?chtete durch eine Luke. Er ?berlie? Schiff und Mannschaft ihrem Schicksal und nutzte besagten Gleiter um in die Dunkelheit hinein zu entkommen. Seramel besch?digte derweil einen der Ballons des Piratenschiffs. Daraufhin folgte dessen Absturz unweigerlich.

Nachdem die Drachenschwinge den Bericht der Ashariel erhalten hatte, sandte Arelades S?ldner und die Gruppe am Boden aus. Die Piraten leisteten nach ihrer Bruchlandung keinen Widerstand. Es gelang allerlei arkanomagisches Ger?t zu bergen, das Optrilith hatte der Piratenkapit?n allerdings mit sich genommen. Isquenion te Phreisopos konnte befreit werden. Seramel befahl anschlie?end im Namen des Optimaten die Zerst?rung des Piratenschiffes. Innerhalb weniger Minuten verwandelte Feuer das Flugschiff von exorbitantem Wert in Asche. Die vormalige Besatzung blieb fassungslos zur?ck.

Eine Troph?e zum Beweis der Zerst?rung wurde von der Mannschaft der Drachenschwinge aus dem Piratenwrack herausgebrochen. Eine Nachricht von Arelades hinterlassen-

"Seht dies als Konsequenz eurer ?bergriffe und eures ?bermuts. Nehmt euch ein paar Tage um euren Zorn herauszulassen. Danach sollten wir uns bei den T?rmen der Einsamkeit treffen. Wir sind noch nicht fertig miteinander. Wir sollten reden. Es geht um Gr??eres als uns."

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http://foxinshadow.deviantart.com/art/Crash-Site-507640731 (http://foxinshadow.deviantart.com/art/Crash-Site-507640731)

Nachdem die Piraten ausgeschaltet waren, schien es nicht mehr n?tig Ausweichman?ver zu fliegen. Dennoch ?nderte die Drachenschwinge erneut ihren Kurs um sich weiterer etwaiger Verfolger zu entledigen. In der folgenden Nacht wurde die 'Himmelslicht' gesichtet. Nah am Boden und komplett unbeleuchtet machte sich die Drachenschwinge davon und trotz ung?nstiger Winde gelang dieses Unterfangen. Arelades lie? in den folgenden Tagen die beschlagnahmte Bestechungssumme aus der Mine unter der Mannschaft als Prise f?r die gelungene Zerst?rung des Piratenschiffes verteilen. Die Kapit?nin Charana verzichtete vorerst auf ihren Anteil, lie? sich dessen sp?tere Auszahlung allerdings verbriefen.

Als wir im Westen eine Befestigungsanlage passierten, h?rten wir dort w?hrend des Auffrischens der Vorr?te, dass der Gleiter des Piratenkapit?ns am Morgen des selbigen Tages gesehen worden war. Sein Kurs f?hrte ihn nach Westen in die anthalische Steppe und nicht etwa zu den 'T?rmen'. Zudem erz?hlte Bhoschlisch, ein Shingwa und Besatzungsmitglied der Drachenschwinge, RaoFoGir er habe gesehen, wie ein Botenvogel nach unserem Eintreffen Richtung Osten ausgesandt worden sei. Nach l?ngerem Abw?gen entschieden wir schlie?lich Ter Nelsaru und dem Oprilith zu folgen, statt zu hoffen das er schlie?lich bei den 'T?rmen' auftauchen w?rde.

Diese Entscheidung erwies sich als richtig. Wie wir herausfanden, war der Fluggleiter nach dem ?berqueren der Grenze von einem archanomagischen Geschoss getroffen worden und abgest?rzt. Seramel machte ein gro?es Lager aus, zu dem der Piratenkapit?n offenbar nach seinem Absturz verschleppt worden war. RaoFoGir und Alya schlichen n?her heran und sie ersp?hten den Feind. Draydal und ihre Knechtkreaturen, direkt an der Grenze Xaraxarons!

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http://www.deviantart.com/art/Undead-Warrior-328524453 (http://www.deviantart.com/art/Undead-Warrior-328524453)

Wie man die Situation auch drehte und wendete, es schien unm?glich das Lager zu betreten um es lebendig mit dem Optrilith wieder zu verlassen. Alya, Aliadana, Seramel und RaoFoGir schw?rmten als Sp?her aus und auch Rayides zog begleitet von unseren zehn S?ldnern los um vermutete Kundschafter der Draydal in der Gegend unsch?dlich zu machen. Das Luftschiff drehte auf Arelades Gehei? hin vom Feindeslager ab und flog zur?ck nach Nordosten.
Tats?chlich gelang es unseren Sp?hern nach einer Weile zwei Kundschafter auszumachen und zu ?berwinden. Es handelte sich um Pardir. Humanoide Pantherwesen. Rayides bemerkte eine Gruppe von Soldaten und weitere Pardir, die vom Lager nach Norden aufbrachen.

W?hrend der folgenden Nacht gelang es Arelades mit Grausamkeit etliche wertvolle Informationen aus einem der Pardir herauszubringen-
Gef?hrt vom Draydal-Priester Xanaxes kam der Feind vor etwa zwei Wochen, an die Grenze zwischen Anthalia und Xarxaron, um Ausgrabungen vorzunehmen. Wonach gesucht wurde wusste der Pardir nicht zu sagen. Ziellos erschien ihm das Unternehmen, unf?hig seien die eingesetzten Sklaven. Die Pardir, wie auch ihr direkter Rudelf?hrer Machrai, seien dem Draydal-Kommandanten Bra-Hek unterstellt. Sie w?rden die Draydal-Sprache gerade eben ausreichend genug beherrschen um dem Kommandanten Berichte zu ?berbringen. Sie seien gewohnt Gold f?r ihre lebenslangen Dienste zu bekommen. Seit Generationen seien sie den Draydal gehorsam. Den Tod im Kampf scheuten sie nicht, wohl aber als Opfer f?r den Sch?delgott zu enden.

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http://www.deviantart.com/art/Panther-54410133 (http://www.deviantart.com/art/Panther-54410133)

W?hrend sich Arelades mit der handwerklichen Hilfe von Kerostes mit dem Gefangenen besch?ftigte, setzte das Luftschiff Rayides und die zehn S?ldner an der Route zum Lager ab, wo sie einen Hinterhalt legen sollten. Dann nahm das Luftschiff die Verfolgung jener Gruppe auf, die das Lager nach Norden verlassen hatte. Alya pr?sentierte sich bei Sonnenaufgang als K?der. Die Ban Bargui lief zu ihrem Reitinsekt, als die feindliche Gruppe auf sie aufmerksam wurde.
Die aufgehende Sonne hinter sich und mit R?ckenwind begann das Luftschiff seinen Angriff. Der Feind geriet in Unruhe und versuchte nach Norden zu entkommen. Von sieben Pardir starb einer, vier gerieten in Gefangenschaft. Zwei entkamen. Eine Hetzratte von der Gr??e eines Hundes wurde von Alya niedergeschossen. Ein menschlicher Soldat wurde von einem der Schiffsgesch?tze get?tet, zwei entkamen.

Einem weiteren Krieger gelang es abseits des Hauptgeschehens ?ber Seramel im Kampf zu triumphieren. Es geschah das bisher undenkbare. Obwohl der Ashariel-Gladiator alle Finessen seiner ?blicherweise ?berlegenen F?higkeiten abrief, brachte er sich durch Missgriffe und Fehleinsch?tzungen in eine Position der Niederlage. Schlie?lich st?rzte er zu Boden und wurde die Geisel des Draydalsoldaten. Dicht an dicht zog dieser sich mit dem verletzten Ashariel nach S?den zur?ck. Alya gelang es Bedingungen f?r eine Freilassung auszuhandeln; Sie w?rde die andere Ashariel von der Verfolgung des Soldaten abhalten und ihn einen Tag lang gew?hren lassen, wenn er Seramel gehen lie?e. Au?erdem w?rde sie den 'Imperialen' im Luftschiff berichten, sie habe den Soldaten get?tet. Das schwor sie bei Wind und Erde. Eine naheliegende Formel f?r einen Steppenbewohner, eine ungew?hnliche f?r den Knecht eines Sch?delgottes und dennoch w?hlte der Feind diese Formulierung. Bei einer Steinformation in der N?he sollte die ?bergabe stattfinden.
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http://windmaker.deviantart.com/art/City-guard-314906996 (http://windmaker.deviantart.com/art/City-guard-314906996)

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Alya kehrte mit dem niedergeschlagenen, aber lebenden Seramel als Begleiter nach vielen Stunden zum Luftschiff zur?ck. RaoFoGir versorgte die Wunden des Ashariel. Arelades traf die Entscheidung Alya und Aliadana zu Rayides und den S?ldnern zu senden. Deren Hinterhalt sollte einige Stunden Bestand haben, die Drachenschwinge fliege zur befestigten xarxarischen Grenzstadt Xanthos, man werde sich sp?ter an der Absturzstelle des Gleiters treffen.
Bei Einbruch der Dunkelheit gerieten die vier zum Lager zur?ckfliehenden Gegner in den Hinterhalt. Unsere S?ldner bezwangen zwei Pardir unmittelbar. Die beiden ?brigen Draydal-Soldaten versuchten sich zur?ck zu ihrem Lager abzusetzen. Rayides ?berwand die Distanz zu den Fl?chtenden mittels seiner karmalen Kr?fte. Er verz?gerte deren Fortkommen, bek?mpfte sie und brachte sie mit Hilfe der S?ldner schlie?lich zur Strecke.

In Xanthos traf die Gruppe um Arelades auf Epsalios te Aphirdanos. Einen ehemaligen Soldaten, der sich vor seinem eigenen Schatten zu f?rchten schien. Arelades w?re es dennoch vielleicht gelungen die xarxarischen Kr?fte einzubeziehen, wenn nicht klare Befehle von Isphirmene vorgelegen h?tten jedwede Aktivit?t auf anthalischem Boden zu unterlassen.
Epsalios versprach Kundschafter auszuschicken, lie? die gefangenen Pardir verh?ren und sich von Arelades vierzehn Myrmidonen inklusive eines engagierten Offiziers f?r seine Schiffsbesatzung abschwatzen, aber es war klar, dass keine gr??ere Hilfe zu erwarten war. Nachrichten ?ber den Feindkontakt mit den Draydal an der Grenze Xarxarons wurden an das Imperium, nach Xarxaras und an die Himmelslicht vom Festungskommandanten und von Arelades ausgesandt.

Nachdem das Treffen der Drachenschwinge mit dem S?ldnertrupp gl?cklich abgeschlossen war, brachte das Luftschiff diese Hilfskr?fte einige Meilen nach Norden, wo sie sich in einem Feldlager f?r Weiteres bereithielten. Die Passagierpl?tze waren nun mit Myrmidonen belegt.
Der Pardir, den Arelades bereits als Gefangenen bearbeitet hatte, war uns erhalten geblieben und er gab nun Ausk?nfte, die wesentlich f?r die n?chste Unternehmung sein sollen; RaoFoGir nach einer Verwandlung als Pardir-Sp?her ins Lager des Feindes zu schicken. Dort sollte er von der Sichtung eines kleinen Luftschiffes berichteten um im Idealfall eines der Gesch?tze des Feindes herauszulocken.

?rgerlicherweise fehlten uns die erforderlichen Sprachkenntnisse f?r eine richtig gute Infiltration. Sowohl die Sprache der Draydal, als auch jene der Pardir sprach einzig unser Gefangener. M?glicherweise w?rde RaoFoGir dennoch n?tzliche Beobachtungen am Rande seiner Mission machen, vielleicht k?nnte er sogar etwas unternehmen um die Flucht des Piratenkapit?ns zu beg?nstigen? Aber selbst im Idealfall m?ssten wir noch das Optrilith beschaffen.

RaoFoGir nahm sich Zeit mit unserem mittlerweile hinreichend kooperativen gefangenen Pardir Archthar ?ber die Gepflogenheiten im Lager zu sprechen und sich einige m?glicherweise n?tzliche S?tze und Worte in der Sprache der Pardir und jener der Draydal einzupr?gen. Dennoch w?rde auch eine gro?e Anstrengung ihn nur in die Lage versetzen unzul?nglich und primitiv zu antworten. Daher bat Arelades den Optimaten Isquenion darum seine d?steren Verwandlungszauber so zu weben, dass RaoFoGir nicht nur Archthar ?hneln w?rde, sondern auch erhebliche Kopfverletzungen aufwiese. Und es gelang. Eines der Ohren des Pardir in den RaoFoGir verwandelt wurde, hing ihm als blo?er Fleischfetzen zerissen vom Kopf.

Mit der vorgeblichen Identit?t unseres Gefangenen, einer L?gengeschichte ?ber den Angriff eines kleinen Beobachtungsluftschiffes und der Vort?uschung einer schweren Verwundung machte sich RaoFoGir als Pardir Archthar ins Lager der Feinde auf. Bevor er es erreichte pfiffen ihn bereits versteckte Pardir-Sp?her zu einem Versteck her?ber, um sich mit dem vermeintlich angeschlagenen Artgenossen zu besprechen. Die List funktionierte!

Alya und Seramel waren in sicherer Distanz gefolgt, um die Lage von Osten her im Auge zu behalten. Ein wenig sp?ter folgte auch Rayides. Sie beobachteten nicht nur, wie RaoFoGir in seiner Verwandlungsgestalt im Laufe der Zeit zum Draydalpriester und Anf?hrer Xanaxes gef?hrt wurde, sondern sie hatten auch Gelegenheit die Ausgrabungsst?tte von Ferne in Augenschein zu nehmen.

Seramel fiel auf, dass es sich um Ruinen handelte, von denen man oberirdisch kaum mehr als ein paar verwitterte Steine h?tte bemerken k?nnen. Die Arbeiten der Sklaven der Draydal hatten in den letzten zwei Wochen den Eingang einer imposanten Anlage freigelegt. Als unser Ashariel den verschrobenen Eremiten Rayides hinzuzog, deutete dieser die ?berreste und Symbolik. Man habe m?glicherweise eine Palastanlage mit Bezug zum Goldenen Gott vor sich. Es k?nnte sein, dass sie tausende Jahre versch?ttet war. Wohlm?glich aus der ersten Lebensphase von Isphirmene vor dreitausend Jahren.

Im Lager sorgte derweil die von RaoFoGir ?berbrachte Nachricht von einem imperialen Sp?hschiff f?r Unruhe. Eines der archanomagischen Ballista-Gesch?tze wurde mobilisiert, wie wir es geplant hatten. Leider wandte sich der Feind nicht sofort nach Norden, wie beabsichtigt, sondern sandte auch in andere Richtungen Beobachter aus. Vier Soldaten der Draydal liefen an Alya vorbei und gelangten im Osten des Lagers in die N?he des Landeplatzes der Drachenschwinge. Die Kapit?nin ersp?hte sie zum Gl?ck mit dem Fernrohr, denn eine Meldung von Alya war ausgeblieben. Um das Risiko einer Entdeckung mit anschlie?ender Meldung auszuschlie?en, lie? Arelades Myrmidonen ausschw?rmen. Die feindlichen Soldaten wurden umringt und bis auf einen Gefangenen niedergemacht. Allerdings gelang es ihnen in ein Signalhorn zu blasen. War der Klang ?hnlich wie jener beim Kampf im Tempel des Sch?delgottes in Xithros?

Die Myrmidonen verwischten auf Weisung von Arelades rasch ihre Spuren. Der Gefangene und die Toten wurden auf die Drachenschwinge gebracht und das Schiff hob z?gig ab. Seramel, Rayides und Alya wurden von Aliadana informiert, dass man sich im S?den des Feindeslagers wiedertreffen werde. Dort sammelte das Luftschiff die unsrigen auf und startete erneut, um nach Westen zu fliegen. Kurz bevor es sich in Bewegung setzte, lie? Arelades Kerostes das eroberte Signalhorn der Feinde blasen. Er erhoffte sich eine weitere Ablenkung. Unbehelligt gelangte die Drachenschwinge ?ber den Westen des Lagers in den Norden, w?hrend die Nacht hereinbrach.

RaoFoGir konnte in dieser Situation niemand im Auge behalten. Er war auf sich allein gestellt. Eine Hetzratte des Feindes, die ihn schon am Nachmittag argw?hnisch beschnuppert hatte und erst abgelassen hatte, als er in das Zelt des Anf?hrers gebracht worden war, begann ihn in der Nacht zu bedr?ngen, als er das Lager heimlich verlassen wollte. Seine Mission war bis dahin gut gelaufen. Er hatte seine fingierte Meldung trotz der Sprachbarriere glaubhaft vermitteln k?nnen. Er hatte die allt?gliche Folterung des Vinshina-Luftpiraten Ter Nelsaru belauschen k?nnen und erfahren, dass dieser dem Priester des Sch?delgottes die Wahrheit ?ber Arsinoas Verwandlung erz?hlt hatte, aber damit auf Unglauben gesto?en war. Er hatte sich umsehen k?nnen und feststellen k?nnen, dass es vier Kastenwagen mit Ghulen im Lager gab. Er war am Schatzzelt vorbeigeschlichen, in dem mutma?lich das gesuchte Optrilith lag. Er hatte beobachtet wie der Priester-Anf?hrer und der milit?rische Kommandant Bra-Hek wiederholt aneinandergerieten, nachdem das Lager in den Alarmzustand ?bergegangen war.

Aber in dieser Nacht wurde seine Lage wegen besagter Hetzratte brenzlig.

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http://bawarner.deviantart.com/art/mutant-zombie-rat-204572010 (http://bawarner.deviantart.com/art/mutant-zombie-rat-204572010)
Titel: VI Feuer & Blut 2
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:33:55
(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/thlegi_zps44bjhqy8.jpg)
http://www.deviantart.com/art/The-Legionary-205920744 (http://www.deviantart.com/art/The-Legionary-205920744)

Unser Ziel war die Ann?hrung einer arcanomechanischen Ballista der Draydal nebst ihrer Begleitmannschaft zu erreichen, um diese starke Waffe zu erbeuten. Damit nicht zu viele gegnerische Soldaten kamen, hatten wir selbst dem Feind eine fingierte Nachricht der Sichtung des Luftschiffes ?berbracht und die Gr??e deutlich heruntergespielt. Die Unruhe im Feindeslager durch m?gliche Bedrohungen von Xarxaron aus und die Priorit?t der Draydal die Ausgrabungsst?tte zu sichern, w?rde helfen.
Freilich konnten Anf?hrer und Kommandant der Gegner davon ausgehen, dass ein kleines Luftschiff mittlerweile ?berall sein konnte. Wie also den Feind nach Norden locken?

Die bereits get?teten Gruppen des Gegners lagen auf diesem Weg und zogen Aasfresser an. V?gel, die weithin zu sehen waren. Wir entz?ndeten zudem ein Feuer mit guter Rauchentwicklung in der N?he, Alya w?rde dar?berhinaus als vorgeschobene Sp?herin erneut die Nebenrolle als K?der zufallen. Und letztlich w?rde die Drachenschwinge sich nicht vollkommen verstecken, sondern sich in der N?he aufhalten, jederzeit bereit mit dem Wind im R?cken f?r eine Ann?herung, aber doch weit genug entfernt, damit der Gegner ihre Gr??e untersch?tzen w?rde.

In der N?he der toten Feindesgruppe sollten die Myrmidonen auf der Lauer liegen, gesch?tzt gegen direkten Beschuss durch die Gesteinsformation, die dort beim letzten Kampf dem Feind Sichtdeckung gegeben hatte. Sie sollten ihre Flanken mit angespitzten St?cken sichern, so dass der Gegner sich ihnen nur von vorn schnell ann?hern k?nnen w?rde. Wenn es hart auf hart kam und der Gegner die Begleitmannschaft beim Gesch?tz hielt, dann w?rde er sich zumindest entscheiden m?ssen, ob er auf die Myrmidonen zielen w?rde oder auf das Luftschiff. Zielte er auf die Myrmidonen w?rden diese sich in ihrer Deckung verschanzen, zielte er auf das Luftschiff, w?rde dieses auf Distanz bleiben. Die Ballista schien m?chtig, aber schwerf?llig zu sein. Das sollte unser Vorteil sein.  Dennoch w?rde es ein Wagnis sein ihre Bedienmannschaft auszuschalten. Das sollte daher die Aufgabe der Gruppe um Arelades sein. Vielleicht w?rde der Rauch des Feuers helfen k?nnen die Sicht der Gegner einzuschr?nken oder von Rayides karmalen Kr?ften aufgewirbelter Steppenboden.

Tats?chlich kam es nicht am Ort des geplanten Hinterhaltes zum Kampf. Alya, die als Sp?herin in der N?he des feindlichen Lagers unterwegs gewesen war, berichtete das sich auch das zweite Gesch?tz in nord?stlicher Richtung aus dem Lager bewegt hatte. Die Begleitmannschaft bestand aus nur zwanzig Draydal-Soldaten. Angesichts dieser g?nstigen M?glichkeit lie? Arelades seinen Plan f?r den zweiten Hinterhalt fallen und die Drachenschwinge machte sich noch in der Nacht mit Hilfe von Alya und den beiden Ashariel auf die Suche nach der zweiten Archanoballista. Als diese ausgemacht war, landete die Drachenschwinge zwischen ihr und der Strecke zum Lager in sicherer Distanz und setzte die zwischenzeitlich herbeigeholten S?ldner aus Xithros (10, wei?), die Myrmidonen (14, schwarz) und die Gruppe ab. In langgezogener Linie n?herte man sich den Staubfressern. Diese (Anf?hrer, 14 Soldaten, 5 Waffenknechte, lila) lie?en ihr Alarmhorn erklingen und machten sich zur Verteidigung bereit. RaoFoGir in seiner Pardirgestalt tauchte aus der Dunkelheit auf. Er hatte die Hetzratte loswerden k?nnen und war dem Gesch?tz gefolgt. Seramel verhinderte geistesgegenw?rtig, dass die Myrmidonen 'unseren' Pardir niedermachten. Dieser berichtete die Staubfresser h?tten ihr Lager im Laufe der Nacht weitgehend entbl??t und sicherten nurmehr die Ausgrabungsst?tte.

Das gegnerische Gesch?tz konnte nur auf Einzelpersonen schie?en und begann auf dreihundert Schritt zu feuern. Es gab zwar keinen Treffer, aber der Einschlag zeigte die verheerende Macht dieser Waffe. Es gab eine gro?e Explosion mit einem erheblichen Radius von sieben Schritt. Der mit trockenem Gras bewachsene Steppenboden fing Feuer, welches sich in Windrichtung von Westen nach Osten vorzufressen begann. Angesichts der Gefahr, die von dem Gesch?tz ausging entschied Arelades die Drachenschwinge Feuer auf sich ziehen zu lassen und lie? das Luftschiff von Westen her anfliegen.

Rayides versuchte die gro?e B?ffelratte, die das feindliche Gesch?tz gezogen hatte, in blindw?tigen Zorn zu versetzen. Aber er scheiterte an der Pr?senz einer fremden Macht. Die Archanoballista begann die Drachenschwinge unter Feuer zu nehmen und richtete mit mehreren Sch?ssen am Rumpf moderaten Schaden an.

Alya ritt auf ihrem Reitinsekt an die Feindesformation heran und scho? erfolgreich auf die Gegner. Die f?nf Sch?tzen der Staubfresser schossen ihrerseits auf die S?ldner aus Xithros an der ?stlichen Flanke. Der Vormarsch dort wurde zudem vom wandernden Feuer verlangsamt.

Als Freund und Feind sich am Boden n?her kamen, stachelte der Gegner die B?ffelratte an, die nach vorne st?rmte und einen Teil der Myrmidonen auf sich zog. Pfeilsch?sse Alyas steckte sie ohne merkliche Reaktion ein. Die Drachenschwinge traf die Ratte trotz ihrer Gr??e nicht, daf?r erledigte das zweite Schiffsgesch?tz den Anf?hrer der Staubfresser. Seramel und Aliadana griffen die B?ffelratte gemeinsam mit den Myrmidonen an, um diese Gefahr schnell auszuschalten.

Die Drachenschwinge wurde von einem letzten Schuss der Archanoballista in ballistischer Flugbahn auf dem Vorderdeck getroffen.  Die Auswirkungen waren dramatisch. Das rechte Gesch?tz fiel aus, es gab etliche Verletzte. Auch Arelades wurde von der Explosion erfasst, hielt der Druckwelle aber stoisch stand und griff sich mit ru?verschmiertem Gesicht einen Sandeimer um ein Besatzungsmitglied zu l?schen. Nur wenige Augenblicke sp?ter stand er an der Reling und scho? mit seiner Windb?chse in die feindlichen Reihen.

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Die westliche Flanke um die S?ldner aus Xithros war dabei durch den Widerstand der Feinde zu zerfallen und die Todesballista machte sich erneut feuerbereit, als die B?ffelratte den furiosen Angriffsfl?gen des Ashariel Seramel erlag. Gerade rechtzeitig kamen unsere S?ldner aus dem Osten, gef?hrt von Kerostes, heran und ?berrannten die Gesch?tzmannschaft. Im letzten Moment versuchte ein Gesch?tzknecht der Draydal die Munition zu entz?nden um eine verheerende Explosion auszul?sen, aber Rayides st?rzte sich auf ihn und Blitze schlugen aus seinen Klingenarmschienen. Auch Aliadana war heran und half die Gesch?tzbesatzung unsch?dlich zu machen.

Derweil wandte sich Seramel den verbliebenen Feinden im Osten zu und der Erste, auf den er sich st?rzte, wurde noch im ersten Angriffsflug von ihm regelrecht zerfetzt. Daraufhin gab es kein Halten mehr. Der Gegner ergab sich oder rannte davon und wurde von den Ashariel niedergemacht.

Die Myrmidonen und ihr Offizier waren nach diesem Kampf schwer angeschlagen. Die B?ffelratte hatte im Kampfverlauf mehrere von ihnen niedergesto?en und einige niedergetrampelt. Arelades entschied daher sie in ihre Garnision im nahegelegenen Xanthos zur?ckkehren zu lassen. Sie erhielten den Kopf der B?ffelratte als Troph?e und nahmen die Gefangenen mit sich.

Die ebenfalls sichtlich angeschlagenen S?ldner aus Xithros quartierten sich auf der Drachenschwinge ein und der Schiffsarzt begann ihre Verletzungen zu behandeln. Die Lafette der Todesballista wurde demontiert und ebenso verladen, wie die zugeh?rige Munition. Zu Arelades gro?er Entt?uschung sah es nicht so aus, als sei die Waffe ohne zeitaufwendige Umbauten am Schiff selbst zu montieren.

Die Drachenschwinge flog nach diesem Gefecht in den Westen um die Wagen mit den Ghulen zu suchen, die laut der Berichte von Alya dorthin aufgebrochen waren. Unterwegs traf die Drachenschwinge auf zwei Sp?her der Pardir, die zur gro?en Verwunderung von Gruppe und Schiffsbesatzung eine improvisierte Parlament?rsflagge schwenkten, als sie das Luftschiff entdeckten.
Seramel und Aliadana flogen hinab, um mit ihnen zu sprechen, nachdem man sich vergewissert hatte, dass der Ort ungeeignet f?r einen Hinterhalt durch den Feind war. Draydal-Priester Xanaxes bat um eine Unterredung. Er ahnte, dass das j?ngst erbeutete Oprilith in seinem Besitz die imperiale Aufmerksamkeit auf ihn gezogen hatte und bot an es herauszugeben, wenn man zu einer Einigung finden w?rde. Andernfalls w?rde er es unauffindbar verbergen.

Arelades schlug vor, vermittelt durch Seramel, an einem offen einsehbaren Ort im S?den f?nf gro?e Feuer zu entz?nden in deren Mitte Draydal-Kommandant Bra-Hek und Pardiranf?hrer Machrai warten sollten. Bewusst schnitt er den Priester als Verhandlungspartner. Ohnehin war die Absicht die Ghulwagen unsch?dlich zu machen und dann im Lager die zweite Todesballista auszuschalten, um an das Optrilith zu kommen. Sollten die Draydal ruhig vergeblich auf Verhandlungen warten. Doch auf ihrem Weiterflug machte die Drachenschwinge die Wagen derart weit im Westen aus, dass die R?ckkehr der Ghule in der anbrechenden Nacht unwahrscheinlich schien und wir sparten uns die wertvolle Explosivmunition der Todesballista, die wir ?ber ihnen hatten abwerfen wollen.
Das Lager fanden wir eilig verlassen vor. Der Feind hatte sich in der Ausgrabungsst?tte selbst verschanzt. Dabei handelte es sich nicht nur um freigelegte Ruinen, sondern es gab mehrere Sch?chte, die in die Tiefe f?hrten und deren Infiltration uns ebenso unm?glich erschien, wie eine erfolgreiche Bombardierung.

Also kamen wir auf das Verhandlungsangebot zur?ck. Die Drachenschwinge flog die hell auflodernden Signalfeuer im S?den an, senkte sich in respektvollem Abstand nieder und die Kapit?nin Carana n?herte sich mit Seramel als Begleiter dem Treffpunkt, wo der Sch?delpriester Xanaxes sie erwartete.

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http://tomedwardsconcepts.deviantart.com/art/Dark-Priest-259325277 (http://tomedwardsconcepts.deviantart.com/art/Dark-Priest-259325277)

Der Diener des B?sen forderte br?sk die Einstellung s?mtlicher gegen seine Ausgrabung gerichteter Aktivit?ten, die ?bergabe aller erbeuteten Waffen und Gefangenen und den Verzicht auf eine Weitermeldung ?ber seine Unternehmung an Xarxaron und das Imperium. Vor allem aber malte er aus, wie vergebens jede Suche nach dem Optrilith sein werde, wenn wir in Feuer und Blut versinken w?rden. Und ganz nebenbei fragte er auch nach Isphirmene.

Nun f?hrte die Drachenschwinge zu diesem Zeitpunkt nur ?ber zwei Gefangene mit sich. Den Pardir Archtar, der sich letztlich aus kooperativ erwiesen hatte und zudem von den Verwandlungsk?nsten Isquenions wusste und den Draydalsoldaten, den man im Osten des Lagers in Verwahrung genommen hatte und dessen Signalhorn nun in Arelades' Kabine lag.
Mit diesem Soldaten unterhielt sich nun Arelades auf Deck, w?hrend die anderen damit besch?ftigt waren, das Treffen bei den Feuern und die Umgebung im Auge zu behalten. Der Draydal habe nichts von ihm zu bef?rchten, da bereits ein anderer geredet habe. Nun stehe der Optimat aber vor dem Problem, dass wenn er jetzt den Soldaten freilie?e, dass der Draydal-Priester nur sehen werde das er unverletzt sei und als einziger freikomme.
Der Punkt sei; Dem Imperium sei Optrilith von einem Piraten gestohlen worden, der f?r seine Habgier und seinen Irrsinn seit Jahren ber?chtigt sei. Ein Erkundungsschiff habe den T?ter verfolgt und Kundschafter abgesetzt, die aber- und hier beschrieb er den ersten von der Drachenschwinge aufgeriebenen 'Nordtrupp' - angegriffen worden seien.
Daraufhin sei das Schiff, auf dem der Soldat sich jetzt befinde, hinzugezogen worden, weil es in der N?he mit dem Flaggschiff, der Himmelslicht, Grenzsicherungsmissionen nachkomme. Der Anf?hrer des Draydal-Nordtrupps (tats?chlich also jener, der Seramel bezwungen hatte) sei kooperativ gewesen, habe wesentliche Namen genannt, und sei daher freigekommen. Gebe es etwas was den Draydal aus der Zwickm?hle retten k?nne?

Dem Draydal war mulmig geworden, aber er k?nne nur erz?hlen was er wisse. Die Ausgrabungen seien bisher nicht erfolgreich, was alle belaste. Operationen an den Grenzen des Imperiums seien m?glichst unauff?llig durchzuf?hren. Die drohende Auseinandersetzung mit imperialen Truppen habe in den letzten Tagen zu Forderungen Bra-Heks gef?hrt die Ausgrabungen abzubrechen. Xanaxes aber stehe auf dem Standpunkt, dass Pathras Thuram einen Misserfolg nicht akzeptieren werde.

Nach einer Bedenkpause sagte Arelades- Es gebe etwas was dem Draydal m?glicherweise das Leben retten k?nne; Wenn er durch die eigenen Leute unter Druck gesetzt werde seine Freilassung und das Fehlen von Folterspuren zu erkl?ren und die st?ckweise Erz?hlung des obengenannten Verlaufs aus imperialer Sicht nicht entscheidend helfe; Wenn er eingehend durch Xarnaxes befragt werde und in Todesangst sei (keinen Augenblick vorher), so solle der Soldat beschreiben, er sei in der Kabine von Arelades verh?rt worden und ihm sei ein interessantes Bild an der Wand aufgefallen- Arelades zeichnete und erkl?rte gleichzeitig ein Bildnis von Aecurian mit der Maske von Isphirmenes Bruder ohne auf irgendwelche Hintergr?nde dazu einzugehen.

Als die Kapit?nin von der Unterhandlung zur?ckkehrte und berichtete der Sch?delpriester beharre auf seiner Forderung nach allen Waffen und s?mtlichen Gefangenen, zog Arelades in Erw?gung die zweite Todesballista durch Seramel mittels der Explosivgeschosse zerst?ren zu lassen, entschied sich dann aber damit zun?chst nur zu drohen. Er erkl?rte der Gruppe seinen Plan; Der Priester habe nur die Ausgrabungsst?tte. Das Optrilith ist bei seinem gegenw?rtigen Auftrag f?r ihn wertlos. All seine Aktivit?ten mit einem Gro?aufgebot und seine Missionserf?llung hingen an der Ausgrabungsst?tte. K?me man ihm zu willf?hrig entgegen, so k?nnte er darin k?nnte Schw?che sehen. Wichtig sei nicht das die Drachenschwinge angeschlagen und kaum in der Lage sei sich auf einen langen Kampf mit einem zahlenm??ig deutlich ?berlegenen Gegner einzulassen. Wichtig sei was der Gegner glaube. Er sollte sehen, dass 'die Imperialen' das Optrilith nicht so dringend brauchen w?rden, wie er sein Ausgrabungsziel. Wenn die Tharamnos das Optrilith nehmen w?rden, dann nicht weil es oberste Priorit?t habe, sondern weil es bequemer ist als weiteres zu f?rdern.

Er selbst begab sich in Begleitung von Rayides in den Kreis der Feuer, nachdem er Seramel mit zweien der Explosivgeschosse einen Position hoch im d?steren Nachthimmel ?ber der zweiten Todesballista hatte einnehmen lassen, und sprach:

"Ihr h?ngt einem Irrglauben an, Sch?delpriester. Ihr glaubt wir w?rden das Optrilith dringend brauchen. Zweifellos w?nscht das Imperium seinen Besitz zur?ck zu erhalten und wir w?rden uns weitere Auseinandersetzungen sparen, wenn es nach Xarxaron gebracht wird.
Wir haben Interesse an einem ?bereinkommen, aber es gibt auch einflu?reiche Optimaten, die eure Ann?hrung als t?dliche Bedrohung beschreiben und euch als Feinde im Staub liegen sehen wollen. Wenn wir mit dem Oprilith zur?ckkehren, dann ist das unser Verdienst und wir sparen uns weitere Todesf?lle. Wenn wir erst die Himmelslicht hinzuziehen m?ssen, dann wird der Stratege gegen?ber der Hohen Magokratin beanspruchen die Lage erfasst und gekl?rt zu haben. Mit weniger als der Ausl?schung eurer Kr?fte wird er sich nicht zufriedengeben. Und was euch angeht; Was wird euer Meister sagen, wenn ihr hier nicht nur Soldaten, sondern auch eure m?chtigen Katapulte verliert und als Ergebnis eurer Aktivit?ten nur eine Handvoll Sand vorweisen k?nnt, weil ihr von eurem Ziel abgewichen seid um gestohlenes Optrilith aus dem Imperium in euren Besitz zu bringen und die Verfolgung des Diebes durch ein Aufkl?rungsschiff behindert habt?
Eure Aktivit?ten zu unterbinden wird uns mehr Anstrengung kosten, aber auch mehr Anerkennung bei Aecurian einbringen. Die Hohe Magokratin wird ebenfalls nicht dar?ber erfreut sein, was ihr hier betreibt. Das Optrilith ist von gro?em Wert, wird aber ersetzt werden. Es ist eure Wahl, ob wir gemeinsam den graden oder den steinigen Weg gehen. Nehmt was wir euch anbieten k?nnen und ?bergebt uns die gestohlene Ware oder wir m?ssen unsere Aktivit?ten hier ausweiten und uns dauerhaft miteinander auseinandersetzen.

Wir sind von der Ernsthaftigkeit eurer Bem?hungen hinreichend ?berzeugt. Wenn ihr m?chtet werden wir euch von unserer Ernsthaftigkeit eine Kostprobe geben."


Arelades schl?pfte in die Rolle des gelangweilten, nicht am Kampf interessierten Optimaten, der allerdings gef?hrlich werden konnte, wenn er erbost war und r?stete sich nebenbei am offenen Feuer ein in blo?er Hand gehaltenes Perlhuhn. Wenn der Priester sprach, ba? der feiste Optimat ins zarte Fleisch des Tieres, bis ihm das Fett das breite Kinn hinablief. Allein, es blieb dabei- S?mtliche Waffen und Gefangenen gegen das Optrilith. Es war sp?t in der Nacht, und Arelades war versucht den Kampf wieder aufzunehmen, als er dann doch dem Gedanken nachgab, dass das Oprilith tief unter der Ausgrabungsst?tte versch?ttet werden k?nnte, wenn beide Seiten sich weiter zusetzen w?rden.

Es kostet einen Tag den Myrmidonentrupp zu erreichen und die Gefangenen von dort zu holen. Und bis zur vollendeten ?bergabe spielte Arelades mit dem Gedanken, die Explosivmunition am offenen Feuer neben dem Priester detonieren zu lassen, aber schlie?lich hatte der Sch?delpriester seine Gesch?tzlafette und seine Leute wieder und Arelades lie? sich von Isquenion versichern, dass das Oprilith vollst?ndig ?bergeben worden war.

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http://www.deviantart.com/art/FIRE-43696066 (http://www.deviantart.com/art/FIRE-43696066)
Titel: VII T?rme der Einsamkeit 1
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:36:13
Auf dem Flug der Drachenschwinge nach Norden tauchte ein Botenvogel auf, der eine Nachricht von Tarkaron te Partholon an Arelades ?berbrachte. Wie das Tier das Schiff gefunden hatte blieb eine offene Frage. Vielleicht war Magie im Spiel, vielleicht war eine Vielzahl ausgesandt worden. Tarkaron berichtete von einem Stimmungsumschwung in Xarxaron. Der Ziehvater von Arelades habe ein bedeutendes Kommando erhalten und man sei bereit Krieg gegen die Draydal in Anthalia zu f?hren.

Zwischenzeitlich wurde RaoFoGir wieder in seine eigentliche Gestalt zur?ckverwandelt. Den Wechsel von der Pardirgestalt Archtars in seinen eigenen K?rper empfand der Amaunir sichtlich als Erl?sung. Lange betrachtete er sein Spiegelbild auf der Wasseroberfl?che eines Vorratsfasses, bis Arelades es bemerkte und ihn zu einem Spiegel f?hrte, damit er sich ausgiebig ?berzeugen konnte, dass kein Makel geblieben war.

Die Drachenschwinge flog auf Arelades Weisung einige Meilen vom Grenzverlauf entfernt ?ber anthalisches Gebiet. Es galt einem m?glichen Kontakt mit der Himmelslicht zu entgehen, die aber nicht in die Steppe fliegen sollte, wenn Isphirmenes Weisung einer strikten Vermeidung von Aktivit?ten in Anthalia f?r sie Geltung haben sollte. Dennoch sichtete Seramel bei einem seiner regelm??igen Kundschaftsfl?ge das gr??ere Schiff in beunruhigender N?he. Be?ngstigend war jedoch, dass es nicht nur allein nach der Drachenschwinge Ausschau hielt, sondern ein gewaltiges imperiales Kriegsschiff als Begleiter hatte.

Die Kapit?nin der Drachenschwinge, Charana, identifizierte diese Sichtung als Invictus. Ein Gro?kampfschiff, dessen Vollendung durch die vormalige Magokratin Arsinoa aus Kostengr?nden eingestellt worden war. Arelades vermutete Isphirmene selbst an Bord. Die T?tung ihrer Vorg?ngerin Arsinoa und der Kontakt mit Arelades war offenbar eine Sache, auf die sie das ganze Gewicht des Horasiats verlagert hatte, w?hrend die vordringenden Draydal wenig Beachtung fanden. Ausweichman?ver au?erhalb der Sichtreichweite der Himmelslicht schienen deren Ann?hrung nur unwesentlich zu verz?gern. Arelades ging aufgebracht mit RaoFoGir alle Stellen ab, an denen Aecurian gestanden hatte, als er die Drachenschwinge vor einer Weile besichtigt hatte. Da begann der Amaunir den Botenvogel argw?hnisch zu beschn?ffeln. Rayides trat hinzu und wies auf einen Ring am Bein des Tieres.

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http://mrbee30.deviantart.com/art/Ring-of-CorruptioN-213381574 (http://mrbee30.deviantart.com/art/Ring-of-CorruptioN-213381574)

Arelades zog es aus seinem K?fig, wo es sich eigentlich h?tte erholen sollen und brach ihm kurzerhand das Genick. Dann dr?ckte er das tote Ding Seramel in die Hand und lie? diesen statt der Drachenschwinge das Ziel f?r die Himmelslicht spielen. Arelades selbst lie? sich nach l?ngerer Beratung direkt in der Steppe absetzen. Er w?rde die Himmelslicht und Aecurian dort erwarten, w?hrend das Luftschiff der Gruppe einer drohenden Wiederinbesitznahme durch Isphirmene entgehen sollte und im Osten die Invictus umfliegen sollte, w?hrend Seramel hier im Westen die Himmelslicht ablenkte. Es war zwar wichtig Arsinoa zur?ckzuverwandeln, aber vielleicht gab es noch eine M?glichkeit Isphirmene gegen die Draydal auszuspielen. Zur Not hoffe er sein Leben zu retten, indem er die ?bersendung des Kodex der Tharamnos, in dem ihre Herkunft offengelegt werde, an den Sternenpfeiler f?r den Fall anzudrohen, dass man ihn nicht wieder freisetze oder er nach dem Treffen mit Isphirmene ver?ndert wirke.

Arelades empfing Aecurian mitten in der Steppe, wo er auf einem Polsterstuhl sa? und bei Eintreffen des Feldherren den Botenvogel verspeiste. Aecurian war nicht nur ?berrascht, er war grunds?tzlich aufgew?hlt. Auf der Himmelslicht sprachen die beiden miteinander ?ber die Lage und Isphirmene. Aecurian trug die Entscheidungen seiner Herrin nicht mehr mit Fassung und ihm fehlten die Insignien des Oberkommandierenden. Tarkaron te Partholon habe nun diese Rolle und es sei nicht mehr zu ignorieren, dass f?r die Magokratin die Verteidigung Xarxarons keine Priorit?t habe.
Arelades beharrte darauf dennoch mit Isphirmene sprechen zu wollen, man werde schon darauf kommen welche Verantwortung sie gegen?ber dem Sternenpfeiler habe, aber Aecurian dr?ckte Zweifel aus, dass es zu einem solchen Treffen ?berhaupt k?me. Seramel brachte den beiden in diesem Moment Nachricht, dass die Invictus sich ann?hre und gefechtsbereit gemacht werde. Arelades schwankte lange zwischen der Aussicht im Hier und Jetzt von seinem ehemaligen Ziehvater in den Boden gestampft zu werden und seinem Drang die Verschwendung von kostbaren imperialen Ressourcen bei einem m?glichen B?rgerkrieg innerhalb Xarxarons zu vermeiden. Aecurian stand der Schwei? auf der Stirn, aber er schwor Tarkaron abzulenken und sich f?r den Sternenpfeiler und das alte Xarxaron, dem er einst die Treue gelobt hatte, mit Schiff und Mannschaft notfalls zu opfern. Und Arelades wurde wiederstrebend von Seramel zum Transportkorb gezogen. In kontrolliertem Fall, nur verlangsamt durch die gezielten Fl?gelschl?ge des Ashariel ging es in halsbrecherischem Tempo dem Boden entgegen, w?hrend die Himmelslicht sich auf Ausweichman?ver gegen?ber der Invictus vorbereitete. Der Optimat verkroch sich am Boden, w?hrend Seramel Kunde zur Drachenschwinge brachte. Die Himmelslicht und die Invictus verschwanden in der folgenden Zeit ohne das die Invictus Arelades gesichtet hatte.

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Doch Arelades war, auch noch nach Tagen, als er bereits wieder an Bord der Drachenschwinge war und man am Rande eines Leonirlagers bei den T?rmen der Einsamkeit landete, noch fassungslos ob der Wendung der Ereignisse. W?re er nicht geflohen, so l?ge er wohlm?glich zerschmettert und verscharrt in der Steppe Anthalias ohne ?berhaupt angeh?rt worden zu sein. Vielleicht h?tte Isphirmene auch einer Erpressung getrotzt, wenn sie sich ohnehin vom Imperium l?sen wolle, gab Rayides noch zu bedenken. Aber wie auch immer die Lage genau war und was davon zum gegenw?rtigen Zeitpunkt ?berhaupt als belegtes Wissen gelten konnte; Arelades litt schwer an seiner Schuld, Isphirmene in ihre Stellung gebracht zu haben und den m?glichen Folgen f?r die Herrschaft des Imperiums.

Dennoch galt es Verhandlungen mit den Leonir aufzunehmen und dabei ihre heiligen St?tten zu achten. Tarsharra, die Schamanin aus der anthalischen Steppe, hie? die imperialen Ank?mmlinge mit freundlicher Vorsicht willkommen. Der Sch?del des Vaterm?rders Marrhadasch sei bereits ?bergeben worden. Zur Besiegelung des Abkommens mit den Leonirst?mmen aus der Khamuri-Savanne sei allerdings ein Festmal mit dem rituellen Verspeisen eines Blutb?ffel-Ochsenherzes n?tig, lie? sie die Gruppe wissen. Man befinde sich am Ort des Wandels, wo die M?chte von Luft, Erde und Tod vorherrschten. Vielleicht auch die des Neubeginns mutma?te Arelades, der ihren Ausf?hrungen und der dazugeh?rigen Symbolik schlechter folgen konnte, als der Amaunir RaoFoGir. Eine einzelne Simiaschwalbe unter zahllosen Exemplaren ausfindig zu machen sei unm?glich, sagte die Schamanin. Sie werde jedoch die Toten um Rat bitten.
Der von Xanaxes nach Norden gesandte Draydal, der Seramel bezwungen hatte, sei m?glicherweise vor Ort um Untaten vorzubreiten, warnte Arelades Tarsharra. Da er von Alya einen Eid auf Luft und Erde gefordert habe, sei er vielleicht kein gew?hnlicher Dradayl, sondern jemand mit Wissen ?ber Steppenv?lker oder sogar Wurzeln in einer solchen Kultur. Orte von Bedeutung k?nnten mit t?ckischer List angriffen werden. Die Leonir w?rden nach ihm Ausschau halten und ihre Wachsamkeit erh?hen, erwiderte die Schamanin.

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https://www.pexels.com/photo/brown-rock-under-white-sky-164226/ (https://www.pexels.com/photo/brown-rock-under-white-sky-164226/)

Isquenion vollendete mit dem Oprilith und den vom Piratenluftschiff geborgenen Ger?tschaften die Quoranbrille. Dieses magische Artefakt erm?glicht es Verwandlungsmagie aufzusp?ren. Shaonorr vom Rudel der Roten Sonne f?hrte die Gruppe durch das von den Hinterlassenschaften verschiedener Zivilisationen ?berzogene Gel?nde. Spuren alter menschlicher Kulturen gab es. Es waren allerdings weder Ruinen, noch Grabmale mit erkennbarem Bezug zum gefallenen Haus Chrysotheos, noch zum Goldenen G?tzen oder dem Sch?delgott zu finden.
Zentrales Heiligtum der Leonir ist ein Ort mit sechs gewaltigen steinernen S?ulen, die eine Verbindung zu Luft, Erz, Tod, Wandlung, Freiheit und den Tiergeistern repr?sentieren. Sie sind durch geflochtene Seile aus Haut, Fell und Haar verbunden.  Sie sind mit Knochen, Federn und anderen Troph?en geschm?ckt. RaoFoGir verbrachte eine Nacht dort, kam aber ohne tiefere Erkenntnis zur?ck. Daraufhin lie? sich Rayides dort nieder.

In Vorbereitung des B?ndnisses mit den St?mmen aus der Khamuri-Savanne erwarb Arelades einen Blutb?ffel, den er f?r ein Festmal der Mannschaft schlachten lie? und widmete sich der besonderen Delikatesse- Dem gewaltigen, rohen Herz des Tieres. Aber selbst jener beleibte Mann, der mit gro?em Genu? alles verspeiste, was der menschliche Magen vertr?gt, kam hier an seine Grenzen. RaoFoGir sah sich dagegen eher in der Lage beachtliche blutige St?cke zu verzehren. Aber auch f?r ihn w?rde es eine Herausforderung sein, mit den Leonir auf Augenh?he zu bleiben, wenn die traditionelle Geste erforderlich werden w?rde.

Die Anzeichen der Pr?senz von Invictus und von Isphirmenes Wirken verdichteten sich. Die Schamanin Tarsharra beschrieb der Wandelstern Bel-Shuga f?r Leonal/Aggression, Belyabel/der Mond f?r Zauberei/Isphirmene und der Abgrund/Sch?delgott w?rden eine Konstellation eingehen. Xetobal f?r die Freiheit, spiele eine untergeordnete und schwer zu deutende Rolle. Ein Insektopter kl?rte das Gel?nde auf. Arelades sah sich gezwungen, den Leonir-Schamaninnen (Tarsharra, Farrshashana, Mishandrra) zu er?ffnen es gebe Zwist innerhalb der Kr?fte von Xaraxaron und die Invictus k?me aller Wahrscheinlichkeit in der Absicht zu zerst?ren. Zudem habe die von ihm verehrte Prophetin Hekasora vorhergesagt auf den Flug der Schwalbe werde ein Beben folgen und der Himmel werde sich verfinstern. In f?nf Tagen, zeitgleich mit einem gro?en Ritual der Leonir, werde eine kritische Phase eintreten, erwiderte die Schamanin. Sie werde mit den Ahnen sprechen.

W?hrend die Gruppe auf der Suche nach Arsinoa in Schwalbengestalt war, schlo? sich Isquenion ein und begann ein alchimistisches Gebr?u zusammenzur?hren. Aliadana erz?hlte dies Seramel. Daraufhin beobachtete Alya durch eine Ritze seiner Kabine Isquenion und unsere K?chin ?berbrachte ihm eine Mahlzeit. Ein Botenvogel hatte ihn mit einer Nachricht erreicht und nun sei er dabei eine S?ure anzur?hren, schlossen wir aus den Beobachtungen. Es bestehe die Gefahr, dass er dabei sei die Drachenschwinge zu sabotieren. Arelades hie? Alya eine Schwalbe zu fangen und lie? Isquenion wissen man h?tte ein Tier mit Verwandlungsspuren entdeckt. Der Verwandlungsmagier kam daraufhin eilig hinzu und wurde von Arelades solange abgelenkt bis Alya die Botschaft und die S?ure entwendet hatte. Kerostes musste die Zeilen deuten, da Alya mit imperialen Schriftzeichen nichts anfangen konnte.

Da Kerostes nach einem Blick auf die Botschaft nicht vor eindeutigem Verrat warnte, konfrontierte Arelades Isquenion mit der Nachricht auch dieser Botenvogel habe eine magische Markierung getragen. Auch er sei bereits mit einer solchen manipulativen Nachricht bedacht worden, w?hrend zeitgleich das Schiff lokalisiert werde. Der Verwandlungsmagier r?umte daraufhin ein Tarkaron schreibe seine Tochter sei dabei in Isphirmenes Obhut gebracht zu werden. Mithin werde sie eine Geisel stellte Arelades fest. Isphirmene sei illegitime Nachfolgerin Arsinoas und er k?nne das belegen, er?ffnete er dem anderen Optimaten. Rette man gemeinsam Arsinoa werde man einen ganz anderen Stand in Xaraxaron haben und es werde gelingen die Tochter von Isquenion zu befreien, statt auf immer gebunden durch Erpressung zu sein.
Nachdem er zugestimmt hatte, die Lage ?hnlich einzusch?tzen, gestand Isquenion er sei an der Konstruktion der Luftschiffe Xarxarons ma?geblich beteiligt gewesen. Eine Schutzschicht ?berziehe deren Ballons. Die S?ure, die er herstelle, diene dazu diese Schutzschicht zu besch?digen, woraufhin sie konventionell zu zerst?ren seien. Arelades beschuldigte ihn nicht Sabotage an der Drachenschwinge geplant zu haben, sondern entwarf direkt einen Plan-

Isquenions S?ure und die beiden verbliebenen Explosivgeschosse der Todesballista w?rden in den H?nden der Ashariel zum Werkzeug den Einsatz der Invictus vor Ort zu vereiteln. Vorher m?sse man allerdings den oder die Insektopter ausschalten, warnte Seramel. Man werde diesen vielleicht mit dem magischen Ring anlocken k?nnen, den man bei Isquenions Botenvogel gefunden h?tte, entgegnete Arelades. Die Ashariel, Alya mit ihrem Bogen, die Kapit?nin mit Arelades Windb?chse und er selbst seien in der Lage den Piloten auszuschalten, wenn er nah genug k?me.

Gesagt, getan. Die Gruppe legte sich in einer Schlucht in der N?he des Signalringes auf die Lauer. Eine H?hle in der N?he sollte Zuflucht gew?hren, wenn der feindliche Insektokopter den Hinterhalt unbeschadet ?berstehen sollte. Nach einem Tag des Wartens kam es erwartungsgem?? zu einer Ann?hrung des Flugger?ts. Arelades hatte es als "Heuschrecke" indentifiziert und angeraten auf die Pilotenkanzel zu schie?en. So geschah es, als sich die Heuschrecke nach vorn neigte um der Besatzung den Blick in die Schlucht zu erm?glichen. Sowohl Alya als auch die Kapit?nin Charana erzielten Treffer. Die Scheibe gab nach.
Charana versuchte zwischenzeitlich die Windb?chse komplett neu zu laden, statt deren Mechanismus zu nutzen und Arelades bef?rchtete eine Besch?digung der kostbaren Waffe. Dann jedoch setzten sowohl Alya als auch Charana noch einen Treffer, bevor die Heuschrecke abdrehte. In ihrem R?cken war Seramel mit dem drahtverst?rkten Netz aufgestiegen. Als er sah, dass er nicht rechtzeitig in eine gute Position kommen w?rde, lie? er es jedoch fallen und verlie? sich auf seine Wurfspeere. Der zweite Speer verwundete den ungesch?tzten Piloten und die Heuschrecke verlor rasch an H?he, ohne dass ihr Bordsch?tze Seramel anvisieren h?tte k?nnen. Bordsch?tze und Mechanopath ergaben sich am Boden dem Ashariel. Der Pilot konnte schwer verwundet geborgen werden. RaoFoGir verhinderte, dass er verblutete. Die Leonir bargen auf Bitte von Arelades das stark besch?digte Flugger?t und ?bernahmen die Gefangenen f?rs Erste.

Ein m?gliches Verh?r musste warten, denn w?hrend die Heuschrecke im Anflug gewesen war, hatte Arelades mit der Quoranbrille eine magische Spur an einer vorbeiziehenden Simiaschwalbe entdeckt und Aliadana ausgesandt um dem Tier mit der Brille zu folgen. Wie vereinbart, entz?ndete die Ashariel einige Stunden sp?ter ein Signalfeuer, dessen aufsteigender Rauch der Gruppe den Weg zu einem Schwalbennistplatz wies. In der H?he zwischen zwei Steins?ulen hing ein amorphes Gebilde, das wohl einst ein Chrattac-Kokon gewesen sein mochte, wie Alya feststellte. Irgendwie war dieser Bau aus seiner urspr?nglichen Position herausgerissen worden und auf den S?ulen h?ngen geblieben.

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http://www.deviantart.com/art/Barn-swallow-608215391 (http://www.deviantart.com/art/Barn-swallow-608215391)
Titel: VII T?rme der Einsamkeit 2
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:37:52
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http://damalia.deviantart.com/art/Swallow-City-39168388 (http://damalia.deviantart.com/art/Swallow-City-39168388)

Es war ein leichtes f?r den Ashariel Seramel mit wenigen Fl?gelschl?gen zum Kokon aufzusteigen. Die anderen Gruppenmitglieder hatten eine Kletterpartie vor sich. Arelades blieb von vornherein unten und schonte sich. Der Leonir Shaonorr schlo? sich daf?r an.
Das Konstrukt hatte einen Umfang von etwa zwanzig Schritt. Es war mit Schriftzeichen ?bers?ht, die weder auf die Imperialen, noch auf die Chrattac zur?ckgingen. Offensichtlich war es schon lange bevorzugter Nistplatz der Simiaschwalben, denn sie waren ?berall zugange und ihr lebhaftes Zwitschern machte es schwer das eigene Wort zu verstehen. Der Bau war gro? genug um von gew?hnlichen Humanoiden betreten und bewohnt zu werden. Ohne k?nstliche Lichtquelle wurde das Zwielicht im Inneren f?r die Gruppe allerdings schnell zur schwerwiegenden Einschr?nkung. Nur RaoFoGir und Alya konnten den anderen den Weg weisen und auch Rayides schemenhafte Wahrnehmung trug zur Orientierung bei.

Im Inneren des Kokons war ein gro?er Hohlraum, in dem Seramel nicht nur die verwandelte Schwalbe mit der Quoranbrille entdeckte, sondern auch die Sinne unserer Sp?her und des Sturmdieners einen anderen Menschen enth?llten. Er stand mit einem K?fig in einem der anderen Eing?nge des Raumes.
Angestachelt von Shaonorr lie? sich die Gruppe nicht auf eine Verhandlung ein, sondern versperrte den eigenen Eingang mit dem herbeigebrachten Drahtnetz und st?rzte sich dann auf den Mann mit dem K?fig, der sich als Imperialer erwies. Er war nicht allein gekommen. Weitere Bewaffnete dr?ngten aus dem anderen Eingang in den Raum und unter den Schwalben brach Panik aus. Die V?gel flogen auf der Suche nach einer Fluchtm?glichkeit wahnsinnig vor Angst umher und nicht wenige flatterten zwischen den Kontrahenten umher.
Rayides und Alya brachten den Mann mit dem K?fig zu Boden. Seramel geriet an einen Gegner mit beachtlichen Kampffertigkeiten. Letzten Endes war die Gruppe dem imperialen Trupp jedoch ?berlegen. Seramel und Shaonorr gelang es gerade den Zaubervogel im K?fig zu fangen, als der Kokon aufriss und das Geh?use mitsamt allen darin befindlichen Wesen in die Tiefe st?rzte. Einzig Seramel konnte den harten Aufprall vermeiden, indem er durch den Spalt schl?pfte und mit dem Schwalbenk?fig herausflog. Ein Gegner ?berlebte und konnte verletzt geborgen werden. Die Gruppe ?berstand die Konfrontation ohne Ausf?lle zu erleiden. Seramel war sichtlich verletzt, konnte aber durch RaoFoGirs heilsames Schnurren genesen.

Bei der R?ckkehr zum Leonir-Lager n?herte sich eine Amauna der Gruppe. Das Katzenwesen mit den violetten Augen stellte sich als Qeshparr vor. Arelades argw?hnte, sie k?nnte eine Gesandte der DjaRaBa sein, jener Amauna aus Lyranthas, die w?hrend des Kongresses eine undurchsichtige Rolle gespielt hatte.
Qeshparr bestritt jede Verbindung, sie sei der Leonir-Schamanin Farrshashana in Freundschaft verbunden. Sie erwies sich als ebenso scharfsinnig wie neugierig und konnte innerhalb k?rzester Zeit wesentliche Informationen ?ber die Gruppe und ihre Mission von RaoFoGir in Erfahrung bringen. Arelades offenbarte ihr schlie?lich auf ihre Nachfragen hin weitere Details, w?hrend er die Absicht hegte sie zu t?ten, sollte sich der Verdacht best?tigten, dass sie eine Spionin sei. Sein Misstrauen wurde geringer, als Qeshparr sich gegen eine Folter der gefangenen Imperialen aussprach und gewaltlos aus dem Soldaten, der beim Kokon gefangen genommen worden war, herausbrachte, dass Isphirmene selbst den Trupp instruiert hatte. (Aber wie haben sie die Position der Schwalbe gefunden?)

Meliodane, die ehemalige Adjutantin von Aecurian, n?herte sich dem Lager gemeinsam mit einer weiteren Satyarin und ?berbrachte ein Ultimatum von Tarkaron. Arelades antwortete auf dessen Forderungen er sei nach wie vor dabei Isphirmenes Auftrag zu erf?llen und die verwandelte Arsinoa zu lokalisieren. Er h?tte erreicht, dass das Leonir-Ritual auf diesen Zweck ausgerichtet worden w?re. Tarkarons Unterst?tzung h?tte er vorher gebraucht als es gegen die Draydal ging, nun st?re er nur. Sein Ziehvater m?ge gegen?ber Isphirmene rechtfertigen, wenn er hier nicht nur einen Konflikt ohne Not ausl?se und Einsatzkr?fte verliere, die dringend gegen die Draydal ben?tigt w?rden, sondern letztendlich auch die verwunschene Schwalbe nicht aufgefunden werden k?nne.

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http://lilyvanilli.com/recipes/bleeding-heart-cake-2/ (http://lilyvanilli.com/recipes/bleeding-heart-cake-2/)

Am Abend stand die gro?e Begegnung mit dem Leonir-H?uptling Harrdrhach an. Arelades zeigte sich erfreut ?ber dessen Genesung. Die Amaunir rochen Verfall und Verwesung an ihm behielten es allerdings f?r sich. Die Pr?fung, also das gemeinsame Verzehren von einem Blutb?ffelherz, lie? sich nicht abwenden und so m?hte sich der Optimat bei dem feierlichen Zusammentreffen mit dem gewaltigen blutigen Fleischklumpen ab. Nur mit M?he und Not und in R?ckbesinnung auf die schicksalhafte Situation konnte er die Erwartungen der Leonir erf?llen. Unter offenem Sternenhimmel erfolgte die Verbr?derung und die St?mme willigten am Folgetag ein den Ritualplatz gegen die Imperialen zu verteidigen.

Die bedrohliche Pr?senz der Imperialen verlangte eine Erkl?rung. In kleinem Kreis r?umte Arelades dem H?uptling und den Schamaninnen gegen?ber ein, dass feindselige Absichten in Xarxaron wuchsen. Er verwies auf die fortw?hrende hinterh?ltige Manipulation der Draydal, die w?hrend des Kongresses, in Anthalia und auch bei dem Stamm von Shaoonor Zwietracht und Tod hervorgebracht hatte. Die Schamaninnen stimmten zu das Ritual auf die R?ckverwandlung Arsioas auszurichten. Und nach l?ngerem Abw?gen bezog Arelades schlie?lich auch Isquenion in diese Pl?ne ein.

Mit Anbruch des n?chsten Tages begannen die Vorbereitungen f?r das Ritual. Die Leonir-Schamaninnen und ihre Sch?lerinnen verteilten sich auf die S?ulen von Luft, Erz, Tod, Freiheit und den Tiergeistern. Wandlung blieb dem Optimaten Isquenion vorbehalten. Er s?uberte den Ort penibel, bevor er optimatische Zeichen anbrachte, w?hrend die Leonir ihren schamanistischen Traditionen mit Tieropfern, T?nzen, Ges?ngen und dem Aufh?ngen von Fetischen folgten.

Arelades inspizierte die Stellungen der Leonir und bereitete sie schweren Herzens darauf vor imperiale Standardtaktiken zu kontern. Gegen Mittag lie? sich sein Ziehvater Tarkaron von einem Insektopter zwei Meilen vor dem Ritualplatz absetzen. Er hatte eine Frau bei sich. Ein M?dchen. Eine Geisel. Isquenions Tochter.
Geistesgegenw?rtig hielt Rayides Isquenion davon ab selbst alles stehen und fallen zu lassen, um selbst in Verhandlungen zu treten. Arelades erinnerte den aufgebrachten Vater daran, dass er sich in lebenslange Abh?ngigkeit von Isphirmenes Launen begeben werde, wenn er sich jetzt erpressen lie?.

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http://www.deviantart.com/art/girl-140263026 (http://www.deviantart.com/art/girl-140263026)

W?hrend die beiden Ashariel unruhig neben der S?ure und den Explosivgeschossen abwarteten, die f?r die Ballons der Invictus gedacht waren und den fernen Insektopter im Blick hatten, eskortierten die einfachen Sch?tzen der Leonir Arelades und Qeshparr zum Treffen mit dem Oberkommandeur der Imperialen.
Der neue Stratege und Tribun Xarxarons warf seinem Ziehsohn Arelades Verrat vor, als dieser nicht bereit war einen Blutschwur auf Isphirmene zu leisten. Arelades widersprach, der Verrat sei nicht geschehen, er sei imstande Isphirmene Arsinoa auszuliefern, wenn das Ritual erfolgreich sei. Zum Verrat werde es nur kommen, wenn Tarkaron grundlos Isquenions Tochter t?te.
Doch sein Ziehvater wollte nicht h?ren. Er gebrauchte die magische Macht des Erzes um sich zwei Klingen zu verschaffen und griff seinen ehemaligen Sch?tzling an. Qeshparr schnellte nach vorn und brachte das M?dchen au?er Gefahr. Tarkaron wurde von einer Flammenlanze des Arelades getroffen, wurde jedoch durch ein Artefakt abgeschirmt und drang unerbittlich auf sein nahezu wehrloses Gegen?ber ein. Es hatte seine Gr?nde, warum Arelades sich durchweg im Hintergrund hielt, wenn Auseinandersetzungen anstanden. Ohne seine Gef?hrten war er hilflos und sein massiger Leib machte ihn unbeweglich.

Rayides stand derweil auf der S?ule der Wandlung neben Isquenion, hatte seine erweiterte Sinneswahrnehmung auf die verwandelte Kreatur im K?fig neben ihnen ausgerichtet und fragte sich, ob er der Einzige sei, der sich Sorgen ?ber die Stimmung Arsinoas nach ihrer R?ckverwandlung mache. Unmerklich inmitten der Leonir-Anrufungen begann er mit Vorbereitungen, die die gefallene Magokratin in einem neuen K?fig aus Geisteskraft binden w?rde, wenn ihre R?ckverwandlung gl?cken sollte. Die Streitkr?fte Xarxarons im S?den des Leonir-Lagers setzten sich in Bewegung. Im Osten des Leonir-Lagers geriet die Blutb?ffelherde in Unruhe.

Tarkaron setzte dem zur?ckweichenden Arelades hart zu. Dessen Lage war akut lebensbedrohlich. Anf?nglich hatte er das Gl?ck nicht zu st?rzen. Einen der ersten Treffer fing seine im Krieg in der Nepreton-Steppe erbeutete Ban-Bargui-R?stung ab. Aber er war seinem Widersacher hoffnungslos unterlegen, er hatte nicht einmal seinen Zauberstab um sich zu verteidigen. Die Leonir-Sch?tzen und weitere Begleiter waren hunderte Meter entfernt.
Sein Ziehvater lie? sich nicht erneut in ein Gespr?ch verwickeln, er traf wiederholt mit seinen herbeigezauberten Waffen. Die Klingen schnitten ins Fleisch. Arelades begann schwarz vor Augen zu werden. Ersch?pfung und Blutverlust raubtem ihm die Sinne. W?rde die Steppe sein Grab werden oder w?rde ihn sein Ziehvater als Troph?e zu Isphirmene schleppen?

Qeshparr tauchte bei ihm auf. Sie hatte Isquenions Tochter aus der Gefahrenzone gebracht und rief etwas herbei. Schatten zogen sich um Arelades K?rper zusammen, seine Bewegungen begannen zu verschwimmen. Zorning heulte sein Ziehvater auf. Qeshparr war ebenso unbewaffnet wie Arelades, aber sie war erstaunlich agil. Die Amauna sprang um Tarkaron herum, w?hlte den Steppenboden auf und traf den Feldherren mit Sand und Steinchen in den Sichtschlitz seiner Optimatenmaske.
Arelades taumelte einige Schritte, drehte sich dann um und begann die Intensit?t der auf der Maske reflektierten Sonneneinstrahlung durch magische Kraft zu verst?rken. Das kunstvolle Tiergesicht der Triopta begann sich zu erhitzen.

Wenige Augenblicke sp?ter, die sich wie eine halbe Ewigkeit anf?hlten und die ohne Qeshparrs Hilfe Arelades' sicheren Tod bedeutet h?tten, traf ein Pfeil Tarkarons R?stung. Alya war auf ihrem Reitinsekt in Reichweite gekommen. Aus luftigen H?hen st?rzte sich Seramel auf den Feind. Er setzte ihm nach bis imperiale Insektopter gef?hrlich nah kamen. Alya hievte derweil den verletzten Dicken auf ihr Tier. So gelang die Flucht. Die eigentliche Schlacht begann. Die Invictus, das gewaltige imperiale Schlachtschiff, stieg auf und umrundete das Leonir-Lager, um von Osten anzufliegen.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/babylonlion_zpskg1jy9ba.jpg)
http://www.deviantart.com/art/Babylon-497844085 (http://www.deviantart.com/art/Babylon-497844085)

Die Zenturien Xarxarons prallten auf die Verteidigungsstellungen der Leonir. Gebr?ll vermischte sich mit Waffengeklirr und den Signalen der imperialen Armee. Nicht ungewohnt f?r den Optimaten Arelades. Allerdings war er das erste Mal auf der Seite von Nichtmenschen.  Er trank einen Heiltrank, dem ihm Qeshparr reichte und RaoFoGir verband seine Verletzungen. Er sandte Shaonorr aus, damit er sich mit seinen Kriegern um die Unruhe im Osten k?mmerte. Dann bat er Alya die Drachenschwinge herbei zu holen. Wenn sich die Invictus ungest?rt n?hern konnte, war Verstecken sinnlos. Seramel und Aliadana verbargen sich bei einer Steinformation im Osten mit der S?ure und den Explosivgeschossen. Qeshparr und RaoFoGir blieben bei Rayides auf dem Ritualplatz.

Die Invictus allein war f?hig das Lager zu zerschlagen und die Leonir in alle Himmelsrichtungen zu vertreiben. Die Bodentruppen Xarxarons waren gef?hrlich. Arelades Pl?ne wurden aber von den feindlichen Insektoptern vereitelt. Zun?chst schalteten sie den Leonir-H?uptling Harrdrhach aus. Dann verhielten sich vier von ihnen erstaunlich defensiv und sch?tzten die Invictus, die nach menschlichem Ermessen keine Bedrohung zu f?rchten hatte und die eigentlich h?tte ?berheblich anfliegen sollen. Die Ashariel konnten also nicht t?tig werden und die Drachenschwinge war chancenlos gegen die Invictus, wie es Arelades gegen Tarkaron gewesen war.
Freilich war sie beweglicher. In dem Versuch die Insektopter auf sich zu ziehen, ?berflog die Drachenschwinge die imperialen Stellungen und setzte den xarxarischen Bodenkommando zu. Offiziere, Signalgeber und Botenl?ufer gerieten unter Beschuss und flohen vom Feldherrenh?gel. Die Insektopter hielten zu Arelades Erstaunen allerdings stur ihre Position als Begleitschutz des Schlachtschiffes.

Dennoch half diese Aktion den Kampf am Boden auszugleichen. Vorher waren die Leonir durch den Verlust ihres H?uptlings desorientiert gewesen und die Kampflinie hatte wohl haupts?chlich deshalb gehalten, weil Arelades vor Kampfbeginn die Anf?hrer unterhalb des Hauptlings klar eingeteilt hatte. Nun jedoch zeigte sich, dass die imperialen Truppen weitaus mehr Gewicht auf klare Befehlsketten legten. Ihnen machte das Ausbleiben von Befehlen schwer zu schaffen. Ihre Formationen verloren Zusammenhalt. Es begann sich auszuwirken, dass sie in Unterzahl gegen die Leonir standen. Ein Kriegervolk, das in aller Primitivit?t den Kampf in chaotischen Scharm?tzeln und direktes Aufeinandertreffen genoss.

(http://i685.photobucket.com/albums/vv216/B3hold3r/Battle_zpshch5yrlt.jpg)
http://rushn.deviantart.com/art/Battle-147554367 (http://rushn.deviantart.com/art/Battle-147554367)

Unbemerkt von der Drachenschwinge und den Ashariel war derweil mindestens ein Insektopter beim Heiligtum aufgetaucht. Die beiden Amaunir RaoFoGir und Qeshparr wurden auf ihn aufmerksam und RaoFoGir warf dem Tiefflieger ein Opfertier auf die Pilotenkanzel. Das Flugger?t konnte mit M?he und Not vermeiden die Steins?ule zu touchieren, auf der Rayides und Isquenion mit der R?ckverwandlung Arsinoas besch?ftigt waren und landete unsanft. RaoFoGir bat die Geister des Ortes um Beistand und verst?rkte seine Kampfsinne, als er sah das Tarkaron h?chstselbst ausstieg. Im Alleingang setzte er dem Feldherren darauf derart zu, dass dieser s?mtliche Selbstsicherheit verlor und von seinen beiden Crewmitgliedern abgeschirmt werden musste. Der Pilot war zuvor von Rayides mit dem Schwalbenk?fig von der S?ule herunter beworfen worden und das andere Mannschaftsmitglied wurde erheblich von Qeshparr abgelenkt. Diese hatte begonnen auf den Insektopter zu klettern und allerlei Schl?uche, empfindliche Mechanismen und Armaturen mit ihren Krallen zu besch?digen. Dabei kratzte sie gen??lich ?ber das Metall. Dieses Flugger?t w?rde wohl auf l?ngere Zeit nicht mehr fliegen, wenn man sie gew?hren lie?.
Titel: VIII Fall der Invictus
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:39:22
https://min-nguen.deviantart.com/art/airship-city-399187918 (https://min-nguen.deviantart.com/art/airship-city-399187918)

W?hrend RaFoGir mit m?rderischer Pr?zision die beiden Soldaten niederk?mpfte, die dem Insektopter entstiegen waren, versuchte der Feldherr Tarkaron Abstand zu gewinnen. Qeshparr lief ?ber das Flugger?t, sprang auf ihn herab und brachte ihn zu Fall. Sie nahm ihm seine Triopta ab, w?hrend er einen Zauberspruch murmelte- Eine letzte Schreckenstat, die ihm zwar nicht mehr vollst?ndig ?ber die Lippen ging, die aber einen schaurigen Moment lang als d?stere Vision in der Luft zu h?ngen schien.

Die Invictus stand am Himmel zwischen dem Leonir-Lager und dem Heiligtum. Ihr gro?er Schatten bewegte sich in Richtung der Steins?ulen, auf denen die R?ckverwandlung der Zauberherrscherin Xarxarons im Gange war. Drei Insektopter n?herten sich. Zwei verfolgten den vorbeifliegenden Ashariel Seramel, ein weiterer nahm direkt die beiden Amaunir ins Visier. Die imperialen Bordsch?tzen lie?en ab, als sie sahen, dass der Stratege Geisel RaoFoGirs geworden war. Die Amaunir hatten ihre ganz eigene Art ihren Sieg zu genie?en. RaoFoGir nahm Imponierposen eines Katers ein und begann mit der Fellpflege. Qeshparr scharwenzelte um ihn herum, machte ihm sch?ne Augen und schnurrte, nachdem sie Tarkaron mit einem Seil verschn?rt hatte.

?ber dem Feldlager der xarxarischen Bodentruppen begann die Drachenschwinge an H?he zu gewinnen. Da sie keine Chance hatte in direkter Konfrontation zu bestehen, hatte der Optimat Arelades ein Man?ver befohlen, das ihm als letzte M?glichkeit erschien. Die Drachenschwinge n?herte sich dem Schlachtschiff nicht auf dessen H?he und sie konnte sich auch nicht zwischen dessen Breitseite und das Heiligtum bringen, aber sie konnte das schwerf?lligere Luftschiff in gr??erer H?he anfliegen. Als sie sich ?ber der Invictus befand, begann die Drachenschwinge sich abzusenken und mit ihrem Rumpf die dem Heiligtum abgewandte Seite der Invictus zu belasten. Dadurch geriet das Schlachtschiff in Schieflage. Rayides, der Anh?nger des Gottes der Winde, rief eine Eintr?bung der Sinne hervor, die die Gesch?tzmannschaften der Invictus zus?tzlich behinderte. Dennoch feuerte das Schiff wiederholt auf das Heiligtum.

Eine Schamanin und eine Sch?lerin wurde getroffen. Isquenion musste erhebliche Anstrengungen ?berstehen, um die R?ckverwandlung trotz der St?rung des Rituals in kontrolliertem Rahmen zu halten, nur dank der g?nstigen Konstellation gelang dies. Die bei der Invictus als Begleitschutz verbliebenen Insektopter l?sten sich und griffen die Drachenschwinge an. Die Ban-Bargui Alya, die Kapit?nin Charana und die Gesch?tzmannschaft der Drachenschwinge schossen auf die kleineren Flugger?te. Die beiden Ashariel, Seramel und Aliadana, begannen sich, mit S?ure und Explosivgeschossen im Gesp?ck, durch die Kraft ihrer gewaltigen Fl?gel zum Himmel hinauf zu schrauben.

Seramel gelang es einen Ballon zu erreichen. Obwohl er zwischenzeitlich von einem xarxarischen Sch?tzen getroffen wurde brachte er die S?ure auf und bemerkte dann, dass das Explosivgeschoss nicht ?ber einen Aufschlagz?nder verf?gte, sondern manuell entz?ndet werden musste. Er wollte es erst selbst in einem Balanceakt versuchen, entschied sich dann aber auf der Drachenschwinge Hilfe zu suchen. Es gl?ckte. Das von den Draydal erbeutete St?ck explodierte mit h?llischer Gewalt, zerfetzte ein durch S?ure freigelegtes Ballonsegment und brachte merkliche Unwucht in den Flug der Invictus. Aliadana konnte ihre Last nicht ins Ziel bringen, aber sie ?bergab sie auf der Drachenschwinge schlie?lich an Seramel, der auch die zweite Ladung zum Bestimmungsort brachte. Als die nachfolgende Explosion sich entfaltete war es um die Stabilit?t des schwer gepanzerten Luftschiffes geschehen. Zu eilig war die Invictus gebaut worden, zu stark war das Vertrauen in ihre ?berlegenheit gewesen. Ohne die Offenbarung Isquenions w?re sie freilich auch nicht derart verwundbar gewesen. Ersch?ttert begann das gewaltige Kriegsger?t immer schneller zu sinken. Br?nde breiteten sich aus. Der flammende Absturz quer ?ber den stahlblauen Himmel, Ascheregen und die Schreie der vielk?pfigen Besatzung l?uteten das Ende der Schlacht an den T?rmen der Einsamkeit ein. Die imperialen Bodentruppen waren zerschlagen und wandten sich angesichts des katastrophalen Verlustes und des Fehlens einer F?hrung, ebenso wie die verbliebenen Insektopter, zur Flucht. W?hrenddessen nahm auf der Steins?ule der Wandlung Arsinoa na Tharamnos wieder menschliche Gestalt an.

http://www.deviantart.com/art/female-mage-466972023 (http://www.deviantart.com/art/female-mage-466972023)

Es zeigte sich, dass das Ged?chtnis der Arsinoa na Tharamnos merklich weniger eingeschr?nkt war, als das von Isphirmene. Wobei unklar war, was an Isphirmenes Zustand glaubhaft gewesen war. Rayides bem?hte sich die Lage gegen?ber der gefallenen Herrscherin Xarxarons behutsam ins rechte Licht zu setzen. Als der Optimat Arelades sie ansprach, geschah das mit weniger R?cksichtnahme. Sowohl f?r Arsiona, als auch f?r sich selbst-

"Hohe Magokratin Arsinoa na Tharamnos. Glaubt Ihr das die G?tter Sinn f?r Zynismus haben?
Wenn der werte Korysthenes und sein Herr den Kodex der Tharamnos nicht verf?lscht haben, dann seid ihr legitime Herrscherin Xarxarons. Wenn man die Lage bedenkt, dann werdet Ihr Euer Recht faktisch wohl nur durch ein weiteres magisches Duell einfordern k?nnen. Das mag Euer Ansinnen sein. Das Auge auf Eurer Stirn mag sich ?ffnen, aber die Prophezeiung Hekasoras k?ndet von einer gewaltigen Katastrophe, wenn zwei Drei?ugige aufeinander treffen und ihre Macht ausspielen. 
Anders als meine Begleiter, die ohne Schuld in die Sache verwickelt wurden, war ich ?berzeugter Anh?nger der Isphirmene na Tharamnos. Einer Person, die es nicht gibt, wie sich herausstellte. Stattdessen habe ich Isphirmene na Chrysotheos zu Euch gef?hrt. Ich dachte, ich w?rde dem Haus Tharamnos in einer Krisensituation ein gewaltiges Geschenk machen, stattdessen habe ich die Lage versch?rft. Es ist mir bewusst, dass Unwissen nicht vor Strafe sch?tzt. Ich habe mein Leben verwirkt. Ich k?nnte darauf hoffen, dass der anbrechende Krieg und die sich ank?ndigende Katastrophe alles ?berschatten, aber ich diene bis zum letzten Atemzug dem Sternenpfeiler und das bedeutet, dass Xarxaron stabilisiert werden muss und die Draydal zerschlagen werden sollten. Auch wenn eine m?gliche Katastrophe epochales Ausma? haben sollte, so muss es unsere Anstrengung sein sie abzuwenden. Das ist meine ?berzeugung."


Ihn traf nicht unmittelbar die volle Wucht einer Schuldzuweisung durch Arsinoa, nachdem er sie so provokant anging. Obwohl die Gesamtlage zu Best?rzung Anla? gegeben h?tte, blieb sie gefasst. St?ck f?r St?ck erschlo? sie sich durch besonnene Nachfragen weitere Informationen. Da sie nur behelfm??ig in den ?berhang des Rayides gekleidet war und ihre Triopta fern in Xarxaras lag, war un?bersehbar, dass auch sie ?ber ein drittes Auge auf der Stirn verf?gte.
Als Arelades sie schlie?lich darauf ansprach, schlich sich das erste Mal eine gewisse Sch?rfe in ihre Tonlage. Es sei kein Zeichen der St?rke, dass es nun geschlossen sei. Es w?re in den Zeiten ihrer Macht ge?ffnet gewesen. Und sie stimmte ihm zu, als er seine Vermutung aussprach; Das Isphirmene ihr trotzdem ?berlegen gewesen sei, k?nne daran liegen, dass deren Verwandtschaft zu den urspr?nglichen Drei?ugigen n?her gewesen sei.

Da die xarxarischen Kr?fte geschlagen worden waren, bahnte sich eine Siegesfeier der Leonir an. Der Gro?h?uptling Harrdrhach war tot. Es war ungewiss, wer ihm nachfolgen w?rde. Arelades stieg auf die Tr?mmer der 'Invictus' und sprach, ?bersetzt durch Qeshparr, zu den Leonir, aber auch zu deren Gefangenen-

"Die Leonir feiern hier einen gewaltigen Triumph. Der Heldentod des gro?en H?uptlings Harrdrhach und der Fall der Invictus sind Stoff f?r Lieder und Geschichten. Die Schlacht an den T?rmen ist nicht nur Anla? f?r langanhaltende Feiern, sondern wird in Erinnerung bleiben.
Wir entstammen verschiedenen Kulturen und V?lkern. Wir f?hren zu Recht oder Unrecht oft Krieg gegeneinander. F?r mich ist der Fall der Invictus kein Triumph, sondern ein bitteres Drama. Der Ashariel Seramel, Bezwinger von Ter Nelsaru und Invictus, hat den Fall herbei gef?hrt, aber ich habe ihn veranlasst. Warum?
Die meisten von uns sehnen sich nach Zugeh?rigkeit innerhalb ihrer Sippen und dem Wohlergehen ihrer V?lker. In meiner Familie lebt die Erinnerung an Koromanthia, aber ich erlebte es auch am Rand der Nepreton- Wenn der Moment kommt, wo Mord, Brand und Seuchen unsere Heimat verzehren und wo wir in den Tr?mmern zwischen unseren toten Angeh?rigen stehen, nachdem die letzte Verteidigung gefallen ist, dann ist es Schw?che selbst den Tod herbei zu sehnen und sich bei den G?ttern dar?ber zu beklagen, dass wir noch stehen, w?hrend das Blut unserer Lieben den Boden tr?nkt. Wir sind dem Weiterleben verpflichtet. Glaubt die Geschichten nicht, in denen die Kinder von anderen ?berlebenden besch?tzt werden. Die Waisen sterben zuerst, wenn wir nicht da sind um Schutz zu gew?hrleisten und die Grundlagen f?r ein Wiedererstarken zu legen, so verzweifelt und notd?rftig die ersten Tage auch sein werden.
Diese Hoffnung auf ein ?berleben gibt es aber nur in den Kriegen zwischen uns. Wir haben einen gemeinsamen Feind, der uns alle miteinander bis aufs Letzte ausrotten oder versklaven will. Die Staubfresser im Westen machen sich jetzt in diesem Augenblick bereit die Lande mit Krieg zu ?berziehen und sie werden nur ausgezehrtes ?dland hinterlassen. Sie s?en Zwist und Verrat zwischen uns, unseren Sippen und unseren V?lkern. Ich selbst wurde durch Trug zum Verr?ter und trage schwer an der Schuld. Die meinigen nennen mich jetzt einen Verr?ter, wo ich in der Schlacht auf eurer Seite stand, aber der Moment in dem ich get?uscht wurde liegt lange zur?ck.

Es schmerzt mich gegen die eigenen Leute zu k?mpfen und ich tue es nur, wenn man mich zwingt. Wer aber im Sch?delgott unseren allgegenw?rtigen Feind erkennt und Draydalsch?del zertr?mmern will, der ist mir stets willkommen, ganz gleich welchem Volk oder welcher Kultur er angeh?rt. Wenn der Himmel sich verfinstert und der Boden unter dem Ansturm der Feinde erbebt, wenn Drei?ugige altes Unheil entfesseln, dann sollten wir f?r das ?berleben unserer V?lker eintreten und gemeinsam gegen die jene streiten, die uns gegeneinander ausspielen und uns mit ihren L?gen vergiften wollen, damit sie uns am Ende leichter auszehren k?nnen. Nichts ist m?chtiger als die Wahrheit. Der Sch?delgott ist unser aller Widersacher. Wer ihm willentlich folgt ist unser Todfeind."


Zwar folgte die Rede in Teilen dem bekannten Muster von Mahnung, Vortrag und Appell, welches seine Begleiter von Arelades gewohnt waren, aber sie war eine Spur konfuser. Er schien M?he zu haben seine eigene tiefe Betroffenheit, sein Schuldgef?hl und das Echo der Vergangenheit in seiner Erinnerung in Einklang mit der ?bersch?umenden Siegesfreude der L?wenwesen zu bringen. Er hatte zwar das Blutb?ffelherz mit dem Gro?h?uptling verspeist und den Bund geschlossen, er hatte auf dem Schlachtfeld eine wichtige taktische Rolle gespielt, aber als F?hrungsfigur w?rde er hier nicht akzeptiert werden. Er lenkte die Begeisterung also auf Seramel, den Bezwinger von Ter Nelsaru und Invictus und verschwand aus dem Zentrum der Feierlichkeiten. Die Siegesfeuer begannen aufzulodern und die br?llenden Ges?nge und Hochrufe der Leonir breiteten sich aus. Sie genossen den Triumph.

Hinsichtlich der Siegesbeute beanspruchte er f?r sich und die Seinen Gefangene. Etwa achtzig Menschen ?berlie? man ihm. Nachdem er Meliodane nicht unter ihnen fand, suchte er bewusst einfache Soldaten aus. Er hatte den Gedanken gefasst sie am Folgetag freizulassen und wollte nicht das Risiko eingehen, dass sie sich unter ihren Offizieren m?glicherweise reorganisierten. Er wiederholte ihnen gegen?ber vor ihrer Freilassung seine Motive. Es handle sich f?r ihn um ein bitteres Dilemma. Und der Verlust an imperialen Kr?ften sei ?u?erst tragisch. Er erkl?rte-

"Wir fanden die drei?ugige Isphirmene hilfsbed?rftig vor. Sie wurde mein Sch?tzling und nun ist sie Herrscherin in Xarxaron. Ich k?nnte ihre rechte Hand und ihr Feldherr sein, wie Tarkaron te Partholon, der Mann, den wir just besiegt haben. Doch Isphirmenes Geschichten sind L?gen, sie ist keine machtvolle Heilsgestalt. Sie steht f?r Chrysotheos, ein Haus das vom Sternenpfeiler verdammt wurde, weil es dem Sch?delgott huldigt. Und ich habe sie ins Zentrum unserer Macht in Xarxaron gef?hrt, weil ich dieser Maske des Feindes vertraute. Diese Schuld trage ich, ich wurde betrogen. Der Kodex der Tharamnos belegt es.
Ich will keinen Krieg in Xarxaron. Wer das will, erledigt die Arbeit des Feindes. Xarxaron soll stabile Provinz des Imperiums bleiben. Isphirmene kann nur entmachtet werden, wenn die Tharamnos darin ?bereinkommen oder der Sternenpfeiler es einfordert. Ihr findet mich im Guten, wie im Schlechten, am Blauen Orismani.
Geht heim und lebt euer Leben oder kommt nach Anthalia und versucht Kopfgeld f?r mich zu bekommen oder mit mir gegen die Draydal zu k?mpfen. Fragt euch, ob Xarxaron ausreichend gegen die Draydal unternimmt. Fragt wof?r das Haus Chrysotheos steht. Wenn Isphirmene legitime Magokratin ist, wenn ich nur ein gekr?nkter Irrer bin und Arsinoa na Tharamnos eine rachs?chtige Verliererin, oder was immer euch eure Herrschaften erz?hlen m?gen, dann w?ren wir doch nur noch schwache Figuren auf dem Spielbrett der M?chte - Wenn sie legitim herrscht, warum hat Isphirmene uns dann die Invictus und diese Truppenverb?nde auf den Hals geschickt, statt sie gegen unsere Todfeinde im Westen einzusetzen?"


Anschlie?end lie? er die Gefangenen in zwei Kontingenten von je vierzig Leuten ?ber den Tag verteilt ziehen. Sie bekamen Wasser, Nahrung und durften einfache Waffen behalten. An anderer Stelle entlie? Qeshparr in Absprache mit Arelades und den Leonir-Schamaninnen den Pardir-Sp?her Archthar frei. Als Gefangener nahm Tarkaron te Partholon den Platz im K?fig der Drachenschwinge ein. Er war in Ketten gelegt worden, trug einen Eisenhelm auf dem Kopf, war geknebelt und ihm waren die Augen verbunden worden. Arelades verfasste rigorose Vorschriften in welcher Form ihm Wasser, Nahrung und ein Mindestma? an Bewegung zukommen solle, damit er sich nicht wund liege. Drei Wachen, ?blicherweise unter F?hrung des Myrmidonen Kerostes Pyrophylax, sollten ihn st?ndig beaufsichtigen.
Titel: IX Zwischen den M?chten
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:40:18
Die Drachenschwinge nahm Kurs auf das 'Nest der Gefrorenen Wolken' um von der Vernichtung der Luftpiraten des Ter Nelsaru zu berichten und das B?ndnis mit den Ashariel zu schlie?en. Zu Arelades ?rger musste die Ausgrabungsst?tte des Draydal-Priesters Xanaxes auf dem Weg umflogen werden. Urspr?nglich hatte Arelades gehofft, die Leonir gegen ihn zu f?hren.

Vor dem Aufstieg ins xarxarische Gebirge wurde die Himmelslicht gesichtet. Misstrauisch n?herte man sich an. Arelades f?hrte w?hrenddessen eine erste Unterhaltung mit seinem gefangenen Ziehvater Tarkaron. Arsinoa hatte davon gesprochen eine Triopta zu ben?tigen und m?glicherweise war jene des Feldherren geeignet, wenn eine Manipulation durch den Sch?delgott, wie sie in Xithros mit Arelades Maske beabsichtigt gewesen war, auszuschlie?en war.
Tarkaron erwies sich auch ohne seine Triopta nach Tagen beschwerlicher Gefangenschaft als ungebrochen starrk?pfig und seine ?berzeugung von einem Verrat des Arelades war best?ndig. Die einzige neue Information, die aus dem Wortgefecht der Partholons hervorging, war eine vage Angabe zu einer Milit?roperation bei Xithros, die sich angeblich gegen die Draydal richte. Eine solche Ma?nahme mochte weit eher geeignet sein Korysthenes zu jagen, als Draydal zu bek?mpfen.
Mit der Himmelslicht kam die Drachenschwinge ?berein, dass man auf Abstand bleibe und nur Aecurian allein im Vertrauen auf Zusicherungen von Arelades her?berkomme. Als dies mittels eines Gleiters geschehen war und Aecurian als vertrauensw?rdig erschien, gab sich Arsinoa ihrem vormaligen Strategen gegen?ber zu erkennen.

In einer Besprechung schlug die Tharamnos-Matriarchin vor, dass sie und Aecurian das B?ndnis mit den Ashariel schlie?en k?nnten, w?hrend die schnellere Drachenschwinge ihren getreuen Diener Korysthenes vor dem Zugriff der Truppen Xarxarons retten solle. Arelades behagte diese Entwicklung nicht sonderlich. Er h?tte den Erfolg ?ber die Piraten gern damit abgeschlossen, die B?ndnispartner an sich zu binden und nicht an Arsinoa. Allerdings besa? Korysthenes noch die Triopta von Isphirmenes Bruder Carophyrdes und diese durfte nicht in ihre H?nde fallen.
Die Koordination der Draydal und deren Bergungsversuch von Isphirmene aus der Orakelst?tte schien mit den Erkenntnissen zusammenzuh?ngen, die Gylderianus und die "Schwarze Eule" beim Zugriff auf die Triopta in Imachora gewonnen hatten. Also mochte sie den Weg ins Nervenzentrum der Draydal weisen. Es war unabsehbar was Isphirmene damit anfangen w?rde. W?rde sie die F?hrung der Draydal ?bernehmen? Wie war der Beherrschungsversuch der Draydal ihr gegen?ber zu deuten? Welche Art Machtzugewinn w?rde sie mit der Triopta ihres Bruders erwarten? Arelades wollte es nicht auf die harte Tour herausfinden, indem er sie ihr ?berlie?.
Zudem konnte er dankbar sein, dass Arsinoa sich derzeit darauf beschr?nkte Vorschl?ge zu machen, statt schlicht zu befehlen. Doch wie lange mochte dieser Umgang Bestand haben? Er erwog Seramel und Aliadana mit der Himmelslicht reisen zu lassen, um einen Rest Einflu? auf die Entwicklung zu behalten. Und er beschlo? den funktionsf?higen Gleiter der Himmelslicht gegen das defekte Beutest?ck von Ter Nelsaru einzutauschen.

Arelades f?hrte ein Streitgespr?ch mit Arsinoa. Offensichtlich teilte sie ihr Wissen nur in Ma?en mit ihm. Angesichts der kritischen Lage mochte das fatal sein. Ressourcen und Wissen sollten ihm in G?nze zug?nglich gemacht werden, beharrte er. Man k?nne scheitern, wenn sie das beibehalten w?rde. Isphirmene w?rde wohl bereits bedauern, dass sie ihm Dinge anvertraut habe, entgegnete sie b?se. "Was uns davon abgehalten hat ihr weiter zu folgen ist nicht unser beschr?nkter Handlungsspielraum gewesen, sondern unsere Erkenntnisse ?ber ihre Feindschaft gegen?ber dem Sternenpfeiler. Weil selbiges bei Euch nicht zu erwarten ist, steht auch kein Zerw?rfnis an." entgegnete er ihr nun. Das war unangemessen dreist, aber er war ?rgerlich und sein Schuldgef?hl d?mmte die Wut nicht, sondern erh?hte den Druck. Vom lebenslangen Dienst am Imperium w?rde wohlm?glich die Schande eines Verr?ters bleiben. Eine Aussicht, die ihm bereits gebl?ht hatte, als er dem Tod nahe aus der Nepreton geborgen wurde und nur durch eine au?erordentliche F?gung nicht f?r das Ergebnis der unzureichenden Koordination zwischen der Horas Virtuaranthis te Partholon und der Myriokratin Durophoria te Kouramnion verantwortlich gemacht worden war.

Arelades sprach l?nger mit Rayides dar?ber, ob es vern?nftig sei Arsinoa jetzt mit der Himmelslicht ziehen zu lassen. Wenn eine Einflu?nahme m?glich war, dann in den n?chsten Wochen. Wenn sie erst wieder im Kreis ihrer Anh?nger lebte, dann w?rden ihre schlechten Charakterz?ge schnell wieder Oberhand gewinnen und ihre Weltanschauung bliebe unver?ndert.
Andererseits konnte die ehemalige Herrscherin Xarxarons am besten vom Grenzland aus Kontakte kn?pfen (z.B. zu dem Kommandanten der Palastwache
Anteras) und gemeinsam mit Aecurian operieren. Die Himmelslicht w?rde ihr mehr Sicherheit bieten als die Drachenschwinge. K?me Arsinoa mit nach Anthalia hinein, dann w?re ungewi? wie sie sich entwickeln w?rde und alles hinge von ihrer Billigung ab. Zudem w?rde sie die Kapit?nskammer der Drachenschwinge weiter bewohnen und Arelades w?rde nicht in seinem extrabreiten Federbett schlafen k?nnen.

Man kam ?berein Arsinoa mit Aecurian ziehen zu lassen. Aliadana w?rde dem B?ndnisschlu? mit den Ashariel beiwohnen und darauf achten, dass Arsinoa sich auf pers?nliche Verhandlungen einlie?, aber dabei die Ashariel nicht zu fest an sich pers?nlich band. Rayides war es wichtig gewesen daf?r zu sorgen, dass sie ihren neuen Verb?ndeten auf Augenh?he begegnete. Die Drachenschwinge flog derweil nach Xithros und barg Korysthenes und seine d?monische Kreatur, den Nishqath, aus dem Versteck. Xarxarons Truppen selbst hatten Xithros erreicht und einige Verb?nde waren weiter nach Westen vorgesto?en. Korysthenes hatten sie nicht entdeckt.

W?hrend Rayides einige Tage in Xithros blieb, um seine Anh?nger zu instruieren, flog die Drachenschwinge Warteschleifen, bis Ashariel sie erreichten und vom B?ndnisschlu? k?ndigten. Arelades unterbreitete ihnen den Plan ein Sp?h- und Kommunikationsnetz zu kn?pfen, welches Nachrichten in die Umgebung der Stadt Urzumandrias liefern sollte. Unter anderem begehrte der Optimat Informationen ?ber die Entscheidung der Khamuri-Leonir, ?ber die Bewegungen der Draydal und die Lage der anthalischen St?dte.

Urzumandrias w?rde Ankn?pfungspunkt werden, da Arelades mittlerweile die Maske des Carophyrdes von Korysthenes erhalten hatte. Der Nishqath hatte es verhindern wollen, aber er stellte der Qeshparr nach, als sich Arelades und Korysthenes besprachen.

Als Arelades wieder in seiner Kabine war, setzte er die uralte Maske auf. Sie war rund, mit einem Edelstein auf der Stirn und passte ihm besser als die Replik seiner eigenen Triopta. Eine Vision manifestierte sich in seinen Gedanken. Bruchst?ckhaft blieb die Erinnerung:

Eine Reihe nackter T?nzer bewegt sich zu unh?rbarer Musik,
sie ziehen sich selbst die Haut ab.
Ein Pfauenschrei ert?nt.
Von B?umen platzt die Rinde ab.
Ein Kind h?uft Sand auf und baut etwas,
ein brennendes Pferd zerstampft den Boden.
Das weinende Kind gl?ttet den aufgew?hlten Sand und
presst einen einzelnen Stein hinein.
Der Stein steht wie ein aufrechter Finger in der Landschaft.
Es ist ein Loch im Stein.
Das eine ?ffnung, wie ein Maul, eine H?hle. Ein Eingang f?hrt tiefer.
Ein tr?nenfeuchtes blaues Auge zwinkert in der Tiefe.
Wasser sp?lt mich fort.
Kreischende Menschen. Sie jammern und zetern.

Ein alter Mann in wei?en Gew?ndern kommt Stufen aus zitternden H?nden hinab.
Er spricht in herrischem Ton:
"Ich baute einen Ort zu warten in Mitten der Weite,
bei einem Stein wie ein Baum.
Eine H?lfte reicht in den Himmel hinauf, eine hinab in die Tiefe."


Er kommt n?her, ist ?bermenschlich gro?.

"Nun magst Du mein Ort zu warten sein" verk?ndet er unheilvoll.
Eine Schlange bei?t zu.
Er greift nach dem Sch?del des Arelades um sich Platz zu schaffen.
Weiche Reste bleiben. Ein Flusssystem aus Adern zeichnet sich ab.
Eine lebende zuckende Karte.

Qeshparr war zornig. dass sie der Nishqath verfolgt hatte. Sie stellte Arelades in Anwesenheit von Korysthenes und seiner d?monischen Kreatur zur Rede. Der Partholon entzog sich unter diesen Bedingungen einem Gespr?ch, was Qeshparr emp?rte. Sie mied ihn fortan, sprach hinter seinem R?cken mit seinem gefangenen Ziehvater Tarkaron.

Erst als die Drachenschwinge die gro?e Handelsstadt Viralis an Ufer des gewaltigen Viralath-Sees erreichte sprachen die beiden wieder miteinander. Sie neckte ihn mit S??igkeiten, von denen alle au?er ihm etwas bekamen und schlie?lich kam es zur Aussprache. Der Optimat erwarb eine begehrte Weste als Entschuldigungsgeschenk und eine Weile sp?ter brachte Qeshparr ein Fernrohr aus der Stadt mit, das die Gruppe in Zukunft gut gebrauchen k?nnen w?rde.

W?hrend man durch die Stadt streifte fiel auf, dass etliche Menschen aus Viralis einem eigent?mlichen Totenkult f?r einen Gott Namens Minaphalior anhingen. Allerdings wies der Kult keine verd?chtigen Merkmale auf, die f?r eine Unterwanderung durch den Sch?delgott sprachen. Arelades suchte das Gespr?ch mit dem Hohen Rat. Kyrsal, der Gesandter dieses Rates in Xithros gewesen war, stellte ihn den hohen Damen und Herren vor. Nach wie vor war das Verh?ltnis von Viralis zu den anderen Stadtstaaten durch die falsche Gesandschaft des Mannes belastet, der sich 'Caius' genannt hatte. Weder er, noch seine Dienerinnen Nari und Yukio, stammten den Ratsherren zufolge aus Viralis. Sie h?tten den richtige Gesandschaft gezielt belauert und dann au?erhalb der Stadt get?tet und ersetzt, hie? es.
Arelades bem?hte sich seinen Ansatz der F?rderation der Stadtstaaten wieder zu beleben. Viralis sollte sich auf eine Doppelspitze mit Myriadopolis einlassen, statt wieder in Rivalit?ten abzugleiten. Viralis w?rde die organisatorische Leitung ?bernehmen, Myriadopolis die milit?rische. Stellvertreter w?ren durch die jeweils andere Stadt zu besetzen. Arelades appelierte an Sachverstand und Gesch?ftssinn der Kaufleute aus Viralis, auch den anderen Stadtstaaten gegen?ber gro?herziges und vorbildliches Verhalten an den Tag zu legen. Wenn es gel?nge weitsichtig aufzutreten und alle gemeinschaftlich aus der existentiellen Krise zu retten, dann werde die Dankbarkeit der anderen auch in monet?rer Hinsicht viel kostbarer sein, als jede vorher n?tige Investition. Es gehe um das Erbe von Generationen und die Zukunft, nicht um Summen aus dem Tagesgesch?ft. Es gab das Versprechen die Verhandlungen mit Myriadopolis wiederaufzunehmen. Und doch hallte die Skepsis des Rates noch lange in Arelades Gedanken nach. Er konnte sich weder sicher sein in jeder Hinsicht verstanden worden zu sein, noch ob eine Mehrheit seine Gedankeng?nge zum Anla? nehmen w?rde entsprechend zu handeln. Er sprach von Verbindlichkeit, seine Stimme klang ?berzeugend und es war ihm ernst, doch hinter seiner Maske war seine Mimik verdrossen als er das herrschaftliche Ratsgeb?ude verlie?.

Seramel hatte zwischenzeitlich seinen Auftritt in der Arena von Viralis organisiert. Der Ashariel hatte mit dem Tuniermeister eine Vereinbahrung getroffen. Der Veteran aus der Arena hatte den Kriegshelden aus der Gruppe um Arelades einer handfesten Pr?fung unterzogen und dann eingewilligt, ihn als Hauptattraktion bei einer Inszenierung gegen vorgeblich niedertr?chtige Amaunir auftreten zu lassen.
Im Vorfeld mietete Arelades einige Ausrufer, um die Vorstellung des Ashariel und die Ger?chte um die Gruppe gezielt zu beeinflussen. Auf Anraten von Seramel setzte er einen erheblichen Teil ihres verbliebenen Missionsbudgets auf den Sieg des Ashariel. Die Wettquote war bei K?mpfen dieser Art mager und Seramel ging als Favorit ins Feld. In der Schatulle von Arelades war dennoch jeder weitere Aureal willkommen. Der edle Holzboden war bereits gut sichtbar, da Xarxaron unter Isphirmene seit dem Start der Drachenschwinge in Xarxaras die Kriegskasse nie aufgestockt hatte. Bald w?rde selbst die Routine der Proviantaufnahme der Drachenschwinge nicht mehr zu bezahlen sein.

Seramels Auftritt gelang gl?nzend. Er genoss es sichtlich vor Publikum aufzutreten. Die Menschen jubelten erleichtert, als sich der Ashariel aus einer Bedr?ngnis befreite, in die er geraten war. Die 'b?sen' Amaunir grollten ?berzeugend und hielten sich an jede Absprache, die er mit ihnen und dem Meister der Arena getroffen hatte. Auch anwesende Damen und Herren des Stadtrates waren beeindruckt. Die Kl?geren merkten das die Handlung auf Unterhaltung angelegt war und nicht auf bitteren Ernst. Aber jeder Tag, an dem dieser Ernst die Stadtmauern nicht erreichte, war ein guter Tag.
Titel: X Verdunkelter Himmel
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:40:53
In Atamyras, der kleinen Tempelstadt oberhalb der dampfenden Wildnis des Pardir-Dschungels, traf die Reisegruppe um Arelades den Zatura-Priester Turion. Er war beim Kongress von Xarxaras Begleiter der Prophetin Hekasora gewesen. Er segnete die aus dem Tempel des Namenlosen im Palast der Magokratin geborgenen Oktadensteine.
Arelades warnte den Priester vor den Pardir-Aktivit?ten im Dschungel. Anschlie?end ?berflog die Drachenschwinge den Viralath-See, der eher Binnenmeer, als See war und keinen Gr??envergleich mit dem Valantischen Meer zu scheuen brauchte. Es fehlte ihm an Sch?nheit. Nach Westen hin erstreckte sich die raue ?dnis der Ghulensteppe mit toten B?umen und kahlen Flecken von der Ber?hrung der Draydal gezeichnet. Zweihundertf?nfzig Meilen s?dlich von der gefallenen Stadt Nyranthapolis kreuzte das Luftschiff den Blauen Orismani und wich dann der Festungsstadt Myriadopolis nach Osten hin aus.

Rayides hatte einen unruhigen Traum und rollte an Deck umher. Der alte Mann hatte sich auf dem Oberdeck unter dem offenen Himmel eingerichtet und kam nur in den Rumpf hinab, wenn die Witterung ihm hart zusetzte.
Er erwachte mit einer Vorahnung. Er hatte von der Felsnadel getr?umt, auf die die Drachenschwinge nun zuhielt. Zum Feuerzauberer Arelades sprach der Sturmanbeter von der Maske des Carophyrdes. M?glicherweise sei sie ?lter als der Bruder Isphirmenes. Auch dieser habe sie 'nur geliehen'.

In den folgenden Tagen ersp?hte die Gruppe am Boden Fliehende. Arelades lie? das Schiff absinken und sprach mit ihnen. Die Fl?chtlinge stammten aus Pharatas, einer menschlichen Ansiedlung am Fu? der Felsnadel. Vinshina h?tten diese Ansiedlung erreicht und sie mit der Vernichtung bedroht, nachdem es zum Streit gekommen war, berichteten sie. Die Drachenschwinge gab den Menschen Wasser und Nahrung ab, denn die Anthalische Steppe war weit und mochte den Gefl?chteten zum Verh?ngnis werden. Nun allerdings waren die Vorr?te des Luftschiffes nur noch ausreichend f?r wenige Tage. Je mehr Arelades dar?ber nachdachte, desto blamabler wurden seine Niederlagen beim regelm??igen Brettspiel gegen Qeshparr.

Als in der Ferne tats?chlich die beeindruckende Luftstadt der Vinshina ?ber der Felsnadel gesichtet wurde, hie? Arelades die Kapit?nin Carana landen. Die Gruppe ging von Bord um die Aufmerksamkeit der Vinshina nicht auf die Drachenschwinge zu ziehen.
Pharatas war eine kleine Siedlung von, zu ihren besten Zeiten, etwa dreihundert Bewohnern. Riesig wirkte dagegen die schwebende Vinshina-Stadt in den Wolken. Sie verdunkelte den Himmel ?ber Pharatas. Dies war keine wochenlang anhaltende Ghulen-Finsternis, wie sie Arelades nach der Prophezeiung Hekasoras gedeutet hatte, aber m?glicherweise genug f?r die Erf?llung einer weiteren Zeile.

Viele H?user waren verlassen. Auf Weisung Arelades verbarg sich ein Teil der Gruppe bis zum Einbruch der Dunkelheit, gemeinsam mit Alyas Reitinsekt. Qeshparr und RaoFoGir drangen allein vor und begegneten einem Schneider Namens Nalkrion. Sie erfuhren vom Beliabel-Tempel, dem Haus der Tr?ume, welches sich in der H?he an die Felsnadel schmiegte. Eine Wasserquelle war nahebei.

Die Amaunir stiegen hinauf und begegneten dem Kaplan Calaran und dem wachsamen Hohepriester Hysmirion. Der Kontakt verlief freundlich und ruhig. Unruhig wurde es, als der Rest der Gruppe mit Arelades nach Einbruch der Dunkelheit eintraf. Zwar hatte der Feuerzauberer die Anh?nger der Beliabel nicht bewusst provoziert, aber der Kaplan erfuhr das Arelades Optimat war, verwies ihn der Hohepriester des Hauses. Allerdings nicht hoffnungslos in Streit verstrickt, sondern nach einem direkten Austausch.

Arelades hatte offen davon gesprochen eine Vision vom 'Mann in wei?' gehabt zu haben, den er als 'herrisch' empfand und der von einer Todessymbolik umgeben war. Der Hohepriester Hysmirion hatte bekannt, ihm selbst sei der Mann auch erschienen, und scheinbar verehrten die Anh?nger der Beliabel ihn, ohne besonders viel ?ber ihn zu wissen. Von einer Todessymbolik, die in Arelades Vision vorherrschend gewesen war, wollte der Hohepriester nichts wissen.
Seine Vorfahren seien Nomaden gewesen und sie fanden diesen Ort aufgrund einer Erscheinung des Erbauers, dessen Namen ihnen bis dato unbekannt sei.
Der jetzige Streit mit den Vinshina gehe auf das unversch?mte Eindringen von einem Erkundungstrupp in das Allerheiligste zur?ck.

Es fiel auf, dass sich der Hohepriester auf einen alten optimatischen Zauberstab st?tzte. Mutma?lich ein Artefakt von beeindruckender Macht, das die Vinshina fernhielt. Neun S?ulen st?tzten den Vorraum des Tempels, eine Darstellung der schlafenden Beliabel war zentral in den Fels geschlagen worden. Rayides hatte derweil von einem Gl?ubigen erfahren, dass das Heiligtum bereits zuvor gesch?ndet worden war. Korysthenes war offenbar vor Jahren hier gewesen und hatte Anh?nger der Beliabel get?tet um zu seinem Ziel zu gelangen. Er hatte d?monische Kr?fte angerufen und war der Grund f?r den Hohepriester Optimaten zu misstrauen.

Am Folgetag verdichteten sich die Erkenntnisse der Gruppe weiter. Die Anh?nger der Beliabel beschuldigten die Vinshina, vorgeblich als G?ste gekommen zu sein, um dann aus dem Heiligtum den Spiegel der Tr?ume zu stehlen. Das wichtigste Artefakt des Kultes und m?glicherweise der Fokus von Beliabels Wirken an diesem Ort. Die Vinshina, namentlich ihr Aviana-Priester Avin ten Seru, warfen pauschal allen Pharatasbewohnern vor w?hrend der Feierlichkeiten in der Nacht nach dem Eintreffen der Vinshina drei Geiseln genommen zu haben. Sollten diese Geiseln nicht zur D?mmerung frei sein, so w?rden sie alle Menschen ausl?schen.
Hohepriester Hysmirion r?umte nachtr?glich ein drei Gefangene zu haben. Diese seien festgesetzt worden, nachdem die Eindringlinge den Spiegel gestohlen h?tten.
Arelades und die Gruppe entschieden sich einzugreifen, einerseits weil der Spiegel der Tr?ume ein Schl?ssel zu weiteren Erkenntnissen ?ber die Draydal dienen mochte, andererseits weil die Vinshina den Ort eingeschlossen hatten. Schlu?endlich schien die Drohung der Vinshina v?llig unverh?ltnism??ig zu sein.

Nach dem Kontakt mit Bewaffneten der Vinshina ging es f?r die Gruppe hinauf in die Wolkenstadt. Die Vinshina erwiesen sich als diplomatisch und entgegenkommend, nachdem Arelades auf den Kontakt mit Avin Askanu w?hrend des Kongresses zu sprechen kam. Die Macht der Vinshina war jedoch erdr?ckend. Ihre Stadt war ein beeindruckendes Konglomerat aus Behausungen, das an wei?en Ballons zwischen den Wolken hing. Sie wurde regiert vom sechsk?pfigen Fliegenden Rat und sie wurde von drei Hauptschiffen begleitet. Ewiger Horizont, Winde des Nordens und Avianas Feder. Auf letzterem w?rde die Gruppe den Avina-Priester treffen. Zwanzig kleinere Schiffe und eine Vielzahl kleinerer Flugger?te waren zugegen.

Qeshparr und Arelades unterhielten sich mit ihrem Begleiter (Ter Shemari, Tenu Vinamu Bewaffnete?) und auf Wunsch des Optimaten auch mit Vinshina, die in den Tempel eingedrungen waren. Denn die Vinshina bestritten ihr Eindringen nicht. Sie stellten die Ausgangslage anders dar. Die drei Geiseln der Beliabel-Anh?nger seien aus eigenem Entschlu? in den Tempel gegangen. Erst nach ihrem Verschwinden habe ein Suchtrupp ihre Spuren verfolgt und sei gegen den Willen des Hohepriesters ins Allerheiligste vorgedrungen. Der letzte Raum des Tempels gehe in eine nat?rliche H?hle ?ber, mit allerlei eigent?mlicher Symbolik. Dort stehe ein Sarkophag, der mit Blut besudelt gewesen sei. Vor dem Spiegel der Tr?ume habe man die drei Verschwundenen bewusstlos gefunden, sie jedoch nicht bergen k?nnen da Hohepriester Hysmirion hinzugekommen sei und die H?hlenw?nde begonnen h?tten nach ihnen zu greifen. Den handtellergro?en Spiegel mit den geometrischen Mustern h?tte man allerdings mitgenommen.

Qeshparr war vehement auf der Seite der Pharatasier und bem?hte sich nicht darum es zu kaschieren. Es half wenig, dass Arelades ansprach, wie h?ufig man in der Vergangenheit get?uscht worden sei. Der Optimat gab, in einem der wenigen kurzen Momente ohne unmittelbare Vinshina-Begleitung, folgendes zu bedenken:

"Unabh?ngig davon, ob die Vinshina vors?tzlich eingedrungen sind, um zu stehlen; Sie haben alles in der Hand. Sie entscheiden und wir k?nnen sie daran nicht hindern. Das Ultimatum ging von dem Priester Avin ten Seru aus. M?glicherweise gibt es noch Spielraum bei dem was der Fliegende Rat denkt. Aber zun?chst h?ngt alles an der Entscheidung des Avina-Priesters. Es ist die Frage, wie der Priester zu m?glichen Sch?den seiner eigenen Leute, zu seinem Pauschalurteil ?ber alle Pharatasier steht und wie sehr er am Spiegel h?ngt.

Wenn es uns gel?nge ohne Anwesenheit Hysmirions Beliabels Traumwelt zu betreten, so k?nnten wir direkt die Seelen der Vinshina suchen. Aber wie w?re unser Risiko selbst gefangen zu bleiben? K?nnten wir vermitteln, dass beide Parteien sich am Boden um den Spiegel herum treffen? Die Vinshina k?nnten mit ihrer ?bermacht ohnehin jeden t?ten. Wir k?nnen Hysmirion allerdings auch nicht trauen. Wenn er selbst Visionen des 'Erbauers', des Wei?gekleideten, hatte, dann muss die Todessymbolik vorherrschend gewesen sein. Der m?chtige Mann ohne Namen war nicht blo? 'herrisch', er war von tyrannischem Wesen. Wenn die Vinshina sich das Blut auf dem Sarg nur ausgedacht haben, wieso haben sie die Geschichte dann nicht noch viel mehr ausgeschm?ckt? Das geplante Blutopfer war vielleicht Phantasterei. Das Blut selbst nicht.

Sprecht nicht so offen von Eurem Unmut gegen?ber den Vinshina. Sie werden freier reden, wenn sie den Eindruck haben, dass wir ?hnlich denken.".
Titel: XI Haus der Tr?ume
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:41:29
Avin ten Seru, Priester des Avinas, hielt sich bedeckt, was seine Motive anging. Das Ultimatum sei in seinem Namen verk?ndet worden, aber Entscheidung des Fliegenden Rates. Das Strafma? gegen?ber allen Pharatasiern sei angemessen. Die Beliabel-Priesterschaft habe offenkundig besch?mend finstere Pl?ne.
Arelades und Rayides argw?hnten, der Avina-Priester k?nne die Absicht haben die drei Vinshina zu opfern, um einen vors?tzlichen Diebstahl des Spiegels zu decken. Arelades sprach dennoch offen von der Traumwelt und handelte aus, dass die Gruppe den Spiegel unter Aufsicht der Vinshina nutzen k?nnen w?rde. Das mochte gef?hrlich sein, aber es w?re ebenfalls ein Wagnis den Spiegel zu stehlen. Was w?rde die Vinshina von einer Bestrafung der Pharatasier abhalten, wenn die Gruppe sich des Spiegels bem?chtigen w?rde?

Hohepriester Hysmerion war ausgesprochen kooperativ, obwohl er nicht erwarten konnte das heilige Artefakt zu diesem Zeitpunkt zur?ckzuerhalten. Er verriet, wie die Traumwelt zu betreten sei und gab den eindringlichen Rat sich auf der anderen Seite nicht zu tief in die Handlung verstricken zu lassen.
In der Tat sei nach Ansicht der Beliabel-Anh?nger der Spiegel Teil des Hauses der Tr?ume. Die Traumwelt sei innere Haus und die Gruppe erwarte eine Pr?fung der Beliabel. Zeit verhalte sich nicht in festem Verh?ltnis zur Zeit der echten Welt antwortete er auf eine Frage von Qeshparr. Man solle die Traumwelt nur einmalig betreten, ansonsten sei das Risiko in ihr gefangen zu bleiben ungleich h?her. Ungewollt herausfallen werde man seiner Einsch?tzung nach nicht. Die Gruppe erwog versetzt in die Traumwelt einzutreten, entschied sich aber f?r gemeinsames Vorgehen.

Intensive Nachforschungen unter den Vinshina blieben aus, obschon Rayides sich mit der Frage besch?ftigte wer den Flug nach Pharatas angeordnet hatte. Priester Avin ten Seru hatte deutlichen Hochmut gegen?ber der Ansiedlung an den Tag gelegt. Es schien ?u?erst fraglich, dass die Vinshina zuf?llig hier her gekommen waren. Nichtsdestotrotz ging die Gruppe geschlossen zum Spiegel, als der Avina-Priester ihnen wie versprochen Zugang gew?hrte, ber?hrte ihn, sah hinein und versank in der Traumwelt.

Arelades und seine Begleiter fanden sich in einem Irrgarten wieder. Alle waren sich bewusst zu tr?umen und hatten ihre volle Erinnerung. Ein Torbogen aus Stein mit Rosen geschm?ckt bildete den Eintrittspunkt. Ein Pfad zwischen zwei hohen Hecken f?hrte zu einem Teich an dem zwei Kinder spielten. Die Kinder antworteten auf einen Ruf von Qeshparr. Es waren Junge und M?dchen. Sie hatten blonde Haare, waren etwa sechs Jahre alt und spielten "Fangen" mit einem blauwei?en Licht. Sie trugen wei?e Gew?nder mit goldenen Streifen. Als Qeshparr das Licht nicht fing, schlugen die Kinder schnell einen herablassenden Ton an. Die Amauna wandte sich ab und jagte einem Schmetterling nach.

Arelades nahm Kontakt mit den Kindern auf. Es gelang ihm das magische Licht durch Willensanstrengung zu fangen. Das M?dchen hatte ein kindlich rundes Gesicht, einen ernsten Blick und ein schwarzes Auge auf der Stirn. Der Junge war schlecht erkennbar, die Luft flimmerte um ihn. Er trug ein rotgl?hendes Auge auf der Stirn.
Die beiden waren Abbilder der kindlichen Isphirmene und ihres Zwillingsbruders Carophyrdes. Es herrschte Einvernehmen zwischen ihnen und sie legten bereits eine merkliche Arroganz an den Tag. Ihre Mutter sei Idramane na Chrysotheos, einen Vater h?tten sie nicht gehabt, antworteten sie Arelades auf eine entsprechende Frage. Ein zorniges Kinderm?dchen mit einem Dolch kam herbei. Eine Vesai namens Nireme. Den Dolchknauf zierte ein menschlicher Doppelkopf. Sie f?hrte die Kinder fort. Arelades w?re ihnen gerne gefolgt, aber er hielt es f?r wichtiger Qeshparr nicht in eine andere Richtung hinforteilen zu lassen.

Hinter einer Hecke ?nderte sich die Szenerie. Die Gruppe stand nun auf einer Anh?he ?ber der dunstverschleierten Hochebene von Xarxaras. Inmitten geborstener S?ulen befand sich eine Ruine. Es war k?hl und windig.
Arelades wurde von einem ?ffchen mit einem Stein beworfen. Es traf ihn an der Stirn, als er versuchte den Wurf durch Willensanstrengung abzuwenden.
W?hrend Qeshparr das ?ffchen verfolgte, traf Arelades bei der Ruine auf zwei Jugendliche. Die Chrysotheos waren in dieser Szene etwa vierzehn Jahre alt. Sie trugen Diademe und silber durchwirkte wei?e Gew?nder. Sie stritten. "Ein anderes Gesicht. Die gleiche Herrschaft." sagte die jugendliche Isphirmene.
Arelades vermutete es ginge um weltliche Herrschaft, aber er ergr?ndete das es um Religion ging. Isphirmene hatte Ambitionen den Sch?delgott-Glauben der Chrysotheos zu reformieren. Die Bindung an den Sternenpfeiler sei ohnehin br?chig. Arelades w?re den beiden gern hinunter in die Ruine gefolgt, lie? sich aber bewegen sich mit Qeshparr zu treffen. Sie erz?hlte RaoFoGir der Affe h?tte die Gruppe mit goldenen Augen beobachtet, wie zuvor der Schmetterling.

Eine morsche T?r in einer bauf?lligen Wand f?hrte in die dritte Szene. Inmitten der Steppe stand die Felsnadel. Tausende Jahre vor der Gegenwart. Nicht Pharatas lag am Fu?e der Nadel, sondern eine Chrysotheos-Ansiedlung. Fremdartige Geb?ude geschm?ckt mit dem doppelten goldenen Sch?del auf purpurnen Grund. Eine Draydalgesandschaft war eingetroffen.
Im Hauptgeb?ude war niemand von Bedeutung. Die Wachen reagierten nicht auf die Anwesenheit der Gruppe. Als Arelades versuchte eine Wache durch Willensanstrengung zerfallen zu lassen str?mten rote Ameisen aus L?chern im Steppenboden und zwickten ihn.
Oben in der Felsh?hle, wo in der Gegenwart das Haus der Tr?ume stehen w?rde, fand eine Versammlung statt. Isphirmene war nicht anwesend. Carophyrdes, der jetzt dem 'Erbauer' aus Arelades' Vision deutlich ?hnelte, traf neun Draydal. Der Anf?hrer der Draydal trug eine goldene Maske mit einem L?cheln auf dem Antlitz. Die Draydal entschuldigten sich, dass sie die Chrysotheos h?tten lange warten lassen. Ihre Hegemonen h?tten beraten was mit dem "geborenen Drei?ugigen" geschehen sollte. Carophyrdes solle sich der Initiation des Sch?delgottes unterziehen. Er solle seine Tr?ume aufgeben, dem Schlaf entsagen und das Blut seiner Liebsten vergie?en.

Es stellte sich heraus, dass die Traumgestalten auf direkte Ansprache und Ber?hrung reagierten. Die Gruppe verbrachte l?ngere Zeit damit sich zu bem?hen Carophyrdes von seinem Vorhaben abzubringen. Zusammen mit seiner Geliebten, die den Namen Siamandre trug, wandte er sich schlie?lich von den Draydal und ihrem Vorhaben ab und verlie? die H?hle. Als die Gruppe sich von den konkreten Ereignissen l?ste, begann eine Abfolge weiterer Szenen.
Es handelte sich um Variationen, an den drei bekannten Handlungsorten. Der Irrgarten der Kinder, die Ausgrabung der Jugendlichen und die Himmelsnadel mit der Opferung.

Schon als Kinder waren die Chrysotheos-Geschwister ebenso kostbar wie gef?hrdet. Isphirmene verfiel als Jugendliche auf den Gedanken die Anbetung des Sch?delgottes zu reformieren. Sie strebte die Alleinherrschaft des Hauses ?ber Xarxaron an. Imperium und Draydal sollten sich gegenseitig besch?ftigen.
Der Plan misslang. Carophyrdes bezwang seine Schwester und verursachte mutma?lich ihre Versteinerung. Dreizehn Tage irrte er danach ratlos herum, bis er schlie?lich von der Felsnadel als Zufluchtsort tr?umte. Er f?hrte die geschlagenen Anh?nger der Chrysotheos dorthin und nach einer langen Wartezeit erh?rten ihn die Draydal und nahmen ihn auf, nachdem er sich ihren W?nschen f?gte und seine Geliebte opferte.
Die Szene mit der Opferung sprang im Traumerlebnis der Gruppe mehrfach zur?ck. Qeshparr weigerte sich das Ereignis anzusehen. Die anderen wurden Zeuge wie Anthras Turam, der Draydal-Anf?hrer, den herbeigebrachten Traumspiegel mit dem Blut der Geopferten benetzte.

Kein Beliabel-Artefakt beherbergte die Traumwelt, sondern ein Kultgegenstand der Draydal. Die Gr?ndung von Pharatas ging m?glicherweise auf Carophyrdes und das Haus Chrysotheos zur?ck. Mit diesem Eindruck machte sich die Gruppe daran verst?rkt nach den verschollenen Vinshina zu suchen. Zwei von ihnen fanden sich im ?dland um die Felsnadel, einen weiteren machte Qeshparr in den Katakomben der Ausgrabungsst?tte aus. Im Labyrinth schlug man sich mit dem gold?ugigen Beobachter herum. Aus einer Schlange, die Alya biss, war ein L?we geworden, der sich jedoch zur?ckzog, als man von ihm ablie?. Von dort gelangte die Gruppe an einen Ort der Pr?fung, wo eine Erscheinung des Carophyrdes sie neben einem Brunnen an einer Weggabel erwartete.

Drei R?tsel stellte der Zwillingsbruder Isphirmenes-Carophyrdes erwartete L?sungen im Sinne einer d?steren Herrschaftslehre. Arelades rechnete zwar mit derartigem, doch er nahm irrt?mlich an, dass der Sohn sich gegen den Vater h?tte erheben d?rfen, wenn er in der Lage gewesen w?re sich behaupten zu k?nnen. Carophyrdes verlangte die Gefolgschaft des Sohnes und auch keine G?te, wie sie Qeshparr noch ins Spiel brachte. So scheiterte die Gruppe an der ersten Antwort.
Die zweite und dritte Aufgabe wurde allerdings bew?ltigt. Es war Alya, die die Tat des K?nigs, sich mit dem Tod seiner eigenen Kinder seiner Verletztlichkeit zu entledigen, in die f?r die Pr?fung passende Form fasste. Vielleicht war ihrer Kultur der Gedanke weniger fremd f?r das ?berleben nahezu alles zu opfern.
Mit Worten ?ber Geduld und Tod entlie? die Erscheinung die Tr?umer. Sie erwachten bei Tagesanbruch auf dem Vinshina-Luftschiff Avinas Feder. Avin ten Seru schenkte ihnen Glauben, als sie berichteten, dass die Vinshina-Geiseln nun ihr Bewusstsein wieder erlangt haben sollten. Nun war es an der Gruppe deren Freilassung auszuhandeln. Arelades bestehendes Misstrauen gegen?ber Hysmirion und seinen Anh?ngern war nach der Traumerfahrung deutlich gewachsen. Grimmig wog er m?gliche Optionen ab.

Der Beliabel-Hohepriester blieb weiterhin freundlich. Die Vinshina-Geiseln waren tats?chlich wieder bei Bewusstsein. Es gelang Arelades den Vorab-Austausch einer Geisel als 'Zeichen guten Willens' auszuhandeln. Es folgte ein Treffen von Gesandten der Vinshina und des Tempels auf der schmalen Treppe. Ter Shemari und weitere Vinshina brachten den Traumspiegel mit sich und der Beliabel-Kaplan Calaran ?bergab die zwei Geiseln. Die Sache h?tte ins Auge gehen k?nnen. Die Gruppe um Arelades beobachtete die ?bergabe nur aus der Ferne. Aber beide Unterh?ndler verhielten sich besonnen.
W?hrenddessen drang erst Qeshparr und sp?ter auch Rayides, gefolgt von RaoFoGir, in das Allerheiligste des Tempels ein. Mittlerweile war die Amauna nicht mehr ?berzeugt von der Aufrichtigkeit des Hysmerion. Sie hatte bemerkt, dass er Handschuhe trug und ihm zwei Finger einer Hand fehlten.
Die H?hle mit dem Sarkophag war fast v?llig verlassen. Die Beliabel-Tempelwachen hielten sich bereit um den Spiegel zur Not mit Gewalt von den Vinshina zu erbeuten. Calaran war noch als Unterh?ndler im Einsatz und Hysmerion hatte im Vorraum seinen W?chterposten mit dem Optimatenstab in der Hand eingenommen.

Ein Greis sa? in der Dunkelheit. Als Qeshparr ihn ansprach bezeichnete er sich als 'ewig Suchender', der alles geopfert habe, aber dem dennoch entscheidende Erkenntnis verwehrt geblieben sei. Rayides erkannte mit seiner ?bersinnlichen Wahrnehmung, dass der Greis sich die Aug?pfel hatte entfernen lassen.
Er f?hrte ein l?ngeres Zwiegespr?ch mit ihm ohne zu einem erhellenden Resultat zu gelangen.
Der Sarkophag war tats?chlich ?ber und ?ber mit getrocknetem Blut verschmiert. Auf dem massiven Deckel erkannte Rayides die Bruchst?cke des Stabes eines Chysir-Priesters. Weder Carophyrdes, noch dessen Geliebte Siamandre lagen dort, schlu?folgerte er aus der R?ckbesinnung auf seine Vision bei der Anreise. Der Zwillingsbruder Isphirmenes hatte aber m?glicherweise einen Leichnam von Bedeutung dort zur?ckgelassen, der nun unfreiwillig im Zentrum des Kultes stand.

Vor dreitausend Jahren war die H?hlenwand unber?hrt gewesen, nun bedeckten Schriftzeichen sie-


Der W?chter im Himmelsriss blinzelt und im Moment der Finsternis wird ein Kind geboren.
Sein Spiegelbild begleitet ihn, denn die Welt strebt nach Ausgleich - die Welt will nicht sterben.
Doch alles muss ein Ende finden.

Das erste Ende kommt mit dem Opfer des Spiegelbildes. Von nun an weilt der Blick des Himmelsw?chters auf ihm.
Die Welt will nicht sterben, er aber wird ihr eines der Enden bringen.

Wer herrschen will, muss treu sein und so verheiratet er sich mit dem Sterben.
Er erwidert den Blick des Himmelsw?chters und sein Blick bedeutet Tod.

Ein grosses Opfer soll er bringen, dem gesichtslosen Himmelsw?chter.
Er geht auf seinen eigenen Spuren.
Bei jedem Schritt schl?gt er einen Ketzer nieder und zerbricht Stab und Siegel.
Die Erde erbebt und stirbt, wo er auftritt.
Titel: XII Schlachtfeld im Nebel
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:42:11
Die Vinshina reisten nach Befreiung ihrer Leute ab und zeigten kein Interesse ein Schiff abwarten zu lassen, ob der Beliabel-Tempel verdorben war. Arelades initierte zuvor ein Gesch?ft zwischen Vinshina und Pharatasiern, durch das die Vorr?te der Drachenschwinge wieder aufgef?llt wurden.

Anschlie?end sprach er mit dem Kaplan Calaran und bahnte sich dann dreist mit Rayides den Weg ins Allerheiligste. Vorgeblich, weil der Wille 'des Herren' keinen Aufschub mehr dulde. Die beiden f?hlten Hysmerion auf den Zahn bis kein Zweifel mehr bestand, dass die Verehrung des Hohepriesters f?r den 'Propheten' Carophyrdes keine Verirrung war, sondern sich aus Begeisterung f?r dessen d?stere Lehre speiste.
Nur der ?u?ere Kreis des Kultes verehrte Beliabel. Der innere Kreis war auf 'Ihn' den Propheten ausgerichtet. Eine verschwommene Figur, die nur teilweise dem echten Carophyrdes entsprang und deren ?brige Teile mutma?lich eine namenlose Statthalterfigur f?r den Sch?delgott abgaben.
Die Maske des Carophyrdes pr?sentierte der Optimat nach einer Erz?hlung ?ber den von ihm bezwungenen Korystehnes, dem er die Maske nach dem Triumph abgenommen habe. Gemeinsam mit den Kultisten standen Arelades und Rayides am Sarkophag und sprachen davon ihn zu ?ffnen, da an diesem Ort liege nicht der Prophet liege. Als Hysmerion Vorbehalte ?u?erte setzte Arelades die Triopta auf. Eine weitere Vision erfasste ihn.

"Ein gefallener Baumriese hatte ein Loch in den Wald geschlagen. Der junge Carophyrdes bearbeitete und sch?lte ihn. Er sprach von Formgebung durch 'Das G?ttliche' w?hrend er schnitzte. Armeen, Wagen und Titanen marschierten durch den ge?ffneten Mund des Arelades und st?rzten in den Schlund. In ihm starben Myriaden.
'Ich habe beschlossen die Welt zu fressen', verk?ndete Carophyrdes. 'F?r Dich beschlie?e ich, dass Du das Opfer der Welt sein wirst.'. Er zeichnete Arelades mit goldenem Blut ein drittes Auge auf die Stirn. 'Du musst nur sehen.' erg?nzte er. Dort wo der Nebel von Tafelbergen in die Ebene flie?t, wo die Welt durchbrochen wurde. Gew?lbt und tot, wie ein Geschw?r.
Und dort wirst Du eine Nacht warten, bis der n?chste Schritt offenbar wird."


Als der Optimat zu sich kam, packte er Hysmerions Arm und berichtete ihm ergriffen von der Vision. Er sei 'vom Herrn' mit einer gro?en Aufgabe bedacht worden und k?nne dessen Trittstein bei dessen gewaltigen Pl?nen sein. Der Herr greife nach der Welt. Ein gewaltiger Krieg werde ausbrechen.
Hysmerion war beeindruckt und gab widerwillig seinen Widerstand gegen die Grab?ffnung auf. Im Sarkophag lag ein Skelett mit zwei Ringen an den Fingern. Da sich keine weiteren Hinweise fanden, ?berredete Arelades Hysmerion noch zur ?bergabe des gebrochenen Stabes und verabschiedete sich dann gemeinsam mit Rayides ehrerbietig. Als sie den Tempel hinter sich gelassen hatten, stimmte sich die Gruppe ab. Sollte man tats?chlich abreisen und damit leben, dass der Kultort Bestand habe oder sollte man das Risiko eingehen ernsthaften Schaden durch den Hohepriester und seinen Stab zu erleiden?
Man entschied sich zu handeln. In der Nacht und in der Erwartung, dass die Kultisten durch ihre Besprechungen und die Vinshina-Belagerung ersch?pft seien, drang man in den Tempel ein. ?berraschenderweise traf man im Vorraum des Tempels auf den Hohepriester mitsamt seines Stabes und sechs Kultisten.

Qeshparr ging Hysmerion an um ihm den Stab zu entrei?en. Ein Kampf entspann sich. Die Kultisten unterlagen, der Hohepriester scheiterte im Gerangel daran die Macht des Stabes zu entfesseln. In nachfolgenden Verh?ren wurde deutlich, dass alle Kultisten wissentlich und willentlich dem Sch?delgott folgten. Daher befahl Arelades ihren Tod. Rayides lie? den Chrysir-Priester aus dem besudelten Sarkophag bergen und mit entsprechenden Riten anderweitig beisetzen. Die Pharatasier wurden ?ber den Kult und seine Absichten informiert, konnten aber nicht weitergehend beeinflusst werden, da die Gruppe um Arelades sich f?r eine rasche Abreise entschied. Der Stab des Hohepriesters fand seinen Weg aus den H?nden von Qeschparr in den Besitz von Arelades.

Im Gespr?ch mit Korystehnes ?ber die zweite Vision von Arelades wurde Geddra-Marwa, ein altes Schlachtfeld am Fu? der Berge von Vinshina, als m?glicher Schauplatz der Geschehnisse vermutet. Die Draydal zweifach dort geschlagen worden und hatten einmal triumphiert, die Ebene war auch in den Chim?renkriegen umk?mpft und auch die Leonir hatten dort gek?mpft. Beim letzten gr??eren Konflikt hatten die Tharamnos eine reinigende Feuersbrunst beschworen.

?ber Urzumandrias und Dharracisch flog die Drachenschwinge daher in Richtung der Tafelberge von Vinshina. Vor Ort zeigte sich, dass man eine Sumpflandschaft ?berflog, Nebel bedeckte ganzt?gig den Boden. Auff?llige t?rkise und rote Flechten gaben der Gegend ein charakteristisches Aussehen. Vom Luftschiff aus war das Gel?nde nur schemenhaft zu erkennen, daher entschlo? man sich zur Landung. Unweit des Landeplatzes traf die Gruppe auf ein Myrmidonen-Skelett, das von magischer Kraft belebt war und in seiner R?stung durch den Morast stapfte.
Die einzelne Kreatur konnte niedergeschlagen werden, aber es wurde klar, wie schlecht die Gruppe auf den Kampf gegen Untote vorbereitet war. Speere und Kentema des Seramel waren ebenso schwach, wie die Stichwaffe des RaoFoGir, die Pfeile der Alya, die Unterarmklinge des Rayides oder die Schusswaffe des Arelades. Niemand verstand sich auf das F?hren stumpfer Waffen oder besa? magisches T?tungswerkzeug.

Unweit des Ortes der Begegnung mit dem Untoten befand sich ein ehemaliges Myrmidonenlager. Mutma?lich der Befehlsstand der Tharamnos bei der letzten Schlacht. Im Zentrum war ein Mosaik in den Boden eingelassen. Dort war, wie Korystehnes sp?ter ausf?hrte, wahrscheinlich ein Archont des Aggari beschworen worden. Ein Repr?sentant des d?monisch verdorbenen Erzes und der Mechanik.
Nach l?ngerem Herumstreifen im Gel?nde fand die Gruppe ein abgest?rztes Luftschiff, mit dessen Hauptmast ein Skelett verschmolzen war, dessen Sch?delplatte aufgebrochen war. Ein Navigator oder Kapit?n des Ersten Imperiums, im Dienst des gefallenen Hauses Melarythor, der mit seinem arcanomagischen Schiff unaufl?slich verbunden war. Ein Logbuch enthielt rudiment?re Informationen.

Unter Deck fand Qeschparr im Brackwasser des Laderaums eine verbeulte, silberne Optimatenmaske. Der Edelstein auf der Stirn war herausgebrochen. Aus der dreckigen Br?he folgte der Amaunia ein Riesenegel. Beim Kampf gegen diesen Egel wurde Seramel verletzt. Dennoch entschied sich die Gruppe die Erkundung bis zum Abendanbruch fortzusetzen.
Mit der D?mmerung begann der Nebel dichter zu werden, die Spukerscheinungen verdichteten sich. Die Gruppe war gerade dabei zahlreichen Untoten auszuweichen, als eine riesenhafte Hand durch den Boden brach. Ein belebter Titan, eine gewaltige humanoide Kriegsmaschine w?hlte sich aus dem Boden. Sie blieb auf ihre Arme angewiesen, denn ihre Beine schien sie vor Jahrhunderten verloren zu haben. Nur mit M?he und Not entkamen alle. Arelades war auf das Reitinsekt von Alya gehievt worden.

Die Nacht verbrachte die Gruppe in der Luft an Bord der Drachenschwinge. Deren Medicus k?mmert sich um Seramel. Dabei ging es vorrangig darum m?glichen Erkrankungen vorzubeugen, die Wundversorgung hatte RaoFoGir bereits vorbildlich durchgef?hrt.

Am Morgen des folgenden Tages trug die Drachenschwinge die Gruppe in den Nordosten an eine Furt. Im Wasser ersp?hte Seramel eine vier Schritt lange, r?tliche Seeschlange. Steinw?rfe vom Ufer aus brachten sie dazu sich zu verziehen.

?ber die Furt trug RaoFoGir Qeschparr, die sich vor dem Wasser und allem darin sichtlich ekelte. Auf einer nahen Anh?he befand sich eine Befestigung. Ein Feldlager der Draydal, wie Arelades sp?ter aus den Berichten schlo?. Denn er war nicht bei der Erkundung dabei. Es gelang ihm nicht, die zerfallene Wehrmauer, die sich um das Lager zu erklimmen. Seramel blieb eine Weile in seiner N?he, flog dann allerdings zu den anderen, um deren Erkundungsbericht einzuholen.

Im Lager fanden sich Ghule. Einer an einer Kette, mehrere in Erdl?chern und drei in Verschl?gen. Dem Schlachtfeld zugewandt war der Ausgang. Ein Tor wie ein gewaltiger, hungriger Sch?del. W?hrend die anderen sich in der Befestigung umschauten, wurde Arelades drau?en von einem untoten Pardir angegangen. Gl?cklicherweise war Seramel so geistesgegenw?rtig rasch zur?ckzukehren und das Gesch?pf unsch?dlich zu machen.
Im Anschlu? lie? die Gruppe die Befestigungsanlage hinter sich und betrat die trostlose Landschaft, hinter einem Gr?berfeld befanden sich die Grundmauern eines verdorbenen Tempels von Rattenpilzen bewachsen. Alya warnte davor den Gew?chsen zu nahe zu kommen.
An einem anderen Ort stand eine versteinerte Hundertschaft Myrmidonen auf dem Schlachtfeld, dazu verdammt in alle Ewigkeit unt?tig zu bleiben. Schlie?lich erhob sich die Silhouette gewaltiger T?rme aus dem Nebel. Sie ragten aus einem tr?ben gro?en Gew?sser. Vage bekannt war deren Position nach dem Flug mit der Drachenschwinge in den Norden gewesen. Ob sie errichtet worden waren, oder ehemals Teil einer fliegenden Stadt waren, die hier niedergegangen war, blieb unklar. Da die D?mmerung nicht mehr fern war, entschied sich die Gruppe sich in einem der T?rme die Nacht ?ber zu verbarrikadieren.
Titel: XIII Sternenleere
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:42:45
In der Dunkelheit erhoben sich Moorleichen und dr?ngten ?chzend gegen die Barrikade, hinter der sich die Gruppe im Turm verschanzt hatte. Arelades erhob sich unmutig. Ihm war der Weg in den Turm schon schwer gefallen. Die anderen hatten sich an einem Seil ?ber die tr?be Br?he hinweggehangelt, ihn hatte man hin?berziehen m?ssen, vorbei an den aufgequollenen Gestalten, die im Wasser trieben.
Unter nat?rlichen Umst?nden h?tte die Verwesung sie schon l?ngst zersetzen sollen, aber an diesem Ort war die Widernat?rlichkeit Normalit?t. Verbissen verteidigten seine Gef?hrten die Barrikade, bis Arelades Seramel auf die andere Seite schickte, um die Untoten davonzulocken. Der Plan gelang, dem Ashariel folgend wankten die Zombies davon.
Arelades versank in einen unruhigen Schlaf, tr?umte davon das leichenblasse Gesicht eines toten Rayides zu sehen. Der ehemalige Eremit konfontierte ihn sp?ter damit, dass er im Schlaf gesprochen habe - "Ich kenne nur einen Herren und nur vor ihm knie ich. Himmelsw?chter.".
Zweifellos hatte die Triopta des Carophyrdes ihn mit der Besessenheit eines bedeutenden Sch?delgottkultisten durchdrungen, die noch schlimme Folgen f?r alle Beteiligten haben mochte. Es machte zwar nicht den Eindruck, dass er sich darin verlieren w?rde, aber auch kl?gere Optimaten waren schon durch ihre eigene Torheit und Vermessenheit gest?rzt.
Mit der Morgend?mmerung kroch der beinlose Titan zu den T?rmen und machte Radau. Nach l?ngerem hin- und her lenkte Seramel die grosteske Kampfmaschine ab und berichtete, der Titan haben nicht bedrohlich gewirkt, sondern verzweifelt. Er habe in eine Richtung gewiesen.
Obgleich es unwahrscheinlich war, dass sich in der herrschenden Verderbnis ?ber Jahrtausende ein dem Imperium loyaler Geist gehalten haben mochte, und es naheliegend war, eine Falle zu vermuten, beschloss die Gruppe dennoch der Sache nachzugehen.
Auf dem Weg in den Osten des Schlachtfelds sprach Arelades mit Rayides ?ber ein Opfer, dass der Sch?delgott und der Geist des Carophyrdes hier erwarten mochten. Schlie?lich erging der Ruf der Triopta an einen gleichgesinnten Nachfolger, auch wenn Arelades hoffte ein Nervenzentrum b?ser Kr?fte aufzusp?ren und durch dessen Ausl?schung die Draydal aus dem Tritt zu bringen. Der Titan, und nicht etwa jemand aus der Gruppe, k?nnte dieses Opfer sein, orakelte der Sturmanbeter auf die ihm eigene, verworrene Art.

Schlagartig verdunkelte sich der Himmel. Alya war verschwunden und ?ber der Gruppe funkelte der Sternenhimmel. Nur eine markante Konstellation war matt und leer. Der gewaltige Sph?renriss, die Sternenleere. M?glicherweise war dieses Schlachtfeld ?ber die menschliche Geschichte hinaus ein Ort von gravierender Bedeutung.
W?hrend Arelades versuchte die Tragweite zu ermessen, fanden seine Begleiter Alya wieder. Sie hatte sich au?erhalb dessen befunden, was im harmlosesten Fall eine Erscheinung war und im heftigsten Fall eine Bruchstelle in der g?ttlichen Ordnung. Eine weitere Spukerscheinung folgte, RaoFoGir verlor seine Gestalt und einen Teil seiner Wesensart. Ein echsischer Priester tauchte auf hantierte mit einem Rubin von dem ein magischer Strudel ausging, der die Gruppe zu erfassen drohte. RaoFoGirs Spukerscheinung verwirrte den b?sartigen Reptilzauberer allerdings derart, dass er seinen Fokus verlor. Der Spuk l?st sich auf und der Blick auf die Sternenleere verblasste vor dem wolkenverhangenen Tageshimmel.

Starrk?pfig setzte die Gruppe ihren Weg durch den Morast fort. Haushohe Rippen aus Stahl stachen in den Himmel. Der Wind brachte sie zum Vibrieren und rief kuriose T?ne hervor. Arelades vermutete Reste eines archanomagischen Transport-Blutb?ffels vor sich zu haben, ein ebenso beeindruckendes, wie wunderliches Relikt des Ersten Imperiums. Rayides stie? sich an einem der Objekte. Die Resonanz war erstaunlich. Die Schreie von Krisra n?herten sich, angelockt vom seltsamen Klang.

Sieben h?ssliche Kreaturen folgen kr?chzend ?ber die versteckten Gef?hrten, selbst Arelades war es gelungen, ein passendes Versteck f?r seine Leibesf?lle zu finden. Seramel stieg auf und zog seine Kreise, bis er von den Sch?dlingen entdeckt wurde. Weit kunstvoller und kr?ftiger im Flug, als diese degenerierten R?uber der L?fte, zog er sie hinter sich her, um sie dann abzusch?tteln und hinter sich zu lassen.

Ohne einen Kampf austragen zu m?ssen erreichte die Gruppe eine Grube. Nur notd?rftig mit Erde bedeckt. Hier hatte jemand gegraben, aber sein Werkzeug bedauerlicherweise anschlie?end mitgenommen. Mit blo?en[...] gruben[...] und legten ein Skelett und einen Metallhammer (Siminia?) frei, in der Grube in der sich dem Anschein nach auch die Beine des Titanen befanden. In der N?he stie?en die Gef?hrten des Arelades auf einen kahlen H?gel. Einen von allen guten Geistern verlassenen Ort. Der Optimat erschauerte. Hier hatte der Sch?delgott das Diesseits ber?hrt, daran bestand kaum Zweifel. Mit der geborgenen Leiche wollte die Gruppe nicht an diesem toten Punkt bleiben. Man zog sich zum Luftschiff zur?ck.

Den folgenden Tag betrat die Gruppe das Schlachtfeld von Gedda-Marwa von einer anderen Seite und begegnete einer bizarren untoten Riesenschildkr?te. Da sie sich beh?big bewegte, konnte man ihr ausweichen und den Rest des Tages damit zubringen den Titanen zu suchen. Als er gefunden war, bereiteten Rayides und Qeschparr eine Bestattungszeremonie vor. Die letzten Worte sprach die Amaunia. So ruhelos das Schlachtfeld auch an allen Stellen war, alles war besser als die N?he des kahlen H?gels im Osten. Tats?chlich brachte die Verbrennung des Leichnams der geplagten Seele des Titanen Erleichterung. Der Hammer blieb in der Glut zur?ck. Qeschparr nahm ihn an sich.

Am kahlen H?gel zeigte sich beim N?herkommen der Boden schwarz und ausgezehrt. Selbst verk?mmerte Pflanzen konnten sich hier nicht halten. Als w?rde das Leben diesen Ort meiden. Arelades lie? in Vorbereitung f?r die Nacht Feuerholz sammeln und errichtete im Zentrum des H?gels einen Holzstapel. Finsternis hielt mit Einbruch der D?mmerung Einzug, als ob die Umgebung mit Tinte eingef?rbt worden w?re. Strenge K?lte breitete sich au?erhalb des Feuerkegels aus.
In der Nacht erschien wie ein Spuk sachter Lichtschein. Ger?stete Myrmidonen manifestierten sich. Sie trugen Tharamnosbanner und befanden sich in Ausgangspositionen um den H?gel herum in 100-150 Schritt Entfernung.

Um die Gruppe herum nahmen Draydal Gestalt an. In ihrem Anf?hrer erkannte Arelades Antras Thuram (=>Verbindung zu Patras Thuram?). Dieser sprach Arelades als Carophyrdes an und warf ihm vor eine Niederlage verursacht zu haben. Die Tharamnos zogen den Kessel zu, die Draydal leisteten mit ihren d?steren Kr?ften Gegenwehr. Arelades stellte fest, dass es sich nicht um blo?e Erscheinungen handelte, sondern die Draydal feste Form hatten. Er begann sie zu befehligen. Erst verhalten, dann energisch. Doch der Zusammenbruch war unabwendbar. Ein herrischer Tharamnos, der erste xarxarische Horas oder sein Feldherr, trat vor und befahl die Unterwerfung.
 
Carophyrdes Ebenbild l?ste sich von Arelades. Er sprach sein Bekenntnis aus- "Ich kenne nur einen Herren. Nur vor ihm knie ich. Mein Abbild opfere ich an meiner Stelle.". Das Ea Myr der Triopta auf Arelades Stirn begann zu pulsieren, Unlicht breitete sich aus. Bewusstlosigkeit erfasste die Gruppe. Arelades hatte eine weitere Vision:
Hunderte schwarze Bullen st?rmen ?ber das Savannengras. Sie schlagen einen Zirkel. Sie stampfen dem Boden zu einer Ebene nieder und verwandeln sich in Felsbrocken. Hitze l?sst sie zerspringen. Hunderte Quader auf festgestampftem Boden. Singv?gel, gehalten an silbernen Ketten, errichten aus den Quadern eine Schwarze Pyramide und verschwinden darin. Ausgezehrt bis auf die Knochen stieben sie mit einem Schrei hervor. Ihre Ketten fallen in den Staub. Mit sanften Knochen wird Arelades hineingeschoben.

Der Mann mit der silbernen Maske und eine Frau mit einem Gesicht aus Gold sitzen in der Pyramide. Sie ist stumm, Tr?nen laufen ?ber ihr Gesicht. Sie ist nicht das Abbild seiner geopferten Geliebten. Abgezogene Haut fremder Gesichter bedeckt die W?nde, sie flehen lautlos. Er spricht- "Ich habe eine Stadt gebaut. Saer Arthea. Im Westen der Ghulenwall, im S?den rote Felsen, im Norden die Lande der Chrattac, im Osten ein See mit Kranichen.
Ich habe die Stadt gebaut, um Frieden f?r mich und meine Kinder zu haben, aber am Ende tanzt der Tod in der Stadt.".
"Nur wenn Du wahrhaft glaubst wirst Du leben und atmen. Ansonsten erstickt dich das Gift."- wispern die Kiefer der Sch?del am Baum. [...]


Die Gruppe kam in der Dunkelheit zu sich. Das Feuer war niedergebrannt. Untote Leonir streckten ihre verrotteten Krallen nach den Lebenden aus, doch die Gruppe zerschlug sie. Seramel tat sich einmal mehr hervor. Qeschparr bekam den benommenen Arelades mit Einfl?sterungen ?ber bevorstehendes Fr?hst?ck wach, konnte ihm die Triopta allerdings nicht abnehmen. Rayides wurde verletzt, Arelades trat hinzu und wirkte mit dem Stab von Pharatas einen Heilzauber. Fasziniert begutachtete er das mit Hilfe der Kraft wiederhergestellte Gewebe. Er hatte sich eine ihm g?nzlich fremde Methode angeeignet, um selbst Verletzungen zu kurieren. Es war das erste Mal, dass er seine Magie nicht zur Zerst?rung einsetzte.

Nach der R?ckkehr zur Drachenschwinge besprach sich die Gruppe mit Korysthenes. Arelades beschloss dessen d?monischen Begleiter fortan 'Schlingel' zu nennen und weigerte sich standhaft diesen als gleichberechtigten Gespr?chspartner zu akzeptieren.
Anschlie?end war der Ziehvater des Arelades Thema. Man entschied sich gemeinsam mit diesem zu speisen und seine Haftbedingungen zu lockern. Tarkaron zeigte sich unbeugsam und forderte eine direkte Konfrontation mit den Draydal ein, zum Beweis, dass es noch eine gemeinsame Grundlage g?be.
Arelades sprach ?ber die Konfrontation und die Verantwortung f?r den Fall der Invictus. Auch ihm sei es unm?glich das Zerw?rfnis zu ?berbr?cken, wiewohl es eine pers?nliche Katastrophe vor dem Hintergrund des gewaltigen Desasters der Draydalaktivit?ten sei. Er schied mit den Worten- "Eine Sache noch, Tarkaron. Nach dem Fall der Invictus dachte ich mein Tod sei eine angemessene Folge meiner Rolle in dieser dramatischen Entwicklung f?r Xarxaron und das Imperium. Vielleicht denkt ihr mein oder Euer Tod sei die einzig m?gliche Konsequenz. Wenn ihr die Dimension des Ganzen betrachtet, dann k?nnen wir uns allerdings noch ma?geblich daran beteiligen das aufziehende Unheil abzuwenden. Verrat und Versagen k?nnten sich, unabh?ngig davon wer von uns beiden welche Schuld tr?gt, relativieren, wenn wir beitragen k?nnen epochale Pl?ne des G?tzen der Draydal und seiner Lakaien und Knechte zu durchkreuzen.".
Titel: XIV Begraben von Staub und Sand
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:43:21
Vom Schlachtfeld Geddra-Marwa in den Vinshina-Tafelbergen flog die Drachenschwinge einige Tage nach S?den, ?ber Dharracish und Sidor Nesserias. Nachdem er festgestellt hatte, dass keine Nachrichten aus Anthalia und Xarxaron vorlagen, entschied sich Arelades die Chrattac zu kontaktieren. Deren Jonten, die menschlichen Lakaien des Insektenvolkes, berichteten vom B?sewicht Xanaxes, der f?r die Draydal Ausgrabungen an der Grenze Xaraxarons ausf?hren hatte lassen. Er habe mit seinem Gefolge

Ausgestorbene Ruinenstadt Saer Arthea... zwei schwarze Pyramiden. Aktives Kraftfeld. Arelades erkl?rt Fernrohr.

Korysthenes spricht mit Nisquat 'Schlingel'. Qeschparr bittet Rayides die beiden zu belauschen. Der Nisquat warnt Korystehenes davor ins Hintertreffen in Hinsicht der Informationslage zu geraten. Er r?t die Gruppe um Arelades am Boden zu begleiten.

Qeschparr entzieht sich Arelades und verbirgt die Triopta. Es gelingt nicht sie ?ber RaoFoGir ausfindig zu machen. Erst am Abend zeigt sie sich in seiner Kammer, die beiden spielen ein Brettspiel. Sie zeigt ihm nachtr?glich den Zug, der seinen Sieg h?tte sichern k?nnen.
Er willigt ein die Barriere ohne Maske zu betreten.

Qeschparr erwacht in der Nacht durch den Alptraum Arelades h?tte sie wegen ihrer 'Einmischung' erdrosseln wollen. Rayides und Qeschparr unterhalten sich unter dem Sternenhimmel ?ber den Einfluss der Triopta und den Charakter des Optimaten.

Arelades betritt das Tal. Inschrift auf der kleinen Pyramide (7 Schritt)- Vor euch liegt

Stadttor gefl?gelte L?wen zweik?pfig- Ein Kopf blickt den anderen w?tend an, einer blickt gebieterisch nach Osten. Teile der Fl?gel und Tatzen fehlen. Verzweifelte Gesichter an S?ulen der Mauer.

Tanzende Skelette. Verborgen in Kaserne. Wachmannschaft spielt Karten ohne Blatt. Betende Familie.

Ausgetrockneter Graben. Innere Stadt. Korysthenes st?rzt.

Villen. Badeg?ste. 30 Schritt hohe Pyramide. Umgeben von Mauer mit zusammengebrochenem Tor.

Nur wer dem Sch?delgott ins Auge gesehen hat wird hier bestehen. Unw?rdige geben ihr Leben und mehren den Ruhm des Goldenen mit ihrem Opfer.

Linksherum. Optimatenhaus mit kl?ffendem Hund.

Rechtsherum. Exerzierplatz. Kampfes?bungen von Draydal-Oberschicht. Offiziersghul.

Zur?ck in der 'Hundevilla'. Qeschparr findet Pl?ndergut. Korystehnes wird von Arelades angesprochen und macht einen instabilen Eindruck. Rayides dringt auf R?ckkehr. Arelades w?gt ab, bleibt unwillig, entscheidet sich aber schlie?lich, nachdem Qeschparr besch?ftigt ist, die R?ckkehr anzugehen.

An Bord der Drachenschwinge redet Arelades nur kurz mit Korystehenes, Rayides begibt sich in die Kammer des ehemaligen Beraters der Magokratin und f?hrt eine ausgiebige Unterhaltung mit ihm. Anschlie?end gibt es einen Wortwechsel mit dem 'Schlingel'. Letztendlich zeigt sich Korystehenes geneigt sein 'Erinnerungssiegel' ohne Behilfe des Nisquats zu festigen. Rayides vermutete, dass die Ged?chtnisl?schung in Zusammenhang mit einer versuchten Einflu?nahme des Sch?delgottes auf Korystehnes stand. Letzterer blieb am n?chsten Tag unter Beobachtung von Qeschparr zur?ck. Nach dem erfolglosen Versuch in der ?u?eren Stadt einen geheimen Zugang zur kleinen Pyramide zu finden, traf man sich am Nachmittag an der Au?enmauer der gro?en Pyramide.

Seramel sp?ht ?ber die Mauer und entdeckt weitere Geb?ude im inneren Mauerring und zwei Pardirleichen im Pyramideneingang. Ausgezehrt, aber augenscheinlich noch nicht lange tot. W?hrend die Gruppe erw?gt die Tr?mmer am Tor der Pyramidenau?enmauer zu ?berklettern, erhascht Seramel einen Ausblick auf eine ungew?hnliche Bewegung. Eine Botenfledermaus flattert zu einem Geb?ude au?erhalb der Mauern.

Seramel, RaoFoGir und Rayides suchten das Haus auf und Seramel und RaoFoGir brachten die Kreatur zur Strecke. Das Geb?ude schien ansonsten unbelebt. Zur?ck an der Pyramide ?berkletterte die Gruppe den Tr?mmerhaufen und bahnte Arelades den Weg. Im ummauerten Bereich wurde allen ?bel. Wobei die Wirkung sich besonders stark bei Arelades zeigte und abgeschw?cht bei Rayides und Qeschparr. Die Gruppe steuerte einen Prachtbau an, der sich neben der Pyramide erhob. Im Eingangsbereich brach Arelades zusammen. Mit M?he barg die Gruppe den f?lligen Optimaten.

Im Au?enbereich trat eine Erholung ein.
Todeszone - Hauch des Verderbens

1924-1994 Carophyrdes (gesichtslos)
1924-1950 Isphirmene (blond, ge?ffnetes drittes Auge)
1941-1992 Auricantea seine frau
zwei kinder 1982-1992 Aricrania Inosphenios
1905-1992 1992 zum Ende der Zeit Nirime Vesay Draydal-Kinderm?dchen (spitze Z?hne)


Hier seht ihr die Familie zu Tode gehetzt und entzweit


Xanaxes n?hrt sich
Antras Thuram (=>Verbindung zu Patras Thuram)

Tarkaron
Korystehenes
Gylderianus & Schwarze Eule
Anthynor
Xanaxes
Nirime

Interaktion mit Untoten (z.B. Kinder in der Nachbarschaft der Pyramide)
Lokalisierung eines von Carophyrdes geschlagenen Geweihten der Oktade?

Triopta
Schutzsegen
karmaler Hammer
Stab von Chrysir-Geweihtem

RaoFoGir

Der Hund des FeQuesh
Hinter der Plakette- Schleuder des FeQuesh


Vor der Pyramide. Drachenschwinge wird beschossen.

Queshparr und Rayides treffen auf Anthynor. Die anderen erklimmen den Steinhaufen. Arelades gibt wahnhaft den Opferbereiten. Als die

Garten. Umgrenzt. Silbermaskenmann Baum mit Puppen an den Zweigen. Stroh und Leinenfetzen. Pr?ft auf Reife. Schneidet sie ab und l?sst sie fallen. Sinken wie Federn und gl?hen. Verkohlt bis auf Kn?chel.
Schwarzgoldener Himmel. Fremde Sternenkonstellationen
Puppenreste. Treppe zu formen.
Frau, Kinder
Meine Rache
Wasser flie?t. Tr?ger Strom.
Messer fallen. Schwarm Stare landet. Onyxschwarze Augen.
Die Stare ernten die weiteren Puppen. Ein Berg von Tod.
Goldene Figur am Himmel.
Setzt Fu? auf die Treppe und
Wasser und Knochen
Ein Grab an einer Erh?hung
Strom
Im Herzen des Sterbenden Landes habe ich meine Rache gefunden.
Goldener T?nzer ist herabgestiegen und umarmt uns (?) langen Fingern an deren Spitzen Sternenglanz glimmt.

Arelades wird ohnm?chtig. RaoFoGir riecht und f?hlt Blut auf dessen Brust und beginnt einen Heilzauber. Vier Riesenflederm?use l?sen sich von der Decke und greifen an. Queshparr entz?ndet ihre Lampe.

Seramel | Fledermaus 1 (verwundet)
Rayides (verwundet) | Fledermaus 4 (geblitzdingst)
RaoFoGir (verwundet)
Alya | Fledermaus 3 (verwundet)
Queshparr | Fledermaus 2 (krallt sich Triopta)

RaoFoGir heilt Arelades. Queshparr erbeutet Maske, verschweigt dies aber Arelades gegen?ber. Arelades heilt Rayides mit Stab.

Xanaxes- 2 Todesballisten

Ghule Wagen Bullenratten

Chrattac

Drachenschwinge. Wachposten ausgeschaltet. Beschossen worden, Enterungsversuch, entkommen.

Tarkaron hat sich abgesetzt.

Katapultmannschaft 6 (3) Ghule ~20 (6,4) Soldaten/Pardir
Rayides Sandsturm
Abnutzungskampf. Ghule und Begleitmannschaft aus Sandsturm locken. Niederschie?en.

RaoFoGir Hetzratte

50 m Drachenschwinge, 30m Feuer - RaoFoGir

2 Hetzratten tot
5 auf Verfolgung

3 Explosivmunition
3 (2 Seramel, Aliadana) Arcanobrandmunition

Grab auf einer Erh?hung. Im Herzen des Sterbenden Landes.
Titel: XV Am Blauen Orismani
Beitrag von: Fil am 12.06.2018, 17:43:59
Nyranthapolis

Myriadopolis

Hylomis ti Tharamnos (Gesandter Isphirmene) residiert in der Botschaft Xarxarons
Vescarius, Shinxir-Geweihter, eine Woche nach Eintreffen verschwunden
45 Tage

Shinxir-Kult
Apocriton (regiert die Stadt, sporadische Auftritte)
Dolichos

Ger?cht-
Caia Termon xarxarische S?ldnerin (Soldatin unter Tarkaron te Partholon, braunhaarig, ~30) verfolgt zerzauste Amauna. Urspr?ngliches Ziel war Gylderianus. Auftraggeber war Korysthenes. Vor 2-3 Nonen. Momentaner Stand des Auftages und ihrer Reaktion auf Korystehens Fall sind ungewiss.

Schlingel->
Korysthenes sagte seine Aureal seien bei Caia Termon
gut angelegt.

---
Stadtinterna, Vescarius (verschwunden)
Grab, Shinxir, Stadtgeschichte
Caia Termon (Gylderianus-Suche)

Karawane aus Viralis
---

RaoFoGir und Queshparr im Shinxir-Tempel. Hinein durch anderes Stadttor mit Pilger-Identit?t. M?chtigster Gott sei Schutzgottheit gegen die Draydal. Myriadopolis relativ sp?t gegr?ndet. Durch Draydal zerst?rte Stadt an dieser Stelle. Massengrab Heiligtum der Kriegerschule.

---

Kerostes
Kriegerschule von Myriadopolis. Massengrab in der Tiefe mit hunderten Skeletten. Dolichos, stellvertretender Shinxir-Tempelvorsteher, ist dabei Hilfstruppen aufzustellen.


Kleines Lager, geringe Bewachung, Umwandlung von Freiwilligen in d?monisch beseelte 'Kampfbestien'(?)
Verantwortliche Optimaten- Tharios (gefangen), Kriphenes
Befehle von Isphirmene
15 Freiwillige (Monster)

Abgrund - Quelle
---

Bestien - Tharandrokai - Xaxaron

---
Vescarius befreit.
Er ermittelte selbst dort. Shinxir-Vorsteher Apocriton

---
Kanalisation bietet Zugang zur Kriegerschule und m?ndet in Fluss
Str?mung

Befreite Gefangene aus dem vorgeblichen Ausbildungslager f?hren uns den letzten Abschnitt bis zur Kriegerschule.

---

Lehrmeister setzt Silbermaske ab
Spiegel mit Teppichen aus abgezogenen H?uten verh?llt
Soldaten, aber auch j?ngere H?ute, zusammengen?ht mit Purpurfaden
Macht der Mensch sein Schicksal oder macht das Schicksal den Menschen
Ich bin weit gereist von den
Die Spiegel zerfallen
Gesichter bleiben schweben
Blicke folgen dem Mann der durch ein goldenes Tor in eine Halle tritt
Skelette tanzen dort
Verneigen sich vor dem Betrachter und seinem Meister
Auf einem Altar liegt ein goldenes Kalb, gefesselt
Abertausende Feuer
Sie alle suchen, aber nur die wenigsten erhalten Einblick in ihr Schicksal
Nimm dies- Opfermesser
St??t das Messer in den Hals und ?ffnest den Bauch
Schwarze Leber wird hervorgezogen und an den Lehrer ?bergeben
Leber entfaltet sich, Flussl?ufe
Selbst Silberne Maske
Gr?ner Orismani
Auf einem Berg im S?den ist eine Zyste
Mit Fl?ssigkeit gef?hlte Blase in der sich eine Larve windet
Der Meister zerquetscht sie
Eigene H?nde mit goldenem Seil gefesselt
Kuss auf den Scheitel

Beim Verlassen des Schauplatzes wird die Gruppe bemerkt. Der ohnm?chtige Arelades wird nach oben gehievt und getragen. Alya f?llt ein Myrmidonen-Schild in der Knochengrube auf. Seramel birgt ihn.


---

Stab Chrysir Himmelsnadel
Hammer Siminia Schlachtfeld Geddra-Marwa
Schleuder FeQuesh Saer Arthea
Schild Shinixir Myriadopolis
... ... ...

RaoFoGir und Queshparr in Lyranthas bei DjaRaBa. Fl?chtlinge zeugen von offenen Draydal-Aktivit?ten. DjaRaBa herzlich.

Ashariel bringt Kunde von Arsinoa. Sie habe unsere Position hervorgesehen.

Alter Tempel auf Plateau auf Berg.

Pardir-Sto?trupp (40) mit Bullenratte Richtung Serpentinenpfad. Xanaxes-Offizier treibt sie an.

Botenfledermaus von Seramel ignoriert warnt Sto?trupp.

1 Rest Explosivmunition (-2 Geschosse Sprengung Schlucht vor Carophyrdes Grab)
2 Rest Arcanobrandmunition mit Aufschlagz?nder (-1 f?r Insektokopter)

Seramel trifft Bullenratte schwer. Aliadana st?rzt mit ihrem Geschoss ab.

Gesch?tz der 'Drachenschwinge' trifft schwerverwundete Ratte t?dlich


Alya - 2 Pardir Voraustrupp

Serpentinpfad (Menschen leichter und schwerer Gylderianus, Caia Termon),
2 Pardir


Darstellung Echsen, Amaunir, ... bringen h?bscher, junger Frau Opfergabe
Einige Gesichter sind entfernt worden

Torbogen verh?ngt, Tuch verh?ngt

Torbogen verh?ngt, Tuch flattert im Wind

Torbogen verh?ngt, Tuch flattert im Wind

Kreuzung, drei verh?ngte Durchg?nge
mittleres flattert im Wind

rechts verzweigt, RaoFoGir zur?ck

Torbogen verh?ngt, Tuch flattert im Wind

Kreuzung, drei verh?ngte Durchg?nge
mittleres flattert im Wind

Kreuzung, drei verh?ngte Durchg?nge
mittleres flattert im Wind

Kreuzung, drei verh?ngte Durchg?nge
mittleres flattert im Wind

Loch Verzierungen
Darbietungen Fr?chte, Weinkaraffen und Schmuck
Nebel aus dem Boden steigt zum Loch in der Decke auf
Sechs Zug?nge

Frauenstimme Gesang
Sch?nheit, Frische, Eleganz


Orakel von Iskiir
Riesenspinne
Raubkatzenbeine
Echsenschuppen
wei?er Schleimfaden
aufgedunsener Hinterleib (M?nder und Fratzen)
Spinnenkopf

hunderte Insekten aus dem Boden

Orakel, ihr Schicksal. Oh welch Wonne.

Tributpflichtiger

Diener Nerethons, Bild hinter dem Bild, Umhang

Gylderianus, h?chste Gefahr, ...


Carophyrdes konnte nichts mehr opfern.

Spinnend?mon - Pr?fung angenommen

Konferenz taucht als Szene wieder auf

Schlingel hat sich eingeschlichen


Isphirmene - Spinne

Arelades konzentriert sich auf Erf?llung der Visionen
Spricht von seinen Pl?nen und

Schildert sich als dem Gylderianus als ?berlegen an Glaubensst?rke und Konsequenz

"Carophyrdes hat sich meinen Rat erkauft. Pilger auf der Suche nach seinem Heiligtum. Wer findet die Waffe - sein Auge. S??e, scharfe Bitternis.
Wasche Dein Auge im Blut all Deiner Anverwandten. Opfere die G?tzendiener.

Auge ruht im Grab. Es kann die Welt fressen."

Grabmal am Ghulenwall. Grab seiner Feinde. Giftiger Fluss. Norden Knochenpass, im S?den zum Ghulenloch. Klamm, kleine Spalte am Fels- Mausoleum.


Carophyrdes - Familie selbst umgebracht? // Kinderm?dchen
Korystenes - Vertraute geopfert

Rayides Federmantel - Nereton

Wie hat Xanaxes die Drachenschwinge angegriffen?

Xanaxes und Tarkaron - Blitzreisen?

Neues Luftschiff des Tarkaron

Kontakt zur DjaRaBa durch die Amaunir

Gylderianus durch Gruppe im Felsspalt am Ghulenwall gefunden.

Schwarze Eule

Carophyrdes

Orakel von Iskarath

Tarkaron tief in die Ghulensteppe hinein. Tarkaron pl?nderte anthalische Siedlung.


Dampfige Gew?sser Ghulenwall gelblich br?unlich, giftiger Fluss

bitterer Nebel,

Vorhut---
RaoFoGir + Queschparr (Schleuder, Maske des Carophyrdes) + Caia Termon

Seramel (Schild) + Arelades (Hammer & Oprilithmaske ((9SP)) ) + Rayides (Speer des Chrysir

Gylderianus (Federmantel)

NSC: Kerostes + 4

Nachhut---
Alya

1 NSC / 1 tot

Shia Rai Dan (Amaunia, Geister)


F?nf Schritte tut er,. Die Welt will nicht sterben und so richtet er alle seines Blutes. Kind und Kindeskinder m?ssen fallen, um seinem Opfer Wert zu geben. Nur der Mann, der nichts hat, ist wahrhaft frei.

Er wird schlafen. Der Blick des Himmelsw?chters ruht auf ihm. An jenem Tag, an dem sein Auge sich ?ffnet, und sich mit seinem Spiegelbild vereint, wird die Herrscherin des Kristallturms fallen, und seine Welt wird enden.

Alles muss sterben. Alles wird ger?cht werden. Der grosse Sch?del am Himmel l?chelt, wenn die Herrscherin st?rzt, und das Opfer vollkommen ist.

Wand aus Gebein, Knochengang

Kristallturms Isphirmene oder erste Tharamnos (Schlacht gegen Draydal)
Herrscherin ?ber Xarxaron


Im Herzen des Knochenlabyrinths - Skelett des Drei?ugigen auf Steinthron mit geschw?rztem dritten Auge.

Carophyrdes und Nireme



Arelades zertr?mmert Sch?del des Carophyrdes mit der Faust

Auge rollt heraus, Gylderianus und Raiydes
...

'Vaters' Gro?kampfschiff taucht auf.

Seramel sucht nach einem Ausweg, entdeckt keine M?glichkeit zu klettern, aber die Drachenschwinge, die sich aus ihrem Versteck erhoben hat.

4 Ultra-Draydal, 11 Draydal + 20 S?ldner
Titel: Antw:W?chter des Imperiums
Beitrag von: Fil am 16.07.2018, 21:51:40
Tarkaron ruft die Drachenschwinge an.
Arelades suggieriert ihm mit Isphirmene sprechen zu wollen
Andererseits spielt er gegen?ber von Anteras den Boten des Sch?delgottes in den Spuren des Carophyrdes

Anteras / Xanaxes / Patras Thuram (=> Antras Thuram)

Verborgenes Heerlager des Patras Thuram

Gylderianus stellt sich gegen Arelades

Arelades schl?gt vor Pl?ne gegeneinander zu stellen. Er sei dagegen Isphirmene mit dem Auge zu konfrontieren, da das zu unkontrollierter Katastrophe f?hre. Er schlage vor sie durch eine fingierte ?bergabe des Kodex der Tharamnos zu k?dern, wo sie auf ihre Tharamnos-Gefolgsleute verzichten werde.
Gylderianus schl?gt vor Arelades mit dem Auge gegen Isphirmene zu senden und sie durch eine ?bergabe des Korystehnes.

1 sehr gro?es Luftschiff (Truppentransporter)
4 mittelgrosse Luftschiffe (schnell, aber instabil)
getragen von Windw?rmern

5 K?fige mit Hetzratten
tausende Ghule
6 Belagerungswaffen
4 Todesballisten
Riesenflederm?use
?ber tausend Draydalsoldaten
Pardirs?ldner
einige B?ffelratten

por?ses Gestein
Unterirdisches H?hlensystem
Lagerr?ume

6 Insektopter

1 Aufschlagbombe Seramel
2 unser Beschuss (1 davon vorwitzig)
1 verliert Anschluss bei Sinkman?ver

3 aktiv

'Patras Thursam'
Gylderianus
Tarkaron

Arelades Pyrchill III. te Partholon (Tharamnos-Luftschiff "Drachenschwinge")
Horasiat Harpalis
Wir.
Carana - Kapit?nin (Alkohol)
Flugman?ver 13/15/15

Aliadana - Ashariel (schwer verletzt- Explosion von Wurfgeschoss)
Meliodane
Bhoschlisch - Shingwa (Tarnf?higkeit abhanden gekommen - Farben zeigen Emotionen)
K?chin
Medicus
4 Myrmidonen (Gesch?tzbesatzungen f?r zwei Gesch?tze, derzeit 1 verletzt)
6 Belasch?tzen (1 verletzt)
4 S?ldner
Mannschaft (26/30)

Arelades 6SP

Drachenschwinge
Gesch?tz (Besatzung: 2 / Reserve: 1)
FK 23
20 / 40 / 60 / 80 / 100
+2 +1 0 0 -1
2W6+6
Ladezeit 5

Belasch?tzen (5 / 1 verletzt)
FK 16
15 / 20 / 40 / 60
+3 + 2 0 -1
2W6+2
Ladezeit 8

(https://img1.picload.org/image/rpocrdll/myranor_xarxaron2_zpsyre2ugpg.jpg)


Attackiert von Genius des Feuers gesch?tzt durch Arelades Schutzzauber.
Am Bug Gruppe in Gebet f?r Eintritt in Draydal Sturmfront.
Arelades befiehlt Seramel mit Carophyrdes Stimme.
Seramel gehorcht nicht.
Arelades schickt Alyadana.

Sturm der Draydal kommt von Osten.
Kerostes und RaoFoGir werfen auf Arelades Wink Anteras von Bord. Dieser wehrt sich und behext RaoFoGir mit Pech und Schwefel.
Rayides und Queshparr fordern direkten Einflug in die Sturmfront.
Arelades w?gt ab und folgt letztlich der Forderung.
Rayides bewirkt Wunder.
Chrysir-Wirbelsturm bricht Macht des Weststurms.
Chrysir-Stab festigt sich.

Flederm?use niedergeschossen


Luftschlacht jeweils 1 Verlust. Zugunsten der Draydal. Chimera tritt den R?ckzug an. Truppenschiff entert mittelgro?es Schiff.
Drachenschwinge gelandet

Begegnung mit Vinshina Avin Askanu und seinem Luftschiff (Viralis hat bezahlt)
Soll die Stadtstaaten abfliegen, zun?chst Xarpenta (Feindspuren), (Ziel Viralis) und uns ?ber die Ashariel kontaktieren

Arelades Sessionen mit Rayides bei Eintritt in das Ashariel-Gebiet (Wirkungsdauer 15W)

Seramel Wettflug

Daolan (Ashariel)
Leonir St?mme um Shaonier (400 Krieger) warten auf Nachricht
Arsinoa

Horn des Tykaar

Rayides
15 Wochen
Wirkungsst?rke 15
Titel: ...
Beitrag von: Fil am 03.09.2018, 20:41:32
4 Tage zur Ruinenstadt Xar Tomyras um Arsinoa zu treffen.
Kreuzen beim Flug, um Beobachtern Flugziel nicht zu verraten.

Empfehlung an Arsinoa mit dem Kodex der Tharamnos Druck bei Tharamnos zu machen.
Mit Leonir via 2 Ashariel Treffen bei St?tzpunkt von Patras Thuram ausgemacht.
Nachricht von Avin- Xarpenta durch Isphirmene entbl??t
Nachricht von Arsinoa- Aecurian gefangen genommen worden
Nachricht von Avin- Truppen aus Xarpenta mutma?lich in Feldschlacht durch Draydal besiegt

Arsinoa hinterfragt Einsatz von Caraphyrdes Erbe und
es ist offen wie die Artefakte  (Seramel: Schild/Shinxir; Rayides: Stab/Chrysir, Mantel/Nereton; QeshParr: Schleuder/FeQuesh, Hammer/Siminia) eingesetzt werden sollen beim Kampf gegen Isphirmene
Horn von Tyakaar

1 Rest Explosivmunition (-2 Geschosse Sprengung Schlucht vor Carophyrdes Grab)
2 Rest Arcanobrandmunition mit Aufschlagz?nder (-1 f?r Insektokopter)

Trupp 140 mit Aecurian nach Xarxaras
?berflogen mit Drachenschwinge
Ialasmes & Optimat kommandiert

Arsinoa: K?nnte Isphirmene Xaraxaron ruinieren wollen?


"Im Namen von Myr-Aurelian aus dem Haus Aphirdanos, Thearch des Zweiten Imperiums-

Ialasmes, den ich einen Freund nannte, Ihr erinnert Euch wie ich Isphirmene nach Xarxaron brachte in der Hoffnung in der Zeit der Bedrohung durch die Draydal den Tharamnos einen Trumpf zuzuspielen. Jedes imperiale Haus w?re begeistert ?ber eine erwachte Drei?ugige aus der Zeit des Ersten Imperiums.
Tats?chlich ist die Frau nicht, was sie vorgab. Sie geh?rt dem Haus Chrysotheos an und k?mpfte einst mit den Tharamnos. Sie ist eine Feindin des Imperiums und eine G?tzendienerin.
W?hrend wir uns mit internem Zwist aufhalten hat sie Xarpenta entbl??t und der Fall der Pforte von Xarxaron ist nur eine Frage von Tagen.
Keiner Eurer Soldaten m?chte den Feinden des Imperiums dienen und ich habe die Hoffnung, dass ihr nicht so korrumpiert seid, wie mein Ziehvater, der aus krankem Ehrgeiz Euer Oberkommando f?hrt. Isphirmene wird hier keine Magokratie ausrufen, wie es einige ihrer Anh?nger m?glicherweise noch hoffen. Ihr Streit mit den Staubfressern dreht sich darum wer herrscht, wenn das B?se ?ber diese Provinz hergefallen ist. Schon bald steht alles in Frage, woran ihr je geglaubt habt.
Geht in Euch und lasst uns gemeinsam nach Xarpenta eilen, um die Stadt vorm Fall zu bewahren."


Iaslasmes fordert den Kodex der Tharamnos vor den Tharamnos in Xarxaras vorzulegen.

QeschParr nach Xarxaras mit Artefakten

6 Tage nach Xarpenta

Marcius (+300) will Aufgabe verhandeln, sendet Boten ?ber aussichtslose Lage mit uns (belegbar)
Xarpenta

Verhandlung mit Draydal (X). Suggestion Aufgabe angebahnt zu haben. Abkommen mit Befehlshaber auf ihn zur?ckzukommen, wenn es gegen Isphirmene geht.
Herausgabe von Korysthenes als Belohnung und Vertrauensbeweis durch die Draydal.

Patras Thuram interessiert an-
Horn von Tyakaar (Fokus) durch Hohe Magokratin (Arsinoa oder Isphirmene?) verborgen
will Xarxaras zerst?ren

QeschParr in Xarxaras
Siminia - Besonderes karmales Schmiedefeuer n?tig / Arelades
Nereton - Mantel / Pr?fung  RaoFoGir (RS+3 /RS+7 gegen D?monen /Bedrohliche Wirkung/Ger?uschreduzierung/Gleiten)
Shinxir - Tempel unter ?berwachung / unterwandert? Seramel
FeQuesh - Schleuder / Tr?ger muss sich beweisen, sein K?nnen auf die Probe stellen / Qeschparr
Chrysir - Stab / Rayides (Schweben

Aecurian - 1 1/2 Tage
Titel: Antw:W?chter des Imperiums
Beitrag von: Fil am 08.10.2018, 19:13:47
(https://img.picload.org/image/dcolodcg/myranor_xarxaron.jpg)

Hohe Magokratin
Arsinoa na Tharamnos

Feldherr der Magokratin
Aecurian te Tharamnos (in Gefangenschaft)

Usurpatorin
Isphirmene sana Chrysotheos

Feldherr Isphirmenes
Tarkaron te Partholon

Anf?hrer ihrer Garden
Ialasmes te Tharamnos

Bruder und Gegenspieler
Carophyrdes ti Chrysotheos

Feldherr der Draydal
Patras Thuram

Agent von Harpalis
Arelades Skoleos Pyrchill III. te Partholon, Adeptus Maior

Seramel, Triumphator ?ber die Unbesiegbare
RaoFoGir
Alya T'Uzur
Rayides
Kerostes Pyrophylax
Qeshparr

Korysthenes
Titel: Antw:W?chter
Beitrag von: Fil am 22.10.2018, 22:01:05
Arelades schl?gt Ialasmes vor die Vorlage des Kodex im Rahmen eines Prozesses gegen ihn einzubinden. Er erhofft sich, dass er anders als bei einer offenen Vorlage, gesch?tzt vor willk?rlichen ?bergriffen von Isphirmene und den ihren w?re.

Ialasmes erg?nzt die Idee die Versammlung der Tharamnos zur Hinrichtung von Aecurian in der Arena zu nutzen. Er verspricht sich zu bem?hen, dass die zur Hinrichtung genutzen Kampfv?gel reichlich gef?ttert werden. Qeschparr widerspricht, sie k?nne die V?gel am besten zur Ablenkung nutzen, wenn sie hungrig seien. Anschlie?end bespricht man ?berlegungen im Fall von Unruhen und von Isphirmene angeordneten Angriffen hinauszugelangen, die Qeschparr schmiedet derweil verschlossen andere Pl?ne.

Wichtig erscheint Arelades insbesondere die Art der Vorlage des Kodex. Er soll den Richtern, die nach imperialem Recht berufen werden um ?ber ihn als Partholon zu urteilen, kurz vorher vorgelegt werden, mit entsprechenden Gelehrten, die seine Echtheit belegen. Danach soll eine der Ialasmes vertrauten Optimatinnen m?chtigen Tharamnos den Kodex im Laufe des Prozesses vorlegen, bevor er offen ausgestellt wird.

Die Gruppe teilt die Artefakte auf. RaoFoGir tritt zur Pr?fung mit dem Mantel in den Nereton-Katakomben an. Er h?rt in der einbrechenden Dunkelheit eine Stimme, dann jedoch lenkt ihn eine Ratte ab, die an der Waagschale des Nereton zerrt.
Er versucht beide Seiten auszugleichen, aber eine Vision des Geweihten aus dem vom Spinnend?mon befallenen Tempel r?t ihm abzulassen. RaoFoGir greift sich die Ratte daraufhin selbst und schleudert sie fort.

Tief in der Nacht nimmt RaoFoGir ein Relief wahr. Es zeigt den Geweihten, dem der Mantel geh?rte, wie er den Mantel in einer Konfrontation mit Draydal aufspreizt, wie ein Aasvogel. Die Draydal schrecken davor zur?ck.

In der Dunkelheit um ihn spuken Hetzratten-Erscheinungen herum, dann h?rt er Schritte. Nach einer Weile nickt er ein, obwohl er sich bewusst hingehockt hatte. Drei Optimaten stehen vor ihm, als er aufwacht. Als er ihnen nicht folgt, dreht sich der Letzte von ihnen um und greift mit knochiger Hand nach dem Mantel. Er zerrt daran, bis RaoFoGir ihm den Arm abschl?gt.

An der Waagschale macht sich derweil die Ratte wieder zu schaffen. RaoFoGir erschl?gt das Skelett, dass sich sp?ter als Chrysotheos-Optimat herausstellt und t?tet die Ratte.

Seramel auf der Trib?ne
Arelades auf Kampfbahn mit Aecurian

Alya an Treppe 1 (Schussposition)
Rayides

Qeshparr an Treppe 2 (Kampfl?ufer)
RaoFoGir

22 INI Rayides
21 INI Seramel
18 INI Qeshparr
18 INI RaoFoGir
15 Ini Arelades
14 Ini Alya

Aecurian

Titel: W?chter des Imperiums:
Beitrag von: Fil am 12.11.2018, 21:32:37
In der Arena begann zun?chst der Schauprozess gegen Aecurian. Er bekannte sich der Befehlsverweigerung f?r schuldig und schilderte, dass er sich abwandte, weil man die Draydalbedrohung geflissentlich ignorierte. Er hatte tats?chlich gewisse Sympathien in der Bev?lkerung.
Auf der Trib?ne wurde der Kodex Tharamnos-Prominenz gezeigt.
Arelades bekannte sich schuldig an der Zerst?rung der Invictus und am Tod der Myrmidonen in der Schlacht bei den T?rmen der Einsamkeit.
Er erz?hlte vom Auffinden von Isphirmene und seiner Hoffnung die Tharamnos durch die Verst?rkung durch eine mystische
Drei?ugige im Konflikt mit den Draydal zu st?rken. Durch das Auffinden des Kodex der Tharamnos bei Korystenes habe er allerdings zu seinem Schrecken erkennen m?ssen, dass sie dem versto?enen Haus Chrysotheos angeh?rte.
Es folgte ein verbaler Schlagabtausch, wobei ?berraschend war, dass Isphirmene sich angesichts der Wirkung des Kodex nach einer Weile offen dazu bekannte dem Haus Chrysotheos anzugeh?ren.
Sie behauptete den Fall von Xarpenta bewusst herbeigef?hrt zu haben. Die eigenen Truppen w?rden die Draydal einkreisen. Arelades und Aecurian h?tten sich in ihr geirrt und seien aus Eigenm?chtigkeit zu Verr?tern geworden.
Sie fordere jeden zum Duell, der ihr die Herrschaft aberkennen wolle. Arelades sprach daraufhin die Forderung von Arsinoa na Tharamnos aus. Diese erschien w?hrenddessen auch als magische Projektion inmitten ihrer Truppen und bekr?ftigte die Forderung. Ein Teil der Optimaten bekannte sich daraufhin offen zu ihr. Isphirmene drohte Xaraxaron ins Verderben zu st?rzen, wenn man sich ihr verweigere.

Von den Treppen zur Kampfbahn kam L?rm. Offenbar war eine Vielzahl von Arenatieren freigelassen worden. Arelades ?rgerte sich ?ber diese Entwicklung, die seinen Plan durch die Katakomben zu fliehen zu vereiteln drohte.
Die ersten Kampfl?ufer trieben Alya und Rayides nach oben. Gemeinsam mit dem Ialasmes-Trupp, der bisher als Gefangenenaufsicht aufgetreten war, befahl den R?ckzug zu einem Aufzugschacht.

Gl?cklicherweise kamen dort Qesh Parr und RaoFoGir hinaufgefahren. Gemeinsam machte man sich davon, wobei man Seramel ?ber den Flugweg aus der Arena schickte. Unten wartete bereits eine zweik?pfige Bestie die Gruppe und wurde von Arelades mit einem Flammenstrahl gegrillt. Einen Gang weiter a?en drei Vulturen gerade einen Myrmidonen. Qesh Parr lockte sie in einen anderen Gang, w?hrend die Gruppe am Aufzug auf den Wachtrupp wartete. Dieser verlor auf der Kampfbahn zwei Leute und z?hlte daher noch sechs K?pfe.
Gemeinsam mit Aecurian floh die Gruppe Richtung Ausgang. Zwei Riesenk?fer versperrten den Weg. Alya brachte einen dazu aus dem Weg zu gehen, der andere wurde vom Ialasmes-Trupp bek?mpft.
Von hinten kam eine Echse, halb irr vor Angst. Sie st?rzte sich auf die Beteiligten und insbesondere Qesh Parr ging aus der Sache verletzt hervor, da sie sich auf dem R?cken der Echse festgekrallt hatte und abgeworfen wurde, als diese sich zur Flucht wandte.

RaoFoGir schleppte die bewusstlose Qesh Parr. Durch das Chaos auf den Stra?en gelang es der Gruppe die Villa ihres Verb?ndeten zu erreichen. Der Amaunir h?tte der Amaunia zwar seinen eigenen Heiltrank einfl??en k?nnen, durchsuchte sie aber aus Neugier. Er fand einen starken Heiltrank und fl??te ihn ihr ein. Darauf trat eine Heilung ein.

Vom Dach aus beobachteten Seramel und Alya die Entwicklung. An einer der Garnisionen wurde gek?mpft. In die Stadt marschierten Myrmidonen mit Zeichen von Arsinoa verb?ndeten Truppen. Arelades bat Seramel sie zu kontaktieren und darum zu bitten seine Gruppe aus der Stadt herauszuholen.

Gemeinsam mit Aecurian und dem sp?ter aufgefundenen Ialasmes befasste sich Arelades mit der strategischen Lage. Von Westen r?ckten bis zu zwanzigtausend Draydal und ihre Ghule an. Begleitet von ihrem gro?en Transportschiff und zwei mittleren Luftschiffen. Isphirmene hatte sich in den Palast zur?ckgezogen und verf?gte etwas ?ber f?nftausend Soldaten. Darunter auch magische Kreaturen wie die Tharandrokai.
Arsinoa f?hrte etwa achttausend Streiter ins Feld.
Arelades l??t Astraltr?nke konfiszieren.

Hetzratten durch Kanalisation. Siegel aufgebrochen. Arelades l?sst schlie?en, sp?len und einfrieren. Einige tote Zivilisten. Keine Seuchenanzeichen. Brief von Patras Thuram auf dem Tisch.
Westtor durch Ghule berannt.

Spezialwaffe Arsinoa
Magistrat
Kirchen

Br?cke
Shinxir-Priester
Feuer
Isphirmene-Truppen-Loyalit?tstest

Es begann psychologische Kriegsf?hrung durch Isphirmene. Sie gab bekannt in der Palast-Bibliothek Informationen bereitstellen zu wollen, die ihre Lage in anderem Licht darstellen w?rden. Arelades sch?rte dagegen Ger?chte sie habe bereits Tharamnos und Untergebene in Hinterhalte gelockt, um sie in Tharandrokai und andere Kreaturen verwandeln zu lassen.
Rayides besch?ftigte sich mit der Verbindung der Tharamnos zur Stadtbev?lkerung und zu den kirchlichen Kulten der Oktade. W?hrend Arelades insbesondere das unmittelbare Potential f?r die bevorstehende Auseinandersetzung mit den Draydal und den Isphirmisten interessierte, bedachte Rayides auch den k?nftigen Umgang der Tharamnos mit den Menschen. Ihm lag daran eine Vermittlung zu finden, die weniger Arroganz seitens der Herrschenden in sich tragen w?rde.
Seramel suchte auf Arelades Ratschlag hin einen Shinxir-Priester der Truppen Arsinoas auf. Es ging um die Kr?fte und die Wiederherstellung des Schild-Artefaktes. Der Shinxir-Priesterschaft von Xarxaras misstraute die Gruppe.
Ein Ashariel brachte Arelades die Nachricht, dass die Drachenschwinge aus ihrem Versteck durch Draydal-Ann?hrung aufgescheucht wurde. Der Ring der Belagerer wurde enger gezogen. Arelades bat Aecurian um Zuweisung einer neuen innerst?dtischen Landeposition Deckung der eigenen Gesch?tzreichweite.
Sowohl die Chimera der Isphirmisten unter Tarkaron te Partholon stieg auf, als auch das Draydal-Gro?schiff. Arelades lie? die Chimera unter Feuer nehmen. Sie ging wieder auf Abstand, als sie ein Teil des Beschusses traf. Die Draydal kassierten ihrerseits Feuer von der Chimera, als sie sich ung?nstig positionierten. Die Kapit?nin der Drachenschwinge nutzte diese Auseinandersetzung der Gegner, um ihre Landeposition anzufliegen. Auch die Himmelslicht erreichte das Umfeld der Stadt und nahm auf Befehl hin eine ?hnliche Position am Nordtor ein, wie die Drachenschwinge am Westtor.

Gegen Dunkelheitseinbruch erfolgte der erwartete n?chste Angriff der Draydal mit Gesch?tzfeuer und Ghulen. Einige Optimaten belebten eine Stelle der Mauer, die in Schlangenform den Aufmarsch der Gegner aufbrach. In diese Schwachstelle hinein stie?en unter dem Kommando von Arelades Myrmidonen, an den Flanken und im R?cken gedeckt von Leonir unter Shaonoor.
Die Spitze bildete Seramel mit dem Schild des Shinxir. Zunehmend bekam er durch das Artefakt einen ?berirdischen Glanz, die Klauen der Ghule glitten ab und sie wichen ihm aus. RaoFoGir st?tzte mit seiner neuerworbenen magischen Waffe Myrmidonen, die unter Druck gerieten. Sein Nereton-Mantel hatte zun?chst nur beil?ufigen Effekt. Seine Schockwirkung bewirkte wenig gegen Ghule, mochte aber verst?rkt gegen Draydal und Pardir helfen.

Unter dem Schutz magischen Nebels, den eine xarxarische Optimatin legte, drang die Truppe zu den Gesch?tzen vor. Dort bildete sie auf Arelades' Befehl hin zwei Sturmspitzen aus Myrmidonen und einen beidseitigen Flankenangriff aus Leonir.
Die Sturmspitzen erreichten die Gesch?tze, die Leonir brachten den Draydal-Kommandanten in Bedr?ngnis. Er rief finstere Kr?fte des Sch?delgottes an, doch Quesh Parr traf ihn von einem der Gesch?tze aus hart mit ihrer Schleuder und Rayides schlug ihn mit dem Stab des Chrysir.
Er verlor seinen Kopf durch Shaonoor. W?hrend sich alle Aufmerksamkeit auf das Ereignis richtete fl?sterte Arelades einem der ?berlebenden Draydal-Leibw?chter zu: "Sagt ihm, dass wir morgen bereit sind. Er m?ge uns die Maske ?bergeben."
Dann lie? er die beiden Gesch?tze in Brand setzen. Er verst?rkte die Flammen um das Gesch?tz vor ihm durch seine Zauberei und rief aus: "Simia, steh uns bei. Lass dies das Schmiedefeuer sein, in dem wir beginnen Werkzeuge aus dem Waffenstahl der Feinde zu schmieden!"
Er schlug mit dem Hammer des Simia in die Flammen und die Waffe verlor jeden Makel. Der Boden wurde ersch?ttert vom Schlag und die Feinde gerieten ins Wanken. Danach formte er den Schildwall der Myrmidonen erneut und lie? die Gruppe unter dem Schutz der Leonir zur?ck zur Mauer eskortieren. Das Haupt und den K?rper des gegnerischen Kommandanten schleifte man mit, den ?berlebenden Leibw?chter lie? Arelades unter die Seinen werfen.

https://pre00.deviantart.net/5b3c/th/pre/i/2015/120/0/8/ghoul_by_reaper78-d38gdj7.jpg
Titel: W?chter des Imperiums
Beitrag von: Fil am 18.12.2018, 00:27:30
Plan-

K?rper des feindlichen Kommandanten in kniender Stellung anbringen. Kopf dar?ber. Nereton-Wache.
Angriff auf den Palast. ?berwiegend Milizen im Zentrum mit Aecurian, unterst?tzt durch Priesterschaft. Streit mit Myrmidonen inszenieren. Myrmidonen zur?ckziehen. Shinxir-Geweihte der Stadt durch Shinxir-Geweihte der Myriade + Aecurian einer Pr?fung unterziehen.
Vor potentiell angelockten Gegnern zur?ckweichen auf Position versteckter Myrmidonen gef?hrt von Arsinoa. Abriegeln, vernichten.
Entlastungsangriffe. Mobiler Schwarm wegen Chimera.

Ialasmes: N?chtliches Vordringen in den Palast mit Sto?trupp.

Teleport von Heldengruppe aus Palast?

Schutz gegen Draydal. Westtor.

Arelades vereinbarte mit Aecurian und Arsinoa f?r die Morgend?mmerung Nadelstichattacken auf den Palast von verschiedenen Seiten auch zeitgleich. Dann einen Hauptangriff mit Milizen. Dieser Hauptangriff soll zusammenbrechen. Geweihte sollen die Fl?chtendenden zu einem vorbereiteten Hinterhalt durch Leonir f?hren. Shaonoors Gefolge soll dort m?gliche Verfolger zerschlagen. Bereits Nachts soll ein Sto?trupp um Ialasmes Richtung Tempel des Goldenen Gottes ?ber die Zisterne eindringen.
Patras Thuram machte ?ber seine Nachrichten ein Treffen vor Tagesanbruch an einem Platz im S?den der Stadt aus. Von dort ging es auf Riesenflederm?usen in die unterirdischen Kan?le. Patras Thurams handverlesene Leibwache verwandelte sich selbst in Flederm?use. Es fand sich keine Spur von Ialasmes Sto?trupp. Im Tempel begann der F?hrer der Draydal ein Ritual. Isphirmene erschien in Carophyrdes Gestalt und forderte den Hohepriester zur Selbstopferung auf. Arelades verharrte eine Weile gefangen in den Gedanken von Isphirmenes Bruder. Als er seinen Willen wieder durchsetzen konnte, befahl er RaoFoGir die Draydal mit dem Mantel zu schocken. Anschlie?end schlug er mit dem Hammer des Siminia auf den Boden und sprach aus, dass Isphirmene sie manipuliere.
Ihre Illusion verlor daraufhin an Kraft. Tharandrokai begannen in den Raum zu str?men. Arelades nahm dem zeitweise bet?ubten Patras Thuram die Maske des Carophyrdes ab, setzte sie auf und begann die Draydal zu befehligen. Er befahl ihnen den Kampf bis zum Tod gegen die Tharandrokai und f?hrte die Gruppe in den Palast.
Im Zimmer in dem er vor einiger Zeit zu Gast gewesen war, begann er einen Brand zu legen. Danach machte sich die Gruppe die Entlastungsangriffe zunutze und begann sich in Richtung der Gem?cher der Hohen Magokratin zu bewegen. M?glicherweise k?nnte man dort in den verschlossenen Raum eindringen, den Rayides bemerkt hatte, als er sich vor geraumer Zeit in den Palast teleportiert hatte. Es galt Isphirmenes Aufenthaltsort ausfindig zu machen.
Unterwegs wich die Gruppe auf RaoFoGirs Warnung hin einem Wachtrupp in eine Amtsstube aus. Den dort sitzenden Schreiber instruierte Arelades abweichende Befehle auszustellen und auszusenden, wenn er im Falle eine Niederlage Gnade erwarte. Statt den Truppen zu verbieten Draydal zu bek?mpfen, sandte Arelades den Befehl an die Tortruppen aus, Fl?chtige zu verfolgen, eine Einheit versetzte er in Reservezustand, unter verschiedenen Offizieren sch?rte er Misstrauen.

Als Alya den Abgang der Befehle ?ber Boten beobachtete, fiel ihr ein magisches Auge an einer Wand auf. Qesch Parr versuchte es mit ihrer Schleuder zu treffen, aber es war winzig. Seramel erhob sich mit erstaunlicher F?higkeit im Gang in den Flug und klatschte den Schild des Shinxir auf die d?monische Wesenheit. Nichtsdestotrotz w?rde Isphirmene nun wahrscheinlich wissen, dass die Gruppe die Begegnung mit den Tharadrokai ?berlebt hatte und im Palast war.
Qesh Parr brach auf, um auf dem Weg zum Thronsaal die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dies tat sich in au?erordentlicher Weise. Obwohl die Isphirmisten bereits in Alarmbereitschaft waren, zog sie ein ums andere Mal die Aufmerksamkeit auf sich, z?ndete Brands?tze in Aktenstapeln, an gewaltigen Samtvorh?ngen und in einem vert?felten Audienzzimmer. Dann verschwand sie ungesehen.
Arelades suchte derweil eine Treppe f?r Dienstboten, um zu den Gem?chern der Magokratin zu gelangen. Geeignet erschien im der Weg von den K?chen und Vorratskammern, auf dem die auserlesenen Speisen schnell zu den Herrschaften gelangten. Zudem war es ein Weg auf dem er das verpasste Fr?hst?ck nachholen konnte.
Unvern?nftigerweise fragte er die Dienstm?dchen und -boten auch nach Perisophrant. Und tats?chlich wurde ihm best?tigt, dass das vorz?gliche Fleisch eines solchen Jungtieres vorr?tig sei. Er schickte RaoFoGir aus, als das ausgesandte Dienstm?dchen nicht damit zur?ckkehrte. Im Keller fand RaoFoGir nicht nur das zitternde Dienstm?dchen und das edle Fleisch, sondern h?rte auch d?stere Ges?nge aus der Tiefe.

So kam die Gruppe in den Ankleider?umen der Magokratin zusammen. W?hrend das Schlachtschiff Chimera hoch ?ber dem Palast in Arsionas Hauptangriff feuerte und Sch?delgott-Hohepriester Patras Thuram in den Katakomben m?glicherweise seinen letzten Ritualgesang anstimmte, bem?hte sich Arelades das Perisophranten-Fleisch ?ber einem Feuer aus wertvollen Interior auf die richtige Temperatur zu bringen.
Einen Moment trat er weg, hatte wieder die Gedanken des Carophyrdes im Kopf. Das Ziel seine Schwester Isphirmene zu bezwingen. Dann zerging das Fleisch in zahlreichen Geschmacksnuancen auf seiner Zunge, wie es zuvor roh in RaoFoGirs Maul zergangen war, als er auf dem Weg nach oben hineingebissen hatte. Auch wenn es an Zubereitung und Gew?rzen fehlte, gerade pur erf?llte sich in diesem Moment ein Lebenstraum.

Die Gruppe suchte Isphirmenes Kabinett, dessen Zugang Rayides vor Monden entdeckt hatte. Alya wurde f?ndig, Qeshparr ?ffnete die T?r und ihre Begleiterin wurde von einem Blitz getroffen. Allerdings keine Verbrennung, die eine Ber?hrung mit dem Zauberstab von Arelades nicht wieder h?tte gut machen k?nnen.
Vor dem Kabinett entdeckte Arelades mit der Optrilith-Maske eine in eine Statue verwandelte Gladiatorin, im Kabinett selbst lag eine Karte und eine Schriftrolle mit Berechnungen zum Fokus der Decke des Thronsaales.

Qesh Parr sp?rte die Ann?hrung eines Feindes. Auch Carophyrdes Geist regte sich. Der Gegner mied die R?umlichkeiten der Hohen Magokratin. Arelades schickte RaoFoGir vor, um ihn hervorzulocken. Es war Tarkaron te Partholon mit vier Myrmidonen. Es kam zu einem hitzigen Wortwechsel zwischen Arelades und seinem Ziehvater.

Arelades warf Tarcaron vor mit Isphirmene eine dem Imperium feindlich gesonnene Usurpatorin zu st?tzen. F?r alles was Tarcaron Arelades Gutes in der Vergangenheit getan h?tte, sei ihm bereits eine Begnadigung zuteil geworden.
Tarcaron warf Arelades erneut Verrat an der rechtm??igen Magokratin Isphirmene vor, ohne auf dessen Argumente einzugehen. Er unterstellte ihm gemeinsame Sache mit den Draydal zu machen.
Angesichts dieser Uneinsichtigkeit und der Besessenheit des Tarcaron sprach Arelades aus, dass dieses Aufeinandertreffen damit enden werde, dass seinem Ziehvater zuteil werde, was er durch seine Handlungen ges?t habe.

W?hrend der ersten Kampfhandlungen wurde Rayides durch Tacarons magische Erzarmklingen verwundet. Zwei Myrmidionen waren eine Weile durch die Ersch?tterung des Simia-Hammers bet?ubt. Einen weiteren bezwangen Seramel und RaoFoGir. Tarcaron l?ste sich und schnellte auf Arelades zu, der ebenso wie Alya auf ihn geschossen hatte. Nur mit knapper Not entging Arelades dem ersten Schlag, durch den zweiten st?rzte er noch bevor er mit der Windb?chse erneut schie?en konnte. Ihm rettete das Leben, dass Seramel Tarcaron in den R?cken fiel. Die m?rderischen Armklingen schnitten Arelades nicht erneut ins Fleisch. Der wuchtige Sto? von Seramels Speer traf seinen Ziehvater untermittelt. Arelades packte ihn mit unb?ndiger H?rte und bohrte seine Finger durch die Triopta von Isphirmenes Heerf?hrer direkt in dessen Augen.

Doch der blut?berstr?mte Leichnam zuckte und erhob sich mit einem unheilvollen Leuchten in seinen Augenh?hlen.
Titel: Antw:W?chter des Imperiums: Inhalte der Forenspielrunde
Beitrag von: Fil am 21.01.2019, 20:38:19
Initiative

21 Qesh Parr
21 RaoFoGir
20 Seramel (angeschlagen)
19 Rayides (trank Heiltrank von Qesh Parr, angeschlagen)
18 Tarcaron (D?mon?)
17 Arelades
16 Myrmidone 1 (au?er Gefecht. schwer verwundet)
14 Myrmidone 2 (au?er Gefecht)
13 Myrmidone 3 RS 4 (RaoFoGir)
13 Myrmidone 4 (au?er Gefecht)
11 Alya

Verwundet
Rayides
RaoFoGir
Alya 9SP

2 Astraltr?nke (davon einer optimal)
jeder einen Heiltrank (Rayides -)
RaoFoGir (2 bessere Heiltr?nke / einer von Rayides getrunken)
Titel: W?chter des Imperiums
Beitrag von: Fil am 28.01.2019, 20:52:40
Arsinoa ersuchte Arelades ?ber einen Ashariel um ein Treffen. Sie war w?hrend der K?mpfe in den Palast eingedrungen. In einen Seitenfl?gel, in den Eleven-Trakt. Arelades bereitete Kopfzerbrechen, dass sowohl in den Gew?lben unter dem Palast, durch Patras Thuram, als auch im Thronsaal, durch Arsinoa, Rituale liefen. Um Isphirmenes Bem?hungen zu behindern, erschien es ihm m?glich das Thronsaal-Dach als Fokus zu besch?digen. Nach einer Zeit des Abw?gens entschied er sich gegen den Rat von Qesh Parr daf?r und bat Seramel eine Stelle auf dem Dach mit dem Simia-Hammer zu besch?digen, w?hrend sich die Gruppe unter Leitung des anderen Ashariel bereits auf dem Weg in den Seitentrakt befinden w?rde.
Bei der Ann?hrung zog Seramel die Aufmerksamkeit eines auf dem Dach aktiven Meuchlers auf sich, der eine Schlinge nach ihm warf. Es kam zu einem Kampf bei dem Seramel schwer verletzt wurde. Dann gelang es RaoFoGir, Rayides und Alya ihn zu bezwingen. Allerdings nur zeitweise, denn er materialisierte sich wieder, als Seramel das Dach mit dem Hammer bearbeitete. Rayides wurde bei der Auseinandersetzung ebenfalls nennenswert verletzt. Er rief dennoch erfolgreich Chrysir an um Isphirmene und ihre sichtbaren Helfer mit Beschr?nktheit zu schlagen. Daraufhin geriet ihr Ritualvorgang in Unruhe.   

Ritualkerzen
Isphirmene
Irrhalk (?) des Tyakaar.
Horn des Tyakaar. D?mon des Tyakaar.
3 Ritualhelfer (Glauconom durch Seramel verletzt (16), einer von zwei Pfeilen Alyas t?dlich getroffen, einer von Feuerball (24) getroffen)
5 Opfer (davon 1 tot)


Seramel 22
Rayides 21
RaoFoGir 18
Qesh Parr 18
Arelades 14
Alya 12

Im Zentrum des Thronsaals befindet sich eine Globule. Isphirmene wird von Alya beschossen, tr?gt aber ein Schutzamulett. Sie betritt die Globule, sowie sie einen D?mon herbeigerufen hat.
Die Gruppe folgt ihr unter F?hrung von Rayides, sowie die Ritualhelfer und der D?mon bezwungen sind. Arsinoa ringt im Inneren mit Isphirmene. Die Thronr?uberin ist im Besitz des ?bergro?en Horns des Tyakaar und dabei die Oberhand zu gewinnen. Arelades und Ayla z?gern zun?chst.
Rayides levitiert mit seinem Stab auf die Szenerie zu. Seramel stabilisiert sich mit seinen Fl?geln und wirft einen seiner Wurfspeere auf das Horn. Die Waffe zerschellt an dem Artefakt.
Schweiss steht auf Arelades' Stirn. "Wahnsinn." st??t er hervor. "Wir k?nnten bis zum Ende der Zeit in einem d?monischen Hexenkessel stecken.". Er ringt mit sich. "Das ist irre."
Titel: Antw:W?chter des Imperiums: Inhalte der Forenspielrunde
Beitrag von: Myr-Varnion am 15.05.2019, 12:17:28
Die Helden haben waren am Ende ruhmreich siegreich und Xarxaron wurde gerettet.
Titel: Antw:W?chter des Imperiums: Inhalte der Forenspielrunde
Beitrag von: Drusus am 15.05.2019, 13:46:38
Auch hier noch mal hier Dank an unseren ruhmreichen Spielleiter und die tapferen Mitspieler!  ;D

Man mu? allerdings sagen, da? die Kampagne schon ein m?chtiger Brocken ist ...  ???
Titel: Antw:W?chter des Imperiums: Inhalte der Forenspielrunde
Beitrag von: Selvirion am 15.05.2019, 22:18:11
Auch von meiner Seite herzlichen Dank an unseren Spielleiter!
Titel: Antw:W?chter des Imperiums: Inhalte der Forenspielrunde
Beitrag von: Kuanor am 17.05.2019, 00:21:31
Ja, das!